Werner Stangls Lehrtext.Sammlung
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Klausurvorbereitung zum Kurs der Fernuniversität Hagen
03252 Einführung in die Ökologische Psychologie
Vortrag am 23.7.97 im Studienzentrum an der FU Berlin
Andreas Heimlich
Kalckreuthstr. 17, 10777 Berlin
Andreas.Heimlich@FernUni-Hagen.de
Dieser Text entstand in relativ kurzer Zeit zur Vorbereitung auf die Klausur zum Kurs "3252" im Grundstudium "soziale Verhaltenswissenschaften" der Fernuniversität Hagen. Unter dem Vorbehalt, daß in diesem Text noch Fehler oder unvollständige Angaben enthalten sein könn(t)en, bin ich mit der Weitergabe einverstanden, solange dieser Hinweis erhalten bleibt.
1 Zur Person Urie Bronfenbrenner
Kindheit
Weltkrieg
Akademische Stationen
Ehrungen
Arbeitsgebiete und
Veröffentlichungen
2 Veröffentlichungen zu Entwicklung
und Sozialisation
2.1 Grundbegriffe
Entwicklung
Umwelt
Ökologische Validität
2.2 Die Ökologie der menschlichen
Entwicklung
Mikrosysteme
Mesosysteme
Exosysteme
Makrosysteme
Chronosysteme
2.3 Weitere Konzepte
Effekte zweiter Ordnung
Prozeß-Person-Kontext-Modell
2.4 Untersuchungsmethoden
Ökologisches Experiment
3 Bezug zu den Theorien Lewins, Barkers, Freuds
und Piagets
Lewin
Barker
Freud
Piaget
4 Schlußbemerkungen
Wissenschaft, Praxis und Sozialpolitik
Wissenschaftliche Sprache
Zur Kritik
Literaturverzeichnis
WWW-Links
Dieser Text entstand innerhalb kurzer Zeit zur Vorbereitung auf die Klausur zum Kurs "3252 Einführung in die ökologische Psychologie" und liegt daher noch in einer Rohfassung vor. Der Text ist die Grundlage für einen studentischen Vortrag innerhalb einer mentoriellen Arbeitsgruppe an der FU Berlin im Sommersemester 1997. In weiteren Vorträgen wurden die Theorien Lewins und Barkers sowie des Behaviorismus und der Gestaltpsychologie behandelt.
Im folgenden wird der persönliche und wissenschaftliche Hintergrund Bronfenbrenners kurz geschildert, es folgt eine Darstellung von Bronfenbrenners Theorie der Ökologie der menschlichen Entwicklung. Hierbei werden auch neuere Quellen des Autors zugrunde gelegt, die (nach 1978) im Kurstext nicht berücksichtigt wurden. Anschließend wird kurz auf die Verbindungen zu den im Zusammenhang mit Bronfenbrenners Ansatz wichtigen Theoretikern eingegangen. Abschließend wird noch einmal das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Praxis diskutiert.
Vieles kann dabei (leider) inhaltlich nur gestreift werden.

Urie Bronfenbrenner wurde 1917 in Moskau geboren. 1923 wanderte seine Familie nach USA aus. Seine Mutter hatte Mühe, sich zu assimilieren, und "sie vermittelte dem jungen Urie Bronfenbrenner das Erbe der osteuropäischen Kultur, vorab die Kenntnis des Russischen (was später für seine wissenschaftliche Arbeit enorm wichtig wurde)" (Lüscher 1976, S. 18).
Bronfenbrenners Vater war Arzt. So wuchs er in einer staatlichen Anstalt für "Schwachsinnige" in der ländlichen Umgebung New Yorks auf, eine Erfahrung, die ihn stark geprägt haben muß. Bronfenbrenner berichtet, daß die New Yorker Behörden manchmal auch "völlig normale Kinder" in die Anstalt einwiesen (Bronfenbrenner 1981, S. 13):
"Ehe er [der Vater] die für ihre Entlassung nötigen amtlichen Schritte erledigen konnte, würde es zu spät sein. Nach ein paar Wochen als einer von achtzig Insassen in einem Haus mit zwei Hausmüttern erzielte solch ein Kind bei dem für das Entlassungsverfahren obligaten Intelligenztest Werte, die es als geistesschwach auswiesen: Das bedeutete lebenslangen Aufenthalt in der Anstalt."
Auf der anderen Seite wurden regelmäßig einige der weiblichen Insassen den Hausständen der Angestellten und Ärzte zugewiesen, um dort bei der Hausarbeit zu helfen:
"Auf diese Weise wurden Hilda und Anna und viele andere nach ihnen zu wirklichen Mitgliedern unserer Familie und zu wichtigen Figuren meiner Kindheit. Aber sie blieben nie lange. Gerade wenn sie durch die hausfraulichen Unterweisungen meiner Mutter und durch ihre eigene alltäglich entwickelte Initiative unentbehrlich geworden waren, pflegte mein Vater ihre Entlassung zu betreiben, denn nun waren sie in der Lage, die beim allentscheidenden Stanford-Binet geforderte Minimalleistung zu übertreffen."
Bronfenbrenner leistete Wehrdienst in der amerikanischen Armee. Nach kurzer Zeit wurde er zum militärischen Geheimdienst, dem O.S.S. versetzt (Office of Strategic Services). Dort kam er schließlich zu einer Gruppe, die die Eignung künftiger Agenten nach psychologischen Maßstäben zu beurteilen hatte (Silbereisen 1986, S. 45):
"Und wen treffe ich da? Edward C. Tolman, Theodore Newcomb, Kurt Lewin und David Levy! Man hatte also die Verhaltenswissenschaftler aufgeboten, um die Eignungsdiagnostik vorzunehmen. (...) Lewin und ich wurden Freunde aus zwei Gründen: Einmal gab es da diese Debatten über Fragen der Theorie zwischen ihm und Tolman. Ich hörte gespannt zu, und stellte dann die berühmten neunmalklugen Fragen, die der Sache eben doch häufig auf den Grund gingen. Zum anderen war Lewin ein begeisterter Sänger. Er kannte Volkslieder aus aller Herren Länder, genau wie ich. So haben wir denn nächtelang gesungen und mal über Psychologie debattiert. So bin ich nicht nur mit ihm, sondern auch mit Tolman - der mit den 'kognitiven Landkarten' - richtig zusammengekommen. (...) So habe ich denn beider Ideen zusammengebracht, Tolman den Behavioristen und Lewin den Phänomenologen. In meinem Kopf war das eine Art Heirat von Europa und Amerika."
Urie Bronfenbrenner war über die längste Zeit seiner Laufbahn Professor am Department of Human Development and Family Studies an der Cornell University, Ithaca N.Y., U.S.A. und trägt jetzt den Titel eines Jacob Gould Schurman Professor Emeritus of human development and family studies and of psychology der Cornell-Universität. Bronfenbrenner ist als charismatische Persönlichkeit bekannt und hat auch einen guten Ruf als Lehrer. Während seiner aktiven Zeit in Cornell wurden seine Einführungsveranstaltungen regelmäßig von Hunderten von Studenten besucht.
In den frühen 60er Jahren war Bronfenbrenner als einer der ersten amerikanischen Austauschwissenschaftler in der ehem. Sowjetunion, dem Land seiner frühen Kindheit (vergl. u.a. Bronfenbrenner 1973, engl. Original 1970, mit einem Vergleich der amerikanischen und sowjetischen Erziehungssysteme).
Auslandsaufenthalte in Westeuropa, Israel, aber auch z.B. in China kamen hinzu.
Prof. Dr. h.c. mult. Urie Bronfenbrenner, Ph. D. wurde am 4. Juli 1986 auch Ehrendoktor der Technischen Universität Berlin (vergl. TU Berlin 1986), nachdem er diese Ehrung bereits mehrfach (u.a. auch in Münster) erhalten hatte.
Die Cornell-Universität benannte das 1994 eingerichtete Bronfenbrenner Life Course Center nach ihrem emeritierten Professor. Das interdisziplinär ausgerichtete Zentrum befaßt sich vor allem mit der Familien- und Lebenslaufforschung, auch in Form von Längsschnittuntersuchungen.
Am 11. August 1996 erhielt Bronfenbrenner für sein Lebenswerk als erster Träger den neu geschaffenen und zu seiner Ehre nach ihm benannten Preis der American Psychological Association (APA), den Bronfenbrenner Award for Lifetime Contribution to Developmental Psychology in the Service of Science and Society.
Einen Überblick über den Werdegang Bronfenbrenners und die Entwicklung seines Ansatzes gibt Bronfenbrenner (1976). Hier seien nur einige der Gebiete kurz (und unvollständig) aufgelistet, zu denen Bronfenbrenner veröffentlicht hat:
Bronfenbrenner entwickelte seine Theorie der Ökologie der menschlichen Entwicklung in den späten 60er Jahren (vergl. Bronfenbrenner 1968). Die wichtigsten Veröffentlichungen Bronfenbrenners zum Gebiet Entwicklung und Sozialisation in deutscher Sprache sind zum einen der Band Ökologische Sozialisationsforschung (1976), ein Sammelband mit Aufsätzen zum Thema aus den 60er und 70er Jahren und vor allem Die Ökologie der menschlichen Entwicklung (1981, engl. Original 1979), dem theoretischen Hauptwerk Bronfenbrenners zur Entwicklungspsychologie. Viel zitiert wurde auch ein ca. 30-seitiger Beitrag von 1978 (Bronfenbrenner 1978, engl. Original 1977), der in komprimierterer Form bereits einen großen Teil der Begriffsbildung entält, die in dem Buch von 1981 weiter verfeinert und mit einer größeren Anzahl empirischer Ergebnisse belegt wird.
Weiterentwicklungen der Theoriebildung finden sich in Bronfenbrenner (1986), einen aktuellen, jedoch sehr knappen Abriß gibt Bronfenbrenner (1990). 1995 erschien ein Buch, in dem mehrere Schüler Bronfenbrenners seine Theorien reflektieren und in Zusammenhang mit ihren eigenen Forschungsvorhaben Perspektiven zur theoretischen Weiterentwicklung aufzeigen (Moen, Elder & Lüscher 1995).
Als große Leistung Bronfenbrenners ist hervorgehoben worden, daß es ihm gelungen ist, innerhalb seines Arbeitsgebiets, der Entwicklungspsychologie, unterschiedliche Theorieansätze - zu nennen sind zuerst Lewin, G. H. Mead, Piaget, aber auch Freud - zu integrieren. Ebenso steht Bronfenbrenner für die Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen, etwa mit der Soziologie oder der Biologie und auch der Sozialpolitik. Um sein Theoriewerk zu belegen, führt Bronfenbrenner (z.B. 1981) eine Vielzahl empirischer Untersuchungen an.
Forschungsgegenstand ist die "Entwicklung im Kontext" (Bronfenbrenner 1981, S. 29), wobei bereits die phänomenologische Orientierung deutlich wird:
Entwicklung ist die "dauerhafte Veränderung der Art und Weise, wie die Person die Umwelt wahrnimmt und sich mit ihr auseinandersetzt." (Bronfenbrenner 1981, S. 19)
Die Auseinandersetzung mit der Umwelt gleicht dabei einem Prozeß, der zwischen den Stationen Wahrnehmung, Vorstellung und Veränderung zirkuliert und dabei zu immer höherer Komplexität führt:
"Menschliche Entwicklung ist der Prozeß, durch den die sich entwickelnde Person erweiterte, differenziertere und verläßlichere Vorstellungen über ihre Umwelt erwirbt. Dabei wird sie zu Aktivitäten und Tätigkeiten motiviert und befähigt, die es ihr ermöglichen, die Eigenschaften ihrer Umwelt zu erkennen und zu erhalten oder auf nach Form und Inhalt ähnlich komplexen oder komplexerem Niveau umzubilden." (Bronfenbrenner 1981, S. 44)
Der Entwicklungsbegriff Bronfenbrenners legt den Schwerpunkt auf den Inhalt der psychischen Prozesse:
"Die Betonung liegt nicht auf den traditionellen psychischen Prozessen der Wahrnehmung, der Motivation, des Denkens und des Lernens, sondern auf ihrem Inhalt: Was wird wahrgenommen, gewünscht, gefürchtet und bedacht oder als Wissen erworben, und wie verändert sich das Wesen dieses psychologischen Materials durch den Einfluß der Umwelt auf die Person, die ihr ausgesetzt ist und sich mit ihr auseinandersetzt." (Bronfenbrenner 1981, S. 25)
Bronfenbrenner betont nochmals die phänomenologische Haltung des ökologischen Ansatzes:
Der ökologische Ansatz nimmt die Position ein, "daß die Umwelt für Verhalten und Entwicklung bedeutsam ist, wie sie wahrgenommen wird und nicht, wie sie in der 'objektiven' Realität sein könnte." (Bronfenbrenner 1981, S. 20)
Der Umweltbegriff wird von Bronfenbrenner dabei in einem gegenüber der Psychologie im allgemeinen und der Entwicklungspsychologie im besonderen stark erweiterten Bedeutungsumfang benutzt. Die Umwelt wird als komplexe Struktur ineinander verschachtelter Systeme beschrieben (Darstellung in Abschnitt 2.2 "Die Ökologie der menschlichen Entwicklung").
Bronfenbrenner hat seine Theorie im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Ursprünglich (z.B. in Bronfenbrenner 1976, S. 203 f.) identifizierte er nur 3 "Schichten":
A) die unmittelbare Umgebung (Haus, Schule, Straße ...) mit den drei Komponenten der physikalischen Anordnung, den beteiligten Personen/Rollen/Beziehungen und den ausgeübten Tätigkeiten
B) Eine anschließende, die unmittelbare Umgebung formende Schicht, bestehend aus 1. (informellen) sozialen Netzwerken (Bekanntenkreis, peer groups ...) und 2. (formalen) Institutionen (Schule, staatl. Verwaltung, Massenmedien ...)
C) einem umschließenden ideologischen System, das die sozialen Netzwerke, Institutionen, Rollen, Tätigkeiten und ihre Verbindungen mit Bedeutungen und Motiven ausstattet.
Die später (z.B. in Bronfenbrenner 1978, in Ahnlehnung an eine Terminologie von Brim, 1975) als Mikro- und Makrosystem bezeichneten Strukturen sind hier bereits erkennbar, jedoch wird noch nicht explizit nach Meso- und Exosystemen unterschieden. Der Begriff des Chronosystems taucht in der Publikation von 1981 noch nicht auf, ist aber bereits z.B. in Bronfenbrenner (1986, S. 71) enthalten.
Ökologische Validität ist nach Dorsch (Dorsch, Häcker & Stapf 1994, S. 527) ein "mehrdeutig verwendeter, noch nicht befriedigend geklärter Begriff". Bronfenbrenner (1981, S. 45 ff.) gibt sich mit der verbreiteten Auffassung, ökologisch valide sei eine Untersuchung immer dann, wenn sie in natürlichen Lebensbereichen ausgeführt werde und Objekte und Aktivitäten des Alltagslebens betreffe, nicht zufrieden und orientiert sich bei seiner Definition des Begriffs eher an der klassischen Definition der Validität, den er um die Umweltkontexte, in denen die Untersuchung ausgeführt wird, erweitert:
"Ökologische Validität oder Gültigkeit bezeichnet das Ausmaß, in dem die von den Versuchspersonen einer wissenschaftlichen Untersuchung erlebte Umwelt die Eigenschaften hat, die der Forscher voraussetzt." (Bronfenbrenner 1981, S. 46)
In diesem Sinne können auch Laborexperimente durchaus ökologisch valide Ergebnisse liefern. Voraussetzung für die Beurteilung der ökologischen Validität ist nach Bronfenbrenners Definition allerdings die Messung der Wahrnehmung der Untersuchungssituation durch die Versuchsperson - ein Ziel, das nicht leicht und nie vollständig zu erreichen sein dürfte.
"Die Ökologie der menschlichen Entwicklung befaßt sich mit der fortschreitenden gegenseitigen Anpassung zwischen dem aktiven, sich entwickelnden Menschen und den wechselnden Eigenschaften seiner unmittelbaren Lebensbereiche. Dieser Prozeß wird fortlaufend von den Beziehungen dieser Lebensbereiche untereinander und von den größeren Kontexten beeinflußt, in die sie eingebettet sind." (Bronfenbrenner 1981, S. 37)
Das Individuum ist eine "wachsende dynamische Einheit", die einerseits ihre Umgebung beeinflußt und verändert und andererseits selbst auch von ihrer Umwelt beeinflußt wird (Reziprozität). Die Umwelt beschränkt sich dabei nicht auf den unmittelbaren Lebensbereich, sondern besteht aus mehreren Lebensbereichen, den Verbindungen zwischen ihnen, sowie auch äußeren Einflüssen aus der weiteren Umwelt. Darüber hinaus gibt es eine zeitliche Dimension, die Individuum und Umwelt erfaßt (vergl. Bronfenbrenner 1981, S. 38 und Bronfenbrenner 1990, S. 76).
Aus ökologischer Perspektive erscheint die Umwelt "topologisch als eine ineinandergeschachtelte Anordnung konzentrischer, ineinandergebetteter Strukturen (...) Diese Strukturen werden als Mikro-, Meso-, Exo-, Makro-, und Chronosysteme bezeichnet" (Bronfenbrenner 1990, S. 76).
"Ein Mikrosystem ist ein Muster von Tätigkeiten und Aktivitäten, Rollen und zwischenmenschlichen Beziehungen, das die in Entwicklung begriffene Person in einem gegebenen Lebensbereich mit seinen eigentümlichen physischen und materiellen Merkmalen erlebt.
Ein Lebensbereich ist ein Ort, an dem Menschen leicht direkte Interaktion mit anderen aufnehmen können." (Bronfenbrenner 1981, S. 38)
Lebensbereiche (settings) sind z.B. die Familie, das Klassenzimmer usw. Zusammen mit den Tätigkeiten und Aktivitäten, die zu einem Lebensbereich gehören, den Rollen, die von der sich entwickelnden Person oder von anderen Personen in diesem Lebensbereich ausgeübt werden und den Beziehungen zwischen den Personen bildet dieser Lebensbereich ein Mikrosystem. Entscheidend sind dabei die von der Person wahrgenommenen Eigenschaften der Umwelt; mit dieser Auffassung beruft sich Bronfenbrenner ausdrücklich auf Lewin.
Neben die Elemente der Tätigkeit und der Beziehung tritt als drittes Element die Idee der Rolle, die in Übereinstimmung mit der Soziologie (vergl. z.B. G. H. Mead 1934 und Cottrell 1942) als "Satz von Verhaltensweisen und Erwartungen, die mit einer Stellung in der Gesellschaft assoziiert werden, wie der einer Mutter, eines Babys, Lehrers oder Freundes" (Bronfenbrenner 1981, S. 41) eingeführt wird. Diese Verhaltenserwartungen haben wechselseitigen Charakter: "Eine Rolle ist ein Satz von Aktivitäten und Beziehungen, die von einer Person in einer bestimmten Gesellschaftsstellung und von anderen ihr gegenüber erwartet werden." (Bronfenbrenner 1981, S. 97).
"Ein Mesosystem umfaßt die Wechselbeziehungen zwischen den Lebensbereichen, an denen die sich entwickelnde Person aktiv beteiligt ist (für ein Kind etwa die Beziehungen zwischen Elternhaus, Schule und Kameradengruppe in der Nachbarschaft; für einen Erwachsenen die zwischen Familie, Arbeit und Bekanntenkreis)." (Bronfenbrenner 1981, S. 41)
Die Verbindungen zwischen den Mikrosystemen können auf vielfältige Art zustandekommen, etwa, wenn eine sich entwickelnde Person einen Lebensübergang erlebt und in einen neuen Lebensbereich eintritt (vergl. a. unter Chronosysteme). Verbindungen entstehen auch durch andere Personen, die an zwei Lebensbereichen teilnehmen, oder auch einfach durch die Kenntnisse, die in einem Lebensbereich über den anderen vorhanden sind.
Bronfenbrenner (1981, S. 199-224) formuliert eine Reihe von Hypothesen, welche Bedingungen auf der Ebene der Mesosysteme erfüllt sein müssen, um die Entwicklung zu fördern. Z.B. ist es günstig, wenn eine Person den Übergang in einen neuen Lebensbereich nicht allein vollzieht (die Mutter begleitet ihr Kind am ersten Schultag), oder z.B. die Rollenanforderungen in den verschiedenen Lebensbereichen miteinander vereinbar sind.
"Unter Exosystem verstehen wir einen Lebensbereich oder mehrere Lebensbereiche, an denen die sich entwickelnde Person nicht selbst beteiligt ist, in denen aber Ereignisse stattfinden, die beeinflussen, was in ihrem Lebensbereich geschieht, oder die davon beeinflußt werden." (Bronfenbrenner 1981, S. 42)
Beispiele sind der Arbeitsplatz des Vaters eines kleinen Kindes oder die Schulklassen älterer Geschwister. Bronfenbrenner nennt als weiteres Beispiel u.a. die Forschungen zum Zusammenhang zwischen Kindesmißhandlung und Umweltfaktoren. Umweltfaktoren wie Kinderzahl, Alleinerziehung, Fehlen von Telefon und Armbanduhr hatten negative Auswirkungen auf die Behandlung der Kinder, Umweltfaktoren wie (funktionierendes) Verwandschaftsnetz und praktizierte Religionszugehörigkeit wirkten dagegen präventiv (vergl. die Darstellung bei Bronfenbrenner 1981, S. 226-227). Auch das Fernsehprogramm ist als Bestandteil des Exosystems eines Kindes anzusehen, da es "von außen" ins Haus kommt. Gefährlich sei das Fernsehen nicht nur, "weil es Verhalten hervorruft, sondern mehr noch, weil es Verhalten verhindert, nämlich die Gespräche und Spiele, die Familienfeste und Familiendiskussionen, die viel zum Lernen des Kindes beitragen und seinen Charakter formen" (Bronfenbrenner 1974, S. 170, zit. nach Bronfenbrenner 1981, S. 226-227).
"Der Begriff des Makrosystems bezieht sich auf die grundsätzliche formale und inhaltliche Ähnlichkeit der Systeme niedrigerer Ordnung (Mikro-, Meso- und Exo-), die in der Subkultur oder der ganzen Kultur bestehen oder bestehen könnten, einschließlich der ihnen zugrunde liegenden Weltanschauungen und Ideologien." (Bronfenbrenner 1981, S. 42)
Gesellschaftliche Einrichtungen wie Schulklassen, Cafés, Postämter usw. (Mikrosysteme) sehen innerhalb einer gegebenen Kultur in etwa gleich aus, unterscheiden sich zwischen zwei Gesellschaften jedoch beträchtlich, und zwar in Hinsicht sowohl auf Aussehen als auch Funktionsweise. Makrosysteme beinhalten auch Ähnlichkeiten auf den Ebenen der Meso- und Exosysteme. "Die Beziehungen zwischen Familie und Schule sind in Frankreich ganz andere als in den Vereinigten Staaten." (Bronfenbrenner 1981, S. 42). Makrosysteme enthalten auch mögliche künftige Konstruktionsmuster, die z.B. bereits in der Vorstellung der politischen und kulturellen Führer der Gesellschaft existieren.
Der Begriff des Makrosystems kann dem interkulturellen Vergleich dienen, ist aber auch anwendbar auf Forschungsvorhaben, die sich mit ethnischen, kulturellen und schichtspezifischen Unterschieden innerhalb einer Gesellschaft auseinandersetzen. Differenzierte Vorstellungen der Umwelt finden sich z.B. in der Erforschung sozialer Veränderungen - etwa der amerikanischen Wirtschaftsdepression - und ihrer Auswirkungen auf die psychische Entwicklung.
"Der Begriff Chronosystem bezieht sich auf langfristige Forschungsmodelle, in denen die zeitliche Veränderung oder Stabilität nicht nur der sich entwickelnden Person, sondern auch des Umweltsystems in Betracht gezogen werden können." (Bronfenbrenner 1990, S. 77)
Bronfenbrenner unterscheidet zwischen zwei Formen von Wandel:
Jeder Lebensübergang oder eine Kette davon ist sowohl Folge als auch Anstoß von Entwicklungsprozessen. Übergänge können auf jeder der niedrigeren Ebenen stattfinden. Bronfenbrenner mißt diesen Übergängen, die er (z.B. in 1981, S. 22) auch als "ökologische Übergänge" bezeichnet, eine große Bedeutung für den Entwicklungsverlauf zu. Ein Übergang führt fast immer zu einer Veränderung der Rolle der Person, und damit verbunden auch zu ganz bestimmten Verhaltenserwartungen.
"In Untersuchungsbereichen, die mehr als zwei Personen umfassen, muß der indirekte Einfluß Dritter auf die Interaktion von Dyadenpartnern in Betracht gezogen werden. Diese Erscheinung nennen wir einen Effekt zweiter Ordnung." (Bronfenbrenner 1981, S. 83)
Veranschaulichen läßt sich dies z.B. in einer Krankenhaussituation mit den Beteiligten Vater, Mutter, Neugeborenem:
"Vater wie Mutter äußerten dem Kind gegenüber mehr positiven Affekt (Lächeln) und zeigten mehr exploratives Verhalten, wenn der Ehepartner anwesend war ... Dies zeigt, daß die Muster der Eltern-Kind-Interaktion durch die Anwesenheit eines weiteren Erwachsenen modifiziert werden; und daraus geht hervor, daß es voreilig war, anzunehmen, man könnte Eltern-Kind-Interaktionen verstehen, wenn man nur die Vater- (bzw. Mutter-) Kind-Dyade untersucht." (Parke 1978, S. 86-87, zit. nach Bronfenbrenner 1981, S. 84)
Dem Prozeß-Person-Kontext-Modell zugrunde "liegt die Annahme einer Wahrscheinlichkeit, daß Sozialisationsprozesse sich einerseits nach der Struktur des ökologischen Systems, in dem der Mensch lebt, ändern und andererseits nach den Persönlichkeitseigenschaften des Individuums." (Bronfenbrenner 1990, S. 77)
(Ausführliche Darstellung bei Bronfenbrenner & Crouter 1983)
Faktoren wie Ausbildung der Eltern, Größe der Familie oder auch das Geschlecht des Kindes werden im Gegensatz zu der in Untersuchungen über Entwicklungsprozesse verbreiteten Praxis nicht als vermeintliche Störvariablen eliminiert, sondern als Moderatorvariablen betrachtet. Entwicklungsprozesse hängen in ihrem Ausmaß und z.T. sogar in ihrer Richtung sowohl von der Umwelt als auch von den Eigenschaften der Person ab. So fand Tulkin (1977, zit. nach Bronfenbrenner 1986, S. 72 f.), daß der Zusammenhang zwischen mütterlichen Einstellungen und dem Verhalten während der Kindheit durchgehend stärker bei Mittelklassefamilien als bei Arbeiterfamilien war.
"Ein ökologisches Experiment erforscht die fortschreitende Anpassung zwischen dem sich entwickelnden menschlichen Organismus und seiner Umwelt durch den systematischen Vergleich von zwei oder mehr Umweltsystemen oder ihren Strukturkomponenten; die Kontrolle anderer Einflüsse geschieht entweder durch Zuordnung nach Zufall (geplantes Experiment) oder durch sorgfältig abgestimmte Zuordnung einander entsprechender Bedingungen (natürliches Experiment)." (Bronfenbrenner 1981, S. 53)
Den verbreiteten Ausdruck "Quasi-Experiment" lehnt Bronfenbrenner jedoch ab, da dieser einen gewissen Mangel an methodischer Strenge andeute, was jedoch nicht gerechtfertigt sei. Natürliche Experimente könnten im Einzelfall größere Objektivität gewährleisten und genauere Schlüsse erlauben als geplante Experimente und somit sogar "härtere" Wissenschaft sein. Vorbehalte hat Bronfenbrenner gegenüber den in der Sozialpsychologie üblichen Laborexperimenten. In der Entwicklungspsychologie hätten sie dazu geführt, daß diese zu einer Wissenschaft "vom fremden Verhalten von Kindern in fremden Situationen mit fremden Erwachsenen in der kürzest möglichen Zeitspanne" wurde (Bronfenbrenner, zit. nach Lüscher 1976, S. 25). Für die Auswertung der Daten benutzt Bronfenbrenner die klassischen statistischen Verfahren, vor allem der Varianzanalyse (vergl. Lüscher 1976, S. 11 f.).
Bronfenbrenner plädiert für eine frühzeitige und fortgesetzte Anwendung experimenteller Modelle. In den ersten Phasen des Forschungsprozesses könnten Experimente statt zur Hypothesenprüfung auch zu "heuristischen Zwecken" eingesetzt werden, um die Anpassung zwischen Person und Milieu systematisch zu analysieren (vergl. Bronfenbrenner 1978, S. 40). Er zitiert seinen Lehrer W. F. Dearborn: "Bronfenbrenner, wenn Sie etwas verstehen wollen, müssen sie versuchen, es zu ändern" (Bronfenbrenner 1981, S. 54). Weitere wichtige Verfahren neben Experimenten seien jedoch auch ethnographische Beschreibung, Beobachtung im natürlichen Lebensraum, Fallstudien und Felderhebungen.
Die einzelnen Elemente der Theorie Bronfenbrenners sind in den Verhaltens- und Sozialwissenschaften gebräuchliche Begriffe, wie z.B. molare Tätigkeit, Dyade, Rolle, Lebensbereich, soziales Netzwerk, Institution, Subkultur, Kultur. Neu an der von Bronfenbrenner konzipierten Umweltvorstellung "ist die Art und Weise, wie diese Einheiten zueinander und zum Entwicklungsverlauf in Beziehung gesetzt werden." (Bronfenbrenner 1981, S. 24). Bezüge zu "etablierten" Theoretikern tauchen in den Texten Bronfenbrenners immer wieder auf, im folgenden werden daher nur einzelne Sätze zitiert, die den Bezug explizit herstellen.
Allgemein hervorzuheben ist Bronfenbrenners Prozeß- und Inhaltsorientierung, d.h. sein vorrangiges Interesse an den Inhalten der Wahrnehmung, des Verhaltens, der sozialen Interaktionen usw. und ihren Auswirkungen auf die menschliche Entwicklung über die Zeit.
"Die Vorstellung der Umwelt als Satz jeweils im nächsten enthaltener Bereiche geht vor allem in ihren formalen Aspekten auf die Theorien Kurt Lewins (1935, 1936, 1941, 1948) zurück. Man kann dieses Buch als einen Versuch ansehen, Lewins genialer Vorstellung der topologischen Territorien psychologische und soziologische Substanz zu geben." (Bronfenbrenner 1981, S. 25)
Bronfenbrenner sieht den Inhalt der psychischen Prozesse als wesentlich für die Entwicklung an. Eine Verbindung zu Lewin sieht er auch in dessen "Betonung einer engen, wechselseitigen Verbindung und Isomorphie der Strukturen von Person und Situation" (Lewin 1935, S. 206-209, zit. nach Bronfenbrenner 1981, S. 26). Im Gegensatz zu Lewin ist Bronfenbrenner jedoch stärker empirisch orientiert.
Differenziert äußert sich Bronfenbrenner (1981, S. 63 f.) gegenüber den Arbeiten Barkers. Seine Forschungsarbeiten und die seiner Mitarbeiter seien "gewissenhaft und genau" und seine, Bronfenbrenners, Arbeit baue auf diesen Ergebnissen auf. Allerdings untersuchten Barker und seine Mitarbeiter zwar auch Verhalten auf molarem Niveau, konzentrierten sich jedoch im allgemeinen mehr auf den Prozeß einer Interaktion als auf ihren Inhalt. Das Verhalten eines Individuums werde nur klassifiziert, seine Beziehungen zum Verhalten anderer in der Situation anwesender Personen dabei aber nicht berücksichtigt. "Alles in allem: Weder die Eigenschaften der Person noch die der Umwelt werden begrifflich als Systeme gefaßt." Auch den Umweltbegriff Barkers kritisiert Bronfenbrenner. Ebenso wie die Ethologen hätten die ökologischen Psychologen der Kansas School - um Barker - ein für die Beobachtung von Tieren entwickeltes Modell für die Untersuchung menschlichen Verhaltens übernommen. "Der in diesem Modell verwendete Umweltbegriff mag für die Erforschung tierischen Verhaltens durchaus angemessen sein - für die Erforschung menschlichen Verhaltens ist er zu eng gefaßt, denn er bezieht sich nur auf den augenblicklichen Lebensbereich um den Organismus; beobachtet werden nie mehr als ein oder höchstens zwei Lebewesen zur gleichen Zeit und nur in dieser einen Situation." (Bronfenbrenner 1981, S. 37). Das Verständnis der menschlichen Entwicklung erfordere jedoch, "über die direkte Beobachtung des Verhaltens zweier Personen am gleichen Ort hinauszugehen, es erfordert die Prüfung von multipersonellen Interaktionssystemen, die nicht auf ein einziges Setting begrenzt sind, und die Berücksichtigung von Umweltaspekten, die jenseits der unmittelbaren Situation, in der sich das Subjekt befindet, liegen" (Bronfenbrenner 1978, S. 34).
Kurt Lüscher schreibt in seiner Einleitung zu Bronfenbrenner (1981, S. 9), Bronfenbrenner sei "ebenso offen für Lewins Feldtheorie wie für die Überlegungen der Autoren psychoanalytischer Ausrichtung, für Lerntheoretiker ebenso wie für phänomenologische Perspektive".
Bronfenbrenner nimmt ausdrücklich auch Bezug auf die Ideen Piagets (1973). Im Unterschied zu diesem gilt sein Interesse jedoch nicht nur dem "'aus dem Kontext genommenen' Organismus, sondern der Entstehung der wahrgenommen Realität" (Bronfenbrenner 1981, S. 26).
Es ist Bronfenbrenners Überzeugung, daß nicht nur die Praxis der Wissenschaft bedürfe, sondern umgekehrt auch die Wissenschaft der Praxis. Dadurch erhalte sie wesentliche Impulse zu ihrer Weiterentwicklung, die wiederum sozial bedeutsam werden (vergl. Lüscher 1976, S. 15). Bronfenbrenner kritisiert, daß sich viele Forschungsarbeiten zur Entwicklung auf den Status quo beschränken. Hier sieht er einen möglichen Ansatz, durch Transformationsexperimente systematisch die Formen z.B. der sozialen Organisation zu variieren (Bronfenbrenner 1981, S. 57 f.). Bronfenbrenner kann jedoch nicht der Aktionsforschung zugerechnet werden, da er die traditionelle, hypothesengeleitete und kontrollierte Vorgehensweise beibehalten will (vergl. Lüscher 1976, S. 15). Bronfenbrenner fordert eine "funktionale Integration" von Wissenschaft und Sozialpolitik. "Kenntnis und Analyse sozialpolitischer Theorie und Praxis sind für den Erfolg der Entwicklungsforschung wesentlich, weil sie die wissenschaftliche Aufmerksamkeit auf jene Aspekte der engeren und weiteren Umwelt lenken, die die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung der Person am entscheidendsten beeinflussen" (Bronfenbrenner 1981, S. 25).
Das sozialpolitische Engagement Bronfenbrenners zeigt sich in vielen Veröffentlichungen und Vorträgen, in denen er auch persönliche Appelle ausspricht. Lüscher (1976, S. 15) nennt ihn daher "einen Anwalt des Kindes".
Bei der Lektüre der Veröffentlichungen aus den verschiedenen Jahren wird deutlich, wieviel Sorgfalt Bronfenbrenner auf die präzise Formulierung von Definitionen und Hypothesen verwendet. Auch Beispiele werden nicht allein zur Illustration verwendet, sondern sorgfältig zur Unterstützung der theoretischen Aussagen ausgewählt. So ist Lüscher zuzustimmen, wenn er formuliert (1976, S. 27):
"Dieses stete Bemühen um eine allgemein verständliche Sprache ist Ausdruck der Hochachtung vor dem anderen. Er soll nicht von vorneherein in eine ihm fremde Sprachwelt gezwungen werden, sondern möglichst die Chance haben, den Inhalt und den Sachbezug der Aussagen unmittelbar nachzuvollziehen."
Zwei häufigere Punkte der Kritik an Bronfenbrenners Theorie seien hier abschließend nur kurz und kommentarlos wiedergegeben:
Brim, O. G. (1975). Macro-structural influences on child development and the need for childhood social indicators. American Journal of Orthopsychiatry, 45, 516-524.
Bronfenbrenner, U. (1968). Early deprivation: a cross-species analysis. In: G. Newton & S. Levine (Hrsg.), Early experience and behavior. Springfield, Ill.: Charles C. Thoma.
Bronfenbrenner, U. (1973). Erziehungssysteme. Kinder in den USA und der Sowjetunion. München: Deutscher Taschenbuchverlag.
Bronfenbrenner, U. (1974). Developmental research and public policy. In: J. Romanyshyn (Hrsg.), Social science and social welfare. New York: Council on Social Work Education.
Bronfenbrenner, U. (1976). Ökologische Sozialisationsforschung. Stuttgart: Klett.
Bronfenbrenner, U. (1977). Toward an Experimental Ecology of Human Development. American Psychologist, 32, 513-531.
Bronfenbrenner, U. (1978). Ansätze zu einer experimentellen Ökologie menschlicher Entwicklung. In: R. Oerter (Hrsg.), Entwicklung als lebenslanger Prozeß (S. 33-65). Hamburg: Hoffmann & Campe.
Bronfenbrenner, U. (1979). The ecology of human development: Experiment by nature and design. Cambridge: Harvard University Press.
Bronfenbrenner, U. (1981). Die Ökologie der menschlichen Entwicklung. Stuttgart: Klett-Cotta.
Bronfenbrenner, U. & Crouter, A. C. (1983). The evolution of environmental models in developmental research. In: W. Kessen (Hrsg.), Handbook of child psychology, vol. 1, History, theories, and methods, 4. Aufl. (S. 357-414). New York: Wiley.
Bronfenbrenner, U. (1986). Recent Advances in Research on the Ecology of Human Development. In: R. K. Silbereisen, K. Eyferth & G. Rudinger (Hrsg.), Development as Action in Context. Berlin-Heidelberg: Springer. Abdruck in: TU Berlin, der Präsident (1986) (Hrsg.), Professor Urie Bronfenbrenner, Ph. D. wird Ehrendoktor der Technischen Universität Berlin (S. 63-101). Berlin: TU Berlin.
Bronfenbrenner, U. (1990). Ökologische Sozialisationsforschung. In: L. Kruse, C. F. Graumann & E. D. Lantermann (Hrsg.), Ökologische Psychologie (S. 76-79). Stuttgart: Enke.
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Bronfenbrenner Life Course Center:
http://www.research.cornell.edu/vpr/centerdir/Bronfen.html
Bronfenbrenner receives APA's lifetime award:
http://www.news.cornell.edu/Chronicles/8.15.96/bronfenbrenner-award.html
Cornell University:
http://www.cornell.edu
Examining Lives in Context (Buchvorstellung/-bestellung):
http://www.apa.org/books/examlivz.html