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Bildung und Arbeit als autopoietische Systeme

Beitrag zum Kongress Bildung und Arbeit

Dr. Henk Goorhuis
Fachstelle für Weiterbildung
Universität Zürich
Rämistr. 74
8001 Zürich

 

Das Zeitalter der Komplexität

Je dringlicher von Reformen, Reorganisationen und Qualitätsmanagement die Rede ist, desto gründlicher scheint sich die Zukunft von Wirtschaft, Technologie und Bildung der Planbarkeit zu entziehen. Bei zunehmend komplexen, verteilten und zirkulären Prozessen in der heutigen Gesellschaft ist der Anspruch auf Durchschaubarkeit, Prognostizierbarkeit und Steuerbarkeit immer weniger erfüllbar.

Die entscheidungsoffenen Spielräume nehmen zwar zu, gleichzeitig aber auch die unbeabsichtigten Folgen. Es entstehen zwangsläufig selbstregulierende Phänomene, wie sie in natürlichen Organismen üblich sind. Nach dem Systemtheoretiker und Soziologen Niklas Luhmann können wir nur sicher sein, dass wir nicht sicher sein können, dass irgendetwas von dem, was wir als Vergangenes erinnern und in der Gegenwart haben, so bleiben wird, wie es war (Luhmann 1984). Es kristallisiert sich ein Weltbild heraus einer sich selbstorganisierenden ständig komplexer werdenden Welt.

Diese Zunahme der Komplexität zeigt sich in allen gesellschaftlichen Bereichen, ja sie ist ein Kennzeichen der heutigen Zeit. In verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen entsteht dadurch eine Art thematische Konvergenz, wo mehr von Organismen, Wechselwirkungen und Kippeffekten als von Strukturen, Planung und Kontrolle gesprochen wird (Casti 1994, Schwarz 1994, Goorhuis 1995). Ob dies nun die Informationsgesellschaft, neue Medien, Oekosysteme, Organisationen, unser Nervensystem oder eben Fragen der Bildung und Arbeit betrifft, es ist immer die Rede von einer unüberschaubaren Vielzahl von Subsystemen, die sich gegenseitig in zum Teil nicht linearen zyklischen Wechselwirkungen beeinflussen und dadurch als Ganzes ein hochkomplexes System bilden, welches mit der Kausallogik nicht mehr fassbar, prognostizierbar und manipulierbar ist (Kauffmann 1995, Kelly 1994, Morin 1990).

  • •"Postmodern society is radically decentered and thoroughly disseminated. As a result of this dispersion, the machine of sociocultural reproduction is no longer controlled by centralized agencies." (Taylor and Saarinen 1994)
  • Auch Kelly beschreibt dies gut im Buch "Out of Control: The new biology of machines, social systems, and the economics world." (Kelly 1994)

     

    Bildung und Arbeit als komplexe Systeme

    Zunehmend werden nun auch das Bildungssystem, Wirtschaftssystem und die Arbeitsmärkte als Organismen analysiert, welche ihre eigenen Gesetzmässigkeiten kreieren und verändern (Drucker 1993, Herder 1993, Li 1995, Berger 1990). Dafür wird die Systemtheorie zu Hilfe genommen, um die ständig wachsenden globalen Zusammenhänge von Finanzströmen, Warenmärkten, technologischer Entwicklung und dem tiefgreifenden Wandel in der Arbeitswelt zu beschreiben (Crosby 1994, Lash 1994, Imparato 1994).

    Es wird auch die Frage gestellt, wie das Bildungssystem gesteuert wird. Er ist zwar durch die politische Kontrolle eher zäh und dadurch verändert er sich langsam, dafür ist er aber hoch-komplex. Viele Einflussfaktoren wie Arbeitsmarkt, Konjunktur, Bildungskultur, persönliche und gesellschaftliche Werte, Bildungskarrieren, Motivation, Sinnfragen, Transfer, Qualifikationsanforderungen, neue Lehr- und Lernmethoden usw. führen zu einer hohen Komplexität und vielen zum Teil schwierig erkennbaren Wechselwirkungen. Die Bildungsforschung und -planung gerät dabei an ihre Grenzen (Büeler 1996, Arnold 1995).

    Der systemtheoretische Ansatz soll in diesem Artikel nun auf die Wechselwirkungen zwischen den Systemen Bildung und Arbeit bezogen werden, wobei schon schnell deutlich wird, dass in dieser Herangehensweise beiden Systemen und allen darin enthaltenen Subsystemen eine eigene Wirklichkeitskonstruktion zugesprochen werden muss. Diese fraktalen Subwirklichkeiten formen dabei ein Ganzes, worin kein Subsystem analysiert werden kann, ohne nicht die Wechselwirkung zu betrachten, welche es mit anderen Subsystemen oder dem gesamten System hat.

    Wissenschaften der Komplextät

    In verschiedensten Wissenschaftszweigen sind nun im vergangenen Jahrzehnt neue Erkenntnisse über solche komplexen Phänomene gewonnen worden. Diese stammen aus den Bereichen der Physik, Biologie, Hirnforschung, Soziologie, Psychologie und Managementlehre. In all diesen Bereichen wurden Phänomene entdeckt, die erst bei starker Zunahme von Komplexität in Erscheinung treten. Es wurde versucht, Theorien zu entwickeln, welche diese Phänomene beschreiben. Daraus entstand beispielsweise die Chaostheorie, die selbstreferentielle Systemtheorie, die Katastrophentheorie, die Selbstorganisationstheorie, die Theorie der Fraktale, die Systemik und die Theorie der autopoietischen Systeme (Krieger 1996, Malik 1993, Marko 1995, Rapoport 1988, Willke 1993, Dahme 1990, Jeanmaire 1991). Grundsätzlich werden die Phänomene, die bei komplexen Systemen einen unvorhersehbaren Verlauf nehmen, mit Emergenz bezeichnet. Solche emergenten Phänomene können nun auch in Bildungsfragen oder den Fragen zur Gestaltung der Arbeitswelt nutzbar gemacht werden. Bisher wurden solche unerwarteten und unbeabsichtigten Systemveränderungen als Störungen empfunden und es wurde versucht, sie entsprechend zu eliminieren oder zu verhindern. Die Systeme Bildung und Arbeitswelt wurden als 'triviale Maschinen' betrachtet, welche analysiert und gesteuert werden können. Der neue Zugang, auch Management zweiter Ordnung genannt, erlaubt im Gegensatz zu den rein deterministischen Sicht- und Vorgehensweisen einen umfassenden Miteinbezug aller Faktoren, welche ein System, sei es nun eine konkrete Schulungssituation im Alltag, eine Bildungsreform oder auch politische Strategien für Bildung und Arbeit beeinflussen.

    Die Grenzen der Planbarkeit

    Auf den ersten Blick scheint es undenkbar, Bildung und Arbeit als grundsätzlich nicht-steuerbare Phänomene zu betrachten, da sicher die Bildung aber eigentlich auch die Arbeitswelt von Menschen gestaltete Ganzheiten bilden. Dies erweist sich aber bei zunehmender Komplexität als Täuschung, da selbst-regulierende Phänomene auftauchen. Steuerung bedeutet dabei der Versuch, Komplexität zu reduzieren. Paradoxerweise zeigt uns die Systemtheorie, dass jeder Versuch der Reduzierung von Komplexität mittel- bzw. langfristig zu einer Erhöhung der Systemkomplexität führt.

    Die Systeme Bildung und Arbeit werden deshalb nun als autopoietische Systeme betrachtet, welche ihre eigene Steuerung aus sich heraus kreieren. Die Theorie der Autopoiese, welche zuerst von den Biologen Maturana und Varela (Maturana 1992) entwickelt wurde dann später von Luhmann auf soziale Prozesse übertragen wurde (Kiss 1990, Luhmann 1987). Autopoiese kommt aus dem Griechischen, besteht aus den zwei Wörtern auto (=selbst) und poienin (=machen) und bedeutet: "Selbst-Herstellung oder Selbst-Erzeugung".

    Die Theorie der Autopoiese besagt, dass komplexe Systeme sich in ihrer Einheit, ihren Strukturen und Elementen kontinuierlich und in einem operativ geschlossenen Prozess mit Hilfe der Elemente reproduzieren, aus denen sie bestehen. Dabei reproduzieren sie nicht nur ihre eigene Autopoiesis, sondern auch ihr Bild von der Systemumwelt. Der Prozess wird als operativ geschlossen bezeichnet, da die Systeme zwar Informationen aufnehmen und abgeben, aber die dardurch initiierten Operationen aus ihrer eigenen Geschichte bzw. Identität herleiten. So sind hoch-komplexe Systeme also in einem gewissen Sinne "blind" für die Umgebung.

    In autopoietischen Systemen ist die sogenannte "autopoietische Wende" möglich, das heisst die vermeintliche Aussenwelt des Systems als selbst-erzeugt und daher als Innenwelt angesehen wird (Foerster 1993, Varela 1992). Beide Sichtweisen sind absolut konsistent. Dadurch ist also ein Wandel der Beobachterperspektive eingetreten. Statt die innere Struktur eines Systems durch die Einwirkung zu erklären, erfolgt nun eine Orientierung an den systeminternen Differenzen. Die Leitdifferenz innen/aussen wird ergänzt durch die Leitdifferenz innen/innen.

    Systeme werden nun als beobachtende Systeme beschrieben, nämlich als Beobachter anderer Systeme und ihrer selbst. Beobachtung wird dabei als Vorgang verstanden, dem ein Differenzierungskriterium, die Leitdifferenz, zugrunde liegt. Da Beobachtung ohne solche Leitdifferenzen nicht stattfinden kann, führt eine Veränderung der Leitdifferenzen - der sogenannte Paradigmenwechsel - zu einer veränderten Beobachtung und einem veränderten Gesamtsystem.

    Die Welt wird somit als beobachterabhängig definiert und dem Erkenntnisideal der Objektivität, d.h. einer vom Beobachter unabhängigen Aussenwelt, die es bloss abzubilden gilt, eine radikale Absage erteilt (Glasersfeld 1991). Die Aussenwelt eines Systems wird nicht abgebildet, sondern durch das System selbst erzeugt. Wirklich ist für ein System, was wirkt, und wirklich kann nur sein, was das System wahrnimmt und durch die Leitdifferenz überhaupt erst in den Bereich der Systemaufmerksamkeit fällt. Nur das System selbst bestimmt, was und wen es wahrnimmt, und insofern erzeugt sich das System durch ständige Rückkoppelungsprozesse (Autopoiese) aus seiner relevanten Umwelt selbst (Schmidt 1987). Die Autopoiese beschreibt die Selbstorganisation, mit der das System sich selbst hervorbringt.

    Autopoietische Systeme sind höchst paradox. Sie sind autonom und lassen sich dennoch beeinflussen. Sie sind geschlossen, was den Prozess der Selbsterneuerung betrifft, und dennoch vielfach mit ihrer Umwelt verflochten. Sie sind höchst variabel, denn es gibt sie in unterschiedlichster Grösse, Komplexität und Dynamik. Dennoch sind sie extrem stabil. Man kann viele Faktoren ändern und trotzdem behalten sie ihre Identität.

    Diese Auseinandersetzung ist sehr tiefgreifend, da ein klassischer Ursache-Wirkungs-Zusammenhang im wesentlichen einfach umgedreht wird. Klassischerweise wird davon ausgegangen, dass die äussere Wirklichkeit von Systemen eine gegebene Ursache ist, und die Wahrnehmung die Folge. Hier ist es genau umgekehrt: Die Wahrnehmung des Systems ist die Ursache und die System-Wirklichkeit die Folge. Beide Ansätze sind geschlossene Modelle und daher weder beweis- noch widerlegbar. Beide Ansätze sind selbstbestätigend und es gibt keinen objektiven Rahmen, der die Richtigkeit der einen oder anderen Vorstellung beweisen könnte. Die beiden Ansätze sind in sich absolut konsistent. Dies führt zu einer freien Wahl über die sogenannt "nicht-entscheidbaren" Fragen der heutigen Zeit (Finsler 1943, Foerster 1993).

    Mögliche praktische Konsequenzen

    Es soll nun versucht werden, einige mögliche praktische Konsequenzen für die Systeme Bildung und Arbeit zu skizzieren. Da aber die Selbstreferenz in diesen Theorien zentral steht, sind es Theorien, wo die Subjekt-Objekt-Spaltung aufgehoben wird. Alle abgeleiteten Konsequenzen sind dann subjekt- bzw. situationsbezogen und daher in ihrer Umsetzung systemabhängig. Keinesfalls sollten sie generalisierend verstanden werden. Selbstorganisation setzt eben genau auf die unterschiedlichen Interpretationen und Umsetzungen von Theorien. Die Verschiedenheit ist dabei die Quelle von Veränderung.

    (i) Die Systeme Bildung und Arbeit als lernfähige Organismen

    Damit sich Bildung und Arbeitswelt ständig den aktuellen gesellschaftlichen Bedürfnissen anpassen und dynamisch weiterentwickeln können, sollten sie als lernfähige, sich selbst-organisierende Systeme gestaltet sein. Es sollte nicht von gesteuerten Prozessen, sondern wie in der Systemtheorie üblich von pulsierenden Prozessen ausgegangen werden: Stabilität und Chaos wechseln sich ab. Selbstorganisation geschieht dabei im Uebergangsbereich zwischen Chaos und Ordnung.

    (ii) Hohe Komplexität anstreben statt verhindern

    Systeme mit hoher Komplexität haben offensichtlich Vorteile gegenüber einfachen Systemen. Bisher hat die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik durch Vereinheitlichung und Regulierungen versucht, Komplexität zu vermeiden. Hier soll nun das Gegenteil diskutiert werden, da komplexe Systeme ein paar wesentliche Vorteile gegenüber den einfachen haben :

    - Selbstveränderungsfähigkeit

    - fraktale Eigenschaften

    - robust an vielen Stellen, empfindlich an wenigen

    - gute Ausgangslage für Selbstorganisation usw. usw.

    Das heisst, wir sollten zum Teil in der Bildung bzw. in der Gestaltung der Arbeitswelt bewusst die Komplexität anstreben, statt sie immer nur zu verhindern. Dies muss aber eine sogenannte organische Komplexität sein und sich kennzeichnen durch viele lose gekoppelte Subsysteme mit möglichst vielwertigen, selbsterklärenden oder kontinuierlichen nicht-linearen Wechselwirkungen und möglichst vielen Rückkoppelungen. Genau dann entsteht nämlich die aus der Biologie bekannte Selbstorganisierungs- und Selbstkorrigierungsfähigkeit des Systems, welche hier für die Organisation von Bildung und Arbeit nutzbar gemacht werden soll. Auch sind dabei fraktale Uebertragungsmechanismen und Kippeffekte für die Weiterentwicklung solcher Systeme möglich.

    (iii) Viele Querverbindungen zulassen bzw. fördern

    Im Zuge der Vermeidung von Komplexität wurde bisher versucht, möglichst wenige Verbindungen zwischen den Subsystemen wie z. B. den Studiengängen verschiedenen Disziplinen zuzulassen. Hier sollte nun das Gegenteil angestrebt werden: möglichst viele Durchgänge und Verbindungen schaffen zwischen den Komponenten, viele Rückkoppelungen erzeugen, sowohl in der Systemstruktur als auch im Entwicklungsprozess.

    Es soll zum Beispiel viel Information zwischen einzelnen Bildungsteams bzw. einzelnen Disziplinen ausgetauscht werden, auch solche, welche irrelevant erscheint. Erst bei einem Ueberlauf an Information tritt Selbstorganisation ein. Elektronische Medien wie z. B. das "World Wide Web" weisen in diese Richtung.

    (iv) Lose Koppelungen zwischen den Subsystemen

    Dies bedeutet, das ein Subsystem nie für ein anderes Subsystem lebensnotwendig sein sollte. Ein abhängiges System sollte also bei einem Ausfall eines anderen Subsystems in der Systemumgebung selbständig ein drittes System für den weiteren Dialog suchen können.

    Die lose Koppelung ist auch die Garantie dafür, dass die Zunahme der Komplexität sowie die Zunahme des Informationsaustausches nicht die übliche lähmende Wirkung hat. Informationen zwischen lose gekoppelten Systeme haben keine Zweckgebundenheit, sie sind letztlich reine Irritationen von einem Subsystem zum anderen, welche aber für die Selbstorganisation notwendig sind. Dies funktioniert natürlich nur, wenn wir möglichst wenig strukturelle Koppelungen haben.

    (v) Strukturelle Koppelungen vermeiden

    Eine strukturelle Koppelung zwischen zwei Komponenten bedeutet: das Bild, welches System A von System B hat, ist für die Identität von A notwendig und umgekehrt. Die Umsetzung z.B. auf die Bildung ist deutlich: in der klassischen Herangehensweise wimmelt es von strukturellen Koppelungen, nämlich Regelungen, Bestimmungen, Normen etc. Diese müssen also dringend reduziert und in lose Koppelungen umgewandelt werden. Bildungsgestalter sollten sich nicht als Macher und Befehlserteiler sehen, sondern als Katalysatoren und Koordinatoren in einem selbstorganisierten System, dass sich in einem evolutiven Umfeld befindet (Probst 1984).

    Selbstorganisation und Chaos phasenweise zulassen

    (vi) Selbstorganisation von sozialen Systemen wie beispielsweise des Bildungssystems kann nicht verordnet werden. Sie setzt ein, wenn nicht alles reglementiert wird. Bunte Bildungskarrieren, verschiedenste Bedürfnisse, Diversifizierung von Fachinhalten, der Miteinbezug von Orientierungswissen, Schlüsselqualifikationen, Persönlichkeitsentwicklung und so weiter führt zu mehr Selbstorganisation und Selbstveränderung. Alle diese Faktoren dürfen nicht nur Randerscheinungen innerhalb der Struktur sein, sondern zum Wesen von Bildung und Arbeit überhaupt heranwachsen.

    Schlusswort

    Abschliessend soll statt der Zusammenfassung im Sinne einer Klärung nun von diesem Weg bewusst Abstand genommen werden, da aus den obigen Ausführungen folgt, dass nicht der Autor, sondern die Leserin oder der Leser den Inhalt dieses Artikels bestimmt. Nur so entsteht die Vielfalt an Interpretationen, welche der Selbstorganisation und der Diversifizierung zuträglich sind.

    Literaturliste

    Arnold R.: Konstruktivistische Erwachsenenbildung. Hohengeren: Schneider Verlag, 1995.

    Berger, Luckmann: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Fischer, 1990.

    Briggs J., Peat D.: Die Entdeckung des Chaos. Eine Reise durch die Chaos-Theorie. München; Wien: Hauser-Verlag, 1990.

    Büeler X.: Das System Erziehung. Zürich: 1996.

    Casti J.L.: Complexification: Explaining a paradoxical world through the science of surprise. New York: Harper Collins, 1994 .

    Crosby P.B.: Completeness: Quality for the 21st century, 1994 . New York: Plume (orig.New York: Dutton, 1992)

    Dahme, C.: Selbstorganisation und Handlungstheorie. In: Niedersen U. (Hrsg.): Selbstorganisation. Berlin: Duncker & Humblot, 1990.

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    Herder P.: Oekonomische Systemtheorie. Baden-Baden: Nomos-Verlagsgesellschaft, 1993.

    Imparato N. and Harari O.: Jumping the Curve: Innovation and strategic choice in an age of transition. San Francisco, CA: Jossey-Bass, 1994 .

    Jeanmaire P.: Selbstorganisation &emdash; Paradigma des nächsten Jahrhunderts? Technische Rundschau, Heft 50, 1991.

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    Kelly K.: Out of Control: The new biology of machines, social systems, and the economics world. Reading, MA: Addison-Wesley, 1994 .

    Kiss G.: Grundzüge und Entwicklung der Luhmannschen Systemtheorie. Stuttgart: Enke-Verlag, 1990.

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    Willke H.: Interventionstechniken. München: Wilhelm Fink Verlag, 1994.

     

     


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