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Universitäre Weiterbildung im "neuen Kapitalismus"

Beitrag zum Symposium über universitäre Weiterbildung vom 29./30. August 1996

 

Dr. Henk Goorhuis

Fachstelle für Weiterbildung
Universität Zürich
Rämistr. 74
8001 Zürich

goorhuis@wb.unizh.ch

 

 

Das Zeitalter der Komplexität

Je dringlicher von Reformen, Qualitätsmanagement und Marketing die Rede ist, desto gründlicher scheint sich die Zukunft von Wirtschaft, Technologie und Bildung der Planbarkeit zu entziehen. Die entscheidungsoffenen Spielräume nehmen zwar zu, gleichzeitig aber auch die unbeabsichtigten Folgen. Nach dem Systemtheoretiker und Soziologen Niklas Luhmann können wir nur sicher sein, dass wir nicht sicher sein können, dass irgendetwas von dem, was wir als Vergangenes erinnern und in der Gegenwart haben, so bleiben wird, wie es war (Luhmann 1984).

Der Bildungsmarkt ist dabei keine Ausnahme. Er ist zwar zäh und dadurch verändert er sich langsam, dafür ist er aber hoch-komplex. Viele Einflussfaktoren wie Arbeitsmarkt, Konjunktur, Bildungskultur, persönliche und gesellschaftliche Werte, Bildungskarrieren, Motivation, Sinnfragen, Transfer, Qualifikationsanforderungen usw. führen zu einer hohen Komplexität und vielen zum Teil schwierig erkennbaren Wechselwirkungen. Die Bildungsforschung und -planung gerät dabei häufig an ihre Grenzen und auch hier sind immer wieder Perspektivenwechsel vorgeschlagen worden (z.B. Arnold 1995, Gardner 1991, Perkins 1992, Krapf 1995).

Die Zunahme der Komplexität zeigt sich auch in anderen Gebieten ,ja sie ist ein Kennzeichen der heutigen Zeit. In verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen entsteht dadurch eine Art thematische Konvergenz, wo mehr von Organismen, Wechselwirkungen und Kippeffekten als von Strukturen, Planung und Kontrolle gesprochen wird (Casti 1994, Schwarz 1994, Strijbos 1995). Ob dies nun die Informationsgesellschaft, neue Medien, Oekosysteme, Organisationen, unser Gehirn oder eben Fragen der Bildung betrifft, es ist immer die Rede von einer unüberschaubaren Vielzahl von Subsystemen, die sich gegenseitig in zum Teil nicht linearen Wechselwirkungen beeinflussen und dadurch als Ganzes ein hochkomplexes System bilden, welches mit der Kausallogik nicht mehr fassbar, prognostizierbar und manipulierbar ist (Kauffmann 1995, Kelly 1994, Morin 1990, Goorhuis 1995).

Der "neue Kapitalismus"

Im folgenden stehen vier Zitate, welche die erstaunliche thematische Konvergenz verschiedenster Disziplinen aufzeigen. Das erste handelt vom menschlichen Gehirn, das zweite von Organisationen, das dritte von der Cyber-Kultur und das vierte von der postmodernen Gesellschaft.

  • "...the familiar and stable-seeming fluidlike properties of thought emerge as a statistical consequence of a myriad tiny, invisible, independent, subcognitive acts taking place in parallel." (Hofstadter and the Fluid Analogies Research Group 1995:3)
  • "Designing organizations as networks, where communications crisscross boundaries, also makes giantism less attractive....Companies come together in temporary alliances to take advantage of a brief window of opportunity an then disband to form yet another configuration of customers, vendors, and suppliers." (Imparato and Harari 1994:167)
  • "It is no wonder that those attempting to demonstrate the fall of hierarchical systems and to debunk the notion of top-down control cherish the memes of the chaos math virus, which contradict these orderly notions of natural behavior ... Again, the agenda that these users infer from playing these games is that they must learn to see reality as a myriad of interconnections rather than just a few power relationships." (Rushkoff 1994:15 and 184)
  • "Postmodern society is radically decentered and thoroughly disseminated. As a result of this dispersion, the machine of sociocultural reproduction is no longer controlled by centralized agencies. Center and hierachy give rise to periphery and horizontality..." (Taylor and Saarinen 1994)

Es könnten noch unzählige weitere Beispiele genannt werden. War bisher in den verschiedenen Disziplinen eher eine Divergenz des Sprachgebrauchs und der Denkweise beobachtbar, stellt sich hier eine auffällige Annäherung heraus.
Zunehmend werden nun auch das globale Geldsystem und die Märkte als Organismen analysiert, welche ihre eigenen Gesetzmässigkeiten kreieren und verändern, wobei keine übergeordnete bewusste Steuerung einzelner Menschen ersichtlich ist (Drucker 1993, Herder 1993, Li 1995, Berger 1990). Dafür ist in neueren Publikationen der Begriff des "neuen Kapitalismus" entstanden, wo die Systemtheorie zu Hilfe genommen wird, um die ständig wachsenden globalen Zusammenhänge von Finanzströmen, Warenmärkten, technologischer Entwicklung und dem tiefgreifenden Wandel in der Arbeitswelt zu beschreiben (Crosby 1994, Lash 1994, Imparato 1994). Dieser systemtheoretische Ansatz soll in diesem Artikel nun auf die universitäre Weiterbildung bezogen werden, wobei schon schnell deutlich werden wird, dass in dieser Herangehensweise inhaltliche Fragen und Fragen der Vermarktung nicht getrennt werden können. Der Ansatz der Systemtheorie ist ein Ansatz der Wechselwirkungen, wo kein Subsystem analysiert werden kann, ohne nicht die Wechselwirkung zu betrachten, welche es mit anderen Subsystemen oder dem gesamten System hat.

Wissenschaften der Komplextät

In verschiedensten Wissenschaftszweigen sind nun im vergangenen Jahrzehnt neue Erkenntnisse über komplexe Phänomene gewonnen worden. Diese stammen aus den Bereichen der Physik, Biologie, Hirnforschung, Soziologie, Psychologie und Managementlehre. In all diesen Bereichen wurden Phänomene entdeckt, die erst bei starker Zunahme von Komplexität in Erscheinung treten. Es wurde versucht, Theorien zu entwickeln, welche diese Phänomene beschreiben. Daraus entstand beispielsweise die Chaostheorie, die selbstreferentielle Systemtheorie, die Katastrophentheorie, die Selbstorganisationstheorie, die Theorie der Fraktale, die Systemik und die Theorie der autopoietischen Systeme (Krieger 1996, Malik 1993, Marko 1995, Rapoport 1988, Willke 1993, Dahme 1990, Jeanmaire 1991). Grundsätzlich werden die Phänomene, die bei komplexen Systemen einen unvorhersehbaren Verlauf nehmen, mit Emergenz bezeichnet. Wir schlagen in dieser Arbeit vor, dass solche emergenten Phänomene auch in Bildungsfragen oder dem entsprechenden Marketing nutzbar gemacht werden. Bisher wurden sie als Störungen empfunden und es wurde versucht, sie entsprechend zu eliminieren oder zu verhindern. Dieser Zugang erlaubt im Gegensatz zu den rein deterministischen Sicht- und Vorgehensweisen einen umfassenden Miteinbezug aller Faktoren, welche ein System, sei es nun eine konkrete Schulungssituation im Alltag, eine Bildungsreform oder auch Marketingstrategien für Bildung, beeinflussen. Es wird also möglich, nicht nur Ausschnitte aus komplexen Zusammenhängen zu modellieren und dadurch zu kontrollieren, sondern auch Phänomene handhabbar zu machen, welche den klassischen Analysemethoden nicht direkt zugänglich sind (Morin 1990).

Die Grenzen der Planbarkeit

Auf den ersten Blick scheint es übertrieben, solche Theorien komplexer Phänomene auf Marktfragen der universitären Weiterbildung zu beziehen. Die universitäre Weiterbildung macht in erster Näherung den Eindruck eines relativ stabilen Marktes mit gesicherten Gesetzmässigkeiten und konstanten Randbedingungen. Dies kann sich aber als drastische Täuschung erweisen, da erstens der Bildungsmarkt als Ganzes in einer tiefgreifenden Umwandlung steht, und zweitens auch alle bestimmenden Faktoren wie Veränderungen in wissenschaftlichen Disziplinen, in der Wissenschaftspolitik, im Dialog zwischen Theorie und Praxis, und nicht zuletzt in den Fragen der öffentlichen Finanzierung der Hochschulaufgaben stattfinden.

Auch hier sind die Fragen genügend komplex, um eben neue Theorien zu Hilfe zu nehmen. Dies bedeutet aber auch, dass sich in der Frage der Finanzierung der universitären Weiterbildung alle gesellschaftlichen Fragen der heutigen Zeit in irgendeiner Art und Weise widerspiegeln, so wie das bei fraktalen Systemen der Fall ist. Im Subsystem widerspiegelt sich das Ganze und umgekehrt (Briggs 1990, Lorentz 1993).

Die Zunahme der Komplexität im Bereich von Management und Marketing führte vorerst dazu, dass viele Gestaltungs- und Planungstechniken ihre Prognostizierbarkeit und Ueberpfürbarkeit und damit teilweise ihre Wirksamkeit verloren. Daraus entstanden die Bemühungen, die Komplexität durch geeignete Modellbildung zu reduzieren. Hier soll skizziert werden, wie als Alternative dazu die Komplexität sowohl für das Marketing als auch für die Qualitätssicherung genutzt werden kann (Casti 1994, Crosby 1994). Dazu müssen die der Komplexität innewohnenden Eigenschaften erkannt und integriert werden.

Dieser Paradigmenwechsel, Komplexität nicht zu reduzieren sondern anzustreben, wurde auch in der Systemtheorie vollzogen. Dies führte zur sogenannten "selbstreferentiellen" Systemtheorie, wo nun der wesentliche Nachteil aufgehoben ist, dass die zu analysierende Problemstellung künstlich modelliert werden muss und Wechselwirkungen mathematisch abgeschätzt werden müssen. Hier wird das Problem selbst zu seinem eigenen Modell, daher der Begriff der "Selbstreferenz". Dadurch hat sich die Systemtheorie grundsätzlich erweitert auf nicht-klassische Phänomene der Komplexität.

Die Resistenz des Bildungssystems

Weltweit jagt eine Schul- bzw. Bildungsreform die andere. Die hartnäckige Resistenz von tatsächlich geschehenden Bildungsabläufen gegen den Versuch, diese durch Reformen zu beeinflussen, führte auch in der Bildungsforschung dazu, vermehrt die Systemtheorie oder auch die verwandte "Cognitive Science" als theoretische Grundlage zu wählen (Bruer 1993, Perkins 1992). Die Resistenz heutiger sozialer Systeme gegen die Versuche, Veränderungen zu bewirken lässt sich durch die Systemtheorie gut erklären. Dazu muss aber die innere Dynamik der Systeme besser verstanden werden (Kauffmann 1995).
Gewisse Kritiker kommen zum Schluss, dass das Bildungssystem im heutigen Zeitpunkt parallisiert ist, d.h. das System verhindert selbst seine eigene Veränderung. Sowohl Fragen des geringen Transfers, der nachlassenden Motivation, der fraglichen Wirksamkeit spiegeln dieses Bild. Wenn wir beispielsweise fragen, welcher Anteil der Lernenden wirklich versteht, was sie lernen, dann scheitert nicht nur eine Minorität, sondern fast alle unsere Studenten (Bruer 1993, Gardner 1991). Auch jene mit guten Abschlüssen interessieren sich gar nicht wirklich dafür, was sie gelernt haben. Obwohl solche Absolventen die Prüfungen und elementare Handlungen brilliant ausführen können, verstehen sie nicht wirklich in einem tiefen Sinne, was sie tun.
Zur Analyse der inneren Dynamik bzw. der selbsterzeugten Gesetzmässigkeiten des Bildungssystems wird unter anderem diskutiert, was denn eigentlich die Essenz von Wissen und Lernen ist, was sich hinter dem Begriff des "real understanding" verbirgt.

Von der Monoperspektive zur Polyperspektive

Eine erste Konsequenz der skizzierten Entwicklungen ist es, dass von der Monoperspektive auf die Polyperspektive übergegangen werden muss, das heisst, dass jedem System eine eigene Wahrnehmung, eine eigene Sach- und eine eigene Weltsicht zugestanden werden muss. Dabei zeigt sich, dass dies kein Nachteil ist, sondern eben gerade Potential für Kreativität und Innovation darstellt, was beispielsweise durch einen vermehrten Einsatz von "Teamteaching" genutzt werden kann. Die verschiedenen Perspektiven der beteiligten Personen im Team der Ausbildenden können dazu beitragen, die Erkenntnisse aus der neueren Systemtheorie ernst zu nehmen und auf Ausbildungssituationen zu übertragen. Dabei liegt ein Schwerpunkt darin, die unterschiedlichen Sichtweisen der Einzelpersonen keineswegs zu nivellieren, sondern im Gegenteil, sie befruchtend nebeneinander und miteinander einzusetzen. Es ist eine der wesentlichen Erkenntnisse im Teamteaching und in der Teamarbeit überhaupt, dass genau die Verschiedenartigkeit der Ansichten dazu führt, dass das Ganze mehr wird als die Summe der Teile, dass also das Team zu Erkenntnissen und zu Handlungsweisen kommen kann, welche aus den Einzelpersonen noch nicht ersichtlich waren. Entsprechendes lässt sich auch auf das Marketing übertragen.

Konsequenzen für Markt und Marketing der Weiterbildung

Als Basis für Fragen des Marktes der Weiterbildung dient hier die Theorie der Autopoiese, welche zuerst von den Biologen Maturana und Varela (Maturana 1992) entwickelt und dann von Luhmann auf soziale Prozesse übertragen wurde (Kiss 1990, Luhmann 1987).
Autopoiese kommt aus dem Griechischen, besteht aus den zwei Wörtern auto (=selbst) und poienin (=machen) und bedeutet: "Selbst-Herstellung oder Selbst-Erzeugung". Den autopoietischen Systemen ist es eigen, dass sie nicht zwischen Innen- und Aussenwelt unterscheiden können, wie dies beispielsweise auch beim menschlichen Nervensystem der Fall ist. Zunehmend wird dieses Konzept für Fragen von Marktmechanismen im Kontext des erwähnten "neuen Kapitalismus" angewandt.

Die Theorie der Autopoiese besagt, dass komplexe Systeme sich in ihrer Einheit, ihren Strukturen und Elementen kontinuierlich und in einem operativ geschlossenen Prozess mit Hilfe der Elemente reproduzieren, aus denen sie bestehen. Dabei reproduzieren sie nicht nur ihre eigene Autopoiesis, sondern auch ihr Bild von der Systemumwelt. Der Prozess wird als operativ geschlossen bezeichnet, da die Systeme zwar Informationen aufnehmen und abgeben, aber die dardurch initiierten Operationen aus ihrer eigenen Geschichte herleiten. So sind hoch-komplexe Systeme also in einem gewissen Sinne "blind" für die Umgebung.

In autopoietischen Systemen ist die sogenannte "autopoietische Wende" möglich, das heisst die vermeintliche Aussenwelt des Systems als selbst-erzeugt und daher als Innenwelt angesehen wird (Foerster 1993, Varela 1992). Beide Sichtweisen sind absolut konsistent. Dadurch ist also ein Wandel der Beobachterperspektive eingetreten. Statt die innere Struktur eines Systems durch die Einwirkung zu erklären, erfolgt nun eine Orientierung an den systeminternen Differenzen. Die Leitdifferenz innen/aussen wird ergänzt durch die Leitdifferenz innen/innen. Entsprechendes ist nun eben auch bei Gruppen, Organisationen bzw. Gesellschaftsprozessen möglich. Die Auswirkungen und Erfolge dabei sind gross, wie viele der neueren Management-Techniken aufzeigen. Durch die Spiegelung nach innen kann erheblich mehr verändert werden als durch die klassische Vorstellung der starren Innenwelt-Aussenwelt-Struktur.
Systeme werden nun als beobachtende Systeme beschrieben, nämlich als Beobachter anderer Systeme und ihrer selbst. Beobachtung wird dabei als Vorgang verstanden, dem ein Differenzierungskriterium, die Leitdifferenz, zugrunde liegt. Da Beobachtung ohne solche Leitdifferenzen nicht stattfinden kann, führt eine Veränderung der Leitdifferenzen - der sogenannte Paradigmenwechsel - zu einer veränderten Beobachtung und einem veränderten Gesamtsystem.

Die Welt wird somit als beobachterabhängig definiert und dem Erkenntnisideal der Objektivität, d.h. einer vom Beobachter unabhängigen Aussenwelt, die es bloss abzubilden gilt, eine radikale Absage erteilt (Glasersfeld 1991). Die Aussenwelt eines Systems wird nicht abgebildet, sondern durch das System selbst erzeugt. Wirklich ist für ein System, was wirkt, und wirklich kann nur sein, was das System wahrnimmt und durch die Leitdifferenz überhaupt erst in den Bereich der Systemaufmerksamkeit fällt. Nur das System selbst bestimmt, was und wen es wahrnimmt, und insofern erzeugt sich das System durch ständige Rückkoppelungsprozesse (Autopoiese) aus seiner relevanten Umwelt selbst (Schmidt 1987).
Die Autopoiese beschreibt die Selbsterneuerung eines Systems durch ständige Rückkoppelungsprozesse, welche die einfachen Ursache-Wirkungs-Ketten ersetzen. Die Autopoiese beschreibt die Selbstorganisation, mit der das System sich selbst hervorbringt.

Autopoietische Systeme sind höchst paradox. Sie sind autonom und lassen sich dennoch beeinflussen. Sie sind geschlossen, was den Prozess der Selbsterneuerung betrifft, und dennoch vielfach mit ihrer Umwelt verflochten. Sie sind höchst variabel, denn es gibt sie in unterschiedlichster Grösse, Komplexität und Dynamik. Dennoch sind sie extrem stabil. Man kann viele Faktoren ändern und trotzdem behalten sie ihre Identität. Auf Grund dieser paradoxen Veranlagung fordern sie alle absichtsvollen Beeinflusser heraus, kreativ und überraschend zu sein, um Wirkungen zu erzeugen.

Die autopoietische Sichtweise, bzw. die autopoietische Wende, lässt sich nun leicht auf das Marketing von Weiterbildung übertragen. Grundlage dabei ist also die Annahme, dass die Wirkung der betreffenden Weiterbidlunsorganisation und ihrer Marketingstrategien Hinweise gibt über die inneren Gesetzmässigkeiten des Systems. Die Selbsterzeugung geschieht dabei durch Wahrnehmung, folglich ist die Veränderung der Wahrnehmung, die Veränderung der Sichtweisen und der damit gekoppelten Operationen ein zentrales Werkzeug, das beispielsweise mittels operationeller Schliessung des Systems eingesetzt werden kann. Das System ist also operationell geschlossen, die Aussenwelt mit ihrer Wirkung ist ein Spiegel für die Autopoiese des Systems und führt zum Erkennen der inneren Leitdifferenzen, also inneren Widersprüchen im System (Laszlo 1992, Peters 1988).

Das Lösen solcher Leitdifferenzen in hochkomplexen Realitätsbereichen autopoietischer Systeme ist dabei nun die Kernaufgabe. Das klassische Management, welches die Rationalität als Grundlage hat, ging immer von "wirklichen Wirklichkeiten" aus, auf die man durch variable Strategien reagieren musste. Marketing und Management befassen sich aber im Grunde genommen mit Zukunftsszenarien, mit Potentialen. Jede "erfundene Wirklichkeit" muss dabei ständig durch neue Eindrücke ergänzt werden (Gerken 1992). Deshalb ist es wichtig, nicht an seinen eigenen Eindrücken zu haften, sondern möglichst viele und unterschiedliche Erklärungsmodelle zu erfinden und zu entwerfen. Umfeldturbulenzen werden nicht als Störpotentiale aufgefasst, gegen die man sich abschotten muss, sondern als natürliche Fluktuationen, die Innovationsanstösse in sich tragen. Solche offen-dynamischen Systeme, die sich turbulenten Entwicklungen stellen, sind mittel- und langfristig stabiler, weil sie neue, den Umfeldbedingungen besser angepasste Ordnungs- und Qualitätszustände einnehmen können bzw. geeignete Strukturen für produktives Handeln ausbilden (Königswieser 1992, Fatzer 1993, Mueri 1985).
Die Überwindung der Subjekt-Objekt-Spaltung, welche vorerst prinzipiell unmöglich schien, lässt sich nun durch die neuen erkenntnistheoretischen Ansätze realisieren. Die Konsequenzen für die Praxis sind dabei so tiefgreifend und weitläufig, dass sie nur ansatzweise skizziert werden können. Ein erster Versuch aus der Sicht des Subjektes dazu wird hier unternommen.

Das Marketing von Attraktoren

Der Konstruktivismus und die Chaostheorie zeigen neue Ansätze, wie in einem solchen mehrfachdynamischen Umfeld vorgegangen werden kann. Es geht dann im Marketing darum, Attraktoren im Sinne der Chaostheorie zu setzen (Briggs 1990, Morfill 1991, Peters 1988). Dies sind im Beispiel der Weiterbildung jene Bildungsangebote bzw. Bildungsinhalte, welche bei geeigneter Präsentation die Eigenschaft haben, dass sich die Einflussfaktoren gegenseitig verstärken. Dazu können Interventionstechniken (Willke 1994) oder systemische Verfahren (Gallou 1992, Kratzky 1991) verwendet werden.

Ein Attraktor ist ein Subsystem, welches die Eigenschaft, sich selbst zu verstärken. Es gibt Attraktoren in jeder zeitlichen Grössenordnung. Jeder Attraktor hat aber eine endliche Lebenszeit und diese ist nicht prognostizierbar. Entscheidungen werden deshalb nicht mehr strategisch gefällt, sondern entstehen aus Fluktuationen bzw. Bifurkationen (Loistl 1993). Fluktuationen sind Bewegungen innerhalb eines Attraktors, welche zu seinem Ende führen. Bifurkationen entstehen am Ende eines Attraktors und führen zur Bildung von nächsten Attraktoren. Es sind die neuralgischen Momente der Systemevolution, wo mit minimalem Aufwand enorme Wirkung erzeugt werden kann (Schmetterlingseffekt). Dies muss für das Marketing genutzt werden.

Das Management von Attraktoren ist häufig kontraintuitiv, da es den erhaltenden Bedürfnissen aus unserer Evolutionsgeschichte widerspricht. Vor allem machen viele Marketingsstrategen den Fehler, an einer bewährten Stragtegie festzuhalten und dadurch die Chance verpassen, die nächste rechtzeitig zu bilden. Erfahrungen aus dem systemischen Management zeigen auf, dass ein Marketing hier nicht im strategischen Sinne planbar ist, und dass auch jeder Versuch einer starren Planung zu Ressourcenverlust führen kann. Strategien erzeugen ihren eigenen Misserfolg, wenn allzu starr an ihnen festgehalten wird. Das Festhalten selbst wirkt sich auf die Güte der Entscheidungen aus. Die innere Bewertung des Systems durch sich selbst spielt die ausschlaggebende Rolle, damit daraus ein Attraktor im Sinne der Chaostheorie d.h. ein erfolgreiches Produkt für den Markt entstehen kann. Erkennt man einen inneren Widerstand, also eine Leitdifferenz, sollte diese durch die autopoietische Wende in einen weiteren Attraktor transformiert werden werden.

Diese Auseinandersetzung ist sehr tiefgreifend, da ein klassischer Ursache-Wirkungs-Zusammenhang im wesentlichen einfach umgedreht wird. Klassischerweise wird davon ausgegangen, dass die äussere Wirklichkeit von Systemen die Ursache ist, und unsere Wahrnehmung die Folge. Hier ist es genau umgekehrt: Die Wahrnehmung des Systems ist die Ursache und die äussere Wirklichkeit die Folge. Beide Ansätze sind geschlossene Modelle und daher weder beweis- noch widerlegbar. Beide Ansätze sind selbstbestätigend und es gibt keinen objektiven Rahmen, der die Richtigkeit der einen oder anderen Vorstellung beweisen könnte. Die beiden Ansätze sind in sich absolut konsistent. Dies führt zu einer freien Wahl über die sogenannt "nicht-entscheidbaren" Fragen der heutigen Zeit (Finsler 1943, Foerster 1993).

Mögliche praktische Konsequenzen

Es soll nun versucht werden, einige mögliche praktische Konsequenzen für Organisation und Marketing von Weiterbildung zu skizzieren. Da aber die Selbstreferenz in diesen Theorien zentral steht, sind es Theorien, wo die Subjekt-Objekt-Spaltung aufgehoben wird. Alle abgeleiteten Konsequenzen sind dann subjekt- bzw. situationsbezogen und daher in ihrer Umsetzung systemabhängig. Keinesfalls sollten sie generalisierend verstanden werden. Selbstorganisation setzt eben genau auf die unterschiedlichen Interpretationen und Umsetzungen von Theorien. Die Verschiedenheit ist dabei die Quelle von Veränderung.

(i) Weiterbildung als lernfähige Organisation

Es herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass moderne Organisationen lernfähig gestaltet werden müssen. Weiterbildung sollte also als ein Organismus organisiert sein, der sich ständig den aktuellen gesellschaftlichen Bedürfnissen anpasst und in einem kontinuierlichen Wachstums- und Innovationsprozess den Zeitgeist des lebenslangen Lernens zu erfassen versucht. Da dürfen klassische Marktüberlegungen nicht eine zu grosse Priorität erhalten. Es sollte nicht von Wachstumsmärkten, sondern wie im neuen Kapitalismus üblich von pulsierenden Märkten ausgegangen werden: Stabilität und Chaos wechseln sich ab. Weiterbildungsmärkte können phasenweise wachsen, sollten aber aktiv und antizipierend auch wieder als schrumpfende Märkte betrachtet werden, welche dann in Bifurkationen übergehen. Die üblicherweise vorhandenen stark erhaltenden Triebkräfte innerhalb der Bildung hemmen das Pulsieren des Marktes und führen zur Selbstblockierung.

(ii) Hohe Komplexität anstreben statt verhindern

Systeme mit hoher Komplexität haben offensichtlich Vorteile gegenüber einfachen Systemen. Bisher hat die Bildungspolitik durch Vereinheitlichung und Regulierungen versucht, Komplexität zu vermeiden. Hier soll nun das Gegenteil diskutiert werden, indem einige der Vorteile komplexer Systeme auf die Bildung bezogen werden.

Komplexe Systeme haben ein paar wesentliche Vorteile gegenüber den einfachen:
- Selbstveränderungsfähigkeit
- fraktale Eigenschaften
- robust an vielen Stellen, empfindlich an wenigen
- gute Ausgangslage für Selbstorganisation usw. usw.

Das heisst, wir sollten zum Teil in der Bildung bewusst die Komplexität anstreben, statt sie immer nur zu verhindern. Dies muss aber eine sogenannte organische Komplexität sein und sich kennzeichnen durch viele lose gekoppelte Subsysteme mit möglichst vielwertigen, selbsterklärenden oder kontinuierlichen nicht-linearen Wechselwirkungen und möglichst vielen Rückkoppelungen. Genau dann entsteht nämlich die aus der Biologie bekannte Selbstorganisierungs- und Selbstkorrigierungsfähigkeit des Systems, welche hier für die Organisation von Bildung nutzbar gemacht werden soll. Auch sind dabei fraktale Uebertragungsmechanismen und Kippeffekte für die Weiterentwicklung solcher Systeme möglich.

(iii) Viele Querverbindungen zulassen bzw. fördern

Im Zuge der Vermeidung von Komplexität wurde bisher versucht, möglichst wenige Verbindungen zwischen den Subsystemen wie z. B. den Studiengängen verschiedener Disziplinen zuzulassen. Hier sollte nun das Gegenteil angestrebt werden: möglichst viele Durchgänge und Verbindungen schaffen zwischen den Komponenten, viele Rückkoppelungen erzeugen, sowohl in der Systemstruktur als auch im Entwicklungsprozess.
Es soll zum Beispiel viel Information zwischen einzelnen Bildungsteams bzw. einzelnen Disziplinen ausgetauscht werden, auch solche, welche irrelevant erscheint. Erst bei einem Ueberlauf an Information tritt Selbstorganisation ein. Elektronische Medien wie z. B. das "World Wide Web" weisen in diese Richtung.

(iv) Lose Koppelungen zwischen den Subsystemen

Dies bedeutet, das ein Subsystem nie für ein anderes Subsystem lebensnotwendig sein sollte. Ein abhängiges System sollte also bei einem Ausfall eines anderen Subsystems in der Systemumgebung selbständig ein drittes System für den weiteren Dialog suchen können.
Die lose Koppelung ist auch die Garantie dafür, dass die Zunahme der Komplexität sowie die Zunahme des Informationsaustausches nicht die übliche lähmende Wirkung hat. Informationen zwischen lose gekoppelten Systeme haben keine Zweckgebundenheit, sie sind letztlich reine Irritationen von einem Subsystem zum anderen, welche aber für die Selbstorganisation notwendig sind. Dies funktioniert natürlich nur, wenn wir möglichst wenig strukturelle Koppelungen haben.

(v) Strukturelle Koppelungen vermeiden

Eine strukturelle Koppelung zwischen zwei Komponenten bedeutet: das Bild, welches System A von System B hat, ist für das Ueberleben von A notwendig und umgekehrt. Die Umsetzung auf die Bildung ist deutlich: in der klassischen Herangehensweise wimmelt es von strukturellen Koppelungen, nämlich Regelungen, Bestimmungen, Normen etc. Diese müssen also dringend reduziert und in lose Koppelungen umgewandelt werden. "Manager sollten sich nicht als Macher und Befehlserteiler sehen, sondern als Katalysatoren und Koordinatoren in einem selbstorganisierten System, dass sich in einem evolutiven Umfeld befindet." (Probst 1984)

Selbstorganisation und Chaos phasenweise zulassen

(vi) Selbstorganisation von sozialen Systemen wie beispielsweise des Bildungssystems kann nicht verordnet werden. Sie setzt ein, wenn nicht alles reglementiert wird. Bunte Bildungskarrieren, verschiedenste Bedürfnisse, Diversifizierung von Fachinhalten, der Miteinbezug von Orientierungswissen, Schlüsselqualifikationen, Persönlichkeitsentwicklung und so weiter führt zu mehr Selbstorganisation und Selbstveränderung. Alle diese Faktoren dürfen nicht nur Randerscheinungen innerhalb der Struktur sein, sondern zum Wesen der Bildung überhaupt heranwachsen.

Schlusswort

Abschliessend soll statt der Zusammenfassung im Sinne einer Klärung nun von diesem Weg bewusst Abstand genommen werden, da aus den obigen Ausführungen folgt, dass nicht der Autor, sondern die Leserin oder der Leser den Inhalt dieses Artikels bestimmt. Nur so entsteht die Vielfalt an Interpretationen, welche der Selbstorganisation und der Diversifizierung zuträglich sind.

Literaturliste

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Willke H.: Interventionstechniken. München: Wilhelm Fink Verlag, 1994.

 

 


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