|
||||||
| |
||||||
|
||||||
Die Reiz-Reaktions-Modelle (klassische und operante Konditionierung) "ignorieren" die während des Lernens stattfindenden (kognitiven) Erkenntnisprozesse. Es stellt sich die Frage, ob diese Auffassung für eine Erklärung des menschlichen Lernverhaltens ausreicht.
Im Rahmen der psychologischen Lerntheorien kam es zu einer Kontroverse zwischen
"kognitivistischen"
(Lernen durch Einsicht) und "behavioristischen"
(Lernen durch Konditionierung) Theorien:
HARLOWS Experiment weist zwar nach, daß bereits gemachte Erfahrungen äußerst wichtig sind, doch wie die Erfahrung organisiert wird, kann mit dem Lernen durch Versuch und Irrtum nicht ausreichend beschrieben werden, wenn es sich um komplexe Problemlösungsaufgaben handelt.
Einer der wichtigsten Vertreter der kognitiven Lerntheorie ist der kalifornische Psychologieprofesser Edward C. TOLMAN, der die Meinung vertritt, daß jede Lernsituation für den Organismus durch verschiedene Zeichen gegliedert ist, die den Weg zu bestimmten Zielen anzeigen.
3 Charakteristika kennzeichnen das Lernen durch Einsicht: