Die Seite, die Sie soeben lesen, enthält nicht das Original
der Arbeit, sondern stellt einen mirror/download zu
Dokumentationszwecken im Rahmen der wissenschaftlichen
Untersuchung
dar. Damit soll den userInnen die Nachprüfbareit der
Originalquellen ermöglicht werden, die im internet aufgrund der
Dynamik des Entstehens und Vergehens von pages selten möglich
ist. Das Original findet sich unter der jeweils angegebenen
WWW-Adresse; eventuell vorhandene lokale links wurden entfernt. (WS)
Dort finden Sie auch eine Statistik ueber die Benutzung. Ich versuche
zur Zeit unsere Lehrkraefte zu ermuntern, sich mit den neuen
Infomationstechnologien auseinanderzusetzen. Die Schueler und
Schuelerinnen sind da viel offener.
Hanspeter Meier meierhp@ubaclu.unibas.ch, Kantonalkorrespondent BS,
Sek II
Zurzeit arbeiten Freifachgruppen an der Erstellung von HomePages
für ihre Schulen. Erstes Beispiel: http://www.etatfr.ch/edcf.htm
(Verantwortlich: eggerc@etatfr.ch )
Michael Anderes, Commission cantonale d'informatique des
Écoles
du degrÉ secondaire supÉrieur du canton de Fribourg
Collège Ste-Croix, Michael.Anderes@edu.mcnet.ch
Falls Sie sich auch für Mittelschulen interessieren: Die
Fachstelle Informatik für Mittelschulen des Kantons St. Gallen
baut zur Zeit ein Informationssystem auf (nur in Nebenarbeit, deshalb
noch nicht viel vorhanden), dort finden Sie auch die Homepages,
welche bei Mittelschulen im Kanton St. Gallen vorhanden sind, so wie
Kurse, etc., unter http://www.unisg.ch/~iwp/fsinfoms
Rene Hugelshofer, Kantonalkorrespondent SG, Sek II
rhugelshofer@rheintal.ch
Zurück zum Seitenanfang
Nach meiner Kenntnis gibt es keine groesseren Internet-Projekte. Es
gibt jedoch mehrere Servers, die Home-Pages von Schulen
praesentieren, z.B:
a) SFIB (Schweizerische Fachstelle für Informationstechnologien
im
Bildungswesen) http://agora.unige.ch/ctie/cantons/
b) Edunet ist der Internet-basierte Nachfolger des
Edutex/Eduserve-Projekts, das vom IRDP betreut wird (Institut Romand
de Recherches et de Documentation Pédagogiques
http://www.edunet.ch/
c) Schulnetz Schweiz http://www.schulnetz.ch/
Die in Deutschland lokalisierte Zentrale für
Unterrichtsmedien im Internet (ZUM:
http://www.zum.de/cgi-bin/hoturls?projects) hat eine Liste der
WWW-basierten Schulprojekte. Es kommt mir kein derartiger Schweizer
Server in den Sinn.
Patrick.Jermann@tecfa.unige.ch, Universite de Geneve,
Patrick.Jermann@tecfa.unige.ch
Volksschule: noch keine konkreten Projekte, aber von den Lehrern
selbst initiierte Versuche, das Internet in erster Linie als
Lieferant von Informationen in gewissen Stunden einzusetzen. Die
Arbeitsgruppe Informatik unterstützt diese Initiativen.
Beispiel: Bei geeigneten aktuellen Ereignissen lasse ich meine
Schüler spontan Vorschläge machen, welche Informationen wir
dazu wo im Internet suchen sollen. So z.B. passiert, als der Hurrikan
"Fran" die Ostküste der U.S. A. heimsuchte. Die ersten Meldungen
(Radio, TV, Zeitungen) waren stimulierend genug, um ohne Aufforderung
den Wissensdurst der Schüler zu aktivieren. Das Thema passte in
den Geographieunterricht und war ausserdem sehr aktuell, weil damals
auch der Spielfilm "Twister" in den U.S.A. angelaufen und den
Schülern bereits aus Vorschauen bekannt war.
Ich besitze einen Internetanschluss (den einzigen in unserer
Sekundarschule) in meinem Schulzimmer, eingerichtet auf meine
Initiative und von der Schulkommission (Schulrat) bewilligt.
Die Schüler haben via AltaVista rasch brauchbare Bilder und
Augenzeugenberichte gefunden. Zeitungen aus den U.S.A., von einem
Kollegen zufällig zugesandt, erreichten uns etwa eine Woche
später und ermöglichten Vergleiche des Bildmaterials. Als
Nebeneffekt bedeutete die Tatsache, dass die Texte englisch waren,
eine zusätzliche Motivation für die Fremdsprache.
Mittelschule: Keine Unterrichtsprojekte Internet bekannt
mhofstetter@mail.access.ch (Martin Hofstetter),
Kantonalkorrespondent Informatik
Kanton Appenzell Ausserrhoden
Die aargauischen Mittelschulen sind meist selbstständig in ihren
Aktivitäten. Eine Koordination findet nur durch persönliche
Kontakte der Lehrerschaft statt. Offiziell bekannt ist ein Projekt an
der Kantonsschule Wettingen. Die Schule realisiert in Zusammenarbeit
mit der CABLECOM einen Hochleistungs-Internet-Anschluss via
Fernsehleitung. Dadurch wird es möglich sein, die
Informationsangebote des Internet direkt in den Unterricht
einzubauen. Verschiedene Mittelschulen haben in Projektwochen oder
Projektunterricht eine eigene Homepage geschaffen (zB Kantonsschule
Baden:
http://www.baden-schweiz.ch/deut/schul/kantibad/html/default.htm).
Grundsätzlich verfügt jede Mittelschule im Kanton über
einen einzelnen
Internet-Anschluss. Für die Oberstufe der Volksschule ist die
Beratunsstelle für Informatik an den aargauischen Volksschulen
(BIAS) zuständig. Sie verfügt über eine eigene
Homepage unter http://www.access.ch/bias
Guido Hauller" <ghauller@access.ch>, Kantonalkorrespondent
Aargau, Sek.II
Mir sind keine eigentlichen Internet-Projekte bekannt. Die
Orientierunsschueler (Sek I), welche in den dritten Klassen nach
bestehendem Informatik-Konzept einen einwoechigen Grundkurs in
unserem Schulungsraum in Schaffhausen absolvieren, erhalten jedoch
einen kurzen Einblick ins Internet.
Urs Hunziker, Praesident Arbeitsgruppe Informatik der
Orientierungsschulen Kt. Schaffhausen,
100536.504@CompuServe.COM>
ich kann nicht antworten fuer den ganzen kanton zug, aber fuer die
kantonsschule zug als der medienbeauftragter dieser schule. es gibt
an der ksz einen internet-anschluss fuer lehrpersonen sei etwa 9
monaten. fuer schuelerinnen und schueler der 6. und 7. klassen gibt
es seit februar 1997 einen internet-anschluss. den schuelerinnen und
schuelern einer maturklasse bot ich in einem pilotversuch an, ich
wuerde sie nach einer theoretischen einfuehrung alle einzeln in den
gebrauch des internet bzw. des www einfuehren. die klasse reagierte
begeistert, konkret kamen aber zwar alle 9 schueler zu einer solchen
einfuehrung, von den 12 schuelerinnen kamen nur zwei, die anderen
hatten waehrend eines halben jahres 'nie zeit'. ich werde aber diesen
versuch naechstes jahr noch einmal durchfuehren. gemaess unserem
lehrplan medienunterricht sollten in den naechsten jahren alle
klassen im integrativen unterricht einblick in die neuesten medien
erhalten, ich weiss aber noch nicht, wie dies konkret geschehen
soll.
dr. juerg scheuzger, kantonsschule zug,
jscheuzger@interconnect.ch
Zurück zum Seitenanfang
Die Erziehungsdirektion des Kantons Zuerich beteiligt sich am
Schulserver Schulnetz Schweiz. (www.schulnetz.ch) Unter
Kantone/Zürich besteht ein Internetangebot zur
Unterstützung der Informatik an den Schulen. Seit Mitte Dezember
letzten Jahres ist auf Schulnetz Schweiz die Online- Zeitung
´runtimeª in Betrieb. (unter Schuelerinnen und Schueler
publizieren) Artikel, die uns von Jugendlichen per e-mail zugestellt
werden, bauen wir in die Zeitschrift ein. Aktuell machen wir unter
´Lernprogramme onlineª die Lehrkäfte darauf
aufmerksam, dass sich das Internet immer stärker zu einem
interaktiven Medium entwickelt. Als Beispiel haben wir eine
Simulation entwickelt, die interaktiv beeinflusst werden kann
(Flussüberquerung eines Hundes) und eine Sammlung
verschiedenster Lernprogramme zusammengestellt. Zur Zeit werden
Lehrkraefte gesucht, die einen Fachbereich auf Schulnetz Schweiz
betreuen können. Naturkunde und Englisch werden bereits
bearbeitet. Ein Bereich Musik ist in Vorbereitung. (Schulnetz,
Bereich ´Unterricht) Neu wir ab 5. Mai der Lehrstellennachweis
des Kantons Zuerich (LENA) auf dem Internet zugänglich sein.
Diese Anwendung wird viele Schulen dazu veranlassen, einen
Internetzugang einzurichten.
Hansueli Schiller, Sektor Informatik der Pädagogischen Abteilung
der Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, edpazh@access.ch
Es gibt drei Projekte, alle im Gymnasium. Die Projekte haben die
folgende Zwecke:
Ein Intranet zwischen den fünf Gymnasien des Kantons
erstellen.
Die Schaffung einer Serie von didaktischen Dokumentationen, Uebungen,
in HTML, Javascript, so dass ein virtuelles Gymnasyum entsteht.
Die Vorbereitung eines "tutorials" auf WWW, das die Nutzung von
Internet lehrt. Dazu habe ich einige Unterlagen aber alle auf
italienisch. Erste Beispiele: http://cccsrv.trevano.ch.
Giambattista Ravano, ravano@trevano.ch, Dipartimento Istruzione e
Cultura Cantone Ticino
Es wird an einigen Schulen mit Internet experimentiert, um den
möglichen Nutzen abzuklären, insbesondere auch hier bei uns
in Untervaz. Bis dato sind wir die einzige Bündner Sek- oder
Realschule mit einem kleinen Auftritt im Netz, aber ein paar Kollegen
planen auch sowas. Der für mich wichtigste Teil aber ist die
Abklärung, inwiefern es möglich ist, das Internet für
den täglichen Unterricht fruchtbar zu machen, unsere Homepage
ist eher so nebenbei im Technischen Praktikum mit ein paar wenigen
interessierten Schülern entstanden. Im nächsten Schuljahr
werde ich versuchen, ein Intenet-Team zu bilden, welches die Seite
selbständig unterhält. Schon verschiedentlich hat sich
gezeigt, dass mit einem gezielten Einsatz ausgezeichnetes
Informationsmaterial für den Unterricht, für
Gruppenarbeiten etc. im Internet gefunden werden konnte.
Markus Romagna , mromagna@spin.ch, Kantonalkorrespondent GR,
Primarschule/Sek.I
Benutzung des Internet wird ab Herbst 97 im Informatikunterricht
behandelt. Besonders geeignet ist dabei die Kantonsschule Luzern mit
12 Netzanschlüssen.
Werner Fuchsberger, Kantonalkorrespondent Luzern, Sek.II,
kslu@mail.tic.ch>
2. Sind in Ihrem Kanton Investitionen geplant
oder getätigt in Internet-Anschlüsse an Schulen?
Zurück zum Seitenanfang
Meines Wissens: nein
Allerdings ist letzten Sommer ein ausserordentlicher
Millionen-Kredit
zur "paedagogischen" Vernetzung der Schulen bewllligt worden.
Die findet im Augenblick statt.
Hanspeter Meier <meierhp@ubaclu.unibas.ch>,
Kantonalkorrespondent BS, Sek II
Es ist geplant, dass bis 1998 alle Mittelschulen an das Netz der
Kantonsverwaltung angeschlossen werden. Damit sollte von der
technischen Seite ein schneller und umfassender Zugriff auf Internet
möglich sein.
Viel schwieriger ist es, Mittel für pädagogische Projekte
zu erhalten. Wir planen, eine Arbeitsgruppe zusammenzustellen, welche
sich mit der pädagogischen Promotion/Animation beschäftigt.
Die Mittel dafür (Stundenentlastung der Lehrer) sind aber noch
nicht bewilligt.
Michael Anderes, Commission cantonale d'informatique des
Écoles
du degré secondaire supérieur du canton de Fribourg
Collège Ste-Croix, Michael.Anderes@edu.mcnet.ch
Volksschule: Ich propagiere in meiner Funktion als Fachberater
Informatik das Ziel, in jedem Schulhaus mindestens einen Zugang zum
Internet im Laufe dieses und des nächsten Jahres zu schaffen.
Dies ist auch das gemeinsame Ziel der kantonsübergreifenden
Arbeitsgruppe der
Kantonalkorrespondenten. Zuständig (Bewilligung und
Finanzierung) sind die Gemeinden, da der Kanton auf dem Gebiet der
Informatik keine Mittel für die Volksschule aufwendet bzw. zur
Verfügung stellt (leider). Die Erfüllung dieser Empfehlung
hängt ab von der Initiative der Lehrkräfte.
Ich hoffe, dass meine Information und Orientierung an der
nächsten Schulpräsidentenkonferenz den nötigen Impuls
geben wird.
Mittelschule: Projekt "Schülerinnen und Schüler ans
Internet". So rasch wie möglich den Schülern an der
Kantonsschule Trogen zu definierten Tageszeiten (z.B. 2 Stunden
täglich) freien Zugang zum Internet ermöglichen. Die
Schülerinnen/Schüler sowie Lererinnen und Lehrer sollen vom
Schulhaus aus Zugang zu den e-mail-Diensten und Internet bekommen, um
mit diesem zukunftsträchtigen Kommunikationsinstrument
Erfahrungen sammeln zu können. Technisch soll in den zwei
Informatikzimmern via Router ein Aufschalten auf das Telephonnetz
ermöglicht werden.
Wenn der Kanton die nötigen Mittel (Fr. 35. 000,-- über die
nächsten 3
Jahre) nicht bewilligt, was sehr wahrscheinlich ist, muss versucht
werden, aus einer Stiftung die Gelder zu bekommen.
mhofstetter@mail.access.ch (Martin Hofstetter), Kantonalkorrespondent
Informatik Kanton Appenzell Ausserrhoden
Im Budget 1997 wurden geringe Beträge bei den Telefonkrediten
eingestellt. Investitionen werden mit der normalen Informatikplanung
budgetiert und sind separat ausgewiesen. Die Budgetierung 1998 ist
noch nicht bekannt.
Guido Hauller" <ghauller@access.ch>, Kantonalkorrespondent
Aargau, Sek.II
Bei Schulhaus-Neu- oder -Umbauten werden Diskussionen um
vorbereitende Installationsarbeiten fuer Internet-Anschluesse
gefuehrt. Konkrete Ergebnisse sind mir nicht bekannt.
Urs Hunziker, Praesident Arbeitsgruppe Informatik der
Orientierungsschulen Kt. Schaffhausen,
100536.504@CompuServe.COM>
Zurück zum Seitenanfang
Der Kanton Zürich finanziert weder Hard- noch Software. Die
Gemeinden sind für Anschaffungen und Installationen
verantwortlich. Erst wenige Oberstufen-Schulhaeuser besitzen
Internet-Anschluesse. Eine kantonal koordinierte Vernetzung
saemtlicher Schulhaeuser wird (noch) nicht konkret geplant. Wir
empfehlen den Schulen die Einrichtung von Einzelanschluessen,
hingegen vorlaeufig noch keine Einrichtung von
Mehrplatzloesungen.
Hansueli Schiller, Sektor Informatik der Pädagogischen Abteilung
der Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, edpazh@access.ch
Investitionen haben schon ein Netzwerk ermoeglicht. Es wird von allen
Hochsschulen und Gymnasien gebraucht (siehe http://www.ti-edu.ch). Es
fehlen noch Investitionen in Weiterbildung.
Giambattista Ravano, ravano@trevano.ch, Dipartimento Istruzione e
Cultura Cantone Ticino
Es ist zur Zeit kein kantonales Projekt vorhanden und es besteht in
der jetzigen Finanzsituation auch kein Anlass zu glauben, dass
Kantonsgelder für eine Aktion «Bündner Schulen ans
Netz» denkbar wären. Zudem ist unser Kanton ohnehin sehr
föderalistisch in solchen Sachen, für die
Computerbeschaffung gabs auch keine Kantonszuschüsse, das war
vollkommen Sache der Gemeinden. Wenn eine Schule einen
Internet-Anschluss möchte, so müssen die Lehrer schauen,
wie sie das durchbringen. In der Regel haben die Behörden dann
gewisse Befürchtungen, dass nun die Schüler auf Kosten der
Gemeinde einfach herumsurfen und reagieren daher eher skeptisch.
Natürlich können diese Bedenken durch überzeugende
Anwendungen des Internet im Unterricht überwunden werden, aber
dazu gilt es anzumerken, dass wir ja erst im Begriff sind, diese
Anwendungen herauszufinden. Nur mit dem Spruch «Schulen ans
Netz», und dann hängen sie da ein paar Portraits von sich
selbst herein und ich kann die Schülerzeitung vom letzten Jahr
lesen, die ich bestenfalls im eigenen Dorf und auch nur aus
Pietät mit der Klassenkasse kaufen würde, ist es einfach
nicht überzeugend genug. Weiter ist zu sagen, dass es an der
Bündner Oberstufe (Sek und Real) unter den knapp 400
Lehrkräften erst schätzungsweise 10-12 Prozent gibt, die
über Internet-Eigenerfahrungen verfügen. Vom Lehrplan her
ist es kein Problem, Telekommunikations-Aktivitäten zu
begründen, und es gibt auch gute didaktische Begründungen
für die Nutzung des Internet in der Schule. Aber wir müssen
zuerst die Lehrer interessieren/überzeugen, diese dann wieder
die Behörden.... Einen Lehrerfortbildungskurs «Nutzung des
Internet im Schulunterricht» haben wir in Vorbereitung. Auf
jeden Fall bin ich der Meinung, dass ein Internet-Anschluss zur
Standardausrüstung einer Schule der Sekstufe I gehören
sollte, denn es besteht kein Zweifel, dass zu vielen Themen gute,
aktuelle Information zu holen ist. Mein Slogan wäre etwa:
«Aktuelle Information aus dem Netz ersetzt das Unterrichten aus
Informationskonserven überall dort, wo dies sinnvoll
ist».
Markus Romagna , mromagna@spin.ch, Kantonalkorrespondent GR,
Primarschule/Sek.I
Ab 97/98 sollen sukzessive alle Kantonsschulen ans Internet. 1.
Schritt: (bereits an fast allen Schulen vollzogen:)
Einzelplatzanschluss 2. Schritt: Einbindung in schuleigene
Netzwerke
Werner Fuchsberger, Kantonalkorrespondent Luzern, Sek.II,
kslu@mail.tic.ch>
3. Gibt es Projekte für den
Internet-Anschluss mit privater Unterstützung oder
nicht-schulischer Finanzierung (z.B. Telecom)?
Zurück zum Seitenanfang
Ob privat oder auch über das Universitätsrechenzentrum ist
noch offen.
Hanspeter Meier <meierhp@ubaclu.unibas.ch>,
Kantonalkorrespondent BS, Sek II
Die privaten Provider gewähren Schulrabatte. Mittelfristig (s.
2.) wird der Kanton aber selbst ein Netz betreiben.
Michael Anderes
Commission cantonale d'informatique des Écoles
du degré secondaire supérieur du canton de Fribourg
Collège Ste-Croix, Michael.Anderes@edu.mcnet.ch
Es gibt Lehrer, die aus eigenem Interesse ihren privaten
Internetzugang für Schulzwecke zur Verfügung stellen. Dies
ist zwar
insofern gefährlich, als dann die Gemeinden sich ihrer Pflicht
enthoben
sehen, den Internetzugang zu ermöglichen, sprich zu finanzieren,
weil er ja schon existiert.
Kein Kontakt mit Telecom.
mhofstetter@mail.access.ch (Martin Hofstetter), Kantonalkorrespondent
Informatik
Kanton Appenzell Ausserrhoden
Das Projekt CABLECOM (Kantonsschule Wettingen) wird teilweise mit
privater Unterstützung finanziert.
Guido Hauller" <ghauller@access.ch>, Kantonalkorrespondent
Aargau, Sek.II
Ein derartiges Projekt wurde von den Schaffhauser Nachrichten einer
Schule in der Stadt Schaffhausen angeboten. Da sich das Projekt
jedoch auf die Primarschul-Unterstufe bezog, wurde der entsprechende
Antrag von der zustandigen Behoerde (Stadtschulrat) abgelehnt.
Urs Hunziker, Praesident Arbeitsgruppe Informatik der
Orientierungsschulen Kt. Schaffhausen,
100536.504@CompuServe.COM>
Die Fachstelle für Informationstechnologien (SFIB) in Bern steht
in Verhandlungen mit blue window (Telecom). Ziel der Verhandlungen
ist ein guenstiger, zeitlich unlimitierter Zugang für Schulen.
Dabei handelt es sich um Mehrplatzloesungen mit Router und nicht um
Einzelanschluesse.
Hansueli Schiller, Sektor Informatik der Pädagogischen Abteilung
der Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, edpazh@access.ch
Der Internet-Anschluss ist via "ti-edu" und SWITCH entstanden.
Giambattista Ravano, ravano@trevano.ch, Dipartimento Istruzione e
Cultura Cantone Ticino
Das Problem ist doch ganz einfach: Braucht es zuerst ein Huhn oder
ein Ei? Wenn wir genügend überzeugend Internet anwenden in
der Schule und der Nutzen offensichtlich ist, dann werden uns sogar
die marktgerechten Kosten bewilligt. Aber wie dazu kommen, wenn die
Schulen keine Gelegenheit erhalten, in dieses Medium hineinzuwachsen,
wenn es einigen Freaks vorbehalten bleibt, die ihren Privataccount in
der Schule installieren? Um den Einstieg (finanziell) zu erleichtern
habe ich versucht, mit der Spin GmbH in Chur Einstiegsangebote
für die Schule auszuhandeln. Der Spielraum der Provider scheint
aber sehr klein zu sein. Immerhin können wir den Schulen nun
einige Schnuppermonate gratis anbieten und ein Paket
Modem/Jahresaccount zu einem recht attraktiven Preis.
Markus Romagna , mromagna@spin.ch, Kantonalkorrespondent GR,
Primarschule/Sek.I
Etwas günstigere Tarife bei TIC, Kriens. HWV-Stabsstelle
Informatik wird die Netzanbindung unterstützen.
Werner Fuchsberger, Kantonalkorrespondent Luzern, Sek.II,
kslu@mail.tic.ch>
4. Gibt es Zahlen oder Berichte über die heutige
Computerverbreitung an den Schulen?
Zurück zum Seitenanfang
Im Mittel beträgt die "Computerdichte" zwischen 11 bis 17
Schüler pro Computer an unseren Mittelschulen. Die Computer sind
aber zum grösseren Teil (2/3) noch in Computerzimmern
zusammengefasst.
Die Computerdichte ist zudem nicht unser Problem. Es fehlt uns an
Mitteln für pädagogische Projekte für Lehrer und
Schüler. Gemäss der neuen Maturitätverordnung ist
überhaupt kein Informatikunterricht mehr vorgesehen.
Michael Anderes, Commission cantonale d'informatique des
Écoles
du degré secondaire supérieur du canton de Fribourg
Collège Ste-Croix, Michael.Anderes@edu.mcnet.ch
1993 ist "The IEA Study of Computers in Education: Implementation of
an Innovation in 21 Education Systems" erschienen. Herr Professor
Karl Frey vom Institut fuer Verhaltenswissenschaften (Turnerstrasse
1, 8092 Zuerich) war damals fuer die schweizerischen Daten
verantwortlich.
Sie koennen ev. bei der Schweizerische Koorinationsstelle
für
Bildungsforschung in Aarau nachfragen ob neue Umfragen gemacht
worden sind.
SKBF
Entfelderstrasse 61
CH - 5000 Aarau / Switzerland
skbf-csre@ping.ch
tÉl.: +41 (0) 62/ 835 23 90
fax: +41 (0) 62/ 835 23 99
Patrick.Jermann@tecfa.unige.ch
Alle Oberstufenschulen des Kantons Appenzell Ausserrhoden haben
Macintosh Computer (bis auf 1 Ausnahme) zur Erfüllung des neuen
Lehrplanes, der die Integration der Neuen Informationstechnologien in
den Unterricht fordert. Da die Finanzierung ausschliesslich Sache der
Gemeinden ist (abgesehen von den Steurausgleichsgemeinden, die
Zusatzmittel über den Kanton erhalten), ist die Computerdichte
entsprechend unterschiedlich.
Z.B. in der steuerstarken Gemeinde Teufen stehen heute in jedem
Oberstufenschulzimmer 2-3 multimediafähige Macintosh zur
Verfügung. Integration. Dazu kommt ein Informatikzimmer mit 12
alten Macintosh Classic, die in erster Linie dem
Maschinenschreibunterricht, dem Freifach Informatik (9. Schuljahr)
und dem CUU dienen. Sie werden sehr stark benützt. Es besteht
aber kein Internetanschluss im Informatikzimmer.
Es besteht die Absicht und Empfehlung, als Kompromisslösung
wenigstens die alten allmählich ausgemusterten MacClassic in
die
Mittelstufe zu verschieben. Für Neuanschaffungen auf der
Mittelstufe fehlen die finanziellen Mittel.
mhofstetter@mail.access.ch (Martin Hofstetter), Kantonalkorrespondent
Informatik
Kanton Appenzell Ausserrhoden
Bei Bedarf könnten aus den Beschaffungsbegehren und dem Inventar
der
aktuelle Stand ermittelt werden. Die Zahlen sind aber nicht
zentral
abrufbar.
Guido Hauller" <ghauller@access.ch>, Kantonalkorrespondent
Aargau, Sek.II
Im Kanton Schaffhausen sind alle Schulen der Sek -Stufe-I (17
Schulen) mit mindestens einem (! ......) Lehrerzimmer-Computer
ausgeruestet. Geraete, welche den Schuelern im Schulzimmer zur
Verfuegung stehen, wurden - wo ueberhaupt vorhanden - von
Lehrpersonen in Eigeninitiative beschafft. In der Stadt Schaffhausen
wurde kuerzlich eine Erhebung ueber Zahl und Art der vorhandenen
Computer gemacht. Diese Erhebung wird zur Zeit ausgewertet. Weitere
Auskuenfte duerften beim Schulamt der Stadt Schaffhausen, Vorstadt
43, 8200 Schaffhausen, erhaeltlich sein.
Urs Hunziker, Praesident Arbeitsgruppe Informatik der
Orientierungsschulen Kt. Schaffhausen,
100536.504@CompuServe.COM>
Zurück zum Seitenanfang
Für die Oberstufe des Kantons Zürich kann ich Ihnen per
Post eine Untersuchung aus dem Jahre 1995 zustellen. Neue Werte
erfassen wir in diesem Jahr.
Hansueli Schiller, Sektor Informatik der Pädagogischen Abteilung
der Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, edpazh@access.ch
Berichte über die heutige Computerverbreitung an den Schulen
kann ich Ihnen via email senden (auf italienisch). Ich habe auch
einen Bericht, der das zukuenftige Studium der Informatik inm
Gymnasium beschreibt. Wenn Sie interessiert sind, senden Sie mir
bitte ein "mail". Giambattista Ravano, ravano@trevano.ch,
Dipartimento Istruzione e Cultura Cantone Ticino
An der Bündner Oberstufe gibt es z.Zt. 760
Schülerarbeitsplätze an 76 Schulen. Das gibt pro Schule
durchschnittlich zwar nur 10 Maschinen, da es sich aber z.T. um
Kleinstschulen (1-3 Lehrer) und mehrheitlich um Kleinschulen (4-5
Lehrer) handelt, die mit 6-12 Computern recht gut bedient sind, kann
von einer guten Ausrüstung gesprochen werden. An den paar
wenigen grossen Schulen (Davos, Chur mit 4
Oberstufenschulhäusern, Landquart) mit 200 bis 400 Schülern
sind noch Defizite vorhanden: Diese Schulen verfügen erst
über einen «Computerraum» mit ca. 12-15
Arbeitsplätzen, die zusätzliche Anschaffung von Laptops
für den flexiblen Einsatz in den verschiedenen
Unterrichtsfächern ist aber an allen drei Orten geplant, z.T.
schon im Gang. Sofern die Behörden mitmachen (Finanzen), spielt
das Mobilcomputing demnächst auch an diesen Orten, wie an den
vielen kleinen Schulen, wo Computer recht flexibel eingesetzt werden
können. Der momentan geplante Endstand für den ganzen
Kanton beträgt knapp 900 Schülerarbeitsplätze.
Markus Romagna , mromagna@spin.ch, Kantonalkorrespondent GR,
Primsrschule/Sek.I Dies ist für die 7 Kantonsschulen schnell
gemacht. Jede Schule hat mindestens 1 Informatikzimmer. (12 PC) Die
Mehrzahl ist vernetzt. Novell oder Windows NT. An der KS Willisau
werden auch 6 Laptop eingesetzt.
Werner Fuchsberger, Kantonalkorrespondent Luzern, Sek.II,
kslu@mail.tic.ch>
5. Grundsätzliche Bemerkungen
Zurück zum Seitenanfang
Im Gymnasium CessMorges hat Silvio Amstad bereits Erfahrungen
gesammelt mit dem Einsatz von Internet im Unterricht. Silvio Amstad -
http://www.unil.ch/CESSM - e-mail amstad@mail.cessmorges - second
e-mail: amstad@dial.eunet.ch
Michael Anderes, Commission cantonale d'informatique des
Écoles
du degré secondaire supérieur du canton de Fribourg
Collège Ste-Croix, Michael.Anderes@edu.mcnet.ch
Ich versuche im Augenblick auf Regierungsratsebene (in BS und BL) ein
gemeinsames Vorgehen von BS und BL zwecks Synergien zu erreichen:
z.B. Gemeinsamer Schulserver betreut durch
Universitaetsrechenzentrum
oder Ingenieurschule beider Basel
Beide Kantone haben positiv reagiert - jetzt muessten naechste
Schritte erfolgen.
Hanspeter Meier <meierhp@ubaclu.unibas.ch>,
Kantonalkorrespondent BS, Sek II
Ich war vor zwei Wochen an der 6. Internationalen WWW-Konferenz
wo
mein Kollege Daniel Schneider und ich einen Workshop ueber "Bildung
im
Internet" co-organisiert haben. Eine Zusammenfassung der
Diskussion
finden Sie unter folgender Adresse:
http://www.epcc.ed.ac.uk/WWW6workshop/summary.html
Patrick Mendelsohn und ich haben einen Trendbericht ueber
Schweizer
Forschung im Bereich der Anwendungen der Informationstechnologien
imBildungswesen gescrieben. Eine Zusammenfassung der Resultate gibt
es bei folgender Adresse:
http://agora.unige.ch/tecfa/projects/nfp33-resume.html
Wir haben seit einem Jahr mit einer privaten Genfer Schule ein
Telematik- Projekt. Es wurde von der Television Suisse Romande
darueber ein kurzer Beitrag gefilmt. Kinder von verschiedenen
Laendern entwickeln zusammen eine virtuelle Insel. Dazu werden
thematische HTML Seiten produziert und es wurde auch ein synchrones
Treffen organisiert. Dazu wurde ein MOO (textbasierte virtuelle
Realitaet) gebraucht.
http://tecfa.unige.ch/pangea/
Kürzlich wurde auch eine virtuelle Kuntsaustellung organisiert,
die Sie
unter folgendem URL anschauen koennen.
http://tecfa.unige.ch/pangea/expo/hall.html
Generell wird das WWW meistens fuer Praesentation von
Lerninhalten
gebraucht. Die heutige Technologie (JAVA, VRML, usw.) wuerde es
erlauben interaktive Anwendungen zu entwikeln. Dazu fehlen aber
einfache Tools, die von den Inhaltsspezialisten gebraucht werden
koennen.
Patrick.Jermann@tecfa.unige.ch
- Die grosse Bedeutung der Neuen Informationstechnologien ist heute
von den Behörden anerkannt oder erkannt. Ohne die Initiative der
Lehrer würde aber wenig geschehen. Die Kurse der freiwilligen
Lehrerfortbildung, Informatik Grundkurs, Standardsoftware-Anwendung,
Schulsoftwareerprobung und -evaluation, Internet in Theorie und
Praxis, sind immer gut besucht.
- Im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten (EU), z.B.
Deutschland, wo der Staat nicht nur mit Empfehlungen sondern auch
mit
finanzieller Unterstützung die Vernetzung der Schulen via
Internet fördert, sind wir auf Einzelinitiativen, Sponsoren,
Idealisten angewiesen. Sicher schätzen wir unsere Freiheit,
selbst bestimmen zu dürfen, ob und wann wir dabei sein wollen.
Aber die Gefahr besteht, dass dadurch manche wieder hintennachhinken,
den Anschluss verschlafen oder verpassen, zu spät kommen,
benachteiligt sein werden.
- Ein anderer Gedanke: Wenn die Schule den Anschluss ans Netz
verpasst, wird sie bald einmal von ihren eigenen Schülern
überholt. Schon jetzt gibt es Mittelschüler, die fleissig
aus dem Internet Informationen, Material zur Lösung ihrer
Schulaufgaben holen und per e-mail an ihre Kollegen weiterleiten.
Dies kann spannender und motivierender sein als der althergebrachte
Schulunterricht. Welch eine Chance! Dies auszunützen wäre
eine Aufgabe der Schule, wird eine Aufgabe der Schule sein.
- Ich sehe bei der jüngeren unserer beiden Töchter
(Gymnasiastin,
17J.) eine weitere sehr bildungsfördernde Funktion des Internet.
Seit sie zuhause das Internet benützen darf, korrespondiert sie
auf Englisch fast täglich mit etwa einem Dutzend e-mail-Kollegen
und Kolleginnen in Europa und Uebersee. Dazu kommt noch das
schriftliche Plaudern mit Gleichaltrigen auf einem von Schülern
und Studenten aus aller Welt benützen Chat-Dienst.
mhofstetter@mail.access.ch (Martin Hofstetter), Kantonalkorrespondent
Informatik
Kanton Appenzell Ausserrhoden
Zurück zum Seitenanfang
Das Projekt CABLECOM wird durch Herrn Hans G. Fischer,
Kantonsschule
Wettingen, Klosterstr. 11, 5430 Wettingen, email:
fischer@inf.ethz.ch,
betreut.
Guido Hauller" <ghauller@access.ch>, Kantonalkorrespondent
Aargau, Sek.II
Für eine sinnvolle Integration von Internet in die Schulen sind
nicht die
Anzahl Leitungen entscheidend, sondern die Haltungen und Kompetenzen
der LehrerInnen. Bei zunehmend rauhem Sparklima werden ueberraschend
Kredite für den Anschluss ganzer Computerraeume ans Internet
bewilligt, um moeglichst allen SchülerInnen freie Fahrt aufs
Internet zu gewaehren. Es ist zweifellos Aufgabe der Schulen, die
SchuelerInnen zu einem zweckmaessigen, zeitgemaessen und kritischen
Umgang mit der Kommunikationstechnologie zu fuehren, aber es ist
fraglich, ob gerade dies durch oeffentliche Surfraeume erreicht
werden kann. Transferiert auf die Medienkunde koennte dies heissen,
allen SchuelerInnen waehrend der Freistunden freien Zugang zu einem
Fernsehraum zu gewaehren. Ob sich damit eine vernuenftige Haltung den
Medien gegenueber entwickeln liesse, ist zumindest fragwuerdig. Das
Internet bietet tatsaechlich grossartige Moeglichkeiten, welche an
Mittelschulen sicher mit grossem Erfolg genutzt werden koennen. Der
Zugang zum Internet allein garantiert den SchuelerInnen
grundsaetzlich aber weder eine bessere Informationsbeschaffung noch
eine Verbesserung des Lernens. Da haben die LehrerInnen eine zentrale
Rolle zu spielen, und dies ist nicht eine Frage der unbegrenzten
Verfuegbarkeit des Mediums, sondern des bewussten Umgangs mit
diesem.
Aus diesem Grund ist die Aus- und Weiterbildung der LehrerInnen in
diesem Bereich von groesster Bedeutung. Eine Lehrperson, die für
die Integration dieser Technologien in den Unterricht sensibilisiert
und entsprechend ausgebildet ist, kann mit einem einzigen
Internet-Zugang an ihrer Schule sinnvolle Projekte durchfuehren. Ein
damit unerfahrener Lehrer wird auch mit einer
Hochgeschwindigkeits-Mehrplatzloesung keinen Erfolg ernten.
Am Hoeheren Lehramt Mittelschulen der Universitaet Zuerich wird im
Rahmen der Ausbildung zum Mittelschullehrer seit 1992 ein Kurs
angeboten, in dem die TeilnehmerInnen auf den Einsatz von Computern
im Unterricht vorbereitet werden. In diesem Kurs ist das Internet ein
Dauerthema. E-mail und WWW werden bei der Kursarbeit konsequent als
Werkzeuge verwendet, damit die TeilnehmerInnen die noetigen
Fertigkeiten und Haltungen im Umgang mit diesem Medium entwickeln
koennen. Zur Weiterbildung der MittelschullehrerInnen haben wir vor
anderthalb Jahren ein praxisbezogenes Modell ausgearbeitet, welches
leider bisher noch auf wenig Interesse gestossen ist.
Unsere Artikelserie zu diesem Thema im Interface und im
Gymnasium
Helveticum finden Sie im Internet:
http://www.unizh.ch/hlm/AS/MAR_RLP.html
Dort koennen Sie sich auch über unsere Arbeitsstelle
informieren.
Wir stehen gerne für weitere Auskünfte zur Verfuegung,
Dr. F. Schmid und W. Kuster,
Arbeitsstelle für IT im Fachunterricht
Höheres Lehramt Mittelschulen der Universität
Zürich
Zurück zum Seitenanfang
Das Informatik-Konzept fuer die Orientierungsschulen wird derzeit
ueberarbeitet. Der unter Punkt 1 erwaehnte Einfuehrungskurs wird
voraussichtlich vorverlegt, damit Schuelerinnen und Schueler das
Gelernte im Schulzimmer anwenden koennen. Auch im Bereich der
Schulzimmer-Geraete zeichnet sich eine Aenderung ab: Die bisher in
Eigeninitiative beschafften Computer werden da und dort durch von den
Schulgemeinden zur Verfuegung gestellte abgeloest. In Bezug auf
Internet-Anschluesse sind wir aus paedagogischen, vor allem aber auch
aus finanziellen Gruenden vorlaeufig noch zurueckhaltend. Dreh- und
Angelpunkt aller unserer Bemuehungen im Bereich Informatik-Ausbildung
sind die knappen Finanzen. Wir bemuehen uns jedoch um ein optimales
Kosten/Nutzen-Verhaeltnis.
Urs Hunziker, Praesident Arbeitsgruppe Informatik der
Orientierungsschulen Kt. Schaffhausen,
100536.504@CompuServe.COM>
Die Einfuehrung der Informatik an der Oberstufe wird dieses Jahr
abge- schlossen. Informatik wird im Lehrplan
alsfaecheruebergreifender Unterrichtsgegenstand aufgefuehrt. Eine
Arbeitsgruppe hat im Auftrag des Erziehungsrates ein Konzept für
die Integration von Informatikhilfsmitteln in der Primarschule
ausgearbeitet. Das Konzept wird dem Erziehungsrat voraussichtlich im
Mai unterbreitet.
Hansueli Schiller, Sektor Informatik der Pädagogischen Abteilung
der Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, edpazh@access.ch
Innovationen brauchen in der Schule besonders viel Zeit, weil es
viele Trägheitsfaktoren gibt: LehrerInnen, Behörden,
Eltern, die SchülerInnen selbst.... Weiter bremsen oft
Kostenüberlegungen grosszügige Lösungen. Um dieser
Trägheit entgegenzuwirken, wären kostengünstige
Internet-Zutritte für interessierte LehrerInnnen, Klassen,
Schulen eine wichtige Einstiegshilfe. Ausgehend davon könnte
sich dann einiges entwickeln. Im Endzustand sehe ich einen
Internetanschluss als jederzeit benutzbare Informations- und
Kommunikationsplattform in jedem Schulzimmer; es gibt ja auch in
jedem Schulzimmer Bücher (und einge davon sind jeweils schon
ziemlich alt...).
Markus Romagna , mromagna@spin.ch, Kantonalkorrespondent GR,
Primarschule/Sek.I
Im Kanton existiert die KAGIM, kantonale Arbeitsgruppe Informatik an
Mittelschulen. Ich bin Präsident dieser Gruppe. Sie verfolgt im
Moment folgende Bereiche mit Schwergewicht: - Integration der
Informatik in andere Fächer - Ausbildung der Lehrerschaft -
Internet-Anschlüsse und Lehrerberatung - Ressourcenkonzept -
Generelle Vernetzung der Fachschaften an den Mittelschulen (Ziel bis
2000) Wir sind sehr auf die Unterstützung unserer Anliegen durch
die Medien angewiesen. Vergleiche Zeitungsberichte
NeueLuzernerZeitung 19.3.97 und nachfolgende Tage.
Werner Fuchsberger, Kantonalkorrespondent Luzern, Sek.II,
kslu@mail.tic.ch>
Zurück zum Seitenanfang
Quelle: http://www-x.nzz.ch/format/infolink/Korrespondenten.html