Copyrightvorbehalt
Die Seite, die Sie soeben lesen, enthält nicht das Original
der Arbeit, sondern stellt einen mirror/download zu
Dokumentationszwecken im Rahmen der wissenschaftlichen
Untersuchung
Stangl, Werner (1998). internet in der Schule - Eine
Bestandsaufnahme über den Einsatz des internet im Unterricht
an Österreichs Schulen. p@psych 3.
WWW: http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/PAEDPSYCH/NETSCHULE/NetSchule.html
(YY-MM-DD)
dar. Damit soll den userInnen die Nachprüfbareit der
Originalquellen ermöglicht werden, die im internet aufgrund der
Dynamik des Entstehens und Vergehens von pages selten möglich
ist. Das Original findet sich unter der jeweils angegebenen
WWW-Adresse; eventuell vorhandene lokale links wurden entfernt. (WS)
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
WWW-Administration
I regret that I'm not able to offer this page in other
languages yet.
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Mangelnde Sicherheit von WWW-Programmen
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Achtung! Beim Zugang zum World Wide Web gefährden viele
Programmier- und sonstige Fehler in verschiedenen WWW-Programmen
die Sicherheit Ihrer Daten!
Diese Informationen, Hinweise und Zitate sind nach bestem
Wissen und Gewissen zusammengestellt, trotzdem sind Irrtümer,
Fehler, Missverständnisse, Unvollständigkeiten und
unentdeckte Gefahrenquellen nie ganz auszuschließen.
Stand: 30.11.1998, 13.40 Uhr.
Ich bin es leid, alle zwei Tage oder noch häufiger neue
Fehlermeldungen schlimmster Art über die WWW-Programme Netscape
Navigator/Communicator und Microsoft Internet Explorer und über
die zugehörigen E-Mail-Komponenten in diese Seite einzuarbeiten.
Trotzdem bin ich gezwungen, damit fortzufahren, weil immer wieder
neue Fehler entdeckt werden.
Wegen der mittlerweile unübersehbar vielen Fehler in diesen
Programmen (dabei meine ich nicht die Beta-Versionen!) und wegen der
offensichtlichen Unfähigkeit der Firmen Netscape und Microsoft,
Versionen dieser Programme herauszugeben, in denen nicht nach wenigen
Tagen neue schwerwiegende Sicherheitsfehler gefunden werden, kann ich
von der Benutzung dieser Programme nur noch dringendst abraten.
Die Fehler in diesen Programmen ermöglichen es Unbefugten
alleine schon dadurch, dass Sie
- eine von Angreifern gestaltete WWW-Seite betrachten oder
- eine von Angreifern an Sie geschickte E-Mail anschauen,
je nach Fehler
- NEU: mal Sie zur
unerwünschten, ungesicherten Übertragung Ihrer Daten (z.
B. Kreditkartennummer) an Dritte zu veranlassen, ohne dass Sie es
merken,
- mal bestimmte Dateien Ihres Rechners zu lesen (darunter auch
solche mit Passwörtern),
- mal alle Dateien Ihres Rechners zu lesen (darunter auch solche
mit Passwörtern),
- mal Ihre Internetnutzung zu protokollieren und so ein
Persönlichkeitsprofil von Ihnen zu erstellen,
- mal Ihre sonstige Rechnernutzung teilweise zu protokollieren
und so ein noch besseres Persönlichkeitsprofil von Ihnen zu
erstellen,
- mal Ihre gesamte Rechnerkonfiguration (mit oder ohne
Rückfrage) an die Herstellerfirma zu übermitteln,
- mal Ihre Rechnernutzung sogar vollständig zu
protokollieren und so ein perfektes Persönlichkeitsprofil von
Ihnen zu erstellen,
- mal bestimmte Dateien Ihres Rechners zu verändern und so
ein von Ihnen unerwünschtes Verhalten Ihres Rechners zu
veranlassen,
- mal alle Dateien Ihres Rechners zu verändern und so
unbrauchbar zu machen oder gar mit Viren zu versehen,
- mal beliebigen Programmcode auszuführen und so
vollständige Kontrolle über Ihren Rechner zu
erhalten.
Dass diese Fehler nicht nur beim Anschauen von WWW-Seiten, sondern
schon beim Anschauen böswillig geschriebener E-Mails wirken,
setzt Sie gezielten Angriffen aus!
Die meisten Probleme entstehen durch Programmierfehler der
Hersteller. Einige Probleme muss ich jedoch als vorsätzlich
geschaffen betrachten: Cookies, ActiveX, SmartBrowsing usw.
Nicht verwenden sollten Sie folgende Versionen folgender
Programme:
- Sämtliche Beta- oder Preview-Version sämtlicher
Programme
- Netscape Navigator ab Version 2.0
- Netscape Communicator ab Version 4.0
- Microsoft Internet Explorer
- Sun HotJava Version 1.0
Wenn Sie sich trotz dieser Warnung gezwungen sehen, eines dieser
Programme zu verwenden, beachten Sie wenigstens folgende
Hinweise:
- NEU: Wenn Sie beabsichtigen,
persönliche Daten in Formulare eintragen (z. B.
Online-Banking, elektronische Bestellungen, Passwörter etc.):
Öffnen Sie nur ein einziges WWW-Fenster! (Wenn Sie in der
laufenden Sitzung bereits mehrere WWW-Fenster geöffnet
hatten, beenden Sie das WWW-Programm vollständig und starten
Sie es mit nur einem Fenster neu!)
- Beachten Sie alle Sicherheitshinweise des jeweiligen
Herstellers (z. B. Netscape,
Microsoft,
Sun
usw.)!
- Deaktivieren Sie zusätzlich alle Komponenten, in denen
schon Sicherheitsprobleme gefunden wurden und in denen man
aufgrund der bisherigen Erfahrungen weitere Fehler vermuten muss:
- Speichern Sie keine Passwörter ab!
- Deaktivieren Sie ActiveX vollständig!
- Deaktivieren Sie JavaScript vollständig!
- Dazu müssen Sie JavaScript nach jedem Programmstart
explizit ein- und wieder ausschalten!
- NEU: Deaktivieren Sie VBScript
vollständig!
- Deaktivieren Sie Java!
- Installieren Sie keine Plugins!
- Deaktivieren Sie das automatische Installieren von
Plugins!
- Deaktivieren Sie Cookies soweit es geht!
- Schalten Sie Ihren lokalen Diskcache aus (Größe
0)!
- Schalten Sie Ihren lokalen Memorycache aus
(Größe 0)!
- Schalten Sie alle verfügbaren Warnmeldungen ein!
- Antworten Sie auf alle Rückfragen, ob Plugins
installiert oder Daten nach außen transferiert werden
sollen, mit »Nein«!
- Legen Sie sich eine Sicherungskopie Ihrer
Konfigurationsdatei ein, nachdem Sie alle obigen Einstellungen
vorgenommen haben, und kopieren Sie diese Kopie bei jedem
Programmstart an den Originalplatz zurück!
- Löschen Sie vor jedem Programmstart die Datei, in der
die Cookies abgespeichert werden!
Durch diese Maßnahmen können Sie die meisten, aber
bei weitem nicht alle Sicherheitsprobleme entschärfen.
Mir ist bewusst, dass bei Beachten all dieser Hinweise die
Programme manche WWW-Seiten nicht mehr anzeigen werden. Das gilt
genauso bei Verwendung eines alternativen Browsers, siehe
nächsten Abschnitt.
Sie sollten überlegen, ob es für Sie sinnvoll ist, auf
eines der vielen anderen, teilweise frei verfügbaren WWW-Browser
umzusteigen. Diese anderen Programme bieten Ihnen zwar vielleicht
nicht die Vielfalt an Komponenten und Möglichkeiten, die Ihnen
von den aktuellen Programmen der Marktführer geboten werden,
doch werden Sie die fehlenden Komponenten und Möglichkeiten in
aller Regel überhaupt nicht benötigen. Jedenfalls
können Angreifer keine Fehler in Komponenten ausnutzen, wenn die
Komponenten überhaupt nicht vorhanden sind.
An dieser Stelle sei eine Liste mit Alternativen genannt. Die
Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei den mit
(!) markierten Produkten sind mir die oben oder unten
beschriebenen Sicherheitsprobleme bekannt. Das heißt jedoch
nicht, dass die anderen, mit (+) markierten Produkte nicht
auch Sicherheitsprobleme enthalten könnten, es sind mir nur
keine bekannt. NEU: Sie sollten daher
selbst mit diesen Browsern die obigen Vorsichtsmaßnahmen
durchführen.
Hier einige unsortierte Quellenangaben, auf die ich in letzter
Zeit hingewiesen wurde; vereinfacht nenne ich die Firmennamen
anstelle der Programmbezeichnungen:
Es folgt alter Text, der bei der Menge der Fehler nur noch sehr
unvollständig sein kann.
Bekannte Probleme
Wenn die folgenden Beschreibungen sehr konfus wirken, hat dies
schon seinen Grund: Eine übersichtliche Zusammenstellung der
vielen Fehler ist mir nicht mehr möglich!
- Netscape Communicator, Microsoft Outlook 98, Microsoft Outlook
Express
- Die E-Mail-Komponenten von Netscape Communicator (bis
mindestens 4.05) und von Outlook 98 und Outlook Express (zu
Versionsangaben siehe obige Bemerkung)
enthalten Sicherheitsprobleme, die es Unbefugten ermöglichen,
beliebige Dateien, auf die Sie zugreifen dürfen, an Dritte
weiterzugeben, zu zerstören oder zu ändern, also auch
mit Viren zu versehen, und das nur dadurch, dass Sie eine E-Mail
ansehen. (Quelle und) Weitere Informationen hierzu: http://browserwatch.internet.com/news/story/news-980727-7.html,
http://browserwatch.internet.com/news/story/news-980727-8.html,
Microsoft Security Bulletin (MS98-008), Netscape
Security Note.
- LiveConnect:
- Der Fehler in der LiveConnect-Implementierung in einigen
Versionen des Netscape Communicator ermöglicht es Unbefugten,
alle Aktionen des Nutzers (welche Seiten er aufruft, was er in
Formulare einträgt, welche Daten in Cookies gespeichert sind
usw.) ohne sein Wissen zu verfolgen. Dieses Problem ist nur durch
Umsteigen auf neuere Versionen zu beheben.
- JavaScript:
- Die verschiedenen Fehler in den JavaScript-Implementierungen
in etlichen (teilweise auch sehr neuen) Versionen der WWW-Browser
von Netscape, Microsoft und anderen Herstellen ermöglichen es
Unbefugten, alle Aktionen des Nutzers (welche Seiten er aufruft,
was er in Formulare einträgt, welche Daten in Cookies
gespeichert sind usw.) ohne sein Wissen zu verfolgen. Diese
Probleme können, falls vom Programm vorgesehen, durch
Deaktivierung von JavaScript umgangen werden.
- Netscape:
- Alle Versionen 2.* sowie die Versionen 3.0, 3.01 (vielleicht
auch 3.02) und 4.0 des Netscape Navigator bzw. Communicator
enthalten ein Sicherheitsproblem, durch welches beim Ansehen
böswillig geschriebener WWW-Seiten beliebige Dateien,
für die Sie Lesezugriff besitzen, an Dritte weitergegeben
werden, vorausgesetzt, der Dateiname ist bekannt oder wurde
erraten. Diese Probleme sind nur durch Umsteigen auf neuere
Versionen zu beheben.
Die Versionen 4.0 bis 4.04 des Netscape Communicator enthalten
ein Sicherheitsproblem, durch welches beim Ansehen böswillig
geschriebener WWW-Seiten die Einstellungsdatei des Netscape
Communicator an Dritte weitergegeben werden. Diese
Einstellungsdatei enthält unter Ihre E-Mail-Adressen und
andere persönliche Daten sowie, falls entsprechend
eingestellt, auch Ihr Login-Passwort!
Die Versionen 4.0 bis 4.05 des Netscape Communicator
enthalten zwei Fehler in der Java-Implementierung, deren
Zusammentreffen es Unbefugten ermöglicht, beliebige Dateien,
auf die Sie zugreifen dürfen, an Dritte weiterzugeben, zu
zerstören oder zu ändern, also auch mit Viren zu
versehen. Dieses Problem ist durch Deaktivieren von Java zu
umgehen. Weitere Informationen zu diesem Bug finden Sie unter
http://www.cs.princeton.edu/sip/History.html.
Zum Fehler in Version 4.06 siehe http://www.heise.de/newsticker/data/ju-20.08.98-000/
Zu Fehlern in Version 4.0 bis 4.07 siehe http://www.shout.net/~nothing/cache-cow/index.html
und http://www.news.com/News/Item/0,4,26875,00.html?st.ne.fd.gif.e,
diese Fehler ermöglichen es Unbefugten, alle lokal
zwischengespeicherten Seiten und alle Cookies zu lesen (diese
Daten enthalten u. U. Passwörter!), ein weiterer Fehler
(siehe http://www.shout.net/~nothing/buffer-overflow-1/index.html)
erlaubt sogar Unbefugten, beliebigen Programmcode
auszuführen, also beliebige Dateien, auf die Sie zugreifen
dürfen, an Dritte weiterzugeben, zu zerstören oder zu
ändern, also auch mit Viren zu versehen, also
vollständige Kontrolle über Ihren Rechner zu
erhalten.
- Microsoft:
- Die verbreiteten Versionen 2.0 bis 4.01 SP1 (selbst mit den
ersten Patches) des Microsoft Internet Explorers enthalten
verschiedene massive, von der Konfiguration unabhängige
Sicherheitsprobleme, von denen einige es Unbefugten
ermöglichen, beliebige Dateien, auf die Sie zugreifen
dürfen, an Dritte weiterzugeben, zu zerstören oder zu
ändern, also auch mit Viren zu versehen, also
vollständige Kontrolle über Ihren Rechner zu erhalten.
Einige dieser Fehler entstanden bei Microsofts Versuch, das World
Wide Web und lokale Systemkomponenten unter Windows ineinander zu
integrieren, bei dem unter Umständen gewissen Daten aus dem
World Wide Web fälschlicherweise ähnliches Vertrauen auf
Seriösität wie lokalen Daten eingeräumt wurde.
Folglich konnte der Benutzer beim Anschauen unseriöser
WWW-Seiten dazu gebracht werden, ohne Vorwarnung und ahnungslos
gefährliche Programme auszuführen. Diese Probleme sind
nur durch Umsteigen auf neueste, korrigierte Versionen zu beheben,
falls solche schon vorliegen.
Zu Fehlern in Version 4 und Version 5.Preview siehe
http://pages.whowhere.com/computers/cuartangojc/cuartangoh1.html,
dieser Fehler ermöglicht es Unbefugten, alle Ihre Dateien zu
lesen (diese Daten enthalten u. U. Passwörter!)
- ActiveX:
- Microsoft Internet Explorer und andere Programme mit ActiveX
enthalten ebenfalls ein massives, inhärentes
Sicherheitsproblem, wenn Sie das Downloading aktiver
Inhalte, also von Programmen erlauben, da diese mit voller
Kontrolle über Ihren Rechner ablaufen, also wirklich alles
machen können. Diese Probleme können, falls vom Programm
vorgesehen, durch Deaktivierung von ActiveX bzw. von Download
active contents umgangen werden. (Im Vergleich dazu laufen
Java-Programme in einer virtuellen Maschine, können also -
solange diese virtuelle Maschine sauber programmiert ist - keinen
Schaden anrichten.)
- Java:
- Viele ältere WWW-Programme mit Java-Unterstützung,
aber auch Netscape Navigator/Communicator in den Versionen 4.0 bis
4.05, enthalten massive, sehr verschiedene Sicherheitsprobleme in
der virtuellen Java-Maschine, die es Unbefugten ermöglichen,
beliebige Dateien, auf die Sie zugreifen dürfen, an Dritte
weiterzugeben, zu zerstören oder zu ändern, also auch
mit Viren zu versehen. Diese Probleme können durch Umsteigen
auf neuere Versionen oder notfalls, falls vom Programm vorgesehen,
durch Deaktivierung von Java umgangen werden. Die Arbeitsgruppe
Secure Internet Programming an der Princeton University
fasst Nachrichten und
Neuigkeiten zu Problemen mit Java und einigen anderen
Bereichen zusammen.
- Cookies:
- Ebenfalls personenbezogene Daten können ohne Ihr
Einverständnis mit Hilfe von sogenannten Cookies gespeichert
und abgerufen werden. Allerdings können nur solcher Daten
übertragen werden, die Sie früher schon einmal an die
gleiche Stelle übertragen haben. Damit ist allerdings eine
Zuordnung zwischen verschiedenen Sitzungen und damit das Anlegen
eines Persönlichkeitsprofils möglich. Diese Probleme
können meistens nicht umgangen werden. Manche WWW-Programme
bieten aber immerhin die Möglichkeit, den Nutzer vor dem
Abspeichern eines Cookies zu warnen. Auch werden die Cookies in
Dateien auf Ihrem Rechner gespeichert, die Sie vor einem erneuten
Aufruf des WWW-Programms löschen können.
Weitere, ausführliche Informationenen zu Cookies finden
Sie auf der Kopie
einer FAQ-Seite von Compuserve. Das Original finden Sie
hier.
Zu den auf diesen Seiten genannten Sicherheitsrisiken ist
allerdings noch eine unerfreuliche Ergänzung notwendig:
Mittlerweile haben sich viele Firmen in Ringen
zusammengeschlossen. Diese Ringe verwenden jeweils eine gemeinsame
Komponente auf ihren Seiten, meist in Form von Bildchen, die von
einem gemeinsamen zentralen Server geladen werden. Da diese Firmen
die Cookies jetzt nicht mit dem Text, sondern mit diesem Bildchen
verbinden, haben alle diese Firmen im Ring Zugriff auf alle
Informationen, die man irgendwann einmal an eine beliebige dieser
Firmen weitergegeben hat. Die Firmen sind so in der Lage, ein
perfektes Persönlichkeitsprofil aufbauen!
- E-Mail und NetNews:
- Besonders gefährlich ist bei vielen WWW-Programmen, dass
sie JavaScript-, Java- und ActiveX-Programme nicht nur von
WWW-Seiten aus starten, sondern auch dann, wenn Sie sich E-Mails
oder NetNews-Artikel anschauen, die im HTML-Format geschrieben
sind. Damit sind Sie gezielten Angriffen auf Ihre Daten
ausgesetzt!
- Passwörter:
- Sie sollten niemals irgendwelche Passwörter auf Ihrem
System abspeichern. Wie das im März 1998 bei T-Online
aufgedeckte Sicherheitsloch beweist, können durch Programme,
die nach der Methode der Trojanischen Pferde vorgehen, diese
Passwörter an Dritte übermittelt werden. Durch
verschiedene Programmierfehler können auch die Versionen 4.0
bis 4.04 des Netscape Communicator, die Versionen 4.0 bis 4.01 des
Microsoft Internet Explorer sowie auch etliche andere Versionen
verschiedener Programme, vor denen oben gewarnt wird, als
Trojanische Pferde eingesetzt werden.
- Leichtsinn:
- Durch unvorsichtiges Handeln können Sie natürlich
noch viele weitere Sicherheitsprobleme schaffen: Beim Einrichten
von Helper Applications und Plug-Ins für Ihren
WWW-Browser sollten Sie die gleiche Vorsicht wie beim Schutz vor
Viren und Trojanischen Pferden walten lassen: Installieren Sie
keine Programme und Daten, denen Sie nicht unbedingt vertrauen
können. Nur durch die Missachtung dieser Regel durch Hunderte
von T-Online-Nutzern konnten die im März 1998 an die
Öffentlichkeit getretenen Hacker deren Zugangsdaten
ermitteln.
Weitere Informationen zu verschiedenen Problemen finden Sie auf
den WWW-Seiten der Hersteller. Folgen Sie dazu den oben
eingerichteten Querverweisen.
Zusätzliche Hinweise zu einzelnen Programmen
Netscape
Navigator und Communicator
- Schalten Sie alle oben genannten Komponenten aus.
- Löschen Sie vor jeder Sitzung die Datei cookies
oder cookie.txt oder ähnlich im
Netscape-Verzeichnis.
- Bei manchen Versionen unter manchen Betriebssystemen mag es
funktionieren, wenn man die Cookie-Datei mit Schreibschutz
versieht oder durch ein gleichnamiges Verzeichnis ersetzt. Andere
Versionen stürzen dann aber möglicherweise ab.
Microsoft Internet
Explorer
- Bei Version 4.x befolgen Sie bitte die
Einstellungshinweise von P. Kolloczek vom DaWIN-Team
- Schalten Sie alle oben genannten Komponenten aus.
- Stellen Sie die Sicherheitseinstellungen auf maximal und
schalten Sie zusätzlich von Hand die dann noch nicht
eingeschalteten Sicherheitsmaßnahmen ein.
- Löschen Sie vor jeder Sitzung die Datei cookies
oder cookie.txt oder ähnlich im
Internet-Explorer-Verzeichnis.
- Bei manchen Versionen unter manchen Betriebssystemen mag es
funktionieren, wenn man die Cookie-Datei mit Schreibschutz
versieht oder durch ein gleichnamiges Verzeichnis ersetzt. Andere
Versionen stürzen dann aber möglicherweise ab.
Quelle:
http://www.uni-muenster.de/WWW/Sicherheit.html