Copyrightvorbehalt

Die Seite, die Sie soeben lesen, enthält nicht das Original der Arbeit, sondern stellt einen mirror/download zu Dokumentationszwecken im Rahmen der wissenschaftlichen Untersuchung

Stangl, Werner (1998). internet in der Schule - Eine Bestandsaufnahme über den Einsatz des internet im Unterricht an Österreichs Schulen. p@psych 3.
WWW: http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/PAEDPSYCH/NETSCHULE/NetSchule.html (YY-MM-DD)

dar. Damit soll den userInnen die Nachprüfbareit der Originalquellen ermöglicht werden, die im internet aufgrund der Dynamik des Entstehens und Vergehens von pages selten möglich ist. Das Original findet sich unter der jeweils angegebenen WWW-Adresse; eventuell vorhandene lokale links wurden entfernt. (WS)


Ergebnisse der Umfrage bei den Kantonalkorrespondenten für
Informationstechnologien im Bildungswesen

1. Gibt es Internet-Projekte im Unterricht an Schulen in ihrem Kanton?
2. Sind in Ihrem Kanton Investitionen geplant oder getätigt in Internet-Anschlüsse an Schulen?
3. Gibt es Projekte für den Internet-Anschluss mit privater Unterstützung oder nicht-schulischer Finanzierung?
4. Gibt es Zahlen oder Berichte über die heutige Computerverbreitung an den Schulen?
5. Grundsätzliche Bemerkungen



1. Gibt es Internet-Projekte im Unterricht an Schulen in ihrem Kanton?



Mein Internetprojekt ist auf der Homepage unserer Schule dargestellt URL: bzw. Dort finden Sie auch eine Statistik ueber die Benutzung. Ich versuche zur Zeit unsere Lehrkraefte zu ermuntern, sich mit den neuen Infomationstechnologien auseinanderzusetzen. Die Schueler und Schuelerinnen sind da viel offener.
Hanspeter Meier meierhp@ubaclu.unibas.ch, Kantonalkorrespondent BS, Sek II



Zurzeit arbeiten Freifachgruppen an der Erstellung von HomePages für ihre Schulen. Erstes Beispiel: http://www.etatfr.ch/edcf.htm (Verantwortlich: eggerc@etatfr.ch )

Michael Anderes, Commission cantonale d'informatique des Écoles
du degrÉ secondaire supÉrieur du canton de Fribourg
Collège Ste-Croix, Michael.Anderes@edu.mcnet.ch



Falls Sie sich auch für Mittelschulen interessieren: Die Fachstelle Informatik für Mittelschulen des Kantons St. Gallen baut zur Zeit ein Informationssystem auf (nur in Nebenarbeit, deshalb noch nicht viel vorhanden), dort finden Sie auch die Homepages, welche bei Mittelschulen im Kanton St. Gallen vorhanden sind, so wie Kurse, etc., unter http://www.unisg.ch/~iwp/fsinfoms
Rene Hugelshofer, Kantonalkorrespondent SG, Sek II rhugelshofer@rheintal.ch

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Nach meiner Kenntnis gibt es keine groesseren Internet-Projekte. Es gibt jedoch mehrere Servers, die Home-Pages von Schulen praesentieren, z.B:
a) SFIB (Schweizerische Fachstelle für Informationstechnologien im
Bildungswesen) http://agora.unige.ch/ctie/cantons/
b) Edunet ist der Internet-basierte Nachfolger des Edutex/Eduserve-Projekts, das vom IRDP betreut wird (Institut Romand de Recherches et de Documentation Pédagogiques http://www.edunet.ch/
c) Schulnetz Schweiz http://www.schulnetz.ch/

Die in Deutschland lokalisierte Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet (ZUM: http://www.zum.de/cgi-bin/hoturls?projects) hat eine Liste der WWW-basierten Schulprojekte. Es kommt mir kein derartiger Schweizer Server in den Sinn.
Patrick.Jermann@tecfa.unige.ch, Universite de Geneve, Patrick.Jermann@tecfa.unige.ch



Volksschule: noch keine konkreten Projekte, aber von den Lehrern selbst initiierte Versuche, das Internet in erster Linie als Lieferant von Informationen in gewissen Stunden einzusetzen. Die Arbeitsgruppe Informatik unterstützt diese Initiativen.

Beispiel: Bei geeigneten aktuellen Ereignissen lasse ich meine Schüler spontan Vorschläge machen, welche Informationen wir dazu wo im Internet suchen sollen. So z.B. passiert, als der Hurrikan "Fran" die Ostküste der U.S. A. heimsuchte. Die ersten Meldungen (Radio, TV, Zeitungen) waren stimulierend genug, um ohne Aufforderung den Wissensdurst der Schüler zu aktivieren. Das Thema passte in den Geographieunterricht und war ausserdem sehr aktuell, weil damals auch der Spielfilm "Twister" in den U.S.A. angelaufen und den Schülern bereits aus Vorschauen bekannt war.

Ich besitze einen Internetanschluss (den einzigen in unserer Sekundarschule) in meinem Schulzimmer, eingerichtet auf meine Initiative und von der Schulkommission (Schulrat) bewilligt.

Die Schüler haben via AltaVista rasch brauchbare Bilder und Augenzeugenberichte gefunden. Zeitungen aus den U.S.A., von einem Kollegen zufällig zugesandt, erreichten uns etwa eine Woche später und ermöglichten Vergleiche des Bildmaterials. Als Nebeneffekt bedeutete die Tatsache, dass die Texte englisch waren, eine zusätzliche Motivation für die Fremdsprache.
Mittelschule: Keine Unterrichtsprojekte Internet bekannt

mhofstetter@mail.access.ch (Martin Hofstetter), Kantonalkorrespondent Informatik
Kanton Appenzell Ausserrhoden



Die aargauischen Mittelschulen sind meist selbstständig in ihren Aktivitäten. Eine Koordination findet nur durch persönliche Kontakte der Lehrerschaft statt. Offiziell bekannt ist ein Projekt an der Kantonsschule Wettingen. Die Schule realisiert in Zusammenarbeit mit der CABLECOM einen Hochleistungs-Internet-Anschluss via Fernsehleitung. Dadurch wird es möglich sein, die Informationsangebote des Internet direkt in den Unterricht einzubauen. Verschiedene Mittelschulen haben in Projektwochen oder Projektunterricht eine eigene Homepage geschaffen (zB Kantonsschule Baden: http://www.baden-schweiz.ch/deut/schul/kantibad/html/default.htm).
Grundsätzlich verfügt jede Mittelschule im Kanton über einen einzelnen
Internet-Anschluss. Für die Oberstufe der Volksschule ist die Beratunsstelle für Informatik an den aargauischen Volksschulen (BIAS) zuständig. Sie verfügt über eine eigene Homepage unter http://www.access.ch/bias
Guido Hauller" <ghauller@access.ch>, Kantonalkorrespondent Aargau, Sek.II


Mir sind keine eigentlichen Internet-Projekte bekannt. Die Orientierunsschueler (Sek I), welche in den dritten Klassen nach bestehendem Informatik-Konzept einen einwoechigen Grundkurs in unserem Schulungsraum in Schaffhausen absolvieren, erhalten jedoch einen kurzen Einblick ins Internet.
Urs Hunziker, Praesident Arbeitsgruppe Informatik der Orientierungsschulen Kt. Schaffhausen, 100536.504@CompuServe.COM>


ich kann nicht antworten fuer den ganzen kanton zug, aber fuer die kantonsschule zug als der medienbeauftragter dieser schule. es gibt an der ksz einen internet-anschluss fuer lehrpersonen sei etwa 9 monaten. fuer schuelerinnen und schueler der 6. und 7. klassen gibt es seit februar 1997 einen internet-anschluss. den schuelerinnen und schuelern einer maturklasse bot ich in einem pilotversuch an, ich wuerde sie nach einer theoretischen einfuehrung alle einzeln in den gebrauch des internet bzw. des www einfuehren. die klasse reagierte begeistert, konkret kamen aber zwar alle 9 schueler zu einer solchen einfuehrung, von den 12 schuelerinnen kamen nur zwei, die anderen hatten waehrend eines halben jahres 'nie zeit'. ich werde aber diesen versuch naechstes jahr noch einmal durchfuehren. gemaess unserem lehrplan medienunterricht sollten in den naechsten jahren alle klassen im integrativen unterricht einblick in die neuesten medien erhalten, ich weiss aber noch nicht, wie dies konkret geschehen soll.
dr. juerg scheuzger, kantonsschule zug, jscheuzger@interconnect.ch

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Die Erziehungsdirektion des Kantons Zuerich beteiligt sich am Schulserver Schulnetz Schweiz. (www.schulnetz.ch) Unter Kantone/Zürich besteht ein Internetangebot zur Unterstützung der Informatik an den Schulen. Seit Mitte Dezember letzten Jahres ist auf Schulnetz Schweiz die Online- Zeitung ´runtimeª in Betrieb. (unter Schuelerinnen und Schueler publizieren) Artikel, die uns von Jugendlichen per e-mail zugestellt werden, bauen wir in die Zeitschrift ein. Aktuell machen wir unter ´Lernprogramme onlineª die Lehrkäfte darauf aufmerksam, dass sich das Internet immer stärker zu einem interaktiven Medium entwickelt. Als Beispiel haben wir eine Simulation entwickelt, die interaktiv beeinflusst werden kann (Flussüberquerung eines Hundes) und eine Sammlung verschiedenster Lernprogramme zusammengestellt. Zur Zeit werden Lehrkraefte gesucht, die einen Fachbereich auf Schulnetz Schweiz betreuen können. Naturkunde und Englisch werden bereits bearbeitet. Ein Bereich Musik ist in Vorbereitung. (Schulnetz, Bereich ´Unterricht) Neu wir ab 5. Mai der Lehrstellennachweis des Kantons Zuerich (LENA) auf dem Internet zugänglich sein. Diese Anwendung wird viele Schulen dazu veranlassen, einen Internetzugang einzurichten.
Hansueli Schiller, Sektor Informatik der Pädagogischen Abteilung der Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, edpazh@access.ch


Es gibt drei Projekte, alle im Gymnasium. Die Projekte haben die folgende Zwecke:
Ein Intranet zwischen den fünf Gymnasien des Kantons erstellen.
Die Schaffung einer Serie von didaktischen Dokumentationen, Uebungen, in HTML, Javascript, so dass ein virtuelles Gymnasyum entsteht.
Die Vorbereitung eines "tutorials" auf WWW, das die Nutzung von Internet lehrt. Dazu habe ich einige Unterlagen aber alle auf italienisch. Erste Beispiele: http://cccsrv.trevano.ch.
Giambattista Ravano, ravano@trevano.ch, Dipartimento Istruzione e Cultura Cantone Ticino


Es wird an einigen Schulen mit Internet experimentiert, um den möglichen Nutzen abzuklären, insbesondere auch hier bei uns in Untervaz. Bis dato sind wir die einzige Bündner Sek- oder Realschule mit einem kleinen Auftritt im Netz, aber ein paar Kollegen planen auch sowas. Der für mich wichtigste Teil aber ist die Abklärung, inwiefern es möglich ist, das Internet für den täglichen Unterricht fruchtbar zu machen, unsere Homepage ist eher so nebenbei im Technischen Praktikum mit ein paar wenigen interessierten Schülern entstanden. Im nächsten Schuljahr werde ich versuchen, ein Intenet-Team zu bilden, welches die Seite selbständig unterhält. Schon verschiedentlich hat sich gezeigt, dass mit einem gezielten Einsatz ausgezeichnetes Informationsmaterial für den Unterricht, für Gruppenarbeiten etc. im Internet gefunden werden konnte.
Markus Romagna , mromagna@spin.ch, Kantonalkorrespondent GR, Primarschule/Sek.I


Benutzung des Internet wird ab Herbst 97 im Informatikunterricht behandelt. Besonders geeignet ist dabei die Kantonsschule Luzern mit 12 Netzanschlüssen.
Werner Fuchsberger, Kantonalkorrespondent Luzern, Sek.II, kslu@mail.tic.ch>




2. Sind in Ihrem Kanton Investitionen geplant oder getätigt in Internet-Anschlüsse an Schulen?

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Meines Wissens: nein
Allerdings ist letzten Sommer ein ausserordentlicher Millionen-Kredit
zur "paedagogischen" Vernetzung der Schulen bewllligt worden.
Die findet im Augenblick statt.
Hanspeter Meier <meierhp@ubaclu.unibas.ch>, Kantonalkorrespondent BS, Sek II



Es ist geplant, dass bis 1998 alle Mittelschulen an das Netz der Kantonsverwaltung angeschlossen werden. Damit sollte von der technischen Seite ein schneller und umfassender Zugriff auf Internet möglich sein.
Viel schwieriger ist es, Mittel für pädagogische Projekte zu erhalten. Wir planen, eine Arbeitsgruppe zusammenzustellen, welche sich mit der pädagogischen Promotion/Animation beschäftigt. Die Mittel dafür (Stundenentlastung der Lehrer) sind aber noch nicht bewilligt.
Michael Anderes, Commission cantonale d'informatique des Écoles
du degré secondaire supérieur du canton de Fribourg
Collège Ste-Croix, Michael.Anderes@edu.mcnet.ch


Volksschule: Ich propagiere in meiner Funktion als Fachberater Informatik das Ziel, in jedem Schulhaus mindestens einen Zugang zum Internet im Laufe dieses und des nächsten Jahres zu schaffen. Dies ist auch das gemeinsame Ziel der kantonsübergreifenden Arbeitsgruppe der
Kantonalkorrespondenten. Zuständig (Bewilligung und Finanzierung) sind die Gemeinden, da der Kanton auf dem Gebiet der Informatik keine Mittel für die Volksschule aufwendet bzw. zur Verfügung stellt (leider). Die Erfüllung dieser Empfehlung hängt ab von der Initiative der Lehrkräfte.

Ich hoffe, dass meine Information und Orientierung an der nächsten Schulpräsidentenkonferenz den nötigen Impuls geben wird.

Mittelschule: Projekt "Schülerinnen und Schüler ans Internet". So rasch wie möglich den Schülern an der Kantonsschule Trogen zu definierten Tageszeiten (z.B. 2 Stunden täglich) freien Zugang zum Internet ermöglichen. Die Schülerinnen/Schüler sowie Lererinnen und Lehrer sollen vom Schulhaus aus Zugang zu den e-mail-Diensten und Internet bekommen, um mit diesem zukunftsträchtigen Kommunikationsinstrument Erfahrungen sammeln zu können. Technisch soll in den zwei Informatikzimmern via Router ein Aufschalten auf das Telephonnetz ermöglicht werden.
Wenn der Kanton die nötigen Mittel (Fr. 35. 000,-- über die nächsten 3
Jahre) nicht bewilligt, was sehr wahrscheinlich ist, muss versucht werden, aus einer Stiftung die Gelder zu bekommen.
mhofstetter@mail.access.ch (Martin Hofstetter), Kantonalkorrespondent Informatik Kanton Appenzell Ausserrhoden



Im Budget 1997 wurden geringe Beträge bei den Telefonkrediten eingestellt. Investitionen werden mit der normalen Informatikplanung budgetiert und sind separat ausgewiesen. Die Budgetierung 1998 ist noch nicht bekannt.
Guido Hauller" <ghauller@access.ch>, Kantonalkorrespondent Aargau, Sek.II


Bei Schulhaus-Neu- oder -Umbauten werden Diskussionen um vorbereitende Installationsarbeiten fuer Internet-Anschluesse gefuehrt. Konkrete Ergebnisse sind mir nicht bekannt.
Urs Hunziker, Praesident Arbeitsgruppe Informatik der Orientierungsschulen Kt. Schaffhausen, 100536.504@CompuServe.COM>

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Der Kanton Zürich finanziert weder Hard- noch Software. Die Gemeinden sind für Anschaffungen und Installationen verantwortlich. Erst wenige Oberstufen-Schulhaeuser besitzen Internet-Anschluesse. Eine kantonal koordinierte Vernetzung saemtlicher Schulhaeuser wird (noch) nicht konkret geplant. Wir empfehlen den Schulen die Einrichtung von Einzelanschluessen, hingegen vorlaeufig noch keine Einrichtung von Mehrplatzloesungen.
Hansueli Schiller, Sektor Informatik der Pädagogischen Abteilung der Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, edpazh@access.ch



Investitionen haben schon ein Netzwerk ermoeglicht. Es wird von allen Hochsschulen und Gymnasien gebraucht (siehe http://www.ti-edu.ch). Es fehlen noch Investitionen in Weiterbildung.
Giambattista Ravano, ravano@trevano.ch, Dipartimento Istruzione e Cultura Cantone Ticino


Es ist zur Zeit kein kantonales Projekt vorhanden und es besteht in der jetzigen Finanzsituation auch kein Anlass zu glauben, dass Kantonsgelder für eine Aktion «Bündner Schulen ans Netz» denkbar wären. Zudem ist unser Kanton ohnehin sehr föderalistisch in solchen Sachen, für die Computerbeschaffung gabs auch keine Kantonszuschüsse, das war vollkommen Sache der Gemeinden. Wenn eine Schule einen Internet-Anschluss möchte, so müssen die Lehrer schauen, wie sie das durchbringen. In der Regel haben die Behörden dann gewisse Befürchtungen, dass nun die Schüler auf Kosten der Gemeinde einfach herumsurfen und reagieren daher eher skeptisch. Natürlich können diese Bedenken durch überzeugende Anwendungen des Internet im Unterricht überwunden werden, aber dazu gilt es anzumerken, dass wir ja erst im Begriff sind, diese Anwendungen herauszufinden. Nur mit dem Spruch «Schulen ans Netz», und dann hängen sie da ein paar Portraits von sich selbst herein und ich kann die Schülerzeitung vom letzten Jahr lesen, die ich bestenfalls im eigenen Dorf und auch nur aus Pietät mit der Klassenkasse kaufen würde, ist es einfach nicht überzeugend genug. Weiter ist zu sagen, dass es an der Bündner Oberstufe (Sek und Real) unter den knapp 400 Lehrkräften erst schätzungsweise 10-12 Prozent gibt, die über Internet-Eigenerfahrungen verfügen. Vom Lehrplan her ist es kein Problem, Telekommunikations-Aktivitäten zu begründen, und es gibt auch gute didaktische Begründungen für die Nutzung des Internet in der Schule. Aber wir müssen zuerst die Lehrer interessieren/überzeugen, diese dann wieder die Behörden.... Einen Lehrerfortbildungskurs «Nutzung des Internet im Schulunterricht» haben wir in Vorbereitung. Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass ein Internet-Anschluss zur Standardausrüstung einer Schule der Sekstufe I gehören sollte, denn es besteht kein Zweifel, dass zu vielen Themen gute, aktuelle Information zu holen ist. Mein Slogan wäre etwa: «Aktuelle Information aus dem Netz ersetzt das Unterrichten aus Informationskonserven überall dort, wo dies sinnvoll ist».
Markus Romagna , mromagna@spin.ch, Kantonalkorrespondent GR, Primarschule/Sek.I


Ab 97/98 sollen sukzessive alle Kantonsschulen ans Internet. 1. Schritt: (bereits an fast allen Schulen vollzogen:) Einzelplatzanschluss 2. Schritt: Einbindung in schuleigene Netzwerke
Werner Fuchsberger, Kantonalkorrespondent Luzern, Sek.II, kslu@mail.tic.ch>



3. Gibt es Projekte für den Internet-Anschluss mit privater Unterstützung oder nicht-schulischer Finanzierung (z.B. Telecom)?

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Ob privat oder auch über das Universitätsrechenzentrum ist noch offen.
Hanspeter Meier <meierhp@ubaclu.unibas.ch>, Kantonalkorrespondent BS, Sek II



Die privaten Provider gewähren Schulrabatte. Mittelfristig (s. 2.) wird der Kanton aber selbst ein Netz betreiben.
Michael Anderes
Commission cantonale d'informatique des Écoles
du degré secondaire supérieur du canton de Fribourg
Collège Ste-Croix, Michael.Anderes@edu.mcnet.ch


Es gibt Lehrer, die aus eigenem Interesse ihren privaten
Internetzugang für Schulzwecke zur Verfügung stellen. Dies ist zwar
insofern gefährlich, als dann die Gemeinden sich ihrer Pflicht enthoben
sehen, den Internetzugang zu ermöglichen, sprich zu finanzieren, weil er ja schon existiert.
Kein Kontakt mit Telecom.
mhofstetter@mail.access.ch (Martin Hofstetter), Kantonalkorrespondent Informatik
Kanton Appenzell Ausserrhoden



Das Projekt CABLECOM (Kantonsschule Wettingen) wird teilweise mit privater Unterstützung finanziert.
Guido Hauller" <ghauller@access.ch>, Kantonalkorrespondent Aargau, Sek.II


Ein derartiges Projekt wurde von den Schaffhauser Nachrichten einer Schule in der Stadt Schaffhausen angeboten. Da sich das Projekt jedoch auf die Primarschul-Unterstufe bezog, wurde der entsprechende Antrag von der zustandigen Behoerde (Stadtschulrat) abgelehnt.
Urs Hunziker, Praesident Arbeitsgruppe Informatik der Orientierungsschulen Kt. Schaffhausen, 100536.504@CompuServe.COM>


Die Fachstelle für Informationstechnologien (SFIB) in Bern steht in Verhandlungen mit blue window (Telecom). Ziel der Verhandlungen ist ein guenstiger, zeitlich unlimitierter Zugang für Schulen. Dabei handelt es sich um Mehrplatzloesungen mit Router und nicht um Einzelanschluesse.
Hansueli Schiller, Sektor Informatik der Pädagogischen Abteilung der Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, edpazh@access.ch


Der Internet-Anschluss ist via "ti-edu" und SWITCH entstanden.
Giambattista Ravano, ravano@trevano.ch, Dipartimento Istruzione e Cultura Cantone Ticino


Das Problem ist doch ganz einfach: Braucht es zuerst ein Huhn oder ein Ei? Wenn wir genügend überzeugend Internet anwenden in der Schule und der Nutzen offensichtlich ist, dann werden uns sogar die marktgerechten Kosten bewilligt. Aber wie dazu kommen, wenn die Schulen keine Gelegenheit erhalten, in dieses Medium hineinzuwachsen, wenn es einigen Freaks vorbehalten bleibt, die ihren Privataccount in der Schule installieren? Um den Einstieg (finanziell) zu erleichtern habe ich versucht, mit der Spin GmbH in Chur Einstiegsangebote für die Schule auszuhandeln. Der Spielraum der Provider scheint aber sehr klein zu sein. Immerhin können wir den Schulen nun einige Schnuppermonate gratis anbieten und ein Paket Modem/Jahresaccount zu einem recht attraktiven Preis.
Markus Romagna , mromagna@spin.ch, Kantonalkorrespondent GR, Primarschule/Sek.I


Etwas günstigere Tarife bei TIC, Kriens. HWV-Stabsstelle Informatik wird die Netzanbindung unterstützen.
Werner Fuchsberger, Kantonalkorrespondent Luzern, Sek.II, kslu@mail.tic.ch>


4. Gibt es Zahlen oder Berichte über die heutige Computerverbreitung an den Schulen?

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Im Mittel beträgt die "Computerdichte" zwischen 11 bis 17 Schüler pro Computer an unseren Mittelschulen. Die Computer sind aber zum grösseren Teil (2/3) noch in Computerzimmern zusammengefasst.
Die Computerdichte ist zudem nicht unser Problem. Es fehlt uns an Mitteln für pädagogische Projekte für Lehrer und Schüler. Gemäss der neuen Maturitätverordnung ist überhaupt kein Informatikunterricht mehr vorgesehen.
Michael Anderes, Commission cantonale d'informatique des Écoles
du degré secondaire supérieur du canton de Fribourg
Collège Ste-Croix, Michael.Anderes@edu.mcnet.ch


1993 ist "The IEA Study of Computers in Education: Implementation of an Innovation in 21 Education Systems" erschienen. Herr Professor Karl Frey vom Institut fuer Verhaltenswissenschaften (Turnerstrasse 1, 8092 Zuerich) war damals fuer die schweizerischen Daten verantwortlich.

Sie koennen ev. bei der Schweizerische Koorinationsstelle für
Bildungsforschung in Aarau nachfragen ob neue Umfragen gemacht
worden sind.
SKBF
Entfelderstrasse 61
CH - 5000 Aarau / Switzerland
skbf-csre@ping.ch
tÉl.: +41 (0) 62/ 835 23 90
fax: +41 (0) 62/ 835 23 99

Patrick.Jermann@tecfa.unige.ch



Alle Oberstufenschulen des Kantons Appenzell Ausserrhoden haben
Macintosh Computer (bis auf 1 Ausnahme) zur Erfüllung des neuen Lehrplanes, der die Integration der Neuen Informationstechnologien in den Unterricht fordert. Da die Finanzierung ausschliesslich Sache der Gemeinden ist (abgesehen von den Steurausgleichsgemeinden, die Zusatzmittel über den Kanton erhalten), ist die Computerdichte entsprechend unterschiedlich.
Z.B. in der steuerstarken Gemeinde Teufen stehen heute in jedem
Oberstufenschulzimmer 2-3 multimediafähige Macintosh zur Verfügung. Integration. Dazu kommt ein Informatikzimmer mit 12 alten Macintosh Classic, die in erster Linie dem Maschinenschreibunterricht, dem Freifach Informatik (9. Schuljahr) und dem CUU dienen. Sie werden sehr stark benützt. Es besteht aber kein Internetanschluss im Informatikzimmer.
Es besteht die Absicht und Empfehlung, als Kompromisslösung
wenigstens die alten allmählich ausgemusterten MacClassic in die
Mittelstufe zu verschieben. Für Neuanschaffungen auf der Mittelstufe fehlen die finanziellen Mittel.
mhofstetter@mail.access.ch (Martin Hofstetter), Kantonalkorrespondent Informatik
Kanton Appenzell Ausserrhoden


Bei Bedarf könnten aus den Beschaffungsbegehren und dem Inventar der
aktuelle Stand ermittelt werden. Die Zahlen sind aber nicht zentral
abrufbar.
Guido Hauller" <ghauller@access.ch>, Kantonalkorrespondent Aargau, Sek.II


Im Kanton Schaffhausen sind alle Schulen der Sek -Stufe-I (17 Schulen) mit mindestens einem (! ......) Lehrerzimmer-Computer ausgeruestet. Geraete, welche den Schuelern im Schulzimmer zur Verfuegung stehen, wurden - wo ueberhaupt vorhanden - von Lehrpersonen in Eigeninitiative beschafft. In der Stadt Schaffhausen wurde kuerzlich eine Erhebung ueber Zahl und Art der vorhandenen Computer gemacht. Diese Erhebung wird zur Zeit ausgewertet. Weitere Auskuenfte duerften beim Schulamt der Stadt Schaffhausen, Vorstadt 43, 8200 Schaffhausen, erhaeltlich sein.
Urs Hunziker, Praesident Arbeitsgruppe Informatik der Orientierungsschulen Kt. Schaffhausen, 100536.504@CompuServe.COM>

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Für die Oberstufe des Kantons Zürich kann ich Ihnen per Post eine Untersuchung aus dem Jahre 1995 zustellen. Neue Werte erfassen wir in diesem Jahr.
Hansueli Schiller, Sektor Informatik der Pädagogischen Abteilung der Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, edpazh@access.ch


Berichte über die heutige Computerverbreitung an den Schulen kann ich Ihnen via email senden (auf italienisch). Ich habe auch einen Bericht, der das zukuenftige Studium der Informatik inm Gymnasium beschreibt. Wenn Sie interessiert sind, senden Sie mir bitte ein "mail". Giambattista Ravano, ravano@trevano.ch, Dipartimento Istruzione e Cultura Cantone Ticino


An der Bündner Oberstufe gibt es z.Zt. 760 Schülerarbeitsplätze an 76 Schulen. Das gibt pro Schule durchschnittlich zwar nur 10 Maschinen, da es sich aber z.T. um Kleinstschulen (1-3 Lehrer) und mehrheitlich um Kleinschulen (4-5 Lehrer) handelt, die mit 6-12 Computern recht gut bedient sind, kann von einer guten Ausrüstung gesprochen werden. An den paar wenigen grossen Schulen (Davos, Chur mit 4 Oberstufenschulhäusern, Landquart) mit 200 bis 400 Schülern sind noch Defizite vorhanden: Diese Schulen verfügen erst über einen «Computerraum» mit ca. 12-15 Arbeitsplätzen, die zusätzliche Anschaffung von Laptops für den flexiblen Einsatz in den verschiedenen Unterrichtsfächern ist aber an allen drei Orten geplant, z.T. schon im Gang. Sofern die Behörden mitmachen (Finanzen), spielt das Mobilcomputing demnächst auch an diesen Orten, wie an den vielen kleinen Schulen, wo Computer recht flexibel eingesetzt werden können. Der momentan geplante Endstand für den ganzen Kanton beträgt knapp 900 Schülerarbeitsplätze.
Markus Romagna , mromagna@spin.ch, Kantonalkorrespondent GR, Primsrschule/Sek.I Dies ist für die 7 Kantonsschulen schnell gemacht. Jede Schule hat mindestens 1 Informatikzimmer. (12 PC) Die Mehrzahl ist vernetzt. Novell oder Windows NT. An der KS Willisau werden auch 6 Laptop eingesetzt.
Werner Fuchsberger, Kantonalkorrespondent Luzern, Sek.II, kslu@mail.tic.ch>




5. Grundsätzliche Bemerkungen

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Im Gymnasium CessMorges hat Silvio Amstad bereits Erfahrungen gesammelt mit dem Einsatz von Internet im Unterricht. Silvio Amstad - http://www.unil.ch/CESSM - e-mail amstad@mail.cessmorges - second e-mail: amstad@dial.eunet.ch
Michael Anderes, Commission cantonale d'informatique des Écoles
du degré secondaire supérieur du canton de Fribourg
Collège Ste-Croix, Michael.Anderes@edu.mcnet.ch


Ich versuche im Augenblick auf Regierungsratsebene (in BS und BL) ein gemeinsames Vorgehen von BS und BL zwecks Synergien zu erreichen:
z.B. Gemeinsamer Schulserver betreut durch Universitaetsrechenzentrum
oder Ingenieurschule beider Basel
Beide Kantone haben positiv reagiert - jetzt muessten naechste Schritte erfolgen.
Hanspeter Meier <meierhp@ubaclu.unibas.ch>, Kantonalkorrespondent BS, Sek II

Ich war vor zwei Wochen an der 6. Internationalen WWW-Konferenz wo
mein Kollege Daniel Schneider und ich einen Workshop ueber "Bildung im
Internet" co-organisiert haben. Eine Zusammenfassung der Diskussion
finden Sie unter folgender Adresse:
http://www.epcc.ed.ac.uk/WWW6workshop/summary.html
Patrick Mendelsohn und ich haben einen Trendbericht ueber Schweizer
Forschung im Bereich der Anwendungen der Informationstechnologien imBildungswesen gescrieben. Eine Zusammenfassung der Resultate gibt es bei folgender Adresse:
http://agora.unige.ch/tecfa/projects/nfp33-resume.html
Wir haben seit einem Jahr mit einer privaten Genfer Schule ein Telematik- Projekt. Es wurde von der Television Suisse Romande darueber ein kurzer Beitrag gefilmt. Kinder von verschiedenen Laendern entwickeln zusammen eine virtuelle Insel. Dazu werden thematische HTML Seiten produziert und es wurde auch ein synchrones Treffen organisiert. Dazu wurde ein MOO (textbasierte virtuelle Realitaet) gebraucht.
http://tecfa.unige.ch/pangea/
Kürzlich wurde auch eine virtuelle Kuntsaustellung organisiert, die Sie
unter folgendem URL anschauen koennen.
http://tecfa.unige.ch/pangea/expo/hall.html
Generell wird das WWW meistens fuer Praesentation von Lerninhalten
gebraucht. Die heutige Technologie (JAVA, VRML, usw.) wuerde es erlauben interaktive Anwendungen zu entwikeln. Dazu fehlen aber einfache Tools, die von den Inhaltsspezialisten gebraucht werden koennen.
Patrick.Jermann@tecfa.unige.ch


- Die grosse Bedeutung der Neuen Informationstechnologien ist heute von den Behörden anerkannt oder erkannt. Ohne die Initiative der Lehrer würde aber wenig geschehen. Die Kurse der freiwilligen Lehrerfortbildung, Informatik Grundkurs, Standardsoftware-Anwendung, Schulsoftwareerprobung und -evaluation, Internet in Theorie und Praxis, sind immer gut besucht.

- Im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten (EU), z.B.
Deutschland, wo der Staat nicht nur mit Empfehlungen sondern auch mit
finanzieller Unterstützung die Vernetzung der Schulen via Internet fördert, sind wir auf Einzelinitiativen, Sponsoren, Idealisten angewiesen. Sicher schätzen wir unsere Freiheit, selbst bestimmen zu dürfen, ob und wann wir dabei sein wollen. Aber die Gefahr besteht, dass dadurch manche wieder hintennachhinken, den Anschluss verschlafen oder verpassen, zu spät kommen, benachteiligt sein werden.

- Ein anderer Gedanke: Wenn die Schule den Anschluss ans Netz
verpasst, wird sie bald einmal von ihren eigenen Schülern überholt. Schon jetzt gibt es Mittelschüler, die fleissig aus dem Internet Informationen, Material zur Lösung ihrer Schulaufgaben holen und per e-mail an ihre Kollegen weiterleiten. Dies kann spannender und motivierender sein als der althergebrachte Schulunterricht. Welch eine Chance! Dies auszunützen wäre eine Aufgabe der Schule, wird eine Aufgabe der Schule sein.

- Ich sehe bei der jüngeren unserer beiden Töchter (Gymnasiastin,
17J.) eine weitere sehr bildungsfördernde Funktion des Internet. Seit sie zuhause das Internet benützen darf, korrespondiert sie auf Englisch fast täglich mit etwa einem Dutzend e-mail-Kollegen und Kolleginnen in Europa und Uebersee. Dazu kommt noch das schriftliche Plaudern mit Gleichaltrigen auf einem von Schülern und Studenten aus aller Welt benützen Chat-Dienst.
mhofstetter@mail.access.ch (Martin Hofstetter), Kantonalkorrespondent Informatik
Kanton Appenzell Ausserrhoden

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Das Projekt CABLECOM wird durch Herrn Hans G. Fischer, Kantonsschule
Wettingen, Klosterstr. 11, 5430 Wettingen, email: fischer@inf.ethz.ch,
betreut.
Guido Hauller" <ghauller@access.ch>, Kantonalkorrespondent Aargau, Sek.II


Für eine sinnvolle Integration von Internet in die Schulen sind nicht die
Anzahl Leitungen entscheidend, sondern die Haltungen und Kompetenzen der LehrerInnen. Bei zunehmend rauhem Sparklima werden ueberraschend Kredite für den Anschluss ganzer Computerraeume ans Internet bewilligt, um moeglichst allen SchülerInnen freie Fahrt aufs Internet zu gewaehren. Es ist zweifellos Aufgabe der Schulen, die SchuelerInnen zu einem zweckmaessigen, zeitgemaessen und kritischen Umgang mit der Kommunikationstechnologie zu fuehren, aber es ist fraglich, ob gerade dies durch oeffentliche Surfraeume erreicht werden kann. Transferiert auf die Medienkunde koennte dies heissen, allen SchuelerInnen waehrend der Freistunden freien Zugang zu einem Fernsehraum zu gewaehren. Ob sich damit eine vernuenftige Haltung den Medien gegenueber entwickeln liesse, ist zumindest fragwuerdig. Das Internet bietet tatsaechlich grossartige Moeglichkeiten, welche an Mittelschulen sicher mit grossem Erfolg genutzt werden koennen. Der Zugang zum Internet allein garantiert den SchuelerInnen grundsaetzlich aber weder eine bessere Informationsbeschaffung noch eine Verbesserung des Lernens. Da haben die LehrerInnen eine zentrale Rolle zu spielen, und dies ist nicht eine Frage der unbegrenzten Verfuegbarkeit des Mediums, sondern des bewussten Umgangs mit diesem.
Aus diesem Grund ist die Aus- und Weiterbildung der LehrerInnen in diesem Bereich von groesster Bedeutung. Eine Lehrperson, die für die Integration dieser Technologien in den Unterricht sensibilisiert und entsprechend ausgebildet ist, kann mit einem einzigen Internet-Zugang an ihrer Schule sinnvolle Projekte durchfuehren. Ein damit unerfahrener Lehrer wird auch mit einer Hochgeschwindigkeits-Mehrplatzloesung keinen Erfolg ernten.
Am Hoeheren Lehramt Mittelschulen der Universitaet Zuerich wird im Rahmen der Ausbildung zum Mittelschullehrer seit 1992 ein Kurs angeboten, in dem die TeilnehmerInnen auf den Einsatz von Computern im Unterricht vorbereitet werden. In diesem Kurs ist das Internet ein Dauerthema. E-mail und WWW werden bei der Kursarbeit konsequent als Werkzeuge verwendet, damit die TeilnehmerInnen die noetigen Fertigkeiten und Haltungen im Umgang mit diesem Medium entwickeln koennen. Zur Weiterbildung der MittelschullehrerInnen haben wir vor anderthalb Jahren ein praxisbezogenes Modell ausgearbeitet, welches leider bisher noch auf wenig Interesse gestossen ist.

Unsere Artikelserie zu diesem Thema im Interface und im Gymnasium
Helveticum finden Sie im Internet: http://www.unizh.ch/hlm/AS/MAR_RLP.html
Dort koennen Sie sich auch über unsere Arbeitsstelle informieren.
Wir stehen gerne für weitere Auskünfte zur Verfuegung,

Dr. F. Schmid und W. Kuster,
Arbeitsstelle für IT im Fachunterricht
Höheres Lehramt Mittelschulen der Universität Zürich

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Das Informatik-Konzept fuer die Orientierungsschulen wird derzeit ueberarbeitet. Der unter Punkt 1 erwaehnte Einfuehrungskurs wird voraussichtlich vorverlegt, damit Schuelerinnen und Schueler das Gelernte im Schulzimmer anwenden koennen. Auch im Bereich der Schulzimmer-Geraete zeichnet sich eine Aenderung ab: Die bisher in Eigeninitiative beschafften Computer werden da und dort durch von den Schulgemeinden zur Verfuegung gestellte abgeloest. In Bezug auf Internet-Anschluesse sind wir aus paedagogischen, vor allem aber auch aus finanziellen Gruenden vorlaeufig noch zurueckhaltend. Dreh- und Angelpunkt aller unserer Bemuehungen im Bereich Informatik-Ausbildung sind die knappen Finanzen. Wir bemuehen uns jedoch um ein optimales Kosten/Nutzen-Verhaeltnis.
Urs Hunziker, Praesident Arbeitsgruppe Informatik der Orientierungsschulen Kt. Schaffhausen, 100536.504@CompuServe.COM>


Die Einfuehrung der Informatik an der Oberstufe wird dieses Jahr abge- schlossen. Informatik wird im Lehrplan alsfaecheruebergreifender Unterrichtsgegenstand aufgefuehrt. Eine Arbeitsgruppe hat im Auftrag des Erziehungsrates ein Konzept für die Integration von Informatikhilfsmitteln in der Primarschule ausgearbeitet. Das Konzept wird dem Erziehungsrat voraussichtlich im Mai unterbreitet.
Hansueli Schiller, Sektor Informatik der Pädagogischen Abteilung der Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, edpazh@access.ch


Innovationen brauchen in der Schule besonders viel Zeit, weil es viele Trägheitsfaktoren gibt: LehrerInnen, Behörden, Eltern, die SchülerInnen selbst.... Weiter bremsen oft Kostenüberlegungen grosszügige Lösungen. Um dieser Trägheit entgegenzuwirken, wären kostengünstige Internet-Zutritte für interessierte LehrerInnnen, Klassen, Schulen eine wichtige Einstiegshilfe. Ausgehend davon könnte sich dann einiges entwickeln. Im Endzustand sehe ich einen Internetanschluss als jederzeit benutzbare Informations- und Kommunikationsplattform in jedem Schulzimmer; es gibt ja auch in jedem Schulzimmer Bücher (und einge davon sind jeweils schon ziemlich alt...).
Markus Romagna , mromagna@spin.ch, Kantonalkorrespondent GR, Primarschule/Sek.I


Im Kanton existiert die KAGIM, kantonale Arbeitsgruppe Informatik an Mittelschulen. Ich bin Präsident dieser Gruppe. Sie verfolgt im Moment folgende Bereiche mit Schwergewicht: - Integration der Informatik in andere Fächer - Ausbildung der Lehrerschaft - Internet-Anschlüsse und Lehrerberatung - Ressourcenkonzept - Generelle Vernetzung der Fachschaften an den Mittelschulen (Ziel bis 2000) Wir sind sehr auf die Unterstützung unserer Anliegen durch die Medien angewiesen. Vergleiche Zeitungsberichte NeueLuzernerZeitung 19.3.97 und nachfolgende Tage.
Werner Fuchsberger, Kantonalkorrespondent Luzern, Sek.II, kslu@mail.tic.ch>
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Quelle: http://www-x.nzz.ch/format/infolink/Korrespondenten.html