education highway Oberösterreich---- Information

Motive und Kontext-Faktoren f¸r den education highway oberösterreich

Bildung ist der Schl¸ssel f¸r die Informationsgesellschaft

Der Aufbau einer Kultur der Informationsgesellschaft wird f¸r die Leistungsfähigkeit unseres Landes von gröþter Bedeutung sein. Ihr Gelingen hängt daher zu einem groþen Teil davon ab, wie Schule und Bildung damit umgehen. Dies wird die Schule als die klassische Bildungsinstitution in unserer Gesellschaft vor eine groþe Herausforderung stellen. Nur wenn sie bereit ist, sich dieser zu stellen, d.h. die neuen technischen Möglichkeiten nicht nur zu n¸tzen, sondern ihre Umsetzung auch aktiv mitzugestalten, wird es ihr möglich sein, die "Bildungsf¸hrerschaft" in unserem Land zu erhalten. Der Aufbau der nötigen Infrastruktur in technischer, personeller und didaktisch-konzeptioneller Hinsicht soll ihr die daf¸r nötigen Mittel in die Hand geben.

Essentieller Beitrag f¸r den Wirtschaftsstandort und Lebensraum O÷ im nächsten Jahrtausend

Neue Informations- und Kommunikationsmedien erlangen zusehens groþe Bedeutung in Wirtschaft, Gesellschaft und Bildung und somit in allen Lebensbereichen. Es ist daher notwendig, daþ die f¸r die Informationsgesellschaft nötigen Kompetenzen allen Sch¸lern und Sch¸lerinnen in Oberösterreich zugänglich gemacht werden.

Das bedeutet f¸r uns, daþ der Bildungssektor in nächster Zeit einem dramatischen Wandel unterworfen sein wird. Noch vor einem Jahrzehnt konnte man damit rechnen, in einem Beruf sein Leben lang tätig sein. Die in Schulzeit und Studium erworbenen Kenntnisse reichten im Wesentlichen f¸r die ganze Berufslaufbahn aus. Diese Situation hat sich dramatisch verändert. In einer sich ständig veränderten Umwelt wird es einen steten Bedarf an Weiterbildung geben. Lernen wird zunehmend in den beruflichen und privaten Bereich als wichtiger Bestandteil eindringen.

Zur Bewältigung dieser Herausforderung werden neue Technologien wie Multimedia und Breitbandnetze eine bestimmende Rolle ¸bernehmen. Klassische Formen des Lernens sind ja an Zeit und Ort gebunden. Neue auf Telematik (Telekommunikation + Informatik) basierende Methoden werden die Möglichkeiten des Lernens erweitern, es effektiver und bedeutend breiter verf¸gbar machen, und somit besser auf die Bed¸rfnisse des Einzelnen, der Wirtschaft und der Gesellschaft eingehen können.

Das Erlernen der Grundqualifikationen der Informations- und Kommunikationstechnik in der Schule umfaþt aber nicht nur den technischen Teil, sondern muþ auch die Möglichkeiten des sinnvollen Umgangs damit und ihre Auswirkungen auf Mensch- und Gesellschaft eingehen. Dies wird am besten durch das Erleben sinnvoller Anwendungen im Schulunterricht möglich sein.

Vernetzte Bildungswelt des "Global Village"

Mit Internet wurde ein globales Netz geschaffen, das aus unserer Welt das "global village" entstehen lieþ. Internet ist aus einer Reihe von Netzen zusammengesetzt, die untereinander verbunden sind und somit einen globalen Zugriff auf Rechner erlauben. Während heute noch das Schulbuch als Informationsquelle dominiert, bietet ein Zugang zu digitalen Netzen die Möglichkeit des Zugriffs auf primäre Informationsquellen.

F¸r Schulen interessante Netze sind z.B.:

Neue Anforderungen an die Sch¸ler

Die Definition der didaktisch - lehrplanorientierten Ziele ist sehr wichtig, wenn man den Anspruch erhebt, nicht nur die Technik zur Verf¸gung stellen, sondern mit dieser Technik neue didaktische und methodische Konzepte entwickeln zu wollen. Wir sind allerdings jetzt noch nicht so weit, hier fertige Konzepte auf den Tisch legen zu können. Es ist Teil des Projektes "education highway" diese zu entwickeln und zu erproben. Wir verbinden allerdings hohe Erwartungen in folgenden Bereichen:

Kommunikation:

Sch¸ler und Sch¸lerinnen sollen elektronische Kommunikation f¸r ihre Bed¸rfnisse nutzen können.

Information:

Sie sollen selbständig durch die zielgerichtete Suche der f¸r sie wesentlichen Informationen in Datenbanken im Netz finden und auch von dort auf ihren Rechner herunterladen können.

Sie sollen auch eigene Informationen in geeigneter Weise aufbereiten und via Netz der Allgemeinheit zur Verf¸gung stellen können.

Kooperation:

In schul- und landes¸bergreifenden Projekten sollen sie die Möglichkeiten der Neuen Informations- und Kommunikationstechniken als Hilfsmittel zu kooperativem Lernen erleben.

Verständnis:

Sch¸lerinnen und Sch¸ler sollen diese Technik nicht nur anwenden können, sondern sich bei ihrer Anwendung auch ein Verständnis f¸r die ihr zugrunde liegenden technischen Prinzipien erwerben.

Umfeld:

Die Beschäftigung mit Chancen und Gefahren der Nutzung digitaler Netze in Wirtschaft und Gesellschaft soll die Sch¸lerinnen und Sch¸lern zu einem verantwortungsbewuþten Umgang damit befähigen.


Die Anwendung der Neuen Informations- und Kommunikationstechniken wird so am besten nicht einem Fach (z.B. dem Informatikunterricht) ¸berantwortet, sondern kann und soll in möglichst alle Fächer Eingang finden, da sie ja auch allen Fächern dienen kann.

Schule und ÷ffentlichkeit

Die Schule tut sich manchmal schwer mit der Gesellschaft zu kommunizieren. Die Teilnahme an einer regionalen, digitalen Vernetzung gibt die Chance eines neuen Kommunikationsmediums. Schulen können sich mit relativ einfachen Mitteln am Netz präsentieren. Schulportraits am WEB regen zu schulinterner Diskussion an und tragen zur Bildung einer "cooperate identity" bei. Electronic Mailing wird eine neue Form der Kommunikation zwischen Eltern und Schule ermöglichen.

Schulen können aber auch mit den Institutionen unserer Gesellschaft (Verbänden, Wirtschaftsunternehmen, K¸nstlern etc.) in Kontakt treten. Dies wird auch gemeinsame Projekte zwischen Schulen und diesen Einrichtungen unterst¸tzen. Angebote f¸r die Schule werden f¸r diese leichter zugänglich werden.


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last modified: 13.3.1998