Informations- und Kommunikationstechnologische
Bildung
in der Lehrerausbildung in der Sekundarstufe I
Ziel des am Institut für Schulentwicklungsforschung
(IFS) durchgeführten BLK-Modellversuchs IKARUS ist es,
ein übertragbares Konzept für die Lehrerbildung im
Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologischen
Bildung zu erarbeiten. Dabei erhält der Erwerb von
Medienkompetenz eine zentrale Bedeutung.
Der Modellversuch trägt der Tatsache Rechnung,
daß in allen Bundesländern die Informations- und
Kommunikationstechnologische Grundbildung in der
Sekundarstufe I verpflichtend ist. Damit Lehrerinnen und
Lehrer dieser neuen Aufgabe gerecht werden können,
müssen sie bereits in der universitären
Lehrerausbildung dafür qualifiziert werden.
Zur Unterstützung der Lehr- und Lernprozesse wird
eine multimediale Lernumgebung mit Anbindung an das Internet
entwickelt, die in die Lehre integriert, aber auch für
die Lehrerfortbildung genutzt werden kann. Die Lernumgebung
stellt einen multifunktionalen, virtuellen Raum zur
Verfügung, der den fachlichen und didaktischen
Kompetenzerwerb fördern soll.
Die multimediale Lernumgebung wird in Veranstaltungen
eingesetzt und unterstützt ein handlungs- und
projektorientiertes Lernen. Es wird untersucht, auf welche
Weise Geschlechterdifferenzen auch im Studium konzeptuell
und strukturell Berücksichtigung finden und wie
Studierende mit wenigen oder gar keinen Vorkenntnissen
erfolgreich integriert werden können.
Leitung:
Prof. Dr. Renate
Schulz-Zander
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter:
Kristine
Fankhänel
Walter
Hupfeld
Josef
Hüvelmeyer
Für die Projektmitarbeit sind vom
Schulunterricht teilweise freigestellt:
Rolf
Kabzinski-Kenkmann
Michael
Surmund
Ulrike
Tiggemann
Studentische
Hilfskräfte:
Kerstin
Fischer
Christof
Pohl
Laufzeit:
01.02.1996 - 31.01.1999
Finanzierung:
Bund- und Landesmittel (Förderkennzeichen: A 6578.00),
Eigenmittel
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