Werner Stangls Lehrtext.Sammlung
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Institut für Entwicklungs- und Sozialpsychologie
Universitätsstr.
1
40225 Düsseldorf
Persönlichkeitseinstellungen
und Computernutzung bei Studentinnen und Studenten
Forschungsbericht
Matthias Petzold, Manuela Romahn und Sabine Schikorra
September
1996
1 |
EINLEITUNG |
1 |
2 |
FORSCHUNGSERGEBNISSE ZU PERSÖNLICHKEIT UND COMPUTER |
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3 |
UNTERSUCHUNGSDURCHFÜHRUNG |
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ERGEBNISSE |
6 |
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4.1 TYPEN DER COMPUTERNUTZUNG |
6 |
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4.2 ZUSAMMENHÄNGE MIT PERSÖNLICHKEITSMERKMALEN |
9 |
5 |
DISKUSSION |
10 |
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LITERATUR |
13 |
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ANHANG |
15 |
Kurzfassung erschienen in
medien+erziehung, Heft 6/1996, Bd. 40.
Der Personal Computer wird mehr und mehr ein
integraler Bestandteil des heutigen Lebensalltags. Computer ersetzen
Schreibmaschinen und Aktensysteme in den Büros, werden aber auch
zunehmend für private Schreibarbeiten und Dienste im Haushalt
eingesetzt. Darüber hinaus sind sie zu einem der beliebtesten
Spielzeuge für Kinder und Jugendliche geworden (vgl. Petzold,
1996); und auch viele Erwachsene stehen im Bann der Bildschirmspiele.
Die neueste Dimension des Computers ist seine Entwicklung zur vollen
und alles umfassenden Kommunikationsmaschine: superschnelle
elektronische Post, On-line Recherchen und vernetzte Spiele sind
dabei nur einige Aspekte der neuen Kommunikation in
Ñvirtuellen Gemeinschaften" (vgl. z.B. Rheingold, 1994), in
die sich heute jeder per Modem oder ISDN einwählen kann. Jede
Schule soll demnächst in diesem Sinne vernetzt werden, und schon
jetzt bieten die Universitäten ihren Mitgliedern freien Zugang
zu Computern und Netzwerken an.
Der technische Fortschritt scheint nicht zu
stoppen, und die Verkaufserfolge lassen darauf schließen,
daß Computer mit ihren vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten
nach wie vor begehrte Konsumgüter sind. Bei all dieser Euphorie
geht oft die Frage unter, welche Bedeutung die Maschine PC für
den Einzelnen hat. Daß jeder Mensch andere Vorlieben, andere
Interessen und Einstellungen zur Welt hat, ist allgemein bekannt und
seit jeher Forschungsgegenstand der Persönlichkeitspsychologie
(vgl. Anastasi, 1978; Asendorpf, 1996). Während man früher
nach Schichten, Strukturen und Faktoren der Persönlichkeit
forschte, bieten sich heute systemische und ökologische
Herangehensweisen an. Es geht also um die Frage, wie bestimmte
Ausprägungen von Persönlichkeiten mit der Lebensumwelt in
Wechselwirkung stehen. Dies betrifft sowohl die Frage, wie bestimmte
Einstellungen eine spezifische Handlung beeinflussen, als auch die
Frage, wie die Umwelt bestimmte Einstellungsstrukturen prägt -
und nicht zuletzt, wie sich daraus Rückkoppelungen, also
transaktionale Wechselwirkungen ergeben. Vor der Analyse von
Wechselwirkungen steht aber zunächst die Charakterisierung
einzelner Einstellungskomponenten, die z.B. durch psychologische
Einstellungs- bzw. Persönlichkeitstests ermöglicht
wird.
Einstellungen und
Persönlichkeitsstrukturen sind keine statischen Entitäten,
sondern verändern sich bei jedem Individuum im Laufe seiner
Entwicklung. Welche Beziehungen dabei zwischen unveränderlichen
Dispositionen und individuellen Lebensbedingungen (Ñstate-"
versus Ñtrait"-Variablen) bestehen, ist ebenso eine aktuelle
Forschungsfrage wie die Analyse der mit dem Alter verbundenen
Entwicklungsprozesse. Sicherlich sind gerade in der Jugend und im
frühen Erwachsenenalter grundlegende Strukturierungsprozesse der
Persönlichkeitseinstellungen festzustellen. Studierende sind
dabei diejenige Gruppe, die in den letzten Jahren fast ausnahmslos
mit der Computernutzung konfrontiert worden ist.
Im Rahmen dieser Überlegungen zwischen
Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie haben wir uns dazu
entschlossen, eine eigene Untersuchung zum Zusammenhang von
Persönlichkeitseinstellungen mit der Art der Nutzung des
Computers durchzuführen. Als zentrales Thema interessiert uns
die Nutzung von Computern mit allen modernen Möglichkeiten
elektronischer Kommunikation. Die Fragestellungen beziehen sich auf
psychologische Einstellungsvariablen, die für eine moderne
Computernutzung relevant sind. Dies betrifft im einzelnen folgende
Fragen:
- Wie groß ist die Gruppe der euphorischen Computernutzer?
- Welche anderen Gruppen von Computernutzern können bestimmt werden?
- Bestehen Zusammenhänge zwischen der Art der Computernutzung und individuellen Persönlichkeitsmerkmalen?
- Sind intensive Computernutzer sozial isoliert?
- Welche Geschlechtsunterschiede bestehen in der Einstellung zu Computern?
2 Forschungsergebnisse zu Persönlichkeit und Computer
Seit Ende der 70er Jahre der Personal Computer
seinen Siegeszug in Büros und Familien startete, begann auch die
Debatte über die psychologischen Implikationen der
Computerisierung des Alltags. Während die einen den Computer als
Möglichkeit der kognitiven Förderung (Papert, 1985; 1994)
und Erweiterung des Denkhorizonts (Turkle, 1986) feierten, warnten
andere die neuen ÑZauberlehrlinge" (Volpert, 1985), angesichts
der großen Verführungen (Weizenbaum, 1978, Postman, 1992)
die Persönlichkeit nicht aufzugeben. So fürchtete z.B.
Müllert (1984), Ñwenn die Welt auf den Computer
zusammenschrumpft", dann veröden zwischenmenschliche
Beziehungen, steigt die Scheidungsrate, verkümmern die verbalen
und nonverbalen Ausdrucksformen, wohingegen Aggression und Sucht sich
ausbreiten können.
Zu Beginn der 80er Jahre folgte dann eine Reihe
erster empirischer Studien zur Akzeptanz der neuen Technologien,
insbesondere in der Arbeitswelt. Es zeigte sich, daß die
Einstellung zum Computer positiv beeinflußt wird, wenn
Erfolgserlebnisse und positive Erfahrungen gemacht werden (Lange,
1984). Desweiteren sind Computer-Nutzer tendenziell positiver
eingestellt als Nicht-Nutzer und ein geringes Qualifikationsniveau
führt zu einer negativen Einstellung zum Computer (Scheffler,
1983). Je schlechter der Arbeitsplatz ist und je weniger
Möglichkeiten auf die Arbeit einzuwirken gegeben sind, desto
negativer ist die EDV-Einstellung (Müller-Bölling / Ramme,
1985). Bei gleichem Entscheidungsspielraum von Männern und
Frauen am Arbeitsplatz konnten keine geschlechtsspezifischen
Einstellungs-Unterschiede festgestellt werden
(Müller-Bölling / Müller, 1986).Bei langanhaltenden
positiven Erfahrungen verfügen Computernutzer dagegen über
eine höhere Arbeitszufriedenheit. Böltken (1988) kam zu dem
Ergebnis, daß nicht-erwerbstätige Computerlaien in den
neuen Technologien eine stärkere Bedrohung sehen, während
nach einschlägigen Erfahrungen die Technikakzeptanz
steigt.
Mehrere Untersuchungen haben seither belegt,
daß die jüngere Generation technikaufgeschlossener ist und
weniger Vorbehalte gegenüber der Computernutzung hat (vgl.
Böltken, 1988; Jaufmann & Kistler, 1989; Famulla et al.,
1992). Dabei ist häufig behauptet worden, daß in Kindheit
und Jugend bei Jungen mehr als bei Mädchen eine aufgeschlossene
Einstellung zu Computern besteht (vgl. Gittler & Kriz, 1992;
Famula et al., 1992), während nur in wenigen Untersuchungen eine
bei beiden Geschlechtern ähnliche PC-Begeisterung festgestellt
wurde (Pflüger & Schurz, 1987). Unterschiede in der Art der
Einstellung der Geschlechter zum Computer wurden aber
durchgängig bestätigt. Es scheint so zu sein, daß
Mädchen eine emotional distanzierte Einstellung und
häufiger negative Meinungen zu Computern haben; Jungen dagegen
personifizieren den Computer und sind bei Nutzung/Spiel stärker
emotional beteiligt (vgl. Pflüger & Schurz, 1987; Gittler
& Kriz, 1992). Sinhart-Pallin (1990) weist auch darauf hin,
daß bei Mädchen andere Interessen (z.B. Bücher lesen)
trotz Computernutzung nicht zurückgestellt werden, während
computerbegeisterte Jungen ein eingeschränkteres sonstiges
Informationsverhalten zeigen. Ob jedoch generell durch Computerspiele
das Freizeitverhalten umgestellt wird, z.B. Sport und andere
Interessen zurückgestellt werden, hängt deutlich mit
anderen Sozialisationsvariablen zusammen (vgl. Petzold,
1996).
In einigen wenigen Studien werden die
Persönlichkeitseinstellungen zu Computern auch qualitativ
differenziert untersucht (z.B. Pflüger & Schurz, 1987;
Sinhart-Pallin, 1990; Famulla et al., 1992). Innerhalb seiner
Untersuchung weist Sinhart-Pallin darauf hin, daß die
Computernutzung bei Mädchen zu einer erweiterten
Ausdifferenzierung der Persönlichkeit und des Verhaltens
führt,während bei Jungen mit einer Vereinseitigung zu
rechnen ist. Ein großer Teil der früheren Forschung wurde
im Rahmen der NRW-Studie ÑSozialverträgliche
Technikgestaltung" ausgewertet und eingeschätzt (vgl. Famulla et
al., 1992). Prinzipiell ist davon auszugehen, daß Mädchen
eine generell negativere / ablehnende Einstellung zum Computer haben
(vgl. z.B. Gittler & Kriz, 1992). In einer weitergehenden
Interpretation kommen Famulla et al. (1992) zu dem Schluß,
daß geschlechtstypische Rollenunterschiede beim Umgang mit
Computern noch vertieft werden. Bei Jungen wird die Computernutzung
ins männliche Selbstbild integriert, das dadurch an Inhalt und
Stabilität gewinnt. Bei Mädchen gerät eine intensive
Computernutzung mit dem sich entwickelnden weiblichen Rollenbild in
Konflikt: Dabei wird den Rollenerwartungen entsprechend die Rolle der
Nicht-Expertin eingenommen, auch wenn dadurch tatsächliche
Kompetenzen und Fähigkeiten abgewertet werden.
In vielen empirischen Untersuchungen zu
Persönlichkeitseinstellungen zum Computer wurden auch erste
Typisierungsversuche vorgenommen:
a) Fuhrer und Kaiser (1992) orientierten sich für eine solche Typsierung an der der Funktion des Computers. So kann man drei Typen der Computernutzer unterscheiden:
1. Schreibmaschinenbenutzer,
2. Programmierer,
3. vielseitige PC-Benutzer.b) Persönliche Einstellungen und Art der Computernutzung von Jugendlichen wurden von Sinhart-Pallin (1990) in drei Faktoren zusammengefaßt:
1. Computerdistanziertheit (kaum Kontakt mit PCs, Angst vor
Überwachung und Verarmung der Kommunikation),
2. Positive Einstellungen (Kontrollgefühle, Computer als Erleich
terung, ÑComputer ist menschenähnlich"),
3. Frauenfeindlich (Frauen brauchen nichts über Computer zu
wissen).c) Gestützt auf einen Persönlichkeitstest für Jugendliche bestimmten Gittler & Kriz (1992) einen Typ von Jugendlichen mit positiver Einstellung zum Computer. Solche Jugendliche verfügen über Ausgeglichenheit und Selbstvertrauen, und sind reif, belastbar, emotional stabil und kontaktbereit. Jugendliche mit einer negativen Einstellung zum Computer waren unausgeglichen, hatten eine extrem geringe Leistungsmotivation und eine schwache Normorientierung. Hinzu kamen zwei neutrale Typen mit einer relativ neutralen Einstellung zum Computer: einerseits kontaktscheue und gehemmte Jugendliche, andererseits solche mit schwacher Normorientierung, hoher Antriebsspannung und innerer Unruhe.
d) In einer Untersuchung mit dem Freiburger Persönlichkeitsinventar konnten Pflüger & Schurz (1987) vier je nach Intensität verschiedene Gruppen von Computernutzern unterscheiden, deren Persönlichkeitsmuster nach vier Faktoren unterschieden werden konnte:
I. Romantik, |
III. systematische Lebensführung, |
II. Kontrollgefühle, |
IV. Sachlichkeit. |
e) Rammert et al. (1991) untersuchten, ausgehend von der Motivation zur Anschaffung eines Computers, die individuell unterschiedlichen Erwartungen, Zielsetzungen und Überzeugungen, aus deren Bündelung eine individuelle Einstellung zum neuen technischen Medium generiert wird. Sie konnten vier Anwendertypen bestimmen:1. ÑComputeravantgardisten", die den Computer als lebens-
stilbildendes Medium ansehen, dessen Beherrschung eine
kulturelle Grundfertigkeit ist.
2. ÑAufsteiger" und ÑKarriereplaner" ebenso wie ÑWiederein-
steiger" und ÑAnpasser", die den Computer als strategisches
Hilfsmittel für den beruflichen Erfolg und als qualifikatori-
sche Ressource nutzen.
3. ÑNovophile" und ÑPioniere" sind quasi ëAnwender der ersten
Stundeí. Charakteristisch ist eine hohe Technik- und Hard-
wareorientierung (Tüftler).
4. ÑGlasperlenspieler" sind stark softwareorientiert und pro-
grammieren häufig selbst zur Prüfung und zum Training ih-
rer geistigen Leistungsfähigkeit.
In der Vorbereitung unserer eigenen
Untersuchung kamen wir zu dem Schluß, daß es praktikabel
wäre, mit zwei Fragebögen zu arbeiten. Zum einen sollten
allgemeine Persönlichkeitseinstellungen erfaßt, zum
anderen sollten verschiedene Einstellungen zur Computernutzung
erfragt werden. Für die Erfassung von
Persönlichkeitsmerkmalen bietet die
Persönlichkeitspsychologie verschiedene klassische Instrumente
an. Wir haben uns dabei für das Freiburger
Persönlichkeitsinventar in der zuletzt revidierten Fassung
(Fahrenberg et al., 1984) entschieden, da es ohne Zweifel als valides
Instrument angesehen werden kann.
Da uns kein erprobter Fragebogen zur Erfassung
der Einstellungen zur Computernutzung - entsprechend dem Stand der
heutigen Computertechnik - vorlag, haben wir einen Fragebogen neu
konstruiert. Dazu wurde zunächst ein Experten-Brainstorming
veranstaltet, um eine große Zahl von Items zu den oben
genannten Fragen zu generieren. Aus diesem Pool wurde eine
Fragebogenvorform mit 100 Items entwickelt, die bei 103
Versuchspersonen einer unausgelesenen Stichprobe eingesetzt wurde.
Diese Vorform umfaßte Fragen zu folgenden Bereichen:
- Allgemein (Zugang und Verfügbarkeit)
- Informationssuche und -beschaffung
- Bildschirmdarstellung
- Bedienung und Bearbeitung am Computer
- Kommunikation mittels Computer
- Nutzung und Umgang mit dem Computer (z.B. Spiel und Freizeit)
- Nutzung von Computernetzen.
Die Auswertung dieser Vorform ergab einerseits
eine große Redundanz und andererseits offensichtliche
Verständnisprobleme bezüglich einer Reihe von Fragen. Nach
einer Faktorenanalyse wurde dann entschieden, welche Fragen in die
Endform übernommen werden. Dabei mußten insbesondere
zahlreiche Fragen zu neuen Kommunikationsformen (Videokonferenzen,
IRC-chat usw.) wegen zu geringer Akzeptanz weggelassen werden. Die
valide Endform umfaßte dann 51 Items zu Einstellung und Nutzung
von Computern.
Die 51 Computer-Items und die Items des
Freiburger Persönlichkeitsinventars wurden dann zu einem
Fragebogen zusammengefaßt, der im ersten Quartal 1996 bei 400
Studierenden verschiedener Fachrichtungen an den Universitäten
Düsseldorf und Köln eingesetzt wurde. Da es sich bei der
Stichprobe nur um Studierende dieser beiden Hochschulen handelt, die
eher philologische, sozialwissenschaftliche oder
erziehungswissenschaftliche Fachrichtungen aufweisen, ist eine
Repräsentativität nicht gegeben. Angesichts des schnellen
technischen Wandels und der zur Zeit rasch voranschreitenden
Umstellung im privaten Nutzungsverhalten gegenüber Computern hat
aber auch eine statistisch repräsentative Untersuchung nach nur
kurzer Zeit ihre Gültigkeit wieder eingebüßt, so
daß uns der enorme Aufwand für eine Absicherung der
Repräsentativität nicht als angemessen erschien.
Von den 400 ausgegebenen Fragebögen
erhielten wir 371 zurück, aber letztlich standen uns aufgrund
von z.T. zu vieler missing data nur 341 Fragebögen für die
Auswertung zur Verfügung.
Zur Analyse der Ergebnisse zur Struktur der
Einschätzungen der Computernutzung wurden Faktorenanalysen
gerechnet, wobei sich eine vierfaktorielle Lösung als
angemessenste herausstellte. Auf der Basis dieser vier Faktoren wurde
anschließend eine Clusteranalyse durchgeführt. Dabei
erwies sich eine Einteilung in vier Gruppen als angemessen.
Nachfolgend findet sich eine gemeinsame Beschreibung der vier
Faktoren und vier Cluster. Abbildung 1 zeigt eine grafische
Darstellung der Clusterunterschiede.
Abbildung 1: Gruppen mit unterschiedlichen Einstellungen zum Computer. Auf der X-Achse sind vier Einstellungsdimensionen abgetragen

- Faktor: Computernutzung. Dieser Faktor umfaßt Items, die eine intensive und vielseitige Nutzung des Computers beinhalten. Hohe Werte reflektieren eine insgesamt sehr große Technikaufgeschlossenheit (Item 13). Es wird häufig angegeben, e-mails verschickt zu haben (Item 35) und schon einmal an einer elektronischen Konferenz (Chat) teilgenommen zu haben (Item Nr. 17). Der Kontakt zu anderen Computernutzern wird als ein wichtiger Grund für die Netznutzung genannt (Item 6) und diese selbst als eine Erweiterung der alltäglichen Erfahrungswelt wahrgenommen (Item 46). Die Möglichkeit, sich im Netz unerlaubt fremde Daten anzuschauen, wird als reizvoll empfunden (Item 50). Hyperlinks in Texten werden als Erleichterung bei der Informationsaufnahme verstanden (Item 11). Personen mit einem hohen Faktorwert lehnen auch die Meinung ab, daß man sich besser über das Radio als über den Computer Informationen beschaffen kann (Item 18). Cluster 4 (vgl. Abb.1) fällt durch einen hohen Wert in diesem Faktor auf. Mitglieder dieser Gruppe könnte man als Computer-Freaks bezeichnen.
- Faktor: Computer-Ablehnung. Hohe Faktorwerte beinhalten Meinungen, die den Computer mit rational formulierten Gründen ablehnen, entsprechend erfolgt häufig eine Selbsteinschätzung als Computerhasser (Item 41). Darstellungen auf zu kleinen Bildschirmen (Item 33) mit zu schlechten Farben (Item 42) werden wegen des Flimmerns als unangenehm erlebt (Item 28), so daß man sich schlecht auf den Bildschirm konzentrieren kann (Item 5). Es besteht auch eine auch große Skepsis, weil der Datenschutz nicht gesichert sei (Item 27). Auch herrscht die Einstellung vor, der Computer unterstütze die Neigung zum Egozentrismus (Item 26), und die ständige Präsenz von Computern verhindere ein entspanntes ÑAbschalten" (Item 40). Diese ablehnende Haltung drückt sich auch in der Einschätzung aus, der Computer sei ein überbewertetes Prestigeobjekt (Item 43), es sei besser, wenn der Computereinsatz auf berufliche Bereiche beschränkt würde (Item 51). Cluster 2 (vgl. Abb.1) ist durch einen besonders hohen Wert in diesem Faktor charakterisiert. Personen dieses Clusters könnte man Computer-Ablehner und -Hasser nennen.
- Faktor: Computerunerfahrenheit. Hier wird häufig angegeben, daß man keinen eigenen Computer besitzt (Item 2) und nur selten die Möglichkeit hat, einen PC zu benutzen (Item 1). Es wird die Einstellung vertreten, daß die benötigten Kenntnisse die Arbeit am Computer erschweren (Item 29), daß durch die Einarbeitungszeit am Computer der Arbeitsaufwand größer ist als bei der traditionellen Art und Weise (Item 47), und daß eine effektive Nutzung des PCs nur durch eine entsprechende Ausbildung möglich wäre (Item 37). Personen mit hohem Faktorwert geben auch an, schnell die Lust zu verlieren, wenn am Computer etwas nicht sofort klappt (Item 7). Cluster 1 (vgl. Abb. 1) ist durch einen leicht überdurchschnittlichen Wert in diesem Faktor und gleichzeitig unterdurchschittliche Werte in den Faktoren Computer-Erfahrenheit und Computer-Karrierewert (s.u.) gekennzeichnet. Personen dieser Gruppe könnte man unerfahrene Computernutzer nennen.
- Faktor: Computer-Karrierewert. Die in diesem Faktor hoch ladenden Items beziehen sich hauptsächlich auf die Nutzung des Computers für Arbeit bzw. Studium. Es herrscht die Meinung vor, daß heutzutage ein Computer auf jeden Schreibtisch gehört (Item 10). Die eigene Nutzung des Computers konzentriert sich deshalb auf die Arbeit (Item 15). Der Computer wird als unerläßlich für eine erfolgreiche Ausbildung eingeschätzt (Item 4) und als notwendig für die Informationsbeschaffung im Studium angesehen (Item 38). Die etwas skeptische Meinung, der Computer sei zwar nützlich, aber nicht notwendig (Item 23), wird deshalb von Personen mit hohen Faktorwerten abgelehnt. Cluster 3 fällt durch einen überdurchschnittlichen Wert in diesem Faktor auf. Personen dieses Clusters könnte man als leistungsorientierte Computernutzer beschreiben.
Wenn es auch aufgrund der unausgelesenen
nicht-repräsentativen Stichprobe nicht zulässig ist, auf
allgemeine Verteilungen in der Bevölkerung zu schließen,
ist doch ein Blick auf die Verteilung dieser Gruppen in unserer
studentischen Stichprobe interessant. Eine entsprechende
Auszählung auf der Basis der vier Clustern ergab:
- 83 Computer-Freaks und Surfer,
- 66 Computer-Ablehner und -Hasser,
- 120 unerfahrene Computernutzer,
- 72 leistungsorientierte Computernutzer.
4.2 Zusammenhänge mit Persönlichkeitsmerkmalen
Unsere Fragestellungen bezogen sich nicht auf
Computernutzung allgemein, sondern auf das spezifische Problem, ob
bestimmte Charakteristiken von Computernutzern mit besonderen
Dimensionen der Persönlichkeit zusammenhängen. Dazu standen
uns nicht nur die Ergebnisse des Freiburger
Persönlichkeitsinventars, sondern auch die Basisvariablen
(Alter, Geschlecht und Semesterzahl) zur Verfügung. Es wurden
deshalb Korrelationskoeffizienten für Zusammenhänge der
vier Faktoren der Computernutzung mit den Basisvariablen und den
zwölf Skalen des FPI berechnet.
Tabelle 1: Zusammenhänge von
Computernutzerdimensionen mit Merkmalen der Persönlichkeit und
den Basisvariablen. (Mit Markierungen für
Signifikanzen)
|
|
C-Nutzung (Hauptdimension der Freaks) |
C-Ablehnung (Hasser) |
C-Unerf.heit (Unerfahrene) |
C-Kar.wert (Leistungsorientierte) |
|
Geschlecht |
.25*** |
-.05 |
-.16** |
-.11 |
|
Alter |
.03 |
.10 |
-.10 |
.08 |
|
Semesterzahl |
.16** |
.08 |
-.07 |
.20*** |
|
Lebenszufriedenheit |
.01 |
-.13* |
-.21*** |
.06 |
|
soziale Orientierung |
-.06 |
.07 |
.00 |
-.16** |
|
Leistungsorientierung |
.09 |
-.01 |
-.12* |
.15** |
|
Gehemmtheit |
-.08 |
.13* |
.09 |
-.06 |
|
Erregbarkeit |
-.15** |
.04 |
.20*** |
.17** |
|
Agressivität |
.10 |
.01 |
.13* |
.04 |
|
Beanspruchung |
.05 |
.19*** |
.19*** |
.12* |
|
körperliche Beschwerden |
-.06 |
.15** |
.18*** |
.07 |
|
Gesundheitssorgen |
.06 |
.14** |
.07 |
-.04 |
|
Offenheit |
.11 |
-.09 |
.10 |
.02 |
|
Extraversion |
.07 |
-.07 |
.06 |
.05 |
|
Emotionalität/Neurotizismus |
-.08 |
.17*** |
.27*** |
.04 |
(Produktmoment-Korrelationen; * < 0,05, **
< 0.01, *** <0.001; n = 341)
- Computer-Freak-Orientierungen finden sich häufiger bei männlichen Studenten höheren Semesters. Sie weisen kaum Auffälligkeiten in Persönlichkeitsmerkmalen auf. Nur in bezug auf ÑErregbarkeit" sind sie deutlich ruhiger, gelassener, selbstbeherrschter.
- Merkmale der Computer-Hasser hängen mit einer geringeren Lebenszufriedenheit (unzufrieden, bedrückt, negative Lebenseinstellung), mehr Gehemmtheit (ge-hemmt, unsicher, kontaktscheu), einer geringen Beanspruchbarkeit (angespannt, überfordert, sich oft Ñim Streß" fühlend), mehr körperlichen Beschwerden (viele Beschwerden, psychosomatisch gestört) und häufigeren Gesundheitssorgen (Furcht vor Erkrankungen, gesundheitsbewußt, sich schonend) zusammen. Allgemein ist auch ein Zusammenhang mit Emotionalität/Neurotizismus (emotional labil, empfindlich, ängstlich, viele Probleme und körperliche Beschwerden) deutlich festzustellen.
- Unerfahrene Computernutzer sind eher weiblichen Geschlechts und zeichnen sich in ihren Persönlichkeitseigenschaften durch eine deutlich geringere Lebenszufriedenheit (unzufrieden, bedrückt, negative Lebenseinstellung), geringerer Leistungsorientierung (wenig leistungsorientiert, nicht aktiv schnell-handelnd, kaum ehrgeizig-konkurrierend), stärkerer Erregbarkeit (erregbar, empfindlich, unbeherrscht), mehr Aggressivität (aggressives Verhalten, spontan und reaktiv, sich durchsetzend), eine geringe Beanspruchbarkeit (angespannt, überfordert, sich oft Ñim Streß" fühlend), mehr körperlichen Beschwerden (viele Beschwerden, psychosomatisch gestört) aus. Allgemein ist ebenfalls ein Zusammenhang mit Emotionalität/Neurotizismus (emotional labil, empfindlich, ängstlich, viele Probleme und körperliche Beschwerden) deutlich festzustellen.
- Leistungsorientierte Computernutzer sind älteren Semesters. Persönlichkeitstypisch konnten Zusammenhänge mit geringer sozialer Orientierung (Eigenverant-wortung in Notlagen betonend, selbstbezogen, unsolidarisch), stärkerer Leistungsorientierung (leistungsorientiert, aktiv schnell-handelnd, ehrgeizig-konkurrierend), starker Erregbarkeit (erregbar, empfindlich, unbeherrscht) und eine geringe Beanspruchbarkeit (angespannt, überfordert, sich oft Ñim Streß" fühlend), festgestellt werden.
Der Ausgangspunkt unserer Untersuchung galt
recht verschiedenen Fragen. Wir wollten wissen, welche Bedeutung die
Gruppe der euphorischen Computernutzer hat und welche anderen Gruppen
von Computernutzern bestimmt werden können. Die in der
Öffentlichkeit verbreiteten Vorurteile zur Beeinträchtigung
der Persönlichkeitsentwicklung, der sozialen Isolierung von
Computernutzern und die Geschlechtsunterschiede in der Einstellung zu
Computern wollten wir etwas genauer beleuchten.
Unsere Ergebnisse zur Typisierung der
Computernutzer sind auf die unausgelesene Stichprobe von
Düsseldorfer und Kölner StudentInnen beschränkt.
Dennoch konnte mit diesen Ergebnissen gezeigt werden, daß es
sehr verschiedene Arten der Computernutzung gibt.
Erwartungsgemäß fand sich der Typ des euphorischen Freaks,
der den modernen Personal Computer mit allen seinen Funktionen auch
als Multimedia-PC und Kommunikationsmaschine nutzt. Ebenso zu
erwarten war, daß es eine klare Gruppe gibt, die dem Computer
skeptisch und kritisch gegenüber steht. Wir hatten allerdings
befürchtet, daß diese Gruppe in unserer studentischen
Auswahl kaum noch zum Tragen kommt und waren deshalb erstaunt, in der
Clusteranalyse eine derart starke Besetzung mit n = 66
Versuchspersonen zu finden.
Während manche anderen Untersuchungen bei
einer solchen dichotomen Gruppierung stehen geblieben sind (vgl. z.B.
Famulla et al., 1992), zeigte unsere Analyse, daß zwei weitere
Gruppen - zumindest in unserer studentischen Population - relevant
sind. Das sind zum einen solche Studenten, die durchaus mit Computern
konfrontiert sind, aber selbst noch keine Erfahrung im Umgang mit
diesen Maschinen haben und vor dem Aufwand der Einarbeitung
zurückschrecken. Ihre relative Distanz unterscheidet sich aber
eindeutig von der strikten Ablehnung, die sich im zweiten Typ
manifestiert, wobei nichts darüber gesagt werden kann, welcher
von den beiden Typen tatsächlich mehr praktische Erfahrung im
Umgang mit Computern hat. Schließlich ist auch interessant,
daß mit dem vierten Typ der Computernutzer eine Gruppe bestimmt
worden ist, die aus rein zweckrationalen Gesichtspunkten aktiv mit
dem Computer arbeitet. Es handelt sich dabei um eher ältere
Studenten höheren Semesters, die zur Literaturrecherche,
für Seminararbeiten und schließlich die
Abschlußarbeit effizient den Computer als Arbeitsmittel
einsetzen. Es ist zu vermuten, daß ein solcher Typ der
Computernutzung angesichts der Gestaltung des heutigen
Büroalltags schon bald den bei weitem verbreitesten Typ im
Arbeitsleben darstellen wird.
Die Erwartungen in bezug auf
geschlechtstypische Unterschiede konnten in unserer Untersuchung voll
und ganz bestätigt werden. Die enthusiastischen Computerfreaks
sind mehrheitlich männlich. Dagegen finden sich in der Gruppe
der distanzierten unerfahrenen Versuchspersonen eher Frauen.
Allerdings konnte nicht bestätigt werden, daß Frauen per
se die Gruppe der Computerhasser dominieren.
Differenzierte Ergebnisse konnten in bezug auf
die Zusammenhänge mit Persönlichkeitscharakteristika zu
Tage gefördert werden. Durch den Einsatz des kompletten
Freiburger Persönlichkeitsinventars in seiner modernen
revidierten Fassung konnten über ähnliche Untersuchungen,
die ebenfalls Persönlichkeitstests einsetzten (vgl. Pflüger
& Schurz, 1987; Sinhart-Pallin, 1990) hinausgehende Erkenntnisse
gewonnen werden. Einschränkend muß allerdings bedacht
werden, daß sich unsere Erhebungen ausschließlich auf
Selbstauskünfte, d.h. auf die eigene Person bezogene
Einschätzungen stützen. Zum Beispiel die These, daß
intensive Computernutzer sozial vereinsamen, kann deshalb nicht
objektiv, sondern nur auf die Selbsteinschätzung bezogen
beantwortet werden. Dennoch ist es hoch interessant festzustellen,
daß auf dieser Basis die These der sozialen Isolierung
widerlegt werden konnte. Vielmehr konnte bei den Computerfreaks eine
eher geringe Erregbarkeit und keine abnorme
Persönlichkeitsstruktur diagnostiziert werden.
Die Gruppe derjenigen, die den Computer
intensiv als Arbeitsmittel nutzt, wies allerdings Besonderheiten auf,
die durchaus mit der Erwartung übereinstimmen: starke
Erregbarkeit, massive Leistungsorientierung und geringe soziale
Verantwortlichkeit. Es ist aber durchaus möglich, daß
diese besonderen Persönlichkeitsmerkmale aus der starken
Leistungsorientierung herrühren und nicht kausal mit der
Computernutzung zusammenhängen.
Entgegen der Annahme, daß intensive
Computernutzung zu Persönlichkeitsstörungen führt,
konnten wir bei unserer studentischen Stichprobe feststellen,
daß gerade die expliziten Computerhasser und die distanziert
unerfahrenen StudentInnen durch hohe Werte auf der zusammenfassenden
Neurotizismus-Skala (emotional labil, empfindlich, ängstlich,
viele Probleme und körperliche Beschwerden) auffallen. Bei
beiden Typen hängt dies vermutlich mit den jeweils hohen Werten
auf den Skalen geringer Lebenszufriedenheit, starkem
Streßerleben und Gesundheitssorgen bzw. körperlichen
Beschwerden zusammen.
Diese starke Ausprägung der
Persönlichkeitsprobleme bei den zur Computernutzung
distanzierten bzw. ablehnenden StudentInnen könnte aber auch
dadurch beeinflußt werden, daß sich im heutigen
Uni-Alltag der Computer mehr und mehr durchsetzt und für
erfolgreiche StudentInnen zum notwendigen Arbeitsmittel wird.
Diejenigen Studenten, die schon durch persönliche Bedingungen
und/oder Studienprobleme belastet sind, werden möglicherweise
den Umgang mit dem Computer entsprechend problematisieren. Insofern
könnte hier eine verstärkte negative Selektion
vorliegen.
Anastasi, Anne. (1978). Differentielle Psychologie. Weinheim: BeltzAsendorpf, Jens (1996). Persönlichkeitspsychologie. Göttingen: Hogrefe
Böltken, Ferdinand (1988). Einstellungen gegenüber Neuen Techniken:
Technikakzeptanz im regionalen Vergleich. ZA-Information, 22, 107-113.
Fahrenberg, Jochen; Hampel, Rainer & Selg, Herbert (1984). Freiburger
Persönlichkeitsinventar - Revision (FPI-R). Göttingen: Hogrefe
Famulla, Gerd-E.; Gut, Peter; Moehle, Volker; Schumacher, Michael & Witthaus, Udo (1992). Persönlichkeit und Computer. Opladen: Westdeutscher Verlag.
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Fragebogen zu Einstellung und Nutzung von Computern
(Antwortmöglichkeit ja/nein)
- Ich habe die Möglichkeit, einen Computer zu benutzen.
- Ich besitze einen eigenen PC.
- Durch Computernutzung wird das sprachliche Ausdrucksvermögen reduziert und verliert an Bandbreite.
- Für eine erfolgreiche Ausbildung ist der Computer unerläßlich.
- Auf einen Bildschirm kann man sich nicht so gut konzentrieren.
- Mit anderen Benutzern in Kontakt zu treten, ist ein wichtiger Grund für die Computer-Netznutzung.
- Wenn etwas am Computer nicht sofort klappt, dann verliere ich schnell die Lust.
- Computer sind die Kommunikationsmittel der Zukunft.
- Es wäre mir möglich, an einer Videokonferenz teilzunehmen.
- Ein Computer gehört heute auf jeden Schreibtisch.
- Beim Lesen am Computer werden Texte durch Hyperlinks ( Querverweise ) leichter verständlich.
- Kommunikation über Computer-Netze ist eher im Studium und Beruf als im Privatleben angebracht.
- Ich würde mich selbst als sehr Technik-aufgeschlossen einschätzen.
- Computer haben neue Bereiche und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zugänglich gemacht.
- Den Computer benutze ich hauptsächlich bei der Arbeit.
- Notwendige Informationen lassen sich auch gut ohne Computer beschaffen.
- Ich habe schon einmal an einem Chat ( elektronische Konferenz ) teilgenommen.
- Ich informiere mich lieber über das Radio, als mir Informationen durch den Computer zu beschaffen.
- Mit dem Bildschirm läßt sich viel übersichtlicher arbeiten als mit Büchern.
- Mit fremden Leuten würde ich mich lieber im Computer-Netz unterhalten als in einer Kneipe.
- Fehler und Fehlfunktionen bei der Computerarbeit machen mich aggressiv.
- Textverarbeitung ist für mich die wichtigste Computer-Nutzung.
- Computer sind im Studium zwar nützlich, aber nicht notwendig.
- Bei Telelearning ist der Konkurrenzdruck und der soziale Vergleich geringer als sonst.
- Den Computer benutze ich meistens in der Freizeit.
- Computer unterstützen die Neigung zum Egozentrismus.
- Ich bin Computern gegenüber skeptisch, da der Datenschutz nicht gesichert ist.
- Computerbilddarstellungen sind mir unangenehm, da der Bildschirm flimmert.
- Die Computer-Arbeit wird durch die benötigten Kenntnisse erschwert.
- Menschen, die in ihrer Freizeit viel vor dem Computer sitzen, vereinsamen schnell.
- Computer-Informationen haben für mich eine größere Bedeutung als Fernsehen.
- Bei der Einarbeitung am Computer kann auf persönliche Hilfestellungen von Freunden, Kollegen etc. nicht verzichtet werden.
- Der zu kleine Bildschirm macht Computerdarstellungen für mich unangenehm.
- Mit Hilfe von Computern läßt sich Literatur leichter systematisch bearbeiten.
- Ich habe schon einmal E-mails verschickt.
- Videokonferenzen ermöglichen keine vollwertige Kommunikation, da die Wahrnehmung des Gegenübers auf zwei Sinne beschränkt ist.
- Für eine effektive Computernutzung braucht man eine entsprechende Ausbildung.
- Die Informationsbeschaffung über den Computer ist im Studium notwendig.
- Computer werden hauptsächlich von Menschen genutzt, die kontaktscheu sind.
- Durch die ständige Präsenz von Computern (zu Hause und im Beruf) kann man nicht richtig abschalten (Arbeit mit nach Hause nehmen).
- Ich würde mich selbst als Computerhasser einschätzen.
- Computerdarstellungen sind für mich unangenehm, da der Bildschirm schlechte Farben hat.
- Ein Computer ist ein überbewertes Pestigeobjekt.
- Computer sind bei der Arbeit unnötig, da man alle Vorgänge auch ohne sie erledigen kann.
- Wenn man mit einem Computer umgeht, dann sollte man alle Möglichkeiten nutzen.
- Mit Computer-Netzen kann ich meine alltägliche Erfahrungswelt erweitern.
- Wegen der hohen Einarbeitungszeit ist der Arbeitsaufwand mit dem Computer größer als bei der traditionellen Art und Weise.
- Computerspiele sind eine Form der Entspannung für mich.
- Ich kann verstehen, wenn jemand mit Computern überhaupt nicht zurecht kommt.
- Über Computer-Netze unerlaubt fremde Daten anzusehen ist reizvoll.
- Der Einsatz von Computern sollte auf berufliche Bereiche beschränkt sein und sich nicht auf alle Bereiche ausdehnen.