icon/eigenes.gif

Damit Sie sich einen Überblick verschaffen können haben wir für Sie die wichtigsten Aufgaben und Aspekte der Tele-Akademie zusammengestellt.

Die einzelnen Kapitel rufen Sie entweder durch die Aktivierung der Hyperlinks auf, oder Sie bewegen sich anhand der Bildlaufleiste durch die Texte.

  • Einleitung
  • Tele-Learning-wozu?
  • Zielgruppen
  • Lernszenarium-Tele-Teaching
  • Lernszenarium-Tele-Tutoring
  • Lernszenarium Open-Distance-Learning
  • Die technische Seite
  • Kooperationen

  • Die Tele-Akademie


    Die Tele-Akademie ist eine Einrichtung der Fachhochschule Furtwangen (FHF). Sie wurde im September 1995 gegründet mit der Aufgabe, die wissenschaftliche Weiterbildung an der Hochschule zu koordinieren und dabei insbesondere die Anwendung neuer Lerntechnologien zu erproben.

    Über den Einsatz lokaler Multimedia-Lernprogramme hinaus bietet das Zusammenwachsen von Informations- und Kommunikationstechnologien die Möglichkeit, neue, telematik-gestützte Formen des Fernlernens zu entwickeln. Just-in-Time-Training, Training-On-Demand und Lernen in ortsunabhängigen Teams und globalen Netzwerken könnten unter dem Aspekt des lebenslangen Lernens neue Perspektiven in der Aus- und Weiterbildung eröffnen.

    Die konkreten Aufgaben der Tele-Akademie in diesem Zusammenhang bestehen im Aufbau einer organisatorisch-medientechnischen Infrastruktur zur Durchführung von Tele-Lehrgängen, der zielgruppenorientierten medien-didaktischen Aufbereitung von Lerninhalten sowie in der inhaltlich-organisatorischen Betreuung der Teilnehmer.

    Dokumentenanfang


    Tele-Learning - wozu?

    Multimediales Lernen ist inzwischen zu einem festen Bestandteil der betrieblichen Aus- und Weiterbildung sowie der Lehre an den Hochschulen geworden. Sein didaktischer Nutzen ist in vielen Fällen empirisch belegt und lerntheoretisch untermauert. Die aktuelle mediendidaktische Diskussion in innovativen Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen befaßt sich inzwischen intensiv mit Fragen des Tele-Learnings, das in den meisten Fällen computerunterstütztes, multimediales Lernen mit einschließt.

    Tele-Learning beinhaltet zahlreiche Komponenten, die - je nach Interessenlage - unterschiedlich gewichtet und kombiniert werden.

    Diese Komponenten werden in dieser Folie verdeutlicht.

    Dokumentenanfang


    Zielgruppen

    Das Studienangebot der FHF umfaßt zahlreiche Studiengänge aus den Bereichen Informatik, Ingenieurswissenschaften und Betriebswirtschaft. Das Weiterbildungsangebot der Tele-Akademie wird sich deshalb an diesen inhaltlichen Schwerpunkten orientieren.

    Als Zielgruppen kommen daher in Betracht:

    Ingenieure und Informatiker, die sich fachlich auf dem neuesten Stand halten wollen; Studenten im In- und Ausland, die Studienthemen vertiefen oder ergänzen möchten; sonstige Personen mit dem Ziel, sich aus privaten oder beruflichen Gründen weiterzuqualifizieren; Unternehmen und Behörden, die planen, Tele-Lernphasen in betriebliche Aus- und Weiter-bildungskonzepte zu integrieren; Arbeitsämter, die neue Wege zur beruflichen Fortbildung und Umschulung von Arbeitslosen suchen.
    Eine tabellarische Aufstellung der Zielgruppen bietet Ihnen diese Folie.

    Dokumentenanfang


    Lernszenarium-Tele-Teaching

    Eine typische Anwendung eines solchen Szenarios wäre etwa die Übertragung eines Kongresses oder einer Vorlesung an eine entfernte Hochschule, aber auch eine Live-Einblendung aus Labors, Operationssälen, Industriebetrieben u.ä.. Dabei ist Tele-Teaching mehr als nur die digitale Übertragung von "sprechenden Köpfen" - vielmehr bedarf es hierzu einer speziellen Didaktik und informationstechnischer Tools.

    Beim Tele-Teaching steht der Aspekt der Wissens-Vermittlung im Vordergrund. Der Lernende nimmt in erster Linie Informationen auf, hat aber die Möglichkeit, Fragen an den Lehrenden zu stellen und an Diskussionen teilzunehmen. Realisiert wird dies mit Hilfe eines Video-Konferenzsystems auf PC-Basis mit direkten Feedback-Möglichkeiten in Wort und Bild (synchrone Kommunikation per ISDN), oder aber mittels eines Mailbox-systems, das eine asynchrone und überwiegend schriftliche Kommunikation ermöglicht.
    Zur visuellen Erläuterung steht Ihnen diese Folie zur Verfügung.

    Dokumentenanfang


    Lernszenarium-Tele-Tutoring

    Beim Tele-Tutoring sind zwei Varianten zu unterscheiden: Lernen mit asynchronen und mit synchronen Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Lernern und Lehrenden.

    Die asynchrone Variante läßt sich umschreiben als betreutes Fernstudium, bei dem sich der Lerner mit Hilfe unterschiedlichster Medien online oder offline ein Thema unter Anleitung erarbeitet. Bei Rückfragen, Meinungsäußerungen usw. kommuniziert der Lerner per Mailbox mit dem Lehrenden/Tutor.

    Bei der synchronen Variante besteht die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme inklusive Document Sharing mit dem Lehrenden/Tutor per Videokonferenzsystem. Diese Variante findet ihren sinnvollen Einsatz etwa als Post-Education-Support zur Lerntransfersicherung im Rahmen einer betrieblichen Weiterbildungsmaßnahme.

    Beiden Varianten gemeinsam ist die Möglichkeit zur Bildung von Diskussionsforen und überregionalen Lernergruppen, die mittels Mailbox oder Videokonferenzsystem kooperieren.
    Die Folie Tele-Tutoring veranschaulicht dieses Lernszenario.

    Dokumentenanfang


    Lernszenarium-Open-Distance-Learning

    Unter Open Distance Learning ist hier zu verstehen das nicht angeleitete, meist arbeitsplatznahe Lernen bei Bedarf ("Learning on Demand" bzw. " Just-in-Time-Learning" versus "Lernen auf Vorrat") unter Rückgriff auf strukturierte und evtl. per Hyperlinks verknüpfte Lern- und Informationsdatenbanken. Eine fakultative Betreuung des Lerners durch Tutoren mit Hilfe eines Mailboxsystems sollte gewährleistet sein.
    Diese Methode ist auf folgender Folie dargestellt.

    Dokumentenanfang


    Die technische Seite

    Die Anwender von Tele-Learning benötigen Zugang zu einem PC mit Modem bzw. PC mit ISDN-Videokonferenzsystem. Als Schnittstellen zwischen Tele-Akademie und Lernern dienen ISDN und Internet. Auf diesen Plattformen werden die unterschiedlichen Tele-Learning-Varianten realisiert.

    Im Falle einer Tele-Konferenz mit "IRC" bedeutet das die gemeinsame Diskussion über Tastatureingabe und Bildschirmausgabe. Jeder Teilnehmer kann sofort auf andere Eingaben reagieren. Die synchronen Dienste sind auf dieser Folie wiedergegeben.

    Mit den zeit- und ortsunabhängigen asynchronen Diensten lassen sich umfassende Varianten des Informationsaustausches und der Kommunikation realisieren.

    Ein Beispiel ist die Bearbeitung einer Aufgabe in aller Ruhe "offline". Anschlieþend wird sie als Datei per "ftp" an die Tele-Akademie bzw. den Dozenten übertragen.
    Die Möglichkeiten der Nutzung des Internets finden Sie auf folgender Folie.

    Dokumentenanfang


    Kooperationen

    Bei der Erprobung neuer telematik-unterstützter Lehr-/Lernformen sieht die Tele-Akademie ihre primäre Aufgabe in der mediendidaktischen Beratung, der Entwicklung und Konzeptionierung von Tele-Lerneinheiten sowie im Support bei der Installation von Telekommunikations-Hard- und Software.

    Zur Realisierung von Tele-Learning-Projekten in (Hoch-) Schul- und Unternehmensbereichen kooperiert die Tele-Akademie eng mit Kammern, Verbänden, staatlichen Einrichtungen und Unternehmen der Region.
    Dies wird in der Folie Kooperationspartner verdeutlicht.

    Dokumentenanfang


    zur Homepage der Tele-Akademie