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Stangl, Werner (1998). internet in der Schule - Eine Bestandsaufnahme über den Einsatz des internet im Unterricht an Österreichs Schulen. p@psych 3.
WWW: http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/PAEDPSYCH/NETSCHULE/NetSchule.html (YY-MM-DD)

dar. Damit soll den userInnen die Nachprüfbareit der Originalquellen ermöglicht werden, die im internet aufgrund der Dynamik des Entstehens und Vergehens von pages selten möglich ist. Das Original findet sich unter der jeweils angegebenen WWW-Adresse; eventuell vorhandene lokale links wurden entfernt. (WS)


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Oberschulamt  Karlsruhe

 

INTERNET und Schule

 
Workshop C am 13.11.1996 im Jubez in Karlsruhe
Diese Information ist für Lehrer gedacht, die eine erste Orientierung suchen, ob und wie gegebenenfalls das Internet für Unterrichtszwecke geeignet ist.

 

Friedrich Achtstätter, für das Oberschulamt Karlsruhe

(Dieses Dokument darf beliebig vervielfältigt und weiterverbreitet werden)


Gliederung

Hinweis: Überall, wo von Lehrern und Schülern die Rede ist,  sind auch die Lehrerinnen und Schülerinnen gemeint.


Einführung

Warum Internet in der Schule

Das Internet ist in aller Munde. Von den Medien wird man mit zum Teil schwer zu beurteilenden Argumenten für und wider das Internet bombardiert. Nur wer es aus eigener Anschauung kennt, wird in der Lage sein, sich mit der Zeit ein objektiveres Bild von den Chancen und Gefahren des Internet zu machen.

Die Zukunft wird uns eine wahre Flut von Informationen, Bild, Text, Ton und Video mittels multimedialer Maschinen bescheren. Alle Bildung der Welt aus Museen, Bibliotheken und wissenschaftlichen Sammlungen wird per Knopfdruck abrufbar sein. Die sozio-ökonomische Landschaft wird sich verändern, statt Stau in der Rush-hour erleben wir  dann den Stau auf der Datenautobahn.

Das Know-how beim Umgang mit der elektronischen Kommunikation wird zur Kulturtechnik, vielleicht sogar zum wirtschaftlich entscheidenden Produktionsfaktor werden. Unsere Kinder und Jugendlichen müssen dafür qualifiziert werden.

Was muß der Lehrende können

Viele Lehrer der jetzigen Generation sind nicht mit dieser Technologie vertraut, sollen Sie aber dennoch vermitteln. Das gelingt nur durch Bereitschaft zur Fortbildung, es genügt jedoch das Erlernen von Grundfertigkeiten in der Kommunikationstechnik (Grundkenntnisse im Umgang mit Computern, Bedienung von einfacher Internetsoftware). Sehr hilfreich sind die vorhandenen Stärken der Lehrkräfte im methodischen und didaktischen Bereich, die dazu befähigen, diese neuen Techniken strukturiert, überschaubar und kritisch weiterzugeben.

Wer sich hin und wieder auf das Internet einläßt, wird seine Kenntnisse erweitern können und vielleicht an Techniken wagen, von denen man früher nur geträumt hat, z.B. an das Schreiben eigener WWW-Seiten. Das Land Baden-Württemberg wird in den nächsten Jahren Fortbildungen zur Qualifizierung von Lehrern auf dem Gebiet des Einsatzes der Internetmöglichkeiten für den Lehrer selbst und für Unterrichtszwecke anbieten.

Damit keine Mißverständnisse auftreten: auch "gewöhnlicher" Unterricht hat seine Daseinsberechtigung. Der Lehrer muß herausfinden und kritisch hinterfragen, in welcher Unterrichtssituation Internetverwendung angebracht ist. Das Internet wird also den konventionellen Unterricht nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen.

Was bietet das Internet an

Millionen von Rechnern sind in diesem riesigen Datennetz zusammengeschlossen. Daraus ergeben sich weltweite Kontaktmöglichkeiten und Unmengen von elektronisch gespeicherten Daten. Die abrufbaren Daten umfassen alle nur denkbaren Bereiche, der Datenumfang wächst täglich in unvorstellbarem Ausmaß weiter. Daraus ergibt sich eine kaum überschaubare Vielfalt. Obwohl es sicher Spaß macht, zufällig und unerwartet auf interessante Informationen zu stoßen, ist es eine Hauptaufgabe, diese Datenmenge gezielt nutzen zu lernen. Das WWW (World Wide Web) ist inzwischen zur konkurrenzlosen Plattform für die weltweite Darstellung von Informationen geworden. Gedankenaustausch per E-Mail nimmt wegen der Schnelligkeit und der geringen Kosten an Bedeutung zu.

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Wie finde ich bestimmte Informationen im Internet

Die vielfältigen und umfangreichen Datenbestände im Internet überblickt heute niemand mehr, es gibt auch keine Institution, die darüber wacht. Wer auf das Internet zugreift, muß Methoden und Wege kennen, um gezielt die gewünschten Daten zu erreichen. Man unterscheidet zwei grundsätzliche Methoden: Einsatz von Suchmaschinen unter Verwendung geeigneter Stichwörter und das Durchklicken durch eine Baumstruktur auf thematisch geordneten WWW-Seiten.

Stichwortsuche (Beispiele: Webcrawler, Dino - die Suche, Yahoo, Lycos)

<="webcrawl.gif" ALT="webcrawlerlogo" WIDTH=92 HEIGHT=59 ALIGN=middle>WebcrawlerDino-Online/Suche

Sogenannte Suchmaschinen durchforschen die Rechner im Netz ständig nach Informationen und merken sich zu Stichwörtern die Adresse ("URL"), wo diese Information zu finden ist. Im einfachsten Fall gibt man in das Feld ein Suchwort ein und startet die Suche. Bei Erfolg (oft mehr, als man verkraften kann) erscheint eine Liste mit Links (Adressen, zu denen man durch einfaches Anklicken gelangt), die in irgendeiner Form mit dem Suchbegriff zu tun haben.

 <="yahoo.gif" ALT="yahoologo" WIDTH=78 HEIGHT=86 ALIGN=middle>

Mehr Einstellungsmöglichkeiten bei der Suche bietet z.B. Lycos

<="lycos.gif" ALT="lycoslogo" WIDTH=155 HEIGHT=70 ALIGN=middle>

Tippen Sie:

  Optionen:    
  Darstellung:           
 

Man kann mehrere Stichwörter eingeben und bestimmen, ob Sie alle gleichzeitig im vorgefundenen Dokument auftreten müssen oder nur einige davon. Den Umgang mit Suchmaschinen erlernt man am besten durch konkrete Übung.

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Suche in hierarchischen Verzeichnissen

Struktur in die Informationsflut zu bringen ist eine Herausforderung. Das Internet kann nicht vollständig katalogisiert werden, aber man kann gute Datenquellen nach geeigneten Gesichtspunkten zusammenfassen und als Links bereitstellen. Manche versuchen es für sich allein und sammeln Links, die sie häufig brauchen, um von da aus weiter zu verzweigen. Es gibt auch kommerzielle Angebote (Finanzierung durch Werbung), in Deutschland sogar für deutschsprachige Quellen, nämlich DINO-Online (DINO = Deutsche INternet Organisation). Es gibt sowohl die Möglichkeit der Stichwortsuche als auch die Auswahl anhand thematischer Übersichten. Hier ein Auszug aus der Seitenübersicht mit thematischer Auswahlmöglichkeit, die Originalseite ist wesentlich länger:

Auskunftsservice

     Anzeige

Durch Anklicken des Themas gelangt man zu einer nächsten Seite, die entweder die gesuchte Information anbietet oder selber in einer Übersicht dahin führt.

ZUM

Speziell für Unterrichtszwecke wird (inzwischen mit Unterstützung durch das LEU) die "Zentrale für Unterrichts-Medien" aufgebaut, die nach Unterrichtsfächern gegliederte Angebote für den Unterricht macht. Man findet sie unter der Adresse http://132.230.36.11/schule/Schule.html. Hier ist die Seite ausschnittsweise dargestellt:

<="logoma.gif" WIDTH=60 HEIGHT=60 ALIGN=left>

Die Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet
Das WWW als Lern- und Lehrhilfe


© 1996 | Margit Fischbach, Reinhard Schmitt-Hartmann und Koordinatoren. | Häufige Fragen | Mitarbeit | Autorenmodul | Email | Emailverbund | Dank.

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Hinweise aus verschiedenen Medien

Ob in der Werbung im Fernsehen, im Radio oder bei Hinweisen in Zeitschriften: immer öfter begegnet man diesen Adressen, die mit http://... beginnen. Wer die in seinen Browser eingibt, kann direkt zur WWW-Seite dieses Angebots verzweigen. In Zeitschriften zum Thema Internet gibt es ganze Sammlungen mit angeblich interessanten Links. Immerhin sind einige der genannten Adressen dann doch brauchbar.

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Wie setze ich das Internet für Unterrichtszwecke ein

Unterrichtsvorbereitung: Materialzusammenstellung und Aufbereitung

Wenn im Unterricht ein Thema mit aktuellen Bezügen ansteht oder das Schulbuch hoffnungslos veraltet ist, bietet sich die Materialzusammenstellung mit Hilfe des WWW durch Suchmaschinen oder z.B. mit Hilfe der ZUM-Seiten an. In Fremdsprachen gibt es immer wieder Lehrplaneinheiten zur Landeskunde. Im WWW finden sich umfangreiche Informationen über Länder und Städte, die über rein statistische Inhalte hinausgehen.

Beispiele:

Suchergebnis "London Kultur":

  1.  
  2. William Turner - Ausstellung der Kunsthalle Mannheim in Zusammenarbeit mit der Tate Gallery London 24.09.1995 - 14.01.1996 <! Bilder Malen Ausstellungen !>
  3. Fabian Pötter - Politik/Kultur - Hier findet man Referate aus dem Politik und Englisch Leistungskurs. Z.B. Demographischer Wandel, Die SPD, Keynesianismus oder London Docklands, Welfare Systems

 

Suchergebnis "Regenwald Ökologie":

  1.  
  2. GEO-Initiative Projekt Tropischer Regenwald e.V.
  3. Regenwaldforum Nordbayern e.V. Homepage - Informationen des Regenwaldforum Nordbayern e.V. zur Projektarbeit in Papua-Neuguinea mit den thematischen Schwerpunkten Abholzung
  4. Tropenwälder - Ohne grün keiner blauer Planet
  5. Rettet den Regenwald e.V., Hamburg - Der Verein "Rettet den Regenwald e.V." arbeitet seit zehn Jahren fuer den Schutz der Tropenwälder und der Waldvölker, z.B. Indianer. Aktionen: Besetzung vo

    Zeitungen und Zeitschriften

  6. GEO - Projekt Tropischer Regenwald

Das gefundene Material kann mit einem inzwischen erschwinglichen Farbtintenstrahldrucker auf Folie gebracht werden. Fremdsprachliche Texte oder Texte von Nachrichtenagenturen können sofort in einer Textverarbeitung an die Unterrichtszwecke angepaßt werden.

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Unterrichtsformen für Arbeit mit Internetdaten

Arbeitsaufträge für einzelne Unterrichtsstunden

In den nächsten Jahren werden landesweit immer mehr Schulen einen vernetzen Computerraum besitzen, der so ans Internet angebunden ist, daß man von jedem Computer aus unabhängig voneinander im Internet recherchieren kann. Dann ist es sinnvoll, Schüler anhand einer klaren Arbeitsanweisung Ausarbeitungen zu einem Thema anfertigen zu lassen. Der Lehrer wird (um Verbindungskosten zu sparen) bei der Vorbereitung die erforderlichen WWW-Seiten weitgehend im sogenannten Intranet zur Verfügung stellen. Zur LPE  2 in Klasse 10 an Gymnasien im Fach Gemeinschaftskunde "Die Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland" kann von der WWW-Seite des Deutschen Bundestags aus viel Information gefunden werden, auch den eigenen Wahlkreis und seinen Vertreter im Bundestag betreffend. Auch ganz aktuelle Nachrichten aus dem Bundestag stehen zur Verfügung:

<="adler.gif" ALT="Bundestagsadler" ALIGN=bottom>

Deutscher Bundestag - hib

Leitseite Aktuelles Abgeordnete Gremien Fraktionen/Gruppe Infothek Suche 

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GEMEINSAME ANHÖRUNG ZU FRAGEN EUROPÄISCHER UMWELTPOLITIK

<="hib.gif" ALT="Logo hib" ALIGN=bottom>
08.11.96

Der Europa- und der Umweltausschuß werden am kommenden Montag, 11. November 1996, eine gemeinsame öffentliche Anhörung zum Thema "Europäische Umweltpolitik vor und nach Maastricht II" veranstalten. Dazu sind insgesamt 14 Sachverständige aus europäischen Institutionen, der Wirtschaft, Verwaltung, von Umweltverbänden und aus der Politik eingeladen. Das Hearing soll vor allem Aufschluß darüber bringen, welche Neuregelungen materiell und verfahrensrechtlich bei der Revision des Maastrichter Vertrages anzustreben sind bzw. welche Fortentwicklung europäischen Umweltschutzes insgesamt und längerfristig wünschenswert ist. Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr im Sitzungssaal Neues Hochhaus 1903.
Herausgegeben vom Pressezentrum des Deutschen Bundestages, Bundeshaus, Bonn

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Suchaufträge zur Ergänzung konventionellen Unterrichts

Es gibt stets internetbegeisterte Experten unter den Schülern, einige haben schon zuhause einen Internetzugang. Solche Schüler sind sehr motiviert und dankbar, wenn Sie Gelegenheit erhalten, diese Technologie und ihre Fähigkeiten zum Einsatz zu bringen. Auch an der Schule könnte man Computer mit Internetanschluß kontrolliert bereitstellen, an denen Schüler (und Lehrer) Zugang haben. Dort findet man z.B. für den Französischunterricht die folgende Seite (Auszug):

<="france.jpg" WIDTH=619 HEIGHT=205 ALIGN=middle>

(Übrigens ist die WWW-Adresse dieser Seite http://www.francelink.com )

Zu vielen bekannten Persönlichkeiten, ob aktuell oder historisch,  gibt es WWW-Seiten. Der Vorteil gegenüber einer Vorlage aus einem Buch kann in der elektronischen Weiterverarbeitungsmöglichkeit bestehen. (Beispiel: Marie Curie)

Projektarbeit

Die Mulitplikatorengruppe für ITG Deutsch (Gymnasien) am OSA Karlsruhe schlägt für die UE Literatur, andere Texte und Medien in Klasse 10 ein Zeitungsprojekt vor, bei dem die Schüler mehrere Qualifikationen erwerben bzw. besitzen müssen. Es geht um Fertigkeiten beim Erstellen von Texten und Layouts sowie um das Beurteilen verschiedener Formen von Zeitschriften.

Die Schüler holen an einem Tag aktuelle Nachrichten direkt von den Nachrichtenagenturen ab und erstellen daraus eine eigene Zeitung (mehrere Stilrichtungen denkbar). Am nächsten Tag vergleichen und diskutieren Sie ihre Sicht der Nachrichten mit der der tatsächlich gedruckten Medien.

Durch den aktiven , selbständigen Umgang mit den Nachrichten entsteht bei den Schülern eine hohe Motivation,wie sie im dialogorientierten Frontalunterricht kaum zu erreichen ist.

Mit etwas Zeitaufwand könnte man z.B. im Fach Biologie Klasse 8 (Gymnasium) die LPE 4 Ökosystem Gewässer als Projekt angehen, an dessen Ende eine von Schülern selbst recherchierte und erstellte Dokumentation steht. Als Quellen dienen dann Bücher und eben das Internet. Dazu passend gibt es derzeit ein EU-Projekt Living with water, bei dem beliebig viele Schulen teilnehmen können und Informationen zur Wasserqualität in ganz Europa sammeln und darstellen.

Interaktives Arbeiten mit Partnern in der ganzen Welt

Für das Zusammenarbeiten mit Partnern irgendwo auf der Welt ist E-Mail das richtige Instrument. Im Gegensatz zur gelben Post braucht eine elektronisch versandte Nachricht höchstens Minuten, egal ob das Ziel in der Nähe oder in Australien liegt, außerdem kostet das Senden und Empfangen praktisch nichts.  Die übliche Schreibfaulheit bleibt aus, weil die Kontakte aktuell und die Antworten innerhalb weniger Minuten möglich sind.

Eine andere Möglichkeit ist das gemeinsame Erarbeiten von Darstellungen fürs WWW. Durch gegenseitige Verweise (Links) in den Dokumenten merkt ein Betrachter nach außen hin gar nicht, daß die Informationen möglicherweise aus verschiedenen Rechnern stammen.

Ideen für Zusammenarbeitsprojekte gibt es genügend, ein altbekanntes Beispiel ist die Römerzeitung. Sie wurde an mehreren Schulen entwickelt, jede Schule brachte ihre Beiträge ein, die Informationen sind über mehrere Computer verteilt. Dieses Projekt zeigt, daß auch Schüler verschiedenster Schularten und Klassenstufen zusammenarbeiten können.


Römerzeitung

Inhaltsverzeichnis Gesamtausgabe

Titelseite

Vorwort

Sumelocenna (Rottenburg am Neckar)
GHWRS Nehren, Klasse 6

Kaiseraugst in der Kaiserzeit und in der Spätantike
Graf-Zeppelin-Gymnasiums Friedrichshafen,Klassen 7a und 7b

Rätsel, Comics und Tagebuch
Gymnasium Lehrte

Das Leben im römischen Gutshof "Villa Rustica" (Stein bei Hechingen)
Theodor-Heuss-Schule Mägerkingen, Klasse 4

Informationen über das römische Leben,Fahrt nach Xanten
Grundschule Westhofen,Klasse 4b, Schülerzeitung "Füchslein"

Berichte von einem Besuch im Antikenmuseum und im Ägyptischen Museum in Berlin
Runge-Gymnasium Oranienburg/Berlin


Hier eine Aufstellung von Projekten, wie sie von den Schulen im nordbadischen Bereich im Sommer 1996 gemeldet wurde:

Vorbereitung Schüleraustausch mit Spanien, Kontakt zu Partnerschulen, Umfrageprojekt einer holl. Schule zu Lebensgewohnheiten (Dietrich Bonhoeffer-Gymnasium Weinheim), Briefe der Internet AG nach Japan und USA (Humboldt-G. Karlsruhe), Private Kontakte einzelner Schüler für Schüleraustausch (Kurpfalz-G. Schriesheim), Kontakt mit Partnerstädten in England und USA (Hohenstaufen-G. Eberbach), E-Mail-Partnerschaften mit Schulen in USA, Australien, Mexiko, Italien (Progymnasium Wildbad), E-Mail-Brief-freundschaften, Kontakt mit ausländischen Partnerschulen (THG Mühlacker), wöchentlicher Kontakt mit Freunden an Universitäten und anderen Schulen (Richard-Wagner-G. Baden- Baden), Energie und Umwelt (IGMH Mannheim), mit englischer Partnerschule (W.-Lorenz-RS Ettlingen), Kommunikation mit GLOBE Schulen weltweit (Erich-Kästner-RS Stutensee), AG Informatik - Kontakt mit anderen RS (RS Bad Schönborn), Datenaustausch mit Partnerschulen in England, Frankreich (RS Calmbach), Mailaustausch USA, Schweden (RS Oberderdingen), im schulinternen Netz (Gewerbeschule Bretten), Globeprojekt/versuchsweise (Berta-v.-Suttner-Schule Ettlingen), mit Partnerschule Nancy (Friedrich-List-Schule Karlsruhe).

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Vorbereitung von Exkursionen, Studienfahrten und Landheimen

Was tun, wenn man vor der  Aufgabe steht, eine Exkursion nach Paris zusammenzustellen. Natürlich gibt es immer noch den gewöhnlichen Weg (falls man nicht "schlüsselfertig" reist): Material anfordern - warten - Material sichten, weiteres Material anfordern - wieder warten - auswerten...  kann man wesentliche Planungen auch kurzfristig und schnell durchführen? Innerhalb ein bis zwei Stunden lassen sich die benötigten Informationen samt Fahrplänen, Beschreibungen, Adressen, Terminen im WWW finden. Hat man noch keine genauere Vorstellung von der Exkursion (o.ä.), bietet sich das WWW als Inspiration für neue, besondere Ziele geradezu an.

Map of Monuments & Museums of Paris

<="blk_muse.gif" ALIGN=bottom>Museums:
1. Musée du Louvre , 2. Musée des Arts Décoratifs / Musée des Arts de la Mode et du Textile , 3. Musée de l'Orangerie , 4. Galerie Nationale du Jeu de Paume , 5. Musées National des Techniques et des Arts et Métiers , 6. Musée de la Chasse et de la Nature , 7. Musée National Picasso , 8. Musée de la Serrurerie / Musée Bricard , 9. Musée Carnavalet , 10. Musée national d'Art moderne - Centre Georges Pompidou , 11. Maison de Victor Hugo , 12. Muséum National d'Histoire Naturelle , 13. L'Institut du Monde Arabe , 14. Musée National du Moyen-Age; Thermes de Cluny , 15. Musée de la Monnaie , 16. Musée d'Orsay , 17. Musée Auguste Rodin , 18. Palais de la Découverte , 19. Galeries Nationales du Grand Palais , 20. Musée du Petit Palais , 21. Cité des Sciences et de l'Industrie
<="blk_muse.gif" ALIGN=bottom>Monuments:
1. Notre Dame , 2. Conciergerie , 3. Palais Royal , 4. St. Eustache , 5. Arc de Triomphe de la Carrousel , 6. Place Vendôme , 7. Bourse , 8. Hôtel de Ville , 9. Place de la Bastille , 10. Opéra de la Bastille , 11. Panthéon , 12. Jardin du Luxembourg , 13. Sénat , 14. L'institut de France , 15. Assemblée Nationale , 16. Hôtel National des Invalides , 17. Tour Eiffel , 18. Arc de Triomphe , 19. La Madeleine , 20. Place de la Concorde , 21. Opéra Garnier , 22. La Grande Arche de la Défense , 23. Basilique du Sacré Coeur

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Elektronisches Publizieren in der Schule

Die Erfahrung zeigt, daß Schüler Informationen gerne am Computer aufbereiten und darstellen. Noch begeisterter sind sie, wenn ihr Werk gar im Internet von allen besichtigt werden kann. Zwar kommen auf diese Weise auch weniger sinnvolle Angebote ins Internet, aber das wird eine der Aufgaben der Lehrer sein, die Schüler darauf aufmerksam zu machen, für welches Publikum sie hier produzieren, dabei werden auch urheberrechtliche Fragen angeschnitten.

Inzwischen gibt es leicht zu bedienende Werkzeuge, mit denen WWW-Seiten samt Bildern und Links zu anderen Seiten hergestellt werden können. Erfahrungsgemäß haben Schüler hier weniger Berührungsängste als Lehrer. Eine der typischen Übungen ist das Darstellen der eigenen Schule im Internet. Außer der rein sachlichen und informativen Funktion hat sie z.B. Bedeutung beim Kontakt mit ehemaligen Schülern.

Beispiel:

<="logo4.gif" WIDTH=250 HEIGHT=250 ALIGN=bottom>

Das Angebot der Realschule Hauzenberg im WorldWideWeb


Aktualisiert am 14.9.1996
Verantwortlich für die Seite: H. Gabriel
Eine Nachricht an die WWW-Verwalter schicken: srshzbrg@passau.baynet.de


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Welche positiven Auswirkungen hat die Verwendung von Internetressourcen

Arbeitsstil (vom Frontalunterricht zur Selbsterfahrung)

Eigenaktivität fördert die Motivation. Bei entsprechender didaktischer Aufbereitung wird der Lehrer mehr zum Moderator von Unterricht. Mit klaren Arbeitsaufträgen können Schüler auch längerfristig mit einer gestellten Aufgabe motiviert werden. Die Schüler werden in Selbständigkeit und Teamfähigkeit gefördert.

Fremdsprachliche Orientierung

Das Internet enthält mehrheitlich englischsprachige Dokumente. Wer eine wissenschaftliche Information braucht, kommt im Internet nicht um Grundkenntnisse dieser Sprache herum und wird immer wieder mit ihr konfrontiert. Es besteht Zugriff auf italienische, spanische, französiche und andere (sogar chinesische) Dokumente, zum Teil mit so aktuellen Inhalten, daß keine andere Informationsquelle dafür auch nur ähnlich gut geeignet wäre.

Motivation der Schüler durch selbständiges, nicht eng gelenktes Arbeiten

Schüler können mit kleineren Aufträgen oder größer angelegten Projekten zu selbständiger Arbeit angeregt werden. So könnten einige Schüler Material zusammenstellen über den "Namenspatron" der Schule, andere wählen sich den Auftrag aus, die Aktivitäten der Schülerzeitung zu publizieren, wieder andere erhalten z.B. vom Gemeinschaftskunde- oder Erdkundelehrer den allgemeinen Auftrag, jederzeit zum aktuellen Unterricht passendes Material als Ergänzung zu beschaffen. Die Schüler haben  so das positive Gefühl, an der Unterrichtsgestaltung aktiv und wesentlich mitzuwirken. Der Lehrer muß allerdings die Bereitschaft haben, auch in gewissem Umfang ergebnisoffen zu unterrichten.

Fächerübergreifende und fächerverbindende Aspekte

Wenn ein Schüler über Leben und Wirken von Leonardo da Vinci Material sucht und für eine elektronische Publikation zusammenstellt, hat er wohl in verschiedenen Fächern Erfahrungen gemacht. Er muß mit dem Computer umgehen: Informationstechnik; er muß fremdsprachliche Texte lesen, verstehen und übersetzen: Fremdsprachen; er muß Zusammenhänge darstellen: Deutsch; vielleicht will er die Dokumentation auch noch ansprechend gestalten und Grafiken einfügen: Kunst; eventuell stellt er eine besondere Erfindung oder Idee von da Vinci neuzeitlicheren Entwicklungen gegenüber: Naturwissenschaften. Wenigstens die Verbindung von Fremdsprache, Informationstechnik und dem jeweiligen Sachgebiet kommt praktisch bei jeder Recherche oder Publikation im Internet vor.

Selten erlebt man Schüler so eifrig bei der Beschäftigung mit ihrer Fremdsprache, wie beim E-Mailkontakt mit einem Mailfreund oder dem Informationsaustausch mit Schülern an einer Partnerschule. Die Schüler lernen durch regelmäßigen Gedankenaustausch andere Lebensumfelder kennen und zwar glaubwürdiger und hautnäher, als es jeder erzählende Unterricht leisten kann.

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Nachbemerkungen

Weshalb so kurz und was vielleicht fehlt

In dieser kurzen Darstellung, die zudem nicht als allgemeine Interneteinführung gedacht ist, bleiben sicher viele Fragen zu weiterführenden Möglichkeiten der Internetnutzung übrig. Hier wurden z.B. News (weltweite Diskussionsgruppen zu mehreren tausend Themen durch Verwirklichung elektronischer "schwarzer Bretter"), FTP (Übertragung von Dateien, Programmen, Treibern,...) und Telnet (Fernbedienung von Computern) nicht erwähnt (siehe auch Glossar).

Gefahren im Internet

Da eine Kontrolle über die Daten im Internet praktisch nicht möglich ist, geht man als Lehrer die Gefahr ein, daß Schüler auf gewaltverherrlichende, pornografische oder andere gefährliche Schriften stoßen. Die Erfahrung zeigt, daß dies aber nicht zufällig geschieht, meist geht eine gezielte Suche voraus. Es ist empfehlenswert, daß der Lehrer im Online-Betrieb dabei ist und so die Kontrolle behält, gute Arbeitsaufträge halten die Schüler sowieso von riskanten Ausflügen im WWW ab. Wenn doch eine problematische WWW-Seite gefunden wird, kann der Lehrer in einem Gespräch mit den Schülern darüber erzieherisch tätig werden.

Wie kommt man ins Internet

Benötigt wird ein Computer mit aktueller Ausstattung und eine ISDN-Karte (samt ISDN-Anschluß im Haus) oder ein Modem. Dann sucht man sich einen Provider aus (AOL, Compuserve, Metronet, T-Online,...) und erhält meist die erforderliche Software mitgeliefert. Man zahlt monatliche Grundgebühren zwischen 10,- und 30,- DM, je nach Vertragsgestaltung kostet die genutzte Zeit im Internet z.B. 1,- bis 4,- DM je Stunde. Dazu kommen die Telefonverbindungskosten zum sogenannten Einwahlpunkt (die Telefonnummer, die man für die Internetverbindung anruft, das Weiterverbinden in alle Welt kostet nichts extra!).

Spezialangebot für Lehrer in Nordbaden

In einem Zusammenarbeitsprojekt zwischen der Universität Karlsruhe und dem Oberschulamt Karlsruhe wird Lehrern aller Schularten in Nordbaden ein Internetzugang angeboten, für den nur die Telefonverbindungskosten (zur Zeit wahlweise nach Mannheim, Heidelberg, Kalrsruhe oder Pforzheim) zu zahlen sind. Antragsformulare hierzu gibt es bei:

Friedrich Achtstätter
Augrund 18
74889 Sinsheim

Bei diesem Account (so nennt man die Zugangsberechtigung) wird man zum "za", erhält eine E-Mail-Adresse und darf auf einem Rechner der Universität Karlsruhe eigene WWW-Seiten ablegen. Vielleicht das Beste an diesem Zugang sind die vier regionalen Arbeitskreise Internet (RAI) des Oberschulamtes Karlsruhe in Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe und Pforzheim, die sich (getrennt nach Newcomern und "alten Hasen") mehrmals im Jahr zum Erfahrungsaustausch treffen. Hier kann man eigene Erfahrungen einbringen, Hilfe erhalten und Informationen darüber bekommen, wie man seine Schule ans Internet anschließen kann. Informationen zu den Arbeitskreisen finden sich im WWW unter der Adresse http://www.uni-karlsruhe.de/~RAI, Hilfen für Einsteiger zur Installation, relevante Software zum Downloaden und Tips zur Bedienung verschiedener Internetsoftware bietet Thomas Mühlbayer an, als Ausgangspunkt eignet sich die WWW-Seite seiner Schule : http://www.uni-karlsruhe.de/~za204.

<="zas.gif" ALT="zas" WIDTH=124 HEIGHT=48 ALIGN=middle>  im    <="internet.gif" ALT="internet" WIDTH=250 HEIGHT=48 ALIGN=middle>

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Glossar

 

Account

Das Recht, auf einem fremden Rechner (in begrenztem Umfang) zu arbeiten. Dabei erhält man einen Benutzernamen und ein Paßwort, damit ist der zur Verfügung gestellte Bereich auf diesem Rechner anderen nicht zugänglich

Archie

Ein Dienst des Internet (eine ständig aktualisierte Datenbank), durch den man bestimmte, namentlich bekannte Dateien lokalisieren und anschließend "herunterladen" kann.

BelWü

Baden-Württembergs Extended LAN: Hochgeschwindigkeitsnetz zur Datenfernübertragung, anfangs zwischen den Universitäten, wird weiter ausgebaut.

Browser

Inzwischen eine "eierlegende Wollmilchsau", die fast alle Internetdienste beherrscht. Schwerpunkt ist immer noch das Darstellen von WWW-Seiten, die im HTML-Code geschrieben sind, und die zugehörigen Aktionen (Links herstellen, Daten lokal abspeichern). Die Browser lernen immer komplexere HTML-Sprachelemente, sodaß eine WWW-Seite heute optisch meist mehr hergibt, als die Vorgänger vor zwei Jahren. Bekannte Browser sind Netscape, Microsoft Internet-Explorer, Mosaic.

DNS

Domain-Name-Server; siehe Server

Domain

Z.B. faßt die Domain "uni-karlsruhe.de" alle Rechner an der Uni Karlsruhe zusammen, die sog. Top-Level-Domain "de" umfaßt alle Rechner in Deutschland

E-Mail

Elektronische Post, es werden nur Texte (ohne Schriftarten und raffinierte Formatierungen) übertragen. Wer eine E-Mailadresse hat, hat dadurch sein elektronisches Postfach, in dem an ihn gerichtete E-Mail gespeichert wird, bis der Benutzer sie liest. Die Übertragung dauert selbst um den ganzen Globus nur Sekunden bis wenige Minuten. Durch komfortable E-Mailsoftware ist das Verwalten von E-Mail heute ein Kinderspiel.

FTP

File Transfer Protocol: dient zum schnellen Herunterladen von Dateien, Programmen und Texten auf den eigenen Rechner, bei entsprechendem Account ist auch die andere Richtung möglich.

Hypertext

Information wird als Netz von Seiten angeboten, durch das der Nutzer sich per Mausklick durchfindet, meistens baumstrukturartig aufgebaut, aber auch Querverweise möglich

HTML

HyperText Markup Language: dient zur Bestimmung des Aussehens eines Dokuments. Diese r Text wurde mit einem HTML-Editor erstellt. Erst durch einen Browser oder beim Ausdruck erhält er sein endgültiges Aussehen.

http://

So fangen alle Internetadressen (URL) an, die WWW-Seiten im HTML-Format bereitstellen.

ISDN-Karte

Über ISDN können Daten direkt übertragen werden (keine Tonumsetzung wie bei Modems erforderlich). Die ISDN-Karte verbindet den heimischen Computer mit einem Rechner z.B. bei der Telekom oder an einer Universität direkt.

IRC

Internet Relay Chat: mehrere Benutzer, die im gleichen "Chatroom" sind, können über Tastatur und Bildschirm in Echtzeit miteinander konferieren.

JAVA

Eine Programmiersprache, die es erlaubt, zusammen mit einer WWW-Seite übertragen und auf einem beliebigen Rechner (dessen Browser JAVA beherrscht) ausgeführt zu werden. Dadurch könnte ein Anwender zuhause Programme ausführen, die von einem fernen Rechner übertragen werden. Gefahr: man weiß nicht, was die Programme wirklich machen, seit es Computerviren gibt, kann man eigentlich nicht generell vertrauensvoll sein.

Link

Fachausdruck für besonders gekennzeichnete Stellen auf WWW-Seiten, hinter denen sich Adressen verbergen, zu denen man durch einfaches Anklicken gelangt.

Mailserver

siehe Server

Modem

MOdulator - DEModulator: setzt digitale Daten in Töne für die Telefonleitung um bzw. am anderen Ende macht ein Modem dasselbe umgekehrt.

News

Nach Themen (über 10.000 weltweit) geordnete elektronisch realisierte "schwarze Bretter" zum öffentlichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch; jeder kann mitmachen, jeder kann antworten.

Online / Offline

Da die Telefonverbindung Geld kostet, wird die Internetarbeit am besten so organisiert, daß man nicht alles bei angeschalteter Verbindung (Online) macht. Zum Beispiel verfaßt man seine E-Mail Offline (ohne Verbindung nach außen), wählt dann erst den Provider an und versendet die Mail innerhalb weniger Sekunden preisgünstig.

POP

Post Office Protocol: Ein Rechner hält die für den Benutzer angesammelte E-Mail auf Abruf bereit und überträgt sie nach Aufforderung auf dessen Computer.

Provider

Unternehmen, das die Internetanbindung seiner Kunden gegen Entgelt vornimmt.

Proxy-Server

siehe Server

Server

Rechner bzw. Programme auf Rechnern, die auf Anfrage bestimmte Aktionen für den Aufrufenden starten. Mailserver verwalten die E-Mail, Domain-Name-Server (DNS) setzen die uns geläufigen Internetadressen in die echten, rein zahlenbasierenden Adressen um, Proxy-Server halten häufig abgerufene Informationen bereit, so daß nicht jede gefragte Information (z.B. aus den USA) wirklich die gesamte Länge der Datenleitungen belasten muß.

SLIP

Serial Line Internet Protocol: regelt die Datenübertragung im Internet per Modem

SMTP

Simply Mail Transfer Protocol: Das übliche Übertragungsprotocol für E-Mail.

Telnet

Man sitzt an seinem Rechner, bedient aber einen anderen , beliebig weit entferneten von seiner Tastatur aus. Fernbedienung ist möglich, wenn man auf dem Zielrechner Zugang (einen Account) hat.

URL

Uniform Resource Locator: Internetadresse, die durch ihre Darstellung den Dienst und das genaue Ziel beschreibt. Eine URL für eine HTML-Seite wäre z.B. http://www.bundestag.de. Wird der gekennzeichnete Text angeklickt, dann wird eine Verbindung mit dem Hypertext-Transfer-Protocol zum Rechner mit dem Namen www.bundestag in Deutschland aufgebaut. Die Domain-Name-Server wissen, auf welchen Wegen die Information von dort zu Ihnen auf den Rechner gelangt.

WWW

Das World Wide Web (weltweite Datennetz) bietet seine Informationen heute optisch ansprechend an, HTML und die Browser machen je nach Können der Seitenschreiber daraus kleine Kunstwerke. Im WWW findet man zu beinahe allen Themen Hinweise und Darstellungen. Durch Links auf den Seiten gelangt man schnell von einem Dokument zum anderen, auch wenn diese auf Rechnern liegen, die tausende von Kilometern voneinander entfernt sind.

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Wenig Literaturtips

Die meisten gängigen Computerzeitschriften beschäftigen sich immer wieder (auch ausführlich) mit dem Thema Internet. Die dort gebotenen Hinweise sind für unterschiedlichste Vorkenntnisse geeignet. Wer einen preiswerten Zugang zum Internet hat, findet eigentlich alle gewünschten Informationen auf einfache und kostengünstige Art im Internet selbst.

Bücher anzuschaffen lohnt sich, wenn man z.B. eine gute Anleitung zum Erstellen eigener HTML-Seiten (fürs WWW) braucht, obwohl die meisten schönen Seiten durch Abspicken bei guten Vorbildern zustandekommen. Eine Anleitung für die Software wird dann nicht gebraucht, wenn diese intuitiv bedienbar und mit einer guten Hilfefunktion ausgestattet ist.

Geht man in einen Computerladen, findet man genügend Bücher, die sich auch als Interneteinführung eignen, hier dennoch drei preislich erschwingliche Vorschläge (gefunden im Internet):

Aabe,A.:Schritt f.Schritt ins Internet
ISBN 3-86112-103-4; KNO 6 51 32 21

20.00 DM
.

Einstieg Internet,m.CD-ROM
ISBN 3-625-15001-8; KNO 6 63 86 97

29.80 DM
(unverbindlicher Richtpreis)

Bandzauner,G.:Internet
ISBN 3-7064-0197-5; KNO 6 24 99 57

19.80 DM
.



Quelle: http://www.uni-karlsruhe.de/~za273/vortrag/ka131196.htm