imho ... in my humble opinion - eine der
zahlreichen Abkürzungen, die den newby (=Neueinsteiger ins
internet) verwirren und abschrecken (sollen?); darum im folgenden
eine Zusammenstellung einiger häufig in dieser Arbeit
verwendeter Begriffe.
Falls die userInnen ein weiteres umfangreiches Glossar suchen,
möchte ich das des BMUK (WWW: http://www.bmuk.gv.at/phelp/glossar.htm)
empfehlen. Ergänzend dazu und ebenfalls empfehlenswert ist das
"Netz und Hypermedia Glossar" (WWW: http://www.schulweb.de)
von Frerk Meyer. Auch unter dem Gesichtspunkt der Ökonomie
sollte im internet so etwas wie Arbeitsteilung bei Angeboten ein
Gebot der Stunde sein ;-)
Das Nonplusultra für alle netizens ist allerdings das
Online-ABC von Claudia Klinger und Ralph Segert: http://www.webwunder.de/
8-}))))
Allerdings sind im sich rasch wandelnden net wohl alle Glossare notwendigerweise vorläufig und somit unvollständig - vor allem bei seltenen Begriffen ist es manchmal sinnvoller, mit Hilfe von Suchmaschinen im net danach zu suchen.
@
Das kleine «a» mit der Umschweifung steht im Englischen für «at» und bedeutet «bei». Hierzulande wird es «Klammeraffe» genannt, weil es einmal Büroklammern gab, die so aussahen. Das @ ist Bestandteil jeder e-mailadresse. Vor @ steht jeweils die Identifikation des Adreßinhabers (z.B.: "mueller", "schmidt" oder "hostmaster", die man als Postfachname ansehen kann. Nach @ steht der "Ort" (Computer, host), auf dem dieses Postfach gehalten wird. Dieser host ist gewissermaßen das Postamt, bei dem das jeweilige Postfach gehalten wird. Entsprechend heißt z.B. das Postfach für allgemeine Informationsanfragen zur internet Akademie info@akademie.de. Das Zeichen @ kann man sich auch gut anhand der Briefzustellung an die Adresse eines Untermieters veranschaulichen. Wohnt Maier bei Schulze in Deutschland, so wäre die Adresse für die Postzustellung maier@schulze.de. Auf Webseiten taucht das @ auch innerhalb von Wörtern auf, vor allem bei Eigennamen: Pl@net, @nna, M@rk, usw. Das ist nicht nur Ausdruck einer Mode, sondern auch ein Identifikationsmerkmal der «Netzbewohner», einer «Generation @», die mit dem internet aufwächst und sich dort wohl fühlt.
Access Online
Verbindung bzw. Internet-Zugang
account
Das Recht, auf einem fremden Rechner (in begrenztem Umfang) zu arbeiten. Dabei erhält man einen Benutzernamen und ein Paßwort, damit ist der zur Verfügung gestellte Bereich auf diesem Rechner anderen nicht zugänglich
ACONET
Österreichisches akademisches Netzwerk
Active Server Pages
Erweiterung von Web-Seiten um Visual-Basic-Befehle
ActiveX
Technologie von Microsoft, um interaktive Softwarekomponenten aus beliebigen Programmiersprachen einzubinden. Mit AktiveX werden Webseiten durch Multimedia-Effekte, interaktive Objekte und hoch entwickelte Applikationen lebendig. Im Gegensatz zu Java ist dieses System weder plattformunabhängig noch mit den notwendigen Sicherheitsmechanismen ausgestattet.
Administrator
Systemverwalter in einem Netzwerk; im w3 oft Synonym für webmaster
Agent
Software, die für Applikationen Anfragen generiert und Antworten in Empfang nimmt.
Akronyme
Häufig verwandte Redewendungen werden im internet oft abgekürzt. Wichtige Abkürzungen sind:
Alias (Ersatzname)
ersetzt komplexe Namen durch einfache und/oder macht Dateien über einen anderen Pfad zugänglich
analog
Darstellung und Übertragung von Signalen (auch Töne und Bilder) in kontinuierlicher Form.
anonymous ftp
Es gibt ftp-server, für die man ein Passwort braucht, z.B. dann, wenn man eine eigene webpage auf einen web-server laden will. Die meisten ftp-server sind jedoch anonym, d.h. man kann sich nur mit der e-mail-Adresse einloggen.
Anonymizer
ermöglicht es, keine Spuren auf einem besuchten Server zu hinterlassen
applet
Eine in Java (=Programmiersprache) programmierte Anwendung, die über das Internet bezogen wird und zumeist in einem java-fähigen Browser ausgeführt wird. Beispiele sind Aktien-Ticker (die als Lauftext die aktuellen Aktienkurse präsentieren), Spiele etc. Applets unterscheiden sich von großen Java Applikationen darin, dass sie keinen Zugang zu bestimmten Ressourcen auf dem lokalen Computer haben, wie Dateien und serielle Geräte (Modems, Drucker, ) und keine Kommunikationsmöglichkeiten zu den meisten anderen Computern innerhalb eines Netzwerks. Die Hauptaufgabe eines Applets ist es, eine Internet-Verbindung zu dem Computer herzustellen, von dem aus das Applet gesandt wurde.
archie
Ein Dienst des Internet (eine ständig aktualisierte Datenbank), durch den man bestimmte, namentlich bekannte Dateien lokalisieren und anschließend "herunterladen" kann.
ARPA
Advanced Research Projects Agency. Die amerikanische Regierungsstelle, die mitverantwortlich ist für die Entstehung des Internets.
ARPANet
Advanced Research Projects Agency Network Der Vorläufer des Internet, entstanden 1969. Dieses Netz sollte nach einem möglichen atomaren Angriff die einwandfreie Kommunikation zwischen Regierungsstellen, Militär etc. gewährleisten. Durch verschiedenste Entwicklungen spaltete sich 1984 das MILNet ab, welches auch weiterhin existiert, und das ARPANet wurde schließlich 1990 eingestellt.
Artificial Residents
Innerhalb virtueller Realitäten sind hierunter die künstlichen Bewohner des cyberspace zu verstehen. Sie besitzen künstliche Intelligenz, weisen ein Eigenleben auf und dienen im allgemeinen den Avataren.
ASCII
ist die Abkürzung für "American Standard
Code for Information Interchange", das
heißt Amerikanischer Standard-Code für
Informationsaustausch.
Wenn man ein Dokument von einem auf den anderen Rechner
übertragen will, schickt man den Text manchmal im ASCII-Format,
das heißt als reinen Text ohne zum Beispiel fett dargestellte
Wörter oder Anweisungen, wo ein neuer Absatz beginnen soll. Dann
kann der Empfänger den Text auch dann lesen, wenn er ein ganz
anderes Textverarbeitungsprogramm auf seinem Computer hat.
ASP-Seiten sind HTML-Files mit besonders gekennzeichneten eingebetteten JavaScript-Programmen, die wie bei SSI am Web-Server ausgeführt werden. Das Ergebnis wird dann im normalen HTML-Format (ohne JavaScript) an den Client gesendet, ASP wird nur von wenigen Web-Servern unterstützt.
asynchron
ungleichzeitig; hier insbesondere: Senden und Empfangen einer Nachricht findet nicht in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang statt.
AT-Befehle
Die AT-Befehle (auch Hayes-Befehle genannt) steuern das Modem. Durch diesen Befehlssatz wird dem Modem mitgeteilt, wie es sich zu verhalten hat. Zum Beispiel ob es sich innerhalb einer Nebenstellenanlage befindet oder nicht, ob und welche Fehlerkorrektur anzuwenden ist, Datenkompression, Lautstärkeregelung etc.
ATM (Asynchronous Transfer Mode)
Ein asynchroner Übertragungsstandard, der die Basis für Breitband-ISDN (Telekom) darstellt. Mit dieser Übertragungsweise werden Sprache, Daten und Bilder übertragen. Die Netztechnik der Zukunft. Die Übertragungsrate beträgt 155 Mbit/sec von jedem Computer zu jedem Computer über kurze und lange Entfernungen. Garantiert Echtzeitbedingungen und Mindestübertragungsraten, wie sie für Videokonferenzen z.B. unabdingbar sind
attachment (=Anlage, Anhang)
attach ist englisch und heißt so etwas ähnliches wie "dranhängen". Wenn Du zum Beispiel Deiner Oma einen Brief schreibst und ihr Dein Lieblingsbild mit im Umschlag schickst, dann ist das Bild ein "attachment". Genauso funktioniert es auch im Internet: Du kannst nicht nur jemandem einen elektronischen Brief schicken (siehe auch "e-mail"), sondern ihm oder ihr ein Bild, einen Klang oder irgendeine andere Datei "dranhängen" , also mitschicken.
Autorentool
Sotware zur Erstellung von Progammen oder HTML-Dokumenten für Anwender mit wenig Programmiererfahrung
Avatar
Bezeichnung für eine fiktive Identität, die ein Teilnehmer innerhalb virtueller Welten, zum Beispiel beim Chatten, annehmen kann. Avatare sind synthetische Repräsentationen realer Menschen.
backbone
sind die Teile des internets bezeichnet, die das "Rückgrat" des Netzes bilden, d.h. die internationalen und nationalen Verbindungen zwischen den wichtigsten internet-Knoten.
backslash =\
in die andere Richtung geneigter Schrägstrich
backup
Sicherungskopie von Dateien und Programmen auf einem zweiten Datenträger.
Bandbreite
Begriff für die Leistungsfähigkeit eines Netzes oder einer Verbindung mit der Menge an zu übertragenden Bits pro Sekunde als Maßeinheit. Bedeutet also für den Benutzer, wie viel Daten gleichzeitig übertragen werden können, und damit auch, wie schnell der User von seinem Service Provider bedient wird. Der Wert wird zumeist in Bits pro Sekunde gemessen. Ein ISDN-Kanal hat z. B. eine Bandbreite von 64 kBit, es können somit 64.000 Bits pro Sekunde übertragen werden. Ein Modem kann ca. 15.000 Bits pro Sekunde übertragen.
Banner
kleine Grafiken, die auf fremden Webseiten als Hyperlink zur eigenen Webseite (Homepage) fungieren
baud
ist die Anzahl der "Zustandsänderungen" pro Sekunde bei einer
Datenübertragung. Je mehr baud eine Verbindung verträgt,
desto schneller können Daten übertragen werden. Am
schnellsten sind Glasfaserkabel oder Funksignale, am langsamsten
Kupferkabel - und an diesen hängen die meisten userInnen :-(
Nach dem französischen Ingenieur J. M. E. Baud benanntes
Maß für die Schrittgeschwindigkeit eines zeitdiskreten
Signals (1 Bd = 1 Schritt/s). "Schritt" bedeutet hier eine
Zustandsänderung des Signals bei zwei möglichen
Zuständen, z. B. eine Stromänderung von 0 auf 10 mA oder
umgekehrt. Beim Fernschreiber war eine Schrittgeschwindigkeit von 50
Bd üblich, bessere alte Modems schafften 2400 Bd. Bei
diesen war auch noch die Übertragungsrate (wie viele Bit
können je Sekunde übertragen werden) mit der
Schrittgeschwindigkeit gleichzusetzen. Aktuelle Modems können
jedoch während eines Schritts mehrere Bits übertragen,
deren "Geschwindigkeit" wird nach den CCITT-Normen in bps gemessen.
Ein 1200-bps-Modem hat tatsächlich 300 Baud, aber es
transportiert 4 Bits per Baud. Daher Baud nicht mit "bits per second
(bps)" verwechseln.
BBS Bulletin Board System
Ein Kommunikations- und Anzeigensystem in einem geschlossenen Netzwerk zum Austausch von Meinungen und Programmen, zur Anbringung von Anzeigen oder zum Chatten. Die am weitesten verbreitete Software dafür ist FirstClass. Heute besitzen die meisten BBS Übergänge zum Internet, z. B. um E-Mails auch außerhalb des geschlossenen Systems versenden und empfangen zu können.
Betriebssystem
Grundlegendes Steuerungsprogramm eines Computers. Die wichtigsten Betriebssysteme sind Mac OS, Microsoft DOS, OS/2, Windows und Unix.
bidirektional
in zwei Richtungen, bei der Datenfernübertragung die Möglichkeit, beide Richtungen gleichzeitig zu benutzen, also zur selben Zeit zu empfangen und zu senden
BinHex (Binary Hexidecimal)
Dateiformat, das die Konvertierung binärer Daten in das ASCII-Format erlaubt
Bit Binary DigIT
Die kleinste Einheit digitalisierter Daten. Sie kann entweder 1 oder 0 sein. Acht Bits werden zu einem Byte zusammengefaßt.
booten
Betriebssystem laden - einen Computer starten bps
bits per second: Die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten wird in dieser Maßeinheit angegeben. Ein Byte hat 8 Bit und entspricht genau einem ASCII -Buchstaben. Deshalb kann ein 28.8er Modem theoretisch 28.800 Bit, also knapp zwei Seiten Text pro Sekunde übertragen.
bookmark (Lesezeichen)
Ebenso wie beim Lesen eines Buches, kann man sich auch beim »Blättern« im internet ein "Lesezeichen" auf Seiten legen, die man öfter besuchen will. Man muß nur im browser-Fenster den entsprechenden Begriff anklicken, meist "Add Bookmark" oder "Zu den Favoriten hinzufügen" (siehe auch "browser").
browsen
Elektronisches Blättern in Informationsquellen
browser
Programm, mit dem die Navigation im WWW möglich ist. WWW-Clients werden auch browser genannt, weil sie den Computer in die Lage versetzen, WWW-Seiten so anzuzeigen, daß durch einfachste Bedienung (Mausklick oder Pfeiltaste) die in dem angezeigten Text eingebetteten Verbindungen zu anderen Dokumenten - irgendwo auf der Welt - hergestellt werden. Inzwischen eine "eierlegende Wollmilchsau", die fast alle Internetdienste beherrscht. Schwerpunkt ist immer noch das Darstellen von WWW-Seiten, die im HTML-Code geschrieben sind, und die zugehörigen Aktionen (links herstellen, Daten lokal abspeichern). Die Browser lernen immer komplexere HTML-Sprachelemente, sodaß eine WWW-Seite heute optisch meist mehr hergibt, als die Vorgänger vor zwei Jahren. Durch die Plattformunabhängigkeitdes ersten browsers Mosaic (er wurde für Windows, Macintosh und UNIX entwickelt) trug er wesentlich zur Verbreitung des web bei. Marc Andreessen, der kreative Kopf des Mosaic-Teams, gründete 1994 gemeinsam mit Jim Clark, dem Chef von Silicon Graphics die Firma Netscape. Ende 1994 kam deren Web-Browser Navigator auf den Markt, der kostenlos im Netz verteilt wurde und in Windeseile weite Verbreitung fand und bis heute der beliebteste browser ist. Seit 1996 versucht der Software-Gigant Microsoft mit dem Internet Explorer gegen den Navigator (heute: Communicator) Punkte zu gewinnen. Man spricht seither vom «browser-Krieg», weil der gnadenlose Kampf um Marktanteile einige Unfeinheiten mit sich bringt.
BTX
Abkürzung für: Bildschirmtext. Ein interaktives Informations- und Dienstleisungsmedium der Telekom, heute praaktisch ausgestorben
bug
Programmfehler. Zu deutsch "Wanze" bezeichnet einen Fehler in der Hard- - oder Software . Der Begriff wurde in den 40er Jahren geprägt, als die US-Armee den ersten frei programmierbaren Rechner der Welt "ENIAC" für die Berechnung von Artilleriegeschoßbahnen in Betrieb genommen hatte. Eines Tages versagte der Rechner wieder einmal und ein Techniker fand eine verschmorende Wanze in einem der Tausenden von Relais des Rechners. Seitdem werden Fehler Bugs genannt.
button (=Knopf)
Bedienungselement und Schaltfläche, die bei einem Mausklick Aktionen des jeweiligen Programms bewirkt.
byte/kbytes/mbytes
Ein Byte besteht aus 8 Bit. Ein Kilobyte wird als KB abgekürzt und ist das Tausendfache der vorangestellten Bytezahl (genauer: 1024), ein Megabyte wird meist als MB dargestellt und stellt eine Million Bytes dar, ein Gigabyte (GB) sind entsprechend eine Milliarde Bytes. Große Speicher umfassen gar Terabytes (TB) und umfassen eine Billiarde Bytes. Es hat sich im EDV-Bereich eingebürgert, daß die Größe von Dateien und von Datenspeichern (Disketten, Festplatten, Datenbänder, CD-ROMs etc.) immer in Bytes, KB, MB, GB oder TB angegeben werden. Im Netzwerkbereich ist es jedoch üblich, von Bits zu sprechen, die pro Sekunde durch Leitungsverbindungen und Netzwerkkomponenten fließen können. Will man daher z.B. berechnen, in welcher Zeit eine 1 Mbyte Datei über ein 28.8 Modem (28800 Kbits/sec. maximale Übertragungsgeschwindigkeit) übermittelt werden kann, muß man beim Dividieren daher berücksichtigen, daß man entweder die Megabytes in Bits (mal 8) oder alternativ die Bits in Bytes (geteilt durch 8) umrechnet.
cache
wird ein schneller Zwischenspeicher genannt, der öfters benötigte Daten griffbereit hält. So kann verhindert werden, dasß die Daten jedesmal aus dem langsameren Hauptspeicher geholt werden müssen. Beim W3 zwischen dem internet (langsamer Speicher) und der Festplatte (schneller, griffbereiter Speicher).
CBT (Computer Based Training)
auch CUL - Computerunterstützes Lernen oder CUU - Computerunterstützter Unterricht
CC Carbon Copy
englischer Begriff für Kopie, wird in e-mails verwendet und bedeutet, daß eine "Kopie" des e-mails an die unter CC genannte Adresse ebenfalls versandt wird.
CD-ROM (Compact Disk - Read only Memory)
Datenträger, der nur gelesen werden kann.
CeBIT (Centrum Büro Information Telekommunikation)
Abkürzung für die alljährlich stattfindende größte Computermesse der Welt in Hannover.
CERN (Centre Européenne pour la Recherche Nucléaire)
Der Geburtsort des World Wide Web. Die CERN ist in Genf stationiert und beschäftigt sich mit physikalischer Forschung.
CERT (Computer Emergency Response Team)
Eine Organisation der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh/USA, die u.a. die Netzbetreiber und Netzverwalter über Sicherheitsp
CGI
Common gateway interface - ausgefeiltere Informationsangebote im WWW enthalten Formulare, Navigationshilfen (sogenannte ,,clickable Maps'') oder binden Datenbanken an das WWW an. Dafür ist jeweils die Ausführung eines Programms notwendig, um die Formularverarbeitung oder den Datenbankanschluß in das WWW zu integrieren.Die Schnittstelle zwischen dem WWW-Server und solchen Programmen ist festgelegt und heißt CGI. Jede Software kann ein CGI-Programm sein, wenn sie ihren Input und Output entsprechend dem CGI Standard angelegt hat. Eine HTML-Seite, die vom Browser abgerufen wird, ist statisch, d. h. eine unveränderbare Textdatei. Ein CGI-Programm wird aber in Echtzeit ausgeführt, dadurch ist es möglich, dynamische, veränderbare Information zur Verfügung zu stellen, z. B. eine Statistik, wie oft eine bestimmte Seite im WWW aufgerufen wird, den Inhalt eines Formulars in ein E-Mail zu verwandeln oder eine Datenbankabfrage durchzuführen. Die am häufigsten verwendete Programmiersprache für das Schreiben von CGIs ist Perl (Practical extraction und report language). Man kann öfters die Verwendung von CGI-Programmen dadurch erkennen, dass "cgi-bin" Bestandteil der URL ist.
cgi-bin
Der am häufigsten verwendete Name für ein Verzeichnis auf einem Webserver, in welchem sich CGI-Programme befinden. Der "bin"-Teil des Namens ist eine Abkürzung für "binary", weil früher die meisten Programme als binäre Dateien bezeichnet wurden. Tatsächlich sind die meisten Programme in cgi-bin Verzeichnissen Textdateien, die Skripts enthalten, welche von anderen Programmen ausgeführt werden.
chat (plaudern, schnattern)
steht für die direkte Kommunikation mit anderen internet-Benutzern. "Live"-Online-Kommunikation zwischen mindestens zwei und theoretisch beliebig vielen Teilnehmern. Siehe IRC.
Chip
Ein elektronisches Bauteil, das elektrische Schaltungen durchführt und durch seine hohe Integrationsdichte sehr schnell komplexe Rechenoperationen durchführen kann.
Clickable Images
Eine spezielle Art der Grafikeinbindung, Clickable Images sind Grafiken durch deren Anklicken an verschiedenen Bereichen bestimmte Links ausgelöst werden können
Clickable Map
Anklickbare Karte: Durch Anklicken eines bestimmten Punktes auf der Karte wird auf die verbundenen Links zugegriffen.
client
Ein Softwareprogramm, das in Kontakt mit der Server-Software auf einem anderen Computer treten kann und von dort Daten erhält. Ein spezieller Client ist ein Web-Browser. Nach dem Eingeben der Adresse oder Anklicken eines Hyper-Links wird diese Information vom Client zum Server geschickt. Dieser erhält die Abfrage, bearbeitet sie und retourniert sodann die gewünschte Seite/Information. Ein Großteil der im Netz verwendeten Software basiert auf dieser Struktur, d. h., der Benutzer arbeitet mit einem Client und die Informationsanbieter mit einem entsprechenden Server (z. B. für E-Mail, FTP etc.).
CMC
Computer Mediated Communication, Kommunikation über elektronische Medien
COM1/COM2
Bezeichnung für Computerschnittstellen, Schnittstellen sind die Steckplätze an der Rückseite des Computers, an welcher die Maus, der Drucker oder das Modem angeschlossen werden können
Community Policing
Eine Aktivität in der das Internet verstärkt zum Einsatz kommt, dessen Ziel es ist , den Kontakt zwischen Bürger und Polizei zu intensivieren, um dadurch eine bessere Basis für die Arbeit der Beamten zu schaffen und durch eine verbesserte Kommunikation mit dem Bürger einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit zu leisten
Compuserve
Großer amerikanischer Online-Dienst, der weltweit zu erreichen ist und der im Gegensatz zum Internet ein kommerzielles Unternehmen ist. Compuserve ist vom Prinzip her ein sehr großes BBS, das zentral verwaltet wird, mit definierten Ansprechpersonen für Probleme aller Art. Compuserve war das erste Unternehmen dieser Art, das eine Übergang zum Internet für ihre Benutzer zur Verfügung stellen konnte. Es ist prinzipiell kostenpflichtig (ca. 100,- öS je Monat), dazu kommen eventuell Zusatzgebühren für so genannte Premium-Dienste, wie z. B. Online-Datenbanken.
conditional access
Verfahren zur Sperrung und Entsperrung über Paßwort und/oder Software von Bereichen und Angeboten die über Netzwerke zugänglich sind, um den Zugang auf geschlossene Benutzergruppen oder zahlende Kunden zu beschränken.
content pages
Summe aller HTML -Seiten abzüglich interaktiver Angebote wie beispielsweise Chats.
contentprovider
Ein Dienstleistungsanbieter, der über ein Netz Informationen (Inhalte) anbietet. Contentprovider benötigen, um ihre Dienstleistung anbieten zu können, die Hilfe eines Serviceproviders.
cookie
Gewisse Server setzen ein cookie-file auf die Festplatte, damit sie später wissen, welche Seiten man schon besucht hat. Man kann das im browser auch abschalten. Näheres dazu in einem eigenen Abschnitt.
CPU (Central Processing Unit)
Hauptprozessor eines Computers.
cracker (engl.: to crack - knacken)
Bezeichnung für Computer-Fanatiker, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, über Datennetze illegal in Fremde Datenverarbeitungsanlagen "einzubrechen" und Schaden anzurichten.
crossposten
Versand einer identischen e-mail an mehrere newsgroups - ist meist unerwünscht und kann zu flaming führen
CSV ist ein System-unabhängiges Datei-Format für den
Austausch von Tabellen zwischen Spreadesheet-Programmen und
Datenbanken (MS-Excel, Lotus 1-2-3, MS-Access u.a.).
siehe auch XML
cybermoney
Bezeichnung für virtuelles Geld oder Zahlungsmittel. Dient zur Abwicklung von Geschäften über Netzwerke wie zum Beispiel dem Internet.
cyberspace
Der Begriff hat zwei Bedeutungen: Meist werden Online-Dienste, das Internet und vor allem das WWW als "Cyberspace" bezeichnet. Grundsätzlich kann jedoch auch ein mit dem Computer künstlich erzeugter Raum gemeint sein, also ein virtueller Raum (Virtual Reality). Der Begriff "Cyberspace" stammt aus dem Roman "Neuromancer" von William Gibson. Der Roman thematisiert das Leben in einer Gesellschaft, in der alle Computer zu einem gigantischen Netzwerk zusammengeschlossen sind. Der Begriff "Cyberspace" beschreibt dort die vollständigen Informationsressourcen, die über Computer-Netzwerke erreichbar sind.
Data Warehousing
Ist allgemein gesprochen ein Konzept, Informationen aus unterschiedlichsten, meist heterogenen Informationssystemen zusammenzuführen und entsprechend aufzubereiten
Datei
Organisationseinheit von Daten auf einem Computer-Speicher. In der Regel das gespeichertes Ergebnis der Arbeit mit einem Programm.
Datenbank
Eine strukturierte Informationssammlung, eingeteilt in Felder (wie etwa Vorname, Nachname, Ort) und mit Index- und Suchfunktionen. Vergleichbar mit einer Kartei.
Datenfernübertragung (DFÜ)
Hiermit ist die Übertragung von Daten zwischen zwei Computern gemeint.
Datenkompression
Reduzierung eines Datenumfangs
Sehr sinnvoll bei der Datenübertragung
Die Dateien haben je nach Betriebssystem und Software
entsprechende Kennungen: .zip, tar.gz und andere
DAU
"Dümmster anzunehmender User." Abwertende Bezeichnung für unerfahrene oder sich falsch verhaltende Computer-Nutzer.
decoder
Ein Computerprogramm zur Auswahl und Bedienung eines Online-Dienstes.
DE-NIC
Deutsches Network Information Center, Sitz am Rechenzentrum der Universitt Karlsruhe, verwaltet für die Internet-Domain de die Vergabe der Unterdomains, koordiniert die Verteilung der Internetnummern und betreibt den Primary Nameserver für die Domain de
DFÜ
Datenfernübertragung
Dynamische HTML ermöglicht die Veränderung der Darstellung von Web-Pages (HTML-Files) in Abhängigkeit von Aktionen des Benutzers direkt im Web-Browser mit Hilfe von JavaScript.
Dial-Up
Eine der möglichen Verbindungsarten eines Internet-Benutzers zu seinem Service Provider. Die Verbindung wird benutzerdefiniert über eine reguläre Wählleitung der Post hergestellt: durch Einschalten des Modems und Aktivieren der entsprechenden Software. Nach Beendigung der Sitzung wird diese Leitung wieder freigegeben (aufgelegt).
digital stufenförmig, schrittweise
Ein Computer kann ausschließlich mit binären
Informationen arbeiten kann. Diese sind digital, weil sie
ausschließlich in zwei verschiedenen übergangslosen
Zuständen existierenden.
DNS
Domain Name Server (auch: Domain Name Service, Domain Name
System)
Ein Teil des Namensystems für die Bezeichnung von
Internet-Seiten. Mit Hilfe der Domain-Namen ist es für
Benutzer des Internet verhältnismäßig einfach,
bestimmte Rechner ausfindig zu machen oder sich deren Adressen zu
merken. Der Domain-Name ist Bestandteil jeder Internet-Adresse.
Meist ist es der Name eines Unternehmens, einer Organisation oder
die Abkürzung davon. Einen Überblick der genauen Syntax
siehe URL. Der Domanin-Name dient dazu die IP-Adressen (Internet
Protokoll Adressen), die aus Zahlen bestehen, in leichter
verständliche sprachliche Adressen umzuwandeln. Wenn z. B.
"www.Firma.co.at" eingegeben wird, sucht der DNS die entsprechende
IP-Adresse, erst dann kommt eine Verbindung zustande. Die Eingabe
eines DNS bei der Konfiguration eines Rechners für die
Internet-Anbindung ist notwendig. Diese deutet auf den ersten
Server, an dem eine Umwandlung der Adresse erfolgen soll. Nicht
jeder Server kann sämtliche IP-Adressen "wissen"; wenn er
eine Adresse nicht kennt, wendet er sich seinerseits an den
Nächsten.
DOM (Document Object Model)
DOM ist ein Objektmodell, es beschreibt die in einem Dokument einer bestimmten XML-Anwendung enthaltenen Elemente als Objekte, für die Verarbeitung mit einer objekt-orientierten Programmiersprache wie z.B. Java. DOM liefert eine komplette Baumstruktur aller Objekte eines XML-Dokuments und eignet sich daher nicht für extrem große XML-Files.
Z.B. faßt die Domain "jk.uni-linz.ac.at" alle Rechner an der Uni Linz zusammen, die sog. Top-Level-Domain "at" umfaßt alle Rechner in Österreich. Eine Domain kann aus mehreren Sub-Domains bestehen. Ein Domain-Name hat folgenden Aufbau:
download
bedeutet herunterladen. Sie kopieren bei dem download eine Datei, ein Programm oder eine Anwendung von einem server über eine Datenfernverbindung auf den eigenen Rechner. Im internet werden hierfür oft auch FTP-Programme verwandt. Wenn Sie umgekehrt von Ihrem Rechner auf einen server Dateien oder Programme laden nennt man das upload (hochladen).
dpi (dots per inch - Punkte pro Zoll)
Maßeinheit für die Bildauflösung bei Druckern, Monitoren und Scannern. Dpi gibt an, in wieviele Bildpunkte (Pixel) pro Inch (2,54 cm) ein Bild geteilt wird. Auflösung bedeutet dabei die Anzahl der Bildpunkte pro Quadratinch.
drag & drop (Ziehen & Loslassen)
Arbeitstechnik am Computer, bei der Elemente durch Bewegung auf dem Bildschirm bearbeitet werden können.
DSSSL (Document Style Semantics Specification Language)
DSSL ist eine sehr mächtige und daher auch sehr komplexe
Sprache für die Spezifikation der Darstellung von
SGML-Dokumenten.
siehe auch CSS und XSL.
DTD (Document Type Definition)
Eine DTD beschreibt die Struktur einer Klasse von SGML- oder XML-Dokumenten, also einer SGML- oder XML-Applikation, mit Hilfe eines Text-Files, das alle Syntax-Regeln in einem von SGML vorgeschriebenen Format enthält. Beispielsweise ist jede HTML-Version durch eine DTD definiert. Eine Alternative dazu ist die Definition mit Hilfe eines Schemas.
DTP (Desktop Publishing)
Text- und Bildbearbeitung mit spezieller Software . Bekannte DTP-Programme sind QuarkXpress, PageMaker, Ventura Publisher.
e-cash electronic-cash Künstliches Geld
Das E-Cash oder Cyber-Cash besteht aber auf den realen Gegebenheiten eines Bankkontos oder einer Kreditkarte. Der Zweck ist, Zahlungsvorgänge via Internet zu erleichtern bzw. zu ermöglichen, z. B. kann der Einkauf in einer virtuellen Shopping Mall damit beglichen werden. Derzeit sind mehrere Modelle mit unterschiedlicher Qualität in Gebrauch, der wichtigste Punkt dabei ist die Sicherheit (Kopierschutz, Sicherheit während der Datenübertragung etc.).
Echtzeit
einer Aktion des Benutzers folgt unmittelbar die Reaktion am Computer. Der Zeitunterschied ist kaum wahrnehmbar
EDI ist ein Systeme zur Festlegung von normierten Formaten für den Austausch von Daten zwischen kommerziellen Datenverarbeitungsprogrammen (z.B. EDIFACT).
Edutainment
engl. Education und Entertainment
Programme, die Spielen und Lernen für Kinder (und Erwachsene)
in multimedialen Umgebungen verbinden wollen, also so etwas
wie spielerische Wissensvermittlung per Computer
einloggen
Mit einem Server eine Verbindung aufnehmen, die eine Benutzername- und Passworteingabe erfordert
Einwahlknoten
Eine Rechner, über die der Nutzer Zugang zum Internet oder einem Online-Dienst erhält.
elektronic publishing
Elektronisch distribuierte Verlagsangebote auf CD-ROM , Disketten Online-Diensten oder im Internet.
Elektronische Unterschrift
Anwendung von asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren zum Nachweis, daß ein bestimmtes elektronisches Dokument nur von einem bestimmten Absender erzeugt worden sein kann
Elektronische Post, es werden nur Texte (ohne Schriftarten und raffinierte Formatierungen) übertragen. Wer eine e-mailadresse hat, hat dadurch sein elektronisches Postfach, in dem an ihn gerichtete e-mail gespeichert wird, bis der Benutzer sie liest. Die Übertragung dauert selbst um den ganzen Globus nur Sekunden bis wenige Minuten. Durch komfortable e-mailsoftware ist das Verwalten von e-mail heute ein Kinderspiel. Die Vorteile: hohe Zustellgeschwindigkeit, geringe Kosten, e-mails können gespeichert, ergänzt und weitergeleitet werden, die Mailbox des Empfängers ist jederzeit erreichbar, auch wenn sein PC nicht eingeschaltet ist und an e-mails können andere Dokumente, z.B. eine Excel-Datei, angehängt werden (sog. file-attachments). Eine besondere Anwendung des e-mail-Dienstes sind sog. mailinglists.
e-mail-Bomben
riesige e-mails mit sinnlosem Inhalt, können den mail-server der betreffenden Organisation zusammenbrechen lassen - oft "Strafaktion" bei ungebührlichem Verhalten
emoticon
Ein kleines graphisches Zeichen (Icon), das aus Tastaturzeichen gebildet wird. Es wird mit nach links geneigtem Kopf gelesen und soll einen Eindruck über die Emotionen oder die Persönlichkeit eine Autors/Sprechers vermitteln. Emoticons werden besonders häufig in E-Mails, Artikeln und Chat-Beiträgen verwendet.
Encryption
Generelle Bezeichnung für Verschlüsselungs- oder Chiffrierverfahren, um kommerzielle Geschäfte im Internet durchführen zu können. Auch Kryptographie genannt.
entities
Als entities bezeichnet man die spezielle HTML-Codierung von Zeichen, die nicht Teil des ASCII (American Standard Code for Information Interchange) sind. Da dieser Code nur 128 Zeichen umfaßt und Sonderzeichen nicht enthalten sind, wird zum Beispiel das ü als ü im Quelltext eines HTML-Dokumentes geschrieben. Diese Codierung ist für Seiten, die über das WWW übertragen werden normalerweise nicht mehr notwendig. Wenn die HTML-Seiten über CD oder Diskette offline verbreitet werden, sollten trotzdem entities verwendet werden. Die Codierung der wichtigsten deutschen Umlaute (Beachten Sie den Strichpunkt): ü= ü ä= ä ö= ö ß= ß Ü= Ü Ä= Ä Ö= Ö
Ethernet
Ursprünglich tatsächlich ein Äthernetz, nämlich für Richtfunkverbindungen zwischen universitären Außenposten auf Hawaii. Heute wird es hauptsächlich in LANs eingesetzt. Die Art und Weise des Informationstransfers ist gleich geblieben: Im Netzwerk versenden die Rechner Daten zu dem Zeitpunkt, an dem ihnen der Befehl dazu gegeben wird. Kommt es zu Kollisionen, werden die Daten nochmals verschickt. Im Gegensatz dazu wartet beim Token Ring der Rechner, bis er die Erlaubnis dazu erhält. Ein Ethernet kann ca. 10 Mbps bewältigen und von fast jeder Art von Computer verwendet werden.
e-zine
E steht für elektronisch und zine ist die Abkürzung für Magazin. Das sind Zeitschriften, die es nicht im Kiosk zu kaufen gibt, sondern die nur im internet veröffentlicht werden.
FAQs
Das ist die Abkürzung für "Frequently Asked Questions", das heißt häufig gestellte Fragen. Die FAQs-Seite sollte man als Neuling in einem Internet-Angebot oder in einer Diskussionsgruppe gelesen haben. Denn hier findet man Antworten auf typische Fragen, die schon viele vor einem gestellt haben.
Fido-Netz
1984 gegründetes, weltweites Mailbox-Netz. Das Programm, mit dem dieses Netz arbeitet, wurde nach dem Hund des Entwicklers Tom Jennings benannt.
file
Englische Bezeichnung für Datei .
file-server
Ein Computer, der für andere Rechner da ist. In einem Netzwerk versorgt er die anderen Teilnehmer mit Dokumenten, Programmen und Datenbanken, die auf seiner Festplatte gespeichert sind. Informationen müssen dadurch nicht mehrfach auf einzelnen Platten gespeichert werden.
finger
Über den Dienst Finger kann man alle Teilnehmer ausfindig machen, die sich auf einem bestimmten Server eingeloggt haben. Die User werden zusammen mit ihrer Internet Adresse aufgelistet.
firewall
Ein Kombination aus Hard- und Software, die ein Netzwerk vor unbefugten Zugriffen schützt.
flaming, flame
Ausdruck für das verbale Fertigmachen eines internet-Bürgers via e-mail, newsgroup oder IRC. Flames gehören dazu und sind teilweise amüsant, jedoch ist es sehr unfein, damit eine sachliche Diskussion vieler Unbeteiligter zu überfluten. Für wilde Flame-Schlachten (sogenannte flame-wars) gibt es geeignete Orte im Netz, z.B. die newsgroup "alt.flame".
flame-wars
flame-wars sind heftige online-Debatten, die aus flame-Beiträgen entstehen können.
form
Formularähnliche Webseiten, die vom Benutzer im Browser direkt ausgefüllt und verschickt werden können. Eine der Möglichkeiten, Besuchern einer Site "Interaktion" anzubieten. Kann z. B. dazu verwendet werden, weiterführende Informationen abzurufen oder sonstiges Feedback zu erhalten.
formatieren
Vor dem ersten Gebrauch muß ein Datenträger mit einem Leitsystem versehen, also formatiert werden, damit der Computer die Daten korrekt lesen und schreiben kann.
frames (engl.: Rahmen)
Frames teilen die, durch den Browser dargestellten WWW -Seiten in verschiedene Sektionen, die mit unterschiedlichen, vom Benutzer zu kontrollierenden Inhalten auf dem Bildschirm dargestellt werden.
freeware
software, die gratis verteilt und benutzt werden darf. Wird von Menschen geschaffen, die entweder a) nicht wissen, was ihre Arbeit wert ist, oder b) nicht sicher sind, ob ihr Programm fehlerfrei ist, oder c) ganz einfach unglaublich liebe Menschen.
ftp
File Transfer Protocol: dient zum schnellen Herunterladen von Dateien, Programmen und Texten auf den eigenen Rechner, bei entsprechendem Account ist auch die andere Richtung möglich.
gateway
ist eine Einrichtung, die Daten von einem System auf ein anderes übertragen kann. Sehr verbreitet sind gateways im Bereich der e-mail, denn dort gibt es neben der internet-e-mail eine Menge verschiedener anderer Systeme. Dank gateways ist es möglich, vom internet aus e-mail an EmpfängerInnen innerhalb solcher Systeme zu senden und auch von dort zu empfangen. Z.B. sind online-Dienste wie CompuServe, America Online (AOL), AppleLink, X400 oder Fidonet über gateways mit dem internet verbunden.
***.gif, ***.giff
Das "Graphics Interchange Fromat", kurz gif, ist ein Dateiformat für Graphiken. gif ist das am meisten benutzte Dateiformat um Graphiken in HTML-Dokumente einzubinden. Ein anderes ist ***.jpg
Global village Globales Dorf
Metapher für das Internet, das Menschen aus allen Teilen der Welt zusammenkommen lässt.
Globe-Projekt Global Leading and Observations to Benefit the Environment
Von US-Vizepräsident Al Gore ins Leben gerufenes Projekt, das Schüler aus aller Welt über das Internet zum gemeinschaftlichen Sammeln von Daten über die Erde vereinen soll.
gopher
heißt eigentlich "Wühlmaus". Das ist ein Tier, das in Nordamerika lebt und verzweigte Tunnelsysteme gräbt. Gopher ist ein Teil des Internet, den es noch vor dem World Wide Web gab. Es ist ein Internet-Dienst, in dem man Dateien, die irgendwo auf anderen Rechnern liegen, auffinden kann. Ebenso wie die kleine Taschenratte "gräbt" man sich durch die Verzeichnisse von besonderen Gopher-Servern und kann dann Dateien auf die eigene Festplatte herunterladen (siehe auch "Internet", "Download", "WWW", "Server").
grabben
Digitalisieren von Videos. Informationen werden als herkömmliche Bild- oder Video-Datei auf die Festplatte des PCs gespeichert und können dann auf gewohnte Weise mit dem Computer weiterbearbeitet werden.
grafische Benutzeroberfläche
Dient als Schnittstelle zwischen Mensch und Computer und ist das, was Sie am Bildschirm sehen, wenn Sie mit Windows oder mit einem Apple-Computer arbeiten: eine Arbeitsfläche auf dem Bildschirm, die aus unterteilten Fenstern, Symbolen und anderen grafischen Elementen besteht und mit Maus und Tastatur bedient wird. Eine solche Arbeitsfläche erleichtert die Bedienung des Betriebssystems, über das die Programme gesteuert werden. Die grafische Benutzeroberfläche steht im Gegensatz zu rein textorientierten Oberflächen wie z. B. DOS.
Grafikformate
Bilder, Fotos und Grafiken werden im Computer aus Bildpunkten (Pixel) zusammengesetzt und deshalb in besonderen Formaten abgespeichert. Die gängigsten Grafikformate im Internet sind GIF oder JPEG.
hacker (engl.: to hack - hacken)
Bezeichnung für einen Computer-Fanatiker, der sich in Probleme so lange verbeißt, bis er sie gelöst hat. Wird irrtümlicherweise häufig mit Cracker gleichgesetzt. Im Gegensatz zum Cracker ist die Bezeichnung Hacker eigentlich eine Ehrenbezeigung.
Handshake
Kommunikationsprotokoll, das den Datenfluß über die serielle Schnittstelle , etwa zwischen Modem und Computer, kontrolliert.
hardware
Der Computer und alle eingebauten bzw. angeschlossenen Komponenten.
highway 194
Ermöglicht Telefonverbindungen zum Ortstarif zwischen zwei beliebigen Punkten innerhalb Österreichs. Da bei monatlichen Kosten für den Internet-Anschluss in den meisten Fällen die Telefonkosten weitaus höher sind als die an den Service Provider zu entrichtende Gebühr, ist es äußerst wichtig, einen Provider innerhalb des Ortstarifes zu haben. Wer im ländlichen Gebiet wohnt, hat mit dem Highway 194 die Möglichkeit der österreichweiten Einwahl zum Ortstarif.
hit
Im WWW beutet "Hit" eine einzelne Anfrage eines Web Browsers für einen einzelnen Zugriff auf einem Web Server. D. h., wenn eine Webseite drei Grafiken enthält, werden vier Hits auf dem Server gezählt: einer für die HTML-Seite und drei für die Grafiken. Hits werden oft als eine sehr grobe Zählung von Zugriffen auf einen Server verwendet.
homebanking
Die Verwaltung von Bankgeschäften vom heimischen PC aus.
homepages
sind Seiten im World Wide Web, die über eine
Internet-Adresse (URL, Adresse) direkt erreichbar sind.
Ursprünglich bezeichnet das Wort die Haupt- oder Heimseite
eines Dokuments. Von dort lassen sich per Mausklick auf
weiterführende Links andere Seiten, die «unterhalb»
dieser Hauptseite liegen, erreichen. Heute ist Homepage ein
allgemeiner Begriff für eine private oder kommerzielle
Webseite, meist mit mehreren Unterseiten. Manchmal wird der
Begriff auch gebraucht, um ausschließlich private Webseiten
zu benennen. Wer jedenfalls höher hinaus will, nennt sein
Webprojekt nicht mehr homepage, sondern spricht von der
«Website», bzw. gar von der
«Web-Präsenz». Private homepages sind im WWW weit
verbreitet. Grob kann man zwei Gruppen von privaten
homepage-Machern unterscheiden. Die eine begreift es als
Spaß oder schlichte Notwendigkeit, die eigene
«Visitenkarte» mit ein paar persönlichen
Informationen ins Netz zu stellen, die andere nutzt das WWW als
Öffentlichkeit, um Informationen, Tips und Tricks, Meinungen,
aber auch Pornografie und menschenfeindliche Ideologien unters
Webvolk zu bringen. Nicht selten sind homepages auch der
Startpunkt gemeinsamer Aktivitäten, wie z. B.
Schreibprojekte. Kommerzielle homepages von Unternehmen und
Organisationen haben sich seit 1995 gewaltig vermehrt. Kaum eine
Firma, die noch ohne «Internet-Auftritt» bleiben will.
Dabei wurde das Medium zunächst häufig als bloße
Werbefläche genutzt. Viele Firmen stellten einfach ihre
vorhandenen Werbe- und PR-Materialien aus der Printwelt ins Web
und verärgerten so breite Kreise der Netizens. Denn anders
als etwa bei Plakat- oder Fernsehwerbung zahlt der Surfer für
die Online-Zeit und ist entsprechend frustriert, wenn er nur
Werbung vorfindet. Mittlerweile haben die Marketing-Fachleute
gelernt und bemühen sich darum, intelligente Formen der
Präsentation im Web zu entwickeln, die den Besuchern der
Seiten auch etwas anbieten – seien es nützliche
Information, Bilder, Shareware-Programme oder Preisausschreiben.
Damit ist es allerdings nicht getan: Die wirklichen Vorteile des
Mediums entfalten sich, wenn sich auch die interne Struktur der
Unternehmen auf die Netzkommunikation ausrichtet (Intranet). Hier
eröffnen sich ganz neue Formen des Kontakts zum Kunden, der
sozusagen von der Idee bis zur Verpackung, Wartung (Support) und
Entsorgung eines Produkts beteiligt sein kann.
Eine dritte Gruppe von homepages bilden die Seiten der nicht
kommerziellen, staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen,
die homepages von Vereinen, Städten und Gemeinden,
Universitäten und Forschungseinrichtungen, Parteien,
Institutionen und von politisch, kulturell oder
weltanschaulich-religiös aktiven Gruppen.
Insgesamt entsteht so im WWW eine Abbildung der «realen»
Welt in Gestalt vernetzter Webseiten, über deren Anzahl
niemand genaue Auskunft geben kann. Schätzungen schwankten im
Sommer 1997 zwischen 80 und 150 Millionen Seiten.
homeshopping
Vom Versandkatalog bis zu diversen Werbeseiten im Kabel kann Homeshopping in vielen Bereichen angeboten und genutzt werden, nicht nur im Internet. Im WWW hat der Benutzer aber die Möglichkeit, sich ohne Hast und anonym anzusehen, was ihm gefällt und was nicht.
host
wird in der Internetsprache auch oft "node" (Knoten) - was dem Bild im RL (=real life) wohl am nächsten kommt - genannt und ist ein mit einem Netz verbundener Rechner, auf den man mit bestimmten Programmen zugreifen und/oder mit dem man (z.B. über telnet) per Fernsteuerung (remote access) arbeiten kann.
hostname
ist der Name eines Servers im Internet. Früher bedeutete Host ein Computer. Heute durch die sog. virtuellen Server können verschiedene Hosts sich auf einem Rechner befinden.
***.hqx
steht meistens nach einem Dokument, das nach dem Binhex-Format "zusammengepfercht" wurde. (Fachbegriffe: "gebinhexelt" oder "bingehexelt")
hyperlink
auch link genannt, sind die Textstellen oder Bilder auf Internet-Seiten, die man anklicken kann, um auf andere Seiten zu springen. Unabhängig davon, in welchem Land auf welchem Rechner die Seite liegt. Einen Link erkennt man daran, daß sich der Mauszeiger auf dem Bildschirm in eine Hand verwandelt.
hypermedia
Bestehen die Knoten eines Dokuments nicht aus Textbausteinen sondern aus multimedialen Inhalten, spricht man von hypermedia, einer Wortschöpfung aus hypertext und multimedia. Das Hyptertext-Konzept erhält so zusätzliche Attraktivität, jedoch stellt der erfolgreiche Umgang mit diesem neuen Medium wesentlich höhere Anforderungen an den Benützer. "Das bedeutet nicht nur das banale Bedienen eines Web-Browsers, sondern auch, Lese- und Schreibkompetenz im WWW zu entwickeln" (Nickl 1996, S. 397). Bisher wird z.B. oft nur ein normaler Text auf dem Internet verfügbar gemacht, statt das Potential einer möglichen Hypermedia-Dokumentation auszuschöpfen (vgl. auch Stangl 1997e).
hypertext
Information wird als Netz von Seiten angeboten, durch das der Nutzer sich per Mausklick durchfindet, meistens baumstrukturartig aufgebaut, aber auch Querverweise möglich. Ein Hypertext besteht aus Knoten, die Informationen enthalten, und links, welche die strukturellen Zusammenhänge zwischen den Knoten explizit darstellen. Nicht zu verwechseln ist die Hypertextstruktur mit einer verzweigten linearen Struktur. Während lineare Strukturen zwar verzweigt sein können, zeichnen sie sich doch durch vorgegebene, sequentielle Abfolgen aus. Demgegenüber sind Hypertexte nicht sequentiell sondern netzwerkartig aufgebaut, d.h. es gibt keine vorgegebene Abfolgen, jeder Leser kann und soll sich seinen eigenen Weg durch den Text bahnen. Hypertexte zeichnen sich also durch eine starke Delinearisierung und Individualisierung aus.
HTML
HyperText Markup Language: dient zur Bestimmung des Aussehens eines Dokuments. Dieser Text wurde mit einem HTML-Editor erstellt. Erst durch einen Browser oder beim Ausdruck erhält er sein endgültiges Aussehen. Dieser Absatz sieht in HTML so aus:
|
<H4>HTML</H4> |
http:// Hypertext Transfer Protocol
So fangen alle Internetadressen (URL) an, die WWW-Seiten im HTML-Format bereitstellen.
HTTPS (Hypertext Transfer Protocol, secure)
Hyper-G und Hyperwave
Hyper-G ist ein Informationssystem, das Eigenschaften von
Gopher und WWW vereinigt. Es unterstützt hierarchische
Strukturen von Hypertext- und Hypermedia-Files sowie Stichwort-
und Volltext-Suchen in diesen Strukturen ("Collections").
Hyper-G-Server (Hyperwave) können als spezielle Web-Server
für komplexe Informationssysteme eingesetzt werden.
Hyper-G wurde an der Technischen Universität von Graz
entwickelt und wird von der Firma HyperWave vertrieben. Der Name
ist aus "Hypermedia" und "Graz" zusammengesetzt.
Hypermedia
Mit Hypermedia bezeichnet man Multi-Media-Systeme (Texte, Bilder, Töne, Video-Sequenzen) mit Querverweisen wie bei Hypertext.
Hypertext
Unter Hypertext versteht man Texte mit Querverweisen, die
ähnlich wie in einem Lexikon oder in einer Literaturliste die
Verbindung zu weiteren Informationen herstellen. Im WWW werden
solche Verweise mit der Hilfe von URLs realisiert.
Bei Hypertext-Dokumenten gibt es nicht (wie bei Druckwerken) eine
einzige, lineare Lesereihenfolge, sondern die Leser können
jede Einzelinformation über viele verschiedene Wege und von
vielen verschiedenen Stellen aus erreichen.
icon (engl.: Bild)
Symbol, das mit der Maus angeklickt werden kann, um eine Funktion oder ein Programm zu aktivieren.
interaktiv
Medien wie das Internet erlauben im Gegensatz zu den klassischen Medien wie Fernsehen oder Zeitung, daß der Nutzer in das Informationsangebot eingreift und den Ablauf selbst steuert.
imagemaps
sind Grafiken, die innerhalb eines Bildes zu verschiedenen anderen Seiten verweisen. Das kann eine Reihe Schalter sein, die zu einem Bild zusammengefaßt sind oder eine Landkarte, die bei einem Klick auf ein Land zu der jeweils zugehörigen Seite verweist.
"Information Highway", "Daten-Autobahn", "Infobahn" und dergleichen sind populäre Bezeichnungen für die Pläne zu einem weltumspannenden Netz von leistungsfähigen Verbindungen, die für viele verschiedene private und kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen. Die zum Teil noch recht vagen Vorstellungen zielen auf etwas wie eine Vereinigung von Internet, Telephon, Video-Konferenzen, Kabel-Fernsehen, Video-Verleih, Tele-Arbeit, Tele-Shopping und ähnlichen Services.
interface
Schnittstelle zwischen Protokollen, Programmen, Geräten, Dienstleistungen o. Ä. ...
internet access provider
bedeutet übersetzt Internetzugangsanbieter. Dies ist eine meist Firma, die als Dienstleister auf der technischen Ebene den Zugang ins internet gegen eine Gebühr ermöglicht. Es gibt öffentliche Provider (z.B. Unis, internet-Vereine), die den Zugang kostenlos oder nur gegen eine symbolische Gebühr anbieten.
internet-café
(manchmal auch Cybercafés genannt) sind eine Mischung zwischen Café und Computerzimmer mit internet-Anschluss. Den Café-Besucher und Besucherinnen stehen einige Computer zur Verfügung, mit denen sie im internet surfen können (gegen eine Gebühr). Diese Art von öffentlichem Zugang zum Internet ist zur Zeit voll im Trend und stellt eine Art Demokratisierung des Mediums dar. Es ist für viele ein Ort des Kennenlernens des net.
intranet
Internes Netzwerk von Firmen oder Organisationen auf Basis der Protokolle und Strukturen des Internet und unter Verwendung der gleichen Software. Interne Informationen können von den Angestellten jederzeit abgerufen und zur Verfügung gestellt werden. Ein Intranet muss keine Internet sein, es kann ein einfaches Netzwerk sein.
IP-Adresse (Internet Protocol)
ist eine einzigartige Adresse, die jeder am Internet angeschlossene Computer erhält. Die IP-Adresse besteht aus vier jeweils ein Byte langen Feldern, die durch einen Punkt voneinander getrennt werden (z. B. 129.206.100.126). Die ersten drei Stellen der IP-Adresse bestimmen die Nummer des Netzwerkes, die vierte den Rechner innerhalb dieses Netzwerkes.
ISDN-Karte
Über ISDN können Daten direkt übertragen werden (keine Tonumsetzung wie bei Modems erforderlich). Die ISDN-Karte verbindet den heimischen Computer mit einem Rechner z.B. bei der Telekom oder an einer Universität direkt. ISDN ist das neue digitale Telefonnetz und bedeutet ,,digitales Netzwerk für alle Dienstarten``. Durch ein einheitliches Protokoll ermöglicht es neue Leistungsmerkmale und Dienstmöglichkeiten, die In-House, im nationalen Netz und auch international genutzt werden können. Dabei werden Dateien, Texte und Bilder digital mit einer Geschwindigkeit von 64 kBit/s übertragen.
Internet Relay Chat: mehrere Benutzer, die im gleichen "Chatroom" sind, können über Tastatur und Bildschirm in Echtzeit miteinander konferieren. IRCs sind synchrone, textbasierte Diskussionsforen, d.h. die Kommunikation erfolgt in Echtzeit. Sobald ein Teilnehmer seine Textbotschaft eingegeben hat, können die Diskussionsteilnehmer diese auf ihren Bildschirmen lesen und darauf reagieren. Über IRCs können auch Dateien (z.B. Bilder, Audio- und Video-Clips) versandt werden. IRCs wurden, wie die Bezeichnung vermuten lässt, ursprünglich nur für die Unterhaltung und Plauderei entwickelt, finden aber zunehmend Verwendung auch für unterrichtsbezogene Zwecke.
ISP
(Internet Service Provider) Unternehmen, die Zugang zum Internet anbieten. Dazu gehören auch die großen Online-Dienste wie T-Online, Compuserve, AOL und das Microsoft Network.
ISDN Integrated Services Digital Network
Telefonkabelnetze, die keine Töne mehr übertragen, sondern digitale Daten. Kennzeichen solcher Netze sind eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit und -kapazität. Da über ISDN in einer Sekunde wesentlich mehr Daten übertragen werden können (128 Kbps) als über das alte, analoge Telefonnetz, ist auch die Übertragungsqualität besser. Dem Austausch von Computerdaten über Internet etc. unterstützt ISDN durch seine hohe Geschwindigkeit. ISDN bietet alle Möglichkeiten einer "normalen" Telefonleitung plus verschiedene Zusatzdienste (z. B.) Anruferkennung. Ein Modem wird dadurch überflüssig, weil die digitalen Daten des Computers digital an den nächsten weitergegeben werden, dafür benötigen die Benutzer zusätzliche Hard- und Software (ISDN-Karte oder Adapter) sowie neue Endgeräte (Telefon, Fax), deren Preis derzeit noch deutlich über jenen für Modems liegen. Bei einer ISDN-Leitung stehen drei Kanäle zur Verfügung: zwei B-Kanäle (Bearer) zu je 64 Kbps und ein D-Kanal (Delta) mit 16 Kbps. Es fällt daher in Österreich zum einen die doppelte Grundgebühr an und, wenn beide B-Kanäle gleichzeitig genutzt werden, die doppelte Gesprächsgebühr.
JAVA
Eine Programmiersprache, die es erlaubt, zusammen mit einer WWW-Seite übertragen und auf einem beliebigen Rechner (dessen Browser JAVA beherrscht) ausgeführt zu werden. Dadurch könnte ein Anwender zuhause Programme ausführen, die von einem fernen Rechner übertragen werden. Gefahr: man weiß nicht, was die Programme wirklich machen, seit es Computerviren gibt, kann man eigentlich nicht generell vertrauensvoll sein.
JavaScript
ist eine von Netscape erfundene Art Mini-Programmiersprache, eine Scriptsprache eben, mit der sich einfache dynamische Zusatzfunktionen auf Webseiten realisieren lassen. Der Code wird direkt in das HTML Dokument geschrieben. JavaScript wird gerne mit Java verwechselt. Beide sind aber vollkommen verschieden.
JDK (Java Development Kit)
Das JDK enthält alle Komponenten, die für das Erstellen und die Verwendung von Programmen und Applets in der Programmiersprache Java benötigt werden, also den Java-Compiler, das Java Runtime Environment und diverse Hilfsprogramme.
JRE (Java Runtime Environment)
Das JRE enthält alle Komponenten, die für die Ausführung von Java-Programmen benötigt werden, also die Java Virtual Machine und die Java-Klassenbibliothek. Viele neuere Web-Browser (ab 1996/97) enthalten ein JRE, das die Ausführung von Applets innerhalb vom Web-Pages ermöglicht.
JSP (Java Server Pages)
JSP-Seiten sind HTML-Files mit besonders gekennzeichneten
eingebetteten Java-Programmen, die wie bei SSI am Web-Server
ausgeführt werden. Das Ergebnis wird dann im normalen
HTML-Format (ohne Java) an den Client gesendet, JSP wird nur von
wenigen Web-Servern unterstützt.
siehe auch ASP.
JVM (Java Virtual Machine)
Die JVM ermöglicht die Ausführung der plattformunabhänigen Java-Programme auf einem bestimmten Rechner. Sie ist Teil des JDK bzw. JRE.
***.jpeg, ***.jpg
Joint Photographic Experts Group. Diese Gruppe hat das jpeg-Bildformat erfunden, das verwendet wird, um Bilder auszutauschen. Für Photos besser geeignet als gif.
Klammeraffe @
gesprochen wie das englische "at". Symbol in der E-Mail-Adresse für "bei". (z.B. info@br-online.de)
Klone
innerhalb des cyberspace sind Klone Mischlinge zwischen Avataren und Artificial Residents .
knowbots (Wissens-Roboter)
Mit Hilfe dieser automatisierten Werkzeuge können nach den Vorgaben des Nutzers Informationen gesammelt werden.
kompatibel
Zueinander passend. Kann ein Computer ein für einen anderen Computer geschriebenes Programm nicht ausführen, ist er inkompatibel.
Kompression
Verfahren, bei dem Daten ohne Informationsverlust so verdichtet werden, daß sie weniger Speicherplatz und damit für die Übertragung weniger Zeit benötigen. (ZIP)
Kryptographie
Zum Schutz vertraulicher Informationen werden mit Hilfe von Verschlüsselungssystemen, den sogenannten Kryptosystemen, verschlüsselte Datenpakete über das Netz versandt. Hierfür haben Informatiker verschiedenartige Systeme entwickelt. Sie basieren alle auf der Idee, daß nur jemand mit einem passenden Schlüssel eine verschlüsselte Nachricht entschlüsseln kann. Es gibt zwei gebräuchliche Verschlüsselungsverfahren: Die Secret-Key-Verschlüsselung, bei der nur ein Schlüssel zur Kodierung und Dekodierung der Nachricht verwendet wird, und die Public-Key-Verschlüsselung, bei der zwei Schlüssel, und zwar ein öffentlicher und ein geheimer Schlüssel, verwendet werden. Der öffentliche Schlüssel ist jedem zugänglich, der geheime nur dem Teilnehmer. Außerdem kann mit dem öffentlichen Schlüssel die Nachrichten kodiert und nur mit dem geheimen wieder dekodiert werden.
Kbps Kilobits (1000 bits) je Sekunde
Die Anzahl der Bits, die innerhalb einer Sekunde übertragen werden können. 5 Kbps bedeuten also, dass 5000 Bits je Sekunde übertragen werden können, wohingegen 1 Mbps eine Million Bits je Sekunde wären (M = Mega). Siehe auch: Baud. Ein 28.8 Modem kann 28,8 Kbps pro Sekunde transportieren.
LAN Local Area Network, Lokales Netz
Das Computernetzwerk innerhalb eines Unternehmens oder einer Abteilung. Besteht üblicherweise aus einer Anzahl von Rechnern und netzwerkfähigen Peripheriegeräten (z. B. Druckern) eines Stockwerks oder Gebäudes. Wenn mehrere LANs zusammengeschlossen werden, ergeben diese ein WAN (Wide Aera Network).
LCD (Liquid cristal display)
Bei Notebooks eingesetzter Flüssigkristallbildschirm.
Level
Eine Art Einstufung der Mailboxbenutzer, die in einigen Mailboxnetzen verbreitet ist. Je höher sein Level, desto mehr Funktionen werdem dem User in einer Mailbox eingeräumt (z.B. mehr Bretter, längeres Zeitlimit, ein größerer Befehlssatz). Der Level wird in der Regel vom SysOp nach eigener Einschätzung bestimmt. Schreibt ein Benutzer viele Nachrichten, ist es sehr wahrscheinlich, daß sein Level steigt (vorausgesetzt, er schreibt nicht zuviel Humbug :-)).
link
Abgeleitet von hyperlink. Er ist nicht nur ein Querverweis auf
eine andere Webseite, sondern sagt auch etwas über die
Ansprüche von Homepagemachern aus: Viele homepages enthalten
Linksammlungen (Surfboard), die über die Interessen der
Macher Auskunft geben. An der Art und Weise, wie und welche Links
präsentiert werden, zeigen sie, ob der Autor nur zum zigsten
Male reproduzierte Linksammlungen mit bekannten Suchmaschinen,
Medien und Firmen nachahmt oder ob er sich die Mühe gemacht
hat, eine spezielle, umfangreiche und knapp bis ausführlich
kommentierte Linksammlung zu erarbeiten.
Der link hat aber auch in einem anderen Zusammenhang einen hohen
Stellenwert. Jeder ambitionierte Homepageautor arbeitet daran,
daß auf seine Homepage ein Link gesetzt wird. Denn jeder
Link, der von einer fremden Homepage zur eigenen führt,
steigert den Bekanntheitsgrad und der läßt sich an den
Zugriffen ablesen.
LISTSERV List Server
Ein Programm zur automatisieren Verwaltung von Mailing-Lists. Durch Senden eines einfachen Befehls zu einem List-Server kann man sich in eine Verteilerliste eintragen oder auch aus einer löschen. Der Kontakt mit den anderen Teilnehmern einer Mailing-List läuft über das Senden von Mitteilungen an diese Liste, diese leitet die Nachricht automatisch entsprechend weiter.
Log-in
Vorgang, mit dem man sich auf einem Rechner oder Netz anmeldet, im Allgemeinen durch ein Passwort geschützt. Um Verbindung mit dem Internet aufnehmen zu können, muss beim Service Provider ein Log-in-prozess durchlaufen werden, in dessen Verlauf eine gültige Kennung und ein dazugehöriges Passwort notwendig sind. Das gilt er natürlich nicht nur die Verbindung zum Service Provider, sondern ist beinahe bei jedem Rechner oder Server, der von mehr als einer Person benutzt werden kann, zur positiven Identifizierung des Benutzers und in weiterer Folge zur Nachvollziehbarkeit der Transaktionen notwendig.
logfiles
sind automatisch erstellte Dateien, die jede Aktion eines WWW-Servers protokollieren. Festgehalten wird zum Beispiel Art und Zeitpunkt abgeforderter Dateien, die IP Nummer der Besucher, die vor dem Seitenaufruf zuletzt besuchte Seite, und vieles mehr. Hier ein Beispiel aus einem logfile:
|
Datum |
Uhrzeit |
Fehlerfreie Übertragung |
userIn |
abgerufene page |
Datenmenge |
|
05/10/98 |
14:09:45 |
OK |
www3.urz.uni-wuppertal.de. |
:paedpsych:paedpsych97.html |
13599 |
|
05/10/98 |
14:16:42 |
OK |
u-183.hannover.ipdial.viaginterkom.de. |
:INTERNET:ARBEITSBLAETTERORD:UNTERRICHTSFORMORD:PREISS:Flechsig.html |
12015 |
|
05/10/98 |
14:21:43 |
OK |
enterprise.desy.de. |
:INTERNET:LERNTIPSORD:lerntips.html |
5391 |
|
05/10/98 |
14:21:45 |
OK |
enterprise.desy.de. |
:INTERNET:LERNTIPSORD:LERNTIPSBILDER:emailshadow.GIF |
1167 |
|
05/10/98 |
14:21:45 |
OK |
enterprise.desy.de. |
:INTERNET:LERNTIPSORD:LerntipsLSlogo.GIF |
1847 |
|
05/10/98 |
14:21:45 |
OK |
enterprise.desy.de. |
:INTERNET:LERNTIPSORD:LERNTIPSBILDER:bunt.GIF |
568 |
|
05/10/98 |
14:21:45 |
OK |
enterprise.desy.de. |
:INTERNET:LERNTIPSORD:LERNTIPSBILDER:Lampe.gif |
2173 |
|
05/10/98 |
14:27:20 |
OK |
www.evision.de. |
:robots.txt |
43 |
|
05/10/98 |
14:27:57 |
OK |
rdial161.urz.tu-dresden.de. |
:PAEDPSYCH:EVALUATION:EvaluationAdressen.html |
3409 |
|
05/10/98 |
14:30:45 |
OK |
bbnrel5.hp.com. |
:Default.html |
5452 |
|
05/10/98 |
14:30:46 |
OK |
bbnrel5.hp.com. |
:INTERNET:ORGANISATIONORD:Marmor.jpg |
1050 |
|
05/10/98 |
14:30:49 |
OK |
proxy.kdt.de. |
:Default.html |
5452 |
lurker
sind unbeteiligte Mitleser in einem Forum, einer Diskussionsrunde, einer mailinglist oder einer newsgroup. Sie registrieren zwar die Beiträge, melden sich aber nie aktiv zu Wort. Das Wort leitet sich aus dem englischen to lurk: heimlich beobachten ab.
mailbox
Elektronischer Briefkasten Technisch betrachtet eine große Datei auf dem Computer, der Ihre E-Mails speichert.
Ähnlich newsgroups, allerdings eher "geschlossenen", wobei von einem realen oder virtuellen postmaster e-mails an eine einer Gruppe von subscribierten Personen gleichmäßig verteilt werden. Jeder Teilnehmer erhält automatisch - oft auch gefiltert - alle Nachrichten, die an die Liste geschickt werden. Damit können z.B. zu bestimmten Fachgebieten zeit- und ortsunabhängige Diskussionen geführt werden.
MAN Metropolitan Area Network
Von der Größenordnung zwischen LAN und WAN angesiedelt, verbindet das MAN lokale Netzwerke, Server etc. innerhalb einer Stadt oder eines ausgedehnten Universitäts- oder Firmengeländes.
MAPI (Messaging Application Programming Interface)
Bezeichnung für eine Schnittstelle, mit der E-Mail-Funktionen in Anwendungsprogramme integriert werden. Im englischen Sprachraum ist dafür der Begriff BBS üblich
META - tags
stehen im Header des HTML Dokuments und werden vom Brauser nicht angezeigt. Im META - tag lassen sich zum Beispiel Stichworte definieren und eine kurze Zusammenfassung des Seiteninhalts, die dann als Suchergebnis präsentiert wird. Die tags der Titelseite dieser Arbeit lauten etwa:
|
<Copyright 1996 Werner Stangl><META CONTENT="no-cache"><meta name="Stichworte" content="Pädagogik, Psychologie, Lernen, Lehre, Schule, pädagogisch, psychologisch, Lernen, internet, lernen, Lehren, lehren, Unterricht, unterrichten, Werner, Stangl"><meta http-equiv="Stichworte" content="Pädagogik, Psychologie, Lernen, Lehre, Schule, pädagogisch, psychologisch, Lernen, internet, lernen, Lehren, lehren, Unterricht, unterrichten, Werner, Stangl"><meta http-equiv="expires" content=86400> |
MIDI
Music Instruments Digital Interface, ein Standard zum Übermitteln von Musikdaten. Wird auch als Dateiformat für Hintergund- Melodien auf Web-Seiten eingesetzt.
MIME Multipurpose Internet Mail Extension
Ist ein Standard für den Versand von Dateien, die an ein E-Mail angehängt werden. Macht das Übertragen von nicht textgebundenen Daten (z. B. Sounds, Bilder) über den Mailverkehr möglich. Zusätzlich zu reinem Text können durch MIME auch Bilder, Ton oder formatierter Text innerhalb einer E-Mail transportiert werden.
mirror
"Mirror-Seiten" sind exakte Kopien von Webseiten auf anderen Servern. Damit soll der Zugriff auf das Material erleichtert werden. Z. B. wurden für die Mars-Expedition Mirror-Seiten auf der ganzen Welt angelegt, um von überall einen schnellen Zugriff auf die Informationen zu haben, da Millionen von Menschen die Seiten aufgerufen haben
MMX
Die Matrix Math eXtensions sind eine Erweiterung des Befehlssatzes von Intel-Prozessoren, bei denen ein Befehl mehrere Datenoperationen ermöglicht. MMX ist ein Warenzeichen der Firma Intel, in diesem Zusammenhang wird das Kürzel als MultiMedia eXtension interpretiert.
Modem
Abkürzung für MOdulator/DEModulator. Ein Modem wandelt den Bitstrom des Computers in analoge Signale um, die dann auch über das Telefonnetz übertragen werden können (Modulation). Das Partner-Modem macht die Umwandlung dann wieder rückgängig (Demodulation). Deshalb ist auch der Akustikkoppler ein Modem, auch wenn er in der Regel nicht so genannt wird. Meist wird der Begriff nur für Geräte verwendet, die durch ein DAA direkt mit der Leitung verbunden sind, also nicht über den Telefonapparat. Vereinfacht läßt sich sagen, daß ein Modem ausgehende Daten in Töne und über die Telefonleitung eingehende Töne wieder in Daten wandelt. Mittlerweile ist im Duden als korrekter Artikel auch "das" angegeben. Bisher entsprach "der Modem" der korrekten Schreibweise. In der DFÜ-Szene wurde das Gerät aber schon seit jeher als "das Modem" bezeichnet.
MOO Mud, Object Oriented
Eine von vielen Möglichkeiten von Rollenspielumgebungen im Internet, textorientiert.
Mosaic
WWW-Client, der die Benutzung des World Wide Web auf fast allen Rechnersystemen ermöglicht. Mosaic war der erste Web-Browser, der für Macintosh, Windows und UNIX mit einer einheitlichen Oberfläche zur Verfügung stand. Mit Mosaic begann die Popularität des WWW.
***.mpeg
Motion Picture Experts Group. Das Pendant zu jpeg, nur daß es sich hier um bewegte Bilder handelt. Eine Organisation innerhalb der ISO, die einheitliche Standars für die Kompression und Dekompression von bewegten Bildern und Ton festgelegt hat. Das MPEG ist auf den Endbenutzer ausgerichtet, sein Vorteil ist, dass der Datenkompressionsvorgang relativ rasch erfolgt. Die Komprimierung dauert normalerweise lang und benötigt Hardwareunterstützung.
MTA (Message Transfer Agent)
Prozeß der Anwendungsschicht, der für die Speicherung und Beförderung von E-Mails zuständig ist
MUD Multi-User Dungeon (auch: Multi-User Dimension)
Virtueller Versammlungsraum für viele Anwender. In einem MUD können sich viele "Menschen" zum Plaudern, Spielen, Lernen etc. treffen. Manche sind nur zu Unterhaltungszwecken, andere werden für kommerzielle Softwareentwicklung verwendet. Vor wenigen Monaten fand in einem MUD auch eine offizielle Heirat statt. Gesprochen wird via Tastatur, am Monitor ist zu sehen, wer gerade anwesend ist, und mit Hilfe von Sprechblasen oder Ähnlichem , wer gerade was sagt. In der Newsgroup alt.mud finden sich die neuesten Informationen, interessante Adressen und Listen von MUDs zu bestimmten Themenkreisen. Ein signifikantes Merkmal der meisten MUDs ist, dass die Benutzer Dinge kreieren können, die auch nach ihrem Verlassen des MUDs den anderen Teilnehmern zur Verfügung stehen. Damit kann eine "Welt" allmählich und gemeinschaftlich aufgebaut werden.
multitasking
Die Fähigkeit eines Computers (bzw. eines Betriebssystems), viele Aufgaben, mit verschiedenen Programmen parallel bearbeiten zu können.
MUSE Multi-User Simulated Environment
Eine Art des MUD, gewöhnlich mit wenig oder gar keiner Gewalt.
NCSA
National Center for Supercomputing Applications. Eine Gruppe von genialen Menschen, die einige shareware-Programme für Wissenschaftler geschrieben haben. Von ihnen stammt auch NCSA Telnet und NCSA Mosaic für den Mac.
Nerd-Factory
Scherzhaft für Universität.
Netz
Gesamtheit der Sites und Links, die gemeinsame Protokolle zum Austausch von Nachrichten verwenden. Neben dieser technischen oft auch eine rein willkürliche Einteilung. Im weitesten Sinne "Gruppe, deren Angehörige untereinander Nachrichten austauschen, und die meinen, daß sie etwas Gemeinsames hätten". Ein technisches Netz ist zum Beispiel das UUCP-Netz, also alle Rechner, die zum Nachrichtenaustausch das UUCP-Protokoll verwenden. Ein Beispiel für ein willkürliches Netz ist das APC-Netz, das aus allen Rechnern besteht, die einen bestimmten Satz von Brettern austauschen. Das Verzeichnis eines Netzes heißt Map.
netiquette
setzt sich zusammen aus dem englischen Wort net (Netz),
damit ist das internet gemeint, und dem Wort etiquette, das
sind Regeln unter Menschen, wie man miteinander umgeht. Eine
solche Regel ist zum Beispiel:
Korrigiere nicht die Tippfehler anderer, denn weil man im
internet oft sehr schnell tippt, schleichen sich meistens eine
Menge kleiner Tippfehler ein.
Anfänger, Neuling Neueinsteiger besonders ins internet, vor allem in chats und mailinglists anzutreffen
nach Themen (über 10.000 weltweit) geordnete elektronisch realisierte "schwarze Bretter" zum öffentlichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch; jeder kann mitmachen, jeder kann antworten. Newsgroups - manchmal auch usenet genannt - sind thematisch gegliederte, textbasierte Diskussionsforen. Es existieren zurzeit rund 11000 Newsgroups zu allen möglichen Themen. Die Kommunikation zwischen den Teilnehmern erfolgt asynchron, d.h. ein Diskussionsbeitrag (sog. Posting) wird wie ein Zettel an einem Anschlagbrett nicht nur im Zeitpunkt seiner Formulierung von anderen wahrgenommen, sondern gespeichert und bleibt damit jederzeit einseh- und beantwortbar. Innerhalb einer bestimmten Diskussion werden die einzelnen Beiträge entsprechend ihren inhaltlichen Bezügen geordnet, so dass sich Informationssuchende effizient orientieren können.
newsreader
Software, um Newsgroups zu lesen. Auch teilweise mit Offline-Funktionalität erhältlich.
NIC
1. Network Information Center
Jede Organisation, die Informationen für ein Netzwerk
organisiert. Die berühmteste ist das InterNIC, wo alle neuen
Domain Namen registriert werden.
2. Network Interface Card
Ein andere Bedeutung des Begriffs bezieht sich auf die
Netzwerk-Schnittstellen-Karte, die im Computer installiert werden
muss , damit die Netzwerk-Schnittstelle dem geeigneten Standard
angepasst wird. ISA-, PCI- und PCMCIA-Karten sind Beispiele
für solche NICs.
nicknames
frei gewählte Spitznamen von Benutzern des internetdienstes IRC
NNTP (Network News Transport Protocol)
Dieses Protokoll wird von Client- und Server-Software verwendet, um USENET-Postings über das TCP/IP-Netzwerk zu transportieren. Netscape, Internet Explorer und andere übliche Programme verwenden für Newsgroups NNTP-Verbindungen.
objektorientiertes Programmieren
wird direkt in das HTML-Dokument geschrieben (eingebettet)
um einfache dynamische Zusatzfunktionen auf Webseiten zu
realisieren. Beispiele: Reaktionen auf bestimmte Ereignisse
(Events), wie z.B. Mausklick oder Tastatureingabe
online / offline
Da eine Telefonverbindung Geld kostet, wird die Internetarbeit am besten so organisiert, daß man nicht alles bei angeschalteter Verbindung (Online) macht. Zum Beispiel verfaßt man seine Ee-mail offline (ohne Verbindung nach außen), wählt dann erst den Provider an und versendet die Mail innerhalb weniger Sekunden preisgünstig.
packet switching
Weiterleitung von Daten in kleinen Päckchen, grundleges Prinzip von TCP/IP
Parsen
Entfernen unbenötigter Teile von Informationen oder Aufteilen eines Informationsblockes in kleinere Teile
PDF Portable Document Format
Plattformunabhängiges Dokumentenformat, in dem z. B. gelayoutete Seiten auf jedem Rechner betrachtet werden können. Bilder, Schriften und zusätzliche Informationen werden dabei in das Dokument eingebettet. Wurde von der Firma Adobe entwickelt. Wer PDF-Dateien betrachten möchte, benötigt dazu den "Adobe Acrobat Reader" (kostenlos und fast überall erhältlich), wer PDF-Dateien erstellen will, "Distiller" und gegebenenfalls "Exchange" (beide sind nicht kostenlos erhältlich). Mit dem entsprechenden Plug-In ("Amber") im Netscape Navigator sind die Seiten direkt abrufbar. Dank der Streaming-Fähigkeit (Daten werden im Hintergrund nachgeladen), Anti-Aliasing (Kantenunschärfe bei Schriftdarstellung) und der Möglichkeit, Links, Movies etc. direkt in die Datei einzubetten, ergeben sich viele interessante Möglichkeiten.
Peripheriegerät: Jedes Gerät, das über Kabel oder Infrarot mit dem Computer verbunden ist. z.B. Drucker, Scanner, Bildschirm etc.
Personalized News
Ein Angebot der Suchdienste Yahoo, Infoseek, Excite & Co. Nach Eingabe persönlicher Eckdaten (Wohnort, Hobbies, Interessen, ...) surft ein Agent täglich und ungefragt auf der Suche nach persönlich interessanten Neuigkeiten durch die Datenbank und stellt die gesammelten Informationen zur Verfügung.
Perl Practical extraction and reporting language
ist eine von Larry Well entwickelte Programmiersprache, die durch Zusammenfassung von Vorteilen bereits vorhandener Sprachen ein äußerst mächtiges und umfangreiches Werkzeug darstellt. Perl ist die Grundlage für die Programmierung von CGIs.
Ping
Ping ist ein Programm, mit dem man eine Internet-Verbindung testen kann. Dieses Programm sendet ein Testsignal an einen entfernten Rechner und wartet ab, ob das Signal zurückkommt.
Pixel (Kurzform aus engl.: Picture Element)
Bezeichnung für die Bildpunkte, aus denen in der elektronischen Datenverarbeitung und Telekommunikation Bilder zusammengesetzt werden.
PGP Pretty Good Privacy
Freeware zur Verschlüsselung für ungestörte E-Mail-Kommunikation (auf der Basis der RSA-Technik), entwickelt von Philip Zimmermann. Dafür musste er in Amerika kurzfristig ins Gefängnis, weil dort Kryptographie (genauer gesagt der Export von Wissen darüber) wie Drogen- und Waffenhandel betrachtet wird. Die Kryptographie ist im Moment auch eines der Zentralthemen der zuständigen EU-Kommission XIII; da die diesbezüglichen Gesetze europaweit stark differieren.
Plug-In
Kleine Erweiterung, die Programmen zusätzliche Funktionen
ermöglicht. Bestes Beispiel im Netz ist Netscape ab Version
2.0: Mit Hilfe von Plug-Ins kann Netscape viel mehr; so z. B.
Shockwave-Files, Movies, Midi-Files etc. direkt im Web-Browser
abspielen, verschiedene Dokumente darstellen und vieles mehr.
PPP
point to point protocol - die Zugangsprozedur für einen Computer, der am Internet über die normale Telefonleitung (durch eine Einwahlprozedur mit Authentifizierung) teilnimmt
Protokoll
Vorschriften, die den Austausch von Daten festlegen
POP
Post Office Protocol: Ein Rechner hält die für den Benutzer angesammelte e-mail auf Abruf bereit und überträgt sie nach Aufforderung auf dessen Computer.
PoP (Point of Presence): Die Telefonnummer, mit der sich ein User bei seinem Provider, Zugang zum Internet verschafft
posting
Eine einzelne Nachricht, die in einem Kommunikations-Netzwerk aufgenommen wird. Z. B. eine einzelne Nachricht, die auf ein Newsgroup- oder Nachrichten-"Brett" gepostet wird.
postscript
Seitenbeschreibungssprache zur Ansteuerung postscriptfähiger Laserdrucker - PostScript ist eine von der Firma Adobe entwickelte Seitenbeschreibungssprache. Im Gegensatz zum logischen Markup von HTML, das eine Anpassung der Darstellung an den Client ermöglicht, wird mit PostScript das Aussehen der Dokumente (Texte und Bilder) in allen Details festgelegt.
protocol Protokoll
Protokolle sind Regeln und Konventionen, ohne sie würde die Kommunikation nicht funktionieren (z. B. TCP, Verkehrsregeln etc.). Im Internet sind sie zuständig für die Übertragung von Daten zwischen zwei entfernten Computern. Die Daten werden in kleine Datenpakete geteilt und auf die weite Reise geschickt. Nach der Reise müssen die Pakete wieder zusammengefügt und überprüft werden, ob alle Pakete angekommen sind. Ein Format, in dem Daten im Internet übertragen werden oder abgerufen werden können. Das IP = Internet Protocol ist die generelle Übertragungsart von Daten im Internet. Über das FTP = File Transfer Protocol können Dateien von einem anderen Computer im Internet abgerufen und übertragen werden. Durch die Verständigung auf einheitliche Standards wird es erst ermöglicht, dass Computer und Systeme verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren können.
Provider
Provider, Service Provider oder Anbieter sind Firmen, das die Internetanbindung seiner Kunden gegen Entgelt vornimmt. Provider sind zum Beispiel die Firmen CompuServe, AOL oder t-online.
proxy-server
Proxy-Server halten häufig abgerufene Informationen bereit, so daß nicht jede gefragte Information (z.B. aus den USA) wirklich die gesamte Länge der Datenleitungen belasten muß. Siehe auch Server.
public domain (allgemein zugänglich)
Software die, in der Regel allerdings mit Copyright, frei verfügbar ist und kostenlos verbreitet werden darf.
public-key-Verfahren
Verschlüsselungstechnik, auch zur Identifizierung und Verifizierung, die mit jeweils einem vertraulichen, nur dem Berechtigten zugeteilten und ferner einem öffentlichen, über das Internet zu verbreitenden Code arbeitet. Beide Codes oder Schlüssel ergeben ein unikales Schlüsselpaar. Sie sind notwendig, um Daten zu verschlüsseln und wieder zu entschlüsseln. (Kryptographie)
quote Zitat
Bei der Kommunikation mit E-Mail wird oft und gerne zitiert. Absender und Empfänger erhalten dadurch sofort einen Überblick, was bereits geschehen ist und wer was darauf geantwortet hat. Gekennzeichnet üblicherweise durch Einrücken mit dem "Größer als"-Zeichen (>).
RAM (Random Access Memory)
Arbeitsspeicher eines Rechners mit der Möglichkeit auf jede einzelne Speicherzelle direkt zuzugreifen im Gegensatz zu einem linearen Zugriff zum Beispiel bei einem Bandlaufwerk.
RFC (Request For Comments)
durchnummerierte Sammlung von Dokumenten, die Standards,
Protokolle und sonstiges der Internet Protokoll Suite
beschreiben
verfaßt von Arbeitsgruppen der Internet Society (ISOC)
vermitteln viel KnowHow des Internet und beschreiben die
wesentlichen Standards. Sie umfassen inzwischen über 2000
Stück
Sind überall im Internet frei zugänglich, z.B. ftp://ds.internic.net/rfc
Real Audio
Der RealAudio Player ermöglicht Echtzeitübertragung von Tönen via Internet. Wenn in einer WWW-Seite Toninformationen abrufbar sind (und der RealAudio Player vorher auf der eigenen Festplatte installiert wurde), bekommt man durch einfaches Anklicken des entsprechenden Links eine Lied, einen Redeausschnitt etc. vorgespielt.
reset
Neustart des Computers. (Booten)
robots, bots
sind automatische Programme, die neben dem Sammeln von Informationen eine Reihe anderer Aufgaben erfüllen. Robots sind ein wichtiger Bestandteil von Suchmaschinen.
robots.txt
ist eine Datei im Rootverzeichnis einer Servers, die regelt, welche robots was auf der website tun dürfen und was nicht.
ROT13
Kodierung, bei der alle Buchstaben um 13 Zeichen rotiert werden (z.B.: a = n)
router
ist eine Vermittlungsstelle im Iinternet, die Datenpakete (IP-Pakete) von einem Netzwerk in ein anderes weiterleitet. Das internet funktioniert als Verbund einzelner Netzwerke, die über router miteinander verbunden sind.
RTF (Rich Text Format)
RTF ist ein System-unabhängiges Datei-Format für den
Austausch von Texten zwischen Textverarbeitungsprogrammen
(MS-Word, WordPerfect u.a.).
siehe auch XML
SAX (Simple API for XML)
SAX ist eine Programm-Schnittstelle (Application Programmers
Interface API) für die Verarbeitung einer Klasse von
XML-Dokumenten, also einer XML-Applikation, mit Hilfe einer
objekt-orientierten Programmiersprache wie z.B. Java. SAX liefert
ein XML-Element nach dem anderen in einem Eingabestrom und eignet
sich daher auch für sehr große XML-Files.
siehe auch DOM.
Schema (Mehrzahl: Schemata)
Ein Schema beschreibt die Struktur einer Klasse von XML-Dokumenten, also einer XML-Applikation, ähnlich wie eine DTD, jedoch nicht in der DTD-Syntax sondern in einer eigenen XML-Syntax.
Schnittstellen parellel/seriell
Verbindungsstellen (Stecker) zwischen Computer und Peripheriegeräten. Schnittstellen sind meist genormt. Über die parallele Schnittstelle wird zumeist der Drucker angeschlossen, die serielle Schnittstelle stellt zum Beispiel die Verbindung zum Modem her.
SCSI (Small Computer Systems Interface)
Eine universelle Schnittstelle zum Anschluß verschiedenster Laufwerke, wie Festplatte und CD-ROM -Laufwerk.
***.sea
Self Extracting Archive. Ein komprimiertes (=zusammengepferchtes) Dokument, das sich beim Draufklicken von selbst entpfercht.
server
Rechner bzw. Programme auf Rechnern, die auf Anfrage bestimmte Aktionen für den Aufrufenden starten. Mailserver verwalten die e-mail, domain-name-server (DNS) setzen die uns geläufigen Internetadressen in die echten, rein zahlenbasierenden Adressen um. Die angeschlossenen Computer benützen dazu eine client-Software. Server und client müssen dazu miteinander verbunden sein. Ein server kann immer im Betrieb sein und auf eine Anfrage eines clients warten. Ein server kann anderen Computern spezielle Dienste anbieten, z.B. ein fileserver, der angeschlossenen Rechnern die Möglichkeit gibt, auf der fileserver-Festplatte Daten abzurufen oder Daten abzulegen.Ein häufiges Mißverständnis ist die Vorstellung, ein server sei ein spezieller Computer. Ein Computer wird zum Server, indem man eine Serversoftware darauf installiert.
Setup
Installationsroutine, mit der ein Programm in ein vom Benutzer festgelegtes Festplattenverzeichnis kopiert und eingerichtet wird. Nahezu jedes moderne Software-Programm verfügt über eine entsprechende Setup-Funktion.
SGML
Standard Generalized Markup Language, regelt den logischen Aufbau eines HTML-Dokuments. SGML ist eine Meta-Sprache, in der Markup-Sprachen wie z.B. HTML definiert werden können. Die Struktur und Syntax solcher Markup-Sprachen ("SGML-Anwendungen") wird mit einer DTD festgelegt.
shareware
Eine Vetriebsmethode für software. Shareware liegt meistens auf ftp-servern herum und darf kostenlos kopiert und ausprobiert werden. Wer diesoftware regelmässig benutzen möchte, ist eingeladen, eine geringe shareware-Gebühr an den Entwickler zu schicken.
shockwave
Mit dem entsprechenden Plug-in kann man übers Netz Animation, Sounds und interaktive Spielereien beziehen.
signature
Bei e-mail oder bei postings eine meistens automatisch erzeugte Information über den Benutzer. Die einen erwähnen ganz einfach ihre snailmail-Adresse, die anderen stellen mit dämlichen Sprüchen unverblümt ihre Dämlichkeit zur Schau.
***.sit
Ein mit Stuffit zusammengepferchtes Dokument.
Slash
Computerchinesisch für den guten alten Schrägstrich ("/").
SLIP
Serial Line Internet Protocol: regelt die Datenübertragung im Internet per Modem. SLIP wird zunehmend durch das zuverlässigere PPP ersetzt.
slot
Ein Steckersockel im Computer, in den eine Erweiterungskarte oder zusätzlicher Speicher eingeschoben werden kann.
SMTP
Simply Mail Transfer Protocol: Das übliche Übertragungsprotocol für e-mail.
Übersetzung der im RL (=eal life) visuell übertragenen Emotionen in Schriftform. Was wird wohl :-) oder :-( bedeuten? Es gibt tausende solcher Zeichen, die manchmal auch emoticons genannt werden. Der Autor dieser Seiten etwa verwendet ein solches Zeichen in seiner net-Signatur: 8-}) WS. Das größte mir bekannte Smiley-Verzeichnis liegt auf gopher://gopher.lib.ncsu.edu/00/library/reference/dictionaries/smilies
Anspielung auf Transportgeschwindigkeit der normalen Post bei Briefen oder Paketen.
software
Sammelbegriff für alle Computerprogramme, egal welche Aufgabe sie zu erfüllen haben.
spams
sind Briefe im Internet oder Beiträge in newsgroups, die in großer Zahl von jemandem versendet werden und die dadurch ziemlich viele Leute nerven. Abkürzung für Spiced Pork and Ham, was eine in Amerika beliebte Frühstückskost darstellt. Im internet bedeutet SPAM aber Werbe-E-Mail. Diese Werbung wird an zufällig gesammelte E-Mail-Adressen gesandt und wird wohl jedem Internet Benutzer als lästig erscheinen. Deswegen hat die Abkürzung im Computerbereich eine neue Bedeutung erlangt: Send Phenomenal Amounts of Mail ("das Schicken unglaublich vieler Post").
spamming
bedeutet daher im internet das Überfluten mit unerwünschter oder unpassender Information. Meistens fällt dieser Begriff als Bezeichnung für unerwünschte Werbe-e-mail oder postings in newsgroups. Manche Betreiber von Webseiten versuchen durch manipulierte Angaben eine besonders hohe Listung in den Maschinen zu erreichen. Die Suchmaschinenbetreiber ergreifen zunehmend wirksame Maßnahmen gegen diesen Mißbrauch.
SQL
simple query language - Datenbankabfragesprache Eine spezialisierte Programmiersprache für die Versendung von Anfragen an Datenbanken.
SSI ermöglicht die automatische Veränderung des Inhalts von Web-Pages (HTML-Files) am Web-Server.
SSL Secure Sockets Layer
Ein Protokoll, das von Netscape Communications erstellt wurde und das die verschlüsselte, authentische Kommunikation über das Internet erlaubt. SSL wird meist in der Kommunikation zwischen Web-Browsern und Servern verwendet. URLs, die mit der Bezeichnung "https" beginnen, verwenden für ihre Verbindung dieses Protokoll.
Standleitung
m Gegensatz zu Privatkunden, die sich per Modem oder ISDN-Karte bei Bedarf in das Internet einwählen, unterhalten insbesondere große Firmen sogenannte Standleitungen. Es handelt sich dabei um eine dauerhafte Verbindung zum Internet oder anderen Datensystemen. Solche RundumdieUhrLeitungen sind allerdings nicht ganz billig.
Startseite (Portal)
Mit dem Begriff Startseite (Einstiegsseite, Portal, Welcome-Page, Index-Page) wird diejenige Web-Page bezeichnet, bei der die Leser, Gäste, Besucher, den Zugriff auf einen bestimmten Satz von Informationen oder auf einen ganzen Web-Server beginnen sollen (falls sie nicht mittels Suchhilfen oder Lesezeichen direkt zu den Einzelinformationen springen). Manchmal wird dafür auch die nicht zutreffende Bezeichung Home-Page verwendet.
style-sheets
bieten eine gute Möglichkeit, die Darstellung des Inhalts von Web-Pages in einem einheitlichen und konsistenten Layout zu bewirken. Neuere Web-Browser (ab 1997) unterstützen zumindest teilweise Style Sheets im Format CSS1.
subject
Betreff-Zeile eines E-Mails oder eines Articles.
Die Gesamtheit der über das Internet und im World Wide Web
verfügbaren Informationen und Services wurde ab 1994 so
umfangreich und vielfältig und unüberschaubar, daß
Suchhilfen für das Auffinden von Informationen notwendig
sind.
Es gibt mehrere verschiedene Suchhilfen mit Datenbanken, die
Stichwort- oder Volltext-Suchen entweder im gesamten Netz oder nur
in bestimmten Regionen oder Servern oder für bestimmte
Themengebiete ermöglichen. Sie werden oft als die Spinnen im
weltweiten Spinnennetz ("Spider" oder "Crawler"), Erntemaschinen
("Harvester"), Informationsmakler ("Broker") oder einfach nur als
Suchmaschinen ("Search Engines") bezeichnet. Immer wieder werden
neue Suchhilfen entwickelt, und es gibt auch schon Hilfsmittel zum
Auffinden der Suchhilfen ("Meta-Suchmaschinen").
Ab etwa 1999 wurde die Anzahl der Web-Pages und der über das
WWW dynamisch erreichbaren Datenbank-Informationen so umfangreich,
daß auch die Suchmaschinen nicht mehr alle diese
Informationen erfassen können, sonderen nach verschiedenen
Gesichtspunkten (Region, Thema, Art, Vetrauenswürdigkeit
o.dgl.) eine Auswahl treffen müssen oder hoffnungslos
unvollständig bleiben.
Suchmaschinen (search engines)
Digitale Suchdienste, die die Richtung angeben, in der Sie im WWW gehen müssen, wenn Sie eine bestimmte Firma, einen bestimmten Begriff oder allgemeine Informationen zu einem Thema suchen. Programme dieser sogenannten Searchengines suchen automatisch das Netz nach neuen Seiten ab und surfen eigenständig umher
Suchstring
ist der gesamte Suchbefehl bei einer Suchmaschine inclusive aller Worte, Wortkombinationen und Verknüpfungen.
Suite
Zusammenstellung mehrerer Programme, Software-Paket.
Support
engl. Wort für Hilfe, Unterstützung. Wenn ein Hersteller für sein Produkt Support leistet, bedeutet das nichts anderes, als das im Problemfall per Telefon, Faxabruf oder Internetseite Hilfe eingeholt werden kann.
synchron
gleichzeitig; hier insbesondere: Senden und Empfangen einer Nachricht findet in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang statt.
tag
engl. Bezeichnung für "Etikett". In der Seitenbeschreibungssprache HTML stehen Tags in spitzen Klammern (etwa <center>) und dienen als Befehle für die Formatierung von Text und Grafiken, die Einbindung von Multimedia-Elementen und andere Zwecke. Programmierer kennen Tags darüber hinaus als Markierer, die den Zustand von Daten oder einer Datei angeben.
TCP/IP
Transmission Control Protocol/Internet Protocol das Netzwerkprotokoll des Internet (völlig computertyp- und betriebssystemunabhängig). Das TCP/IP ist das wichtigste Protokoll im Internet. Oftmals versteht man unter dem Begriff auch die "Internet-Protokoll-Familie". Entwickelt von der ARPA. Das TCP/IP regelt mehrere Funktionen gleichzeitig, darunter das Transmission Control Protocol (TCP), das Internet Protocol (IP), das File Transfer Protocol (FTP), das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP), Telnet, das Domain Name System (DNS) etc.
telnet
Man sitzt an seinem Rechner, bedient aber einen anderen, beliebig weit entferneten von seiner Tastatur aus. Fernbedienung ist möglich, wenn man auf dem Zielrechner Zugang (einen Account) hat.
Terminalemulation
Software, um sich bei einem Host als Terminal ("nichtintelligente" Eingabestation) anzumelden. Der eigene PC spielt dabei durch spezielle Software dem Host gegenüber vor, er sei eine bestimmte Terminalart. Die Software übersetzt dann die eigenen Tastatureingaben in für den Großrechner verständliche Befehle. Dies ist deswegen notwendig, weil bestimmte Großrechnerarten darauf abgestimmt sind, ausschließlich mit Terminals zu kommunizieren und daher andere Eingaben einfach nicht verstehen können.
Terminal Server
Eine spezielle Art von Computer, in die auf einer Seite viele Modems angesteckt werden können und die auf der anderen Seite eine Verbindung zu einem LAN oder einem Host hat. Der Terminal Server beantwortet die Anrufe und verbindet zu den einzelnen Computern. Die meisten Terminal Server unterstützen PPP oder SLIP für die Verbindung ins Internet.
thread
Eine Gruppe von Artikeln in einer Newsgruppe oder einem Forum, die sich mit demselben Thema befassen.
thread-drift
In Newsgruppen und Foren zu beobachtendes Phänomen des inhaltlichen Abdriftens der Beiträge vom ursprünglichen Thema des Threads.
TOC
Kurzform von "Table of Contents". Das auf einer CD abgelegte Inhaltsverzeichnis, in dem sich auch Informationen über den CD-Typ (Audio-CD, CD-ROM, CD-Video...) befinden.
Token Ring
Netzwerkstruktur (Topologie) in Form eines geschlossenen Kreises, d. h., jeder Rechner hat einen "linken" und einen "rechten" Nachbarn. In einer Richtung kreist ein "Token" (Datenpaket). Möchte ein Rechner Daten verschicken, muss er warten, bis er im Besitz des Token ist (im Gegensatz zum Ethernet).
T-Online
Rein deutschsprachiger Online-Dienst der Deutschen Telecom AG, ca. 1 Million Mitglieder.
Tool
engl. Bezeichnung für Hilfsprogramm. Eine nützliche kleine Anwendung, beispielsweise ein Gebührenzähler fürs Telefon oder ein Programm zur komfortablen Steuerung der Maus.
toplevel-domain
Diese Kürzel bestimmen das Land oder den gesellschaftlichen Bereich, dem ein Rechner oder eine Mailadresse entstammt.
Touchpad
Eine Alternative zur Maus, die insbesondere bei Laptops häufig zum Einsatz kommt. Es handelt sich dabei um ein berührungsempfindliches Feld, mit dem sich der Mauszeiger per Finger oder Eingabestift steuern lässt.
Touchscreen
Ein berührungsempfindlicher Bildschirm. Über eine auf dem Bildschirm abgebildete Tastatur kann so die Eingabe von Daten erfolgen. Verbreitet z.B. bei Serviceautomaten von Banken oder touristischen Informationssystemen.
Trackball
In alle Richtungen bewegbare Kugel, die als Eingabegerät dient und eine Alternative zur Steuerung per Maus oder Tastatur darstellt.
Treiber: Steuerprogramm für ein Hardwaregerät zum Beispiel für den Drucker oder die Grafikkarte.
true speech
Ähnlich wie RealAudio; TrueSpeech ermöglicht das Abspielen von Tönen aus dem Internet. Die Musik (oder Sprache) beginnt zu spielen, bevor die gesamte Datei geladen wurde; im Hintergrund wird währenddessen die nachfolgende Information geladen ("streaming"). Einige Nachrichtensender bedienen sich bereits dieser Technologie und "senden" so z. B. Radio via Internet.
update (aktualisieren)
Um neue Funktionen erweiterte oder von Bugs befreite Version eines Computerprogramms.
upload: Übertragen von Dateien des eigenen Rechners auf einen anderen Computer.
Übertragungsrate
Maß für die "Geschwindigkeit" eines Modems. Je höher die Übertragungsrate, desto schneller ist das Modem (z. B. 14.4 oder 28.8).
UIN
Universelle Identifikations-Nummer, die Nutzer des Programms ICQ austauschen, im über das Internet miteinander in Kontakt treten zu können.
Update
Neuere Version eines Programms, die registrierten Nutzern meistens kostenlos oder gegen Zahlung einer geringen Bearbeitungsgebühr zur Verfügung gestellt wird.
Upload
Das Übertragen einer Datei vom eigenen Rechner an eine Mailbox, einen FTP-Server oder einen Online-Dienst. Gegenstück zu Download.
URL
Uniform Resource Locator - Adresse eines Dokuments im weltweiten Internet
|
Protokoll |
Beschreibung |
|---|---|
|
http: |
das web-Protokoll: ein HTTP-server wird angesprochen |
|
file: |
eine web-Seite wird geladen, dabei enthält der Pfad aber keine web-Adresse, sondern einen Dateinamen im lokalen Dateisystem (zB auf dem PC der userin) |
|
ftp: |
das file-transfer-Protokoll zur Übertragung von Dateien; ein FTP-server wird angesprochen |
|
mailto: |
mit dem internet-mail-Protokoll wird eine e-mail an den angegebenen Empfänger geschickt |
|
news: |
mit dem internet-news-Protokoll werden die Artikel einer Newsgruppe geholt |
http://www.Hagen.de/KEOM/ Beispiel für eine ,,clickable Map''
http://www.Hagen.de/LII/VIRB/ Beispiel für bürgerfreundliche Formulare
USENET Users Network
Mehr als 10.000 Diskussionsgruppen, genannt Newsgroups, zu den unterschiedlichsten Bereichen bilden Usenet, das zwar kein Bestandteil des Internet ist, aber durch fast alle Service Provider des Internet erreicht werden kann. Artikel werden in den Newsgroups gelesen und geschrieben. Diese sind streng hierarchisch gegliedert.
userIn
BenutzerIn eines Computers, einer nailbox oder eines Netzwerkes.
Username
Bezeichnung für den Benutzernamen, mit der sich der Teilnehmer bei einem Provider, einem Online-Dienst oder einer Internet-Seite eindeutig identifiziert. Im Internet ist der Username meist Bestandteil der E-Mail-Adresse . Die Einheit aus Benutzername, Passwort und Zugriffsrechten wird auch als Account bezeichnet.
VGA
(Video Graphic Array) Standard für die Bildauflösung von Grafikkarten. Inzwischen weiterentwickelt als Super-VGA (SVGA).
viewer
Programm zur Darstellung von Objekten, die in einem bestimmten Dateiformat gespeichert wurden
virtual domain
Auch als "virtueller Server" bezeichnet. Der Vorteil besteht in einer kürzeren und eleganteren Adresse im WWW. Es müssen kein Unterverzeichnisse zum Ansteuern Ihrer Seiten angegeben werden, und anstelle des Service Provider-Namens tritt der eigene.
virtual reality (VR) Virtuelle Realität
Ein Ausschnitt aus der tatsächlichen Welt (z. B. Räume, Gegenstände) werden im Computer möglichst detailgetreu nachgebildet (dreidimensional, farbig) und für den Benutzer in dieser Detailtreue erfahrbar gemacht (beispielsweise durch spezielle Helme, Handschuhe mit Sensoren etc.) Anwendungen ergeben sich in Industrie und Forschung, aber auch im Bereich der Computerspiele.
virtuell
künstlich erzeugt; virtuelle Gegenstände existieren nur im Computer, d. h. in Form von Daten.
Virus, Viren
Kleine Programme, die sich selbständig an Dateien anhängen und so in Computersysteme eindringen; dort beeinträchtigen sie den Ablauf des Systems bis hin zur Zerstörung von Daten.
visits (Besuche)
Aufeinanderfolgende Hits eines Besuchers bei einem Server werden zu einem Visit zusammengefaßt. Sollten innerhalb eines definierten Zeitraumes keine weiteren Hits verzeichnet werden, gilt der Besuch als beendet.
Vollduplex-Verfahren
Moderne Soundkarten lassen es zu, daß beim Conferencing beide Teilnehmer gleichzeitig sprechen können. Die Soundkarte nimmt also gleichzeitig Ton auf und gibt ihn wieder.
VRAM (Video-RAM ): Video-Speicher.
VRML Virtual Reality Modeling Language
ist eine zu HTML ähnliche Hypermedia-Sprache für die Speicherung und Übertragung von dreidimensionalen Virtual-Reality-Szenen im WWW, Gopher oder Hyper-G (Hyperwave).
Programmiersprache für interaktive 3D-Anwendungen. Wird gerne z. B. bei Architekturmodellen eingesetzt. Da aber noch nicht alle Browser VRML verstehen und diese Dateien häufig sehr umfangreich sind (es daher zu langen Übertragungszeiten kommt), ist die Verbreitung noch nicht sehr weit fortgeschritten.
Veronica
ein Suchsystem für gopher-server
WAIS
Wide Area Information Servers. Datenbanken, welche die
menschliche Sprache "verstehen". WAIS-Server, die auch über
Netscape erreichbar sind, haben nichts dagegen, wenn man zum
Beispiel tippt: "Bitte, bitte, lieber server, sage mir doch, was
Du alles zum Thema 'Rotkäppchen' gespeichert hast."
http://machno.hbi-stuttgart.de/~hk/suchmaschinen2/wais.htm
WAN Wide Area Network
Wenn mehrere LANs über größere Strecken hinweg kombiniert werden, kann sich daraus ein WAN ergeben. Zur Verbindung werden entweder eigens dafür abgestellte erdgebundene Leitungen oder auch Satellitenverbindungen benutzt.
WAP (Wireless Application Protocol)
WAP ist ein einfacheers Gegenstück zum Protokoll HTTP und eignet sich deshalb für die Übertragung von WML-Files auf Mobil-Telefone und ähnliche kleine Geräte.
WAP-Gateway
Ein WAP-Gateway ist ein Proxy-Server, der Mobil-Telefone (Handys) auf der einen Seite mit Web-Servern auf der anderen Seite verbindet. Die Verbindung zwischen Handy und WAP-Gateway erfolgt über das Telefonnetz mit dem Protokoll WAP, die Verbindung zwischen WAP-Gateway und Web-Server über das Internet mit dem Protokoll HTTP. Die Bezeichnung WAP-Gateway wird auch für Umwandlungsprogramme verwendet, die als CGI oder Servlet auf einem Web-Server laufen und die dort vorhandenen HTML-Informationen automatisch (so gut das geht) in WML übersetzen.
webmaster/webmistress
Die Person, die für die Pflege und Verwaltung eines Web-Servers verantwortlich ist.
Web-Publishing
Das Bereitstellen von Informationen im WWW. Dazu benötigt man einen Editor, der das Gestalten von HTML-Seiten erlaubt sowie einen Provider der Plattenplatz auf einem WWW-Server zur Verfügung stellt oder als Profi einen eigenen Rechner mit spezieller Software, der über eine Standleitung permanent mit dem Internet verbunden ist.
Webkatalog
Im Gegensatz zu Suchmaschinen basieren Webkataloge nicht auf einer automatischen Durchwanderung des World Wide Web, sondern werden von einer Redaktion von Hand gepflegt. Die Menge der gespeicherten Seiten ist dabei weitaus geringer, dafür werden Seiten nicht willkürlich aufgenommen, sondern nur dann, wenn sie bestimmte Qualitätsansprüche erfüllen. Bekannte Beispiele sind etwa Yahoo, Dino-Online , Alles Klar oder web.de.
webtracking
Messung der Medialeistung von Online-Diensten und dem Internet, basierend auf der Auswertung der Logfiles.
WHOIS
Adressdatenbanken im Internet, die nach Eingabe einer E-Mail-Adresse weitergehende Informationen zum zugehörigen Internet-Teilnehmer ausgeben. WHOIS-Dienste verwalten lediglich Daten, die der Besitzer der Adresse dort selbst angemeldet hat; die Wahrscheinlichkeit, die zu einer E-Mail-Adresse gehörende Telefonnummer des Besitzers zu finden, ist also eher gering.
Winsock
Als integraler Bestandteil von Windows 95 und Windows NT regelt die Datei WINSOCK.DLL die Kommunikation zwischen dem Windows-PC und dem Internet . Die WINSOCK.DLL ist ein automatisch gestartetes Programm, das dem Betriebssystem Windows TCP/IP beibringt.
WML ist ein Gegenstück zu HTML für die Darstellung
von Informationen auf Mobil-Telefonen (Handys) und auf anderen
Geräten mit kleinen Displays. WML baut nicht auf HTML sondern
auf XML auf, ist also hnlich wie HTML, aber nicht mit HTML
kompatibel. WML-Files werden wie HTML-Files auf Web-Servern
gespeichert, der Zugriff erfolgt ¸ber ein WAP-Gateway mit dem
Protokoll WAP.
Mehr über WML finden Sie in der WML-Einführung und beim
WAP-Forum. (Es gibt auch andere Formate, die mit WML
abgekürzt werden, aber mit der Wireless Markup Language
nichts zu tun haben: Webmaker Language, Website Meta Language,
Widget Meta Language u.a.)
WWW
Das World Wide Web (weltweite Datennetz) bietet seine Informationen heute optisch ansprechend an, HTML und die Browser machen je nach Können der Seitenschreiber daraus kleine Kunstwerke. Im WWW findet man zu beinahe allen Themen Hinweise und Darstellungen. Durch Links auf den Seiten gelangt man schnell von einem Dokument zum anderen, auch wenn diese auf Rechnern liegen, die tausende von Kilometern voneinander entfernt sind. WWW wurde ursprünglich am CERN entwickelt und hat sich zu der Internet-Schnittstelle schlechthin entwickelt, weil der Nutzer nichts mit den hinter der Schnittstelle liegenden Details und technischen Realisierungen zu tun hat. ,,Easy-to-use'', offen für Neuerungen und Erweiterungen stellt es kein abgeschlossenes System, sondern eine offene Schnittstelle dar. Die für die AUs- und Weiterbildung wichtigsten Merkmale des WWW sind nach Abplanalp (1997):
Das WWW basiert auf Hypertextdokumenten, d.h. Texte (sog. Knoten), die über Schlüsselwörter (sog. Links) miteinander verbunden sind.
Im WWW kann auf Multimediadokumente zugegriffen werden, d.h. verfügbar sind nicht nur Texte, sondern z.B. auch Bilder, Sprache, Musik und Videos.
Das Client-Server-Prinzip ermöglicht einen Zusammenschluss von isolierten PCs mit Servern unabhängig von der Benutzerplattform.
Die systemunabhängige Dokumentenbeschreibung mittels Hypertext Markup Language (HTML) garantiert den Zugriff mit beliebiger Hard- und Software.
Auf andere Internet-Dienste wie z.B. e-mail oder newsgroups kann durch multifunktionale Browser zugegriffen werden.
WYSIWYG
What You See Is What You Get, Druckbild auf Bildschirm (kommt aus der Apple-Welt;-)
XHTML (Extensible Hypertext Markup Language)
Mit XHTML bezeichnet man ein HTML-File, das den strengeren Syntax-Regeln von XML entspricht und deshalb besser von Computer-Programmen weiterverarbeitet werden kann. XHTML 1.0 entspricht dem Funktionsumfang von HTML 4.0
XML (Extensible Markup Language)
XML ist eine vereinfachte Form von SGML. So wie HTML mit SGML
definiert ist, so kann man mit XML eigene Markup-Sprachen oder
auch eigene Erweiterungen von HTML bzw. XHTML mit eigenen Tags
für bestimmte Elemente mit bestimmten logischen Bedeutungen
definieren.
Die mit XML definierten Markup-Sprachen werden als XML-Anwendungen
bezeichnet. Die Syntax, Struktur und Bedeutung der Tags wird
für jede XML-Anwendung mit einer DTD oder einem Schema
definiert. Die Verarbeitung kann mit XML-Parsern mit DOM oder SAX
erfolgen. Wie die Elemente sichtbar dargestellt werden sollen,
kann mit XSL oder CSS definiert werden. XML-Dokumente können
auch Hypertext-Links enthalten, entweder wie in HTML oder in der
Form von XLink oder XPointer.
XML-Anwendungen eignen sich einerseits für die Darstellung in
Web-Browsern - also als Ersatz oder Ergänzung von HTML - und
andereseits für die Verarbeitung mit EDV-Programmen (z.B. in
der Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken,
kommerziellen Anwendungen u.a.) und als Austauschformat zwischen
solchen Programmen - also als Ersatz für RTF, CSV und
EDI.
Mehr über XML finden Sie in der XML Kurz-Info und beim
W3Consortium.
Unter XML-Anwendung oder XML-Applikation versteht man die
Festlegung (Normierung) von XML-Befehlen für eine Klasse von
XML-Dokumenten gleicher Struktur, also für einen bestimmten
Zweck.
Das Format und die Struktur der XML-Files und die Eigenschaften
und die Schachtelung der darin vorkommenden Elemente (XML-Befehle,
Tags, Entities) werden für eine XML-Anwendung mit einer DTD
oder einem Schema definiert - so wie man bei EDI mit UNSM und MIG
das Format und die Struktur der Nachrichten und die Bedeutung der
darin enthaltenen Daten für einen bestimmten Nachrichtentyp
definieren kann.
Beispiele für XML-Anwendungen sind
Ein XML-Parser ist ein Programm, das ein XML-File liest und den Inhalt in der Form von DOM oder SAX liefert. Ein validierender Parser überprüft zusätzlich die Richtigkeit der Daten an Hand der DTD oder des Schemas.
XSL (Extensible Style Language)
Mit XSL wird ein Style-Sheet definiert, das angibt, wie der in
einem XML-Dokument definierte Inhalt vom Web-Browser oder von
anderen Programmen dargestellt werden soll.
XSL ist mächtiger als CSS und DHTML: Mit XSLT
(Transformation) kann man aus einem XML-File ein anderes XML-File
machen, also z.B. bestimmte Elemente weglassen, die Elemente in
anderen Reihenfolgen anordnen und zusätzliche Elemente
hinzufügen, und mit XSL-FO (Formatierung) kann man das
Layout der Darstellung für die Elemente festlegen.
ZINE
(auch eZine oder e-zine, elektronisches Magazin) im WWW sind elektronische Zeitungen/Zeitschriften aller Themenbereiche zu finden. Diese Magazine sind ausschließlich im internet. Sie werden solche eZines nicht in den Regalen der Printmedien finden.
ZIP
Verfahren, bei dem Dateien, also zum Beispiel Texte, komprimiert werden, das heißt zusammengedrückt. Sie brauchen dann weniger Speicherplatz. Man muß sich das so vorstellen wie beim Brief-Verschicken: Damit er in den Umschlag paßt, faltet man einen Brief zusammen, der Empfänger faltet ihn dann wieder auseinander, wenn er ihn lesen will.
Z-Netz
privates Mailboxsystem mit Gateway zum Internet
Zoomen
Vergrößerung eines Bildausschnitts.
http://www.uni-karlsruhe.de/~za273/vortrag/ka131196.htm
http://www.uni-koblenz.de/~didaktik/SULU/Grundbegriffe.html
http://www.kindernetz.de/kik/glossar.html
http://aspro.edvz.uni-linz.ac.at/buch/node53.html
http://www.webwunder.de/
http://www.suchfibel.de/
http://www.br-online.de/alpha/global/lexikon.html
http://www.geocities.com/Area51/Starship/9974/AIB.html
http://www.lehramt-hilfe.uni-wuppertal.de/gloss.html
http://www.or.zuma-mannheim.de/cati/Online_Voc.htm
http://www.wipaed.uni-linz.ac.at/lehre/uebung99/glossar.htm
http://www.boku.ac.at/htmleinf/heinwas.html
Hinweis
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Stangl, Werner (1998). internet in der Schule - Eine
Bestandsaufnahme über den Einsatz des internet im Unterricht
an Österreichs Schulen. p@psych 3.
WWW: http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/PAEDPSYCH/NETSCHULE/NetSchule.html