Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 18-28

Autor: Florian Eitel (München, Deutschland)
Qualitätsmanagement des Medizinunterrichts

Zusammenfassung
Wegen der strukturellen Ursachen der universitären Ausbildungsmisere kann Qualitätsmanagement, das strukturverbessernd wirkt, als Problemlösungsstrategie verwendet werden. Methodische Grundlage des Qualitätsmanagements ist die Evaluation. Evaluation erstreckt sich aber nicht nur wie bei der Qualitätssicherung auf den Unterrichtsprozeß und dessen Ergebnis, sondern auch auf die materielle, personelle und konzeptionelle Struktur des Curriculums. Im Folgenden wird beschrieben, welche Effekte mit diesem Qualitätsmanagement- Modell im Münchener Curricularen Innovationsprojekt (M-CIP) erzielt werden. Dabei erscheint neben der Beschreibung der Effizienz des M-CIP vor allem eine neue konzeptionelle Sicht des Unterrichtsprozesses von Bedeutung, nach welcher das Curriculum auf drei Lernebenen konzipiert wurde: 1) Wissenserwerb, 2) Fertigkeitentraining sowie 3) Arbeiten im Berufsfeld (Unterricht am Krankenbett). Es wird empirisch gezeigt, daß die verschiedenen Lernebenen unterschiedliche didaktische Ansätze erfordern, um das curriculare Ziel: selbstgesteuertes, intrinsisch motiviertes Weiterlernen zu erreichen.



Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 29-43 [Text: englisch]

Autor: Wim H. Gijselaers (Maastricht, Niederlande)
Grundsätzliche Überlegungen zu Evaluationsverfahren: Ziele, Verläßlichkeit, Validität und Nutzen

Zusammenfassung
Seit 1981 evaluiert die Medizinische Fakultät der Universität Limburg (Maastricht) ihre Lehre. Dadurch erhält sie Informationen über Probleme der Ausbildung aber auch Anhaltspunkte über Möglichkeiten der Verbesserung. Dieses Verfahren bewirkt auch Veränderungen, solange bestimmte Vorbedingungen erfüllt sind. Der Artikel beschreibt das Verfahren und geht auf Kernfragen der Evaluation der universitären Lehre ein.



Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 44-65 [Text: englisch]

Autor: William Fulton (Wien, Österreich)
Grundsätzliche Überlegungen zu Evaluationsverfahren: Ziele, Validität und Nutzen

Zusammenfassung
Evaluationsverfahren werden von meiner persönlichen und praxisorientierten Perspektive als "Lehrkörperkoordinator" (* Studiendekan) einer privaten amerikanischen Universität, der für die Durchführung der Lehrveranstaltungsevaluationen wie auch für die Anwendung der so erhaltenen Informationen zur Verbesserung der Lehreffektivität verantwortlich ist, betrachtet. Meiner Meinung nach sind die primären Ziele des Evaluationsverfahrens die Verbesserung der Lehre, die Beurteilung eines Professors um über Vertragesverlängerung zu entscheiden und um die nötige Information zur Auswahl der Lehrveranstaltungen den Studierenden zur Verfügung zu stellen. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Forschungsergebnissen zeigt, daß Lehrveranstaltungsevaluationen eine hohe Validität besitzen und daher dieses Verfahren rechtfertigen. Evaluationsverfahren sind die Basis für ein Programm zur kontinuierlichen Verbesserung der Lehre, aber der Schlüssel zum Erfolg liegt in einem System von flankierenden Maßnamen, die einem Lehrer bei der Verbesserung seiner Lehre durch Information und Training Hilfestellung geben. Primär ist die Schaffung einer institutionellen Kultur, die kontinuierliche Verbesserung durch Experimentierfreudigkeit und Personalentwicklung anstrebt, notwendig.



Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 66-76 [Text: englisch]

Autoren:Lambert W.T. Schuwirth and C.P.M. van der Leuten (Maastricht,Niederlande)
Qualitätskontrolle: Bewertung und Prüfungen

Zusammenfassung
Es ist wichtig eine optimale Qualität der Prüfungen im Medizinstudium anzustreben, da sie als Voraussage über künftige Leistungen dienen. Solche Voraussagen sollten immer auf einer korrekten Bewertung der gegenwärtigen Situation basieren, daher ist der Qualität dieser Prüfungen ein hoher Grad an Aufmerksamkeit zu widmen. Diese Qualität kann als Validität (mißt die Prüfung wirklich die Qualifikationen die wir messen wollen?) und Verlässlichkeit (macht die Prüfungsnote wirklich eine richtige Aussage über die Qualifikation des Prüflings?) ausgedrückt werden. Eine wichtige Fehlerquelle in Bezug auf diese Größen ist eine zu geringe Zahl von Prüfungsfragen. Zu wenige Fragen bewirkt eine geringe Verlässlichkeit und als Folge eine inadequate Validität der Prüfung. Dies ist meist die Folge einer allzu intensiven Auseinandersetzung mit der richtigen Form anstatt der richtigen Inhalte einer Prüfung, aus dem Glauben herraus, daß gewisse Prüfungsformen von vornherein anderen überlegen sind. Viele wissenschaftliche Untersuchungen haben aber gezeigt, daß Inhalte der Prüfungsfragen und nicht die Prüfungsform das ausschlaggebende sind. Eine Qualitätskontrolle der Bewertung erfordert eine gründliche wissenschaftliche Überprüfung des gesamten Prüfungsystems, der verwendeten Prüfungsfragen, der Wahl der Kriterien um zwischen Genügend und Nichtgenügend zu differenzieren und der Prüfungsordnung.



Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 77-99

Autoren:Gottfried S. Csanyi und Richard März (Wien, Österreich)
Evaluation der Lehre an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien (ELM-Projektantrag)

Zusammenfassung
Dieser Beitrag ist die redaktionell überarbeitete Version eines von den Autoren formulierten Projektantrages, den die Studienkommission der Medizinischen Fakultät der Universität Wien im Juni 1995 beim Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BMWFK) eingereicht hat. An der inhaltlichen Aussage hat sich durch die Bearbeitung nichts geändert. Als das Projekt am 20. Oktober beim Workshop "Qualität der Lehre" in Graz vorgestellt wurde, war der Antragstellerin allerdings bereits vom BMWFK mitgeteilt worden, "daß dem Antrag derzeit nicht näher getreten werden kann" 1.
Der Artikel informiert über die Hintergründe, die zur Formulierung des Antrags geführt haben, und die Ziele, die mit dem geplanten Projekt verbunden wurden; über die Arbeitsweisen und Strategien, die zum Einsatz kommen sollten, die Resultate, die wir erhofft, erwartet bzw. befürchtet haben, und den Aufwand, den die Durchführung des ELM-Projekts verursacht hätte.

1
Die knappe Begr¸ndung daf¸r lautete: "Abgesehen von vielfachen methodischen Einwänden stellt das Projekt eigentlich eine Studienreforminitiative dar (sic!), die weder mit der derzeit laufenden Studienreform Medizin noch dem geplanten neuen Studienrecht in Einklang zu bringen ist. Dar¸ber hinaus w¸rde auch die momentane budgetäre Situation eine Auftragserteilung in dieser Gröþenordnung nicht zulassen."



Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 140-148

Autor: Ernst Hofer (Graz, Österreich)
Evaluation - der Weg zur Qualität in der Lehre oder zur stromlinienförmigen Universität? - Persönliche Überlegungen zum Workshop "Qualität der Lehre in der Medizin"

Zusammenfassung
Evaluation der Lehre, im Ausland seit Jahrzehnten ein Thema, ist in Österreich erst in den letzten Jahren öffentlich gemacht worden und stößt bei weiten Teilen der Betroffenen auf Skepsis bis Ablehnung. Seminare für Rhetorik, Kommunikation, Hochschul-Didaktik werden angeboten, erreichen aber nur die ohnehin Interessierten und können keine "Patentlösungen" liefern. Durch den Workshop wurden die unterschiedlichen Ansätze des Qualiätsmanagements der Lehre in Europa (Holland, Deutschland) und Amerika verdeutlicht, woraus für Österreich einige Voraussetzungen abzuleiten sind, unter welchen eine Evaluierung der Lehre stattfinden könnte. Erst nach Festlegung und/oder Schaffung vergleichbarer Rahmenbedingungen kann durch gezielte Pilotprojekte mit begleitenden didaktischen Trainings- und Fortbildungsmöglichkeiten sowie der Zuordnung eines hohen Stellenwerts der Lehrtätigkeit im Curriculum, dieser Prozeß im Bereich der Medizin begonnen werden.



Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 163-167

Autor: Johannes Fruhwirth (Graz Österreich)
Qualitätszirkel als Instrument zur Sicherung und Verbesserung des Standards universitärer Lehrveranstaltungen

Zusammenfassung
Die Unzufriedenheit aller Beteiligten mit der universitären Ausbildung und der zunehmende Kostendruck auch für die Universitäten haben dazu geführt, auch in diesen Bereich den Begriff des Qualitätsmanagements einzubringen. Als Grundlage dient die stufenweise Prozeßevaluation der Lehre. Der Qualitätszirkel ist dabei als Instrument zur Qualitätssicherung ebenso geeignet wie er gestaltend in die Prozeßverbesserung eingreift. Es soll so eine bessere Identifikation des Lehrpersonals mit der Universität erreicht und durch dynamische Entwicklung der Unterrichststandards die Zufriedenheit aller Beteiligten gesteigert werden.



Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 171-186

Autor: Lukas Mitterauer (Wien, Österreich)
Evaluation im Hochschulbereich

Zusammenfassung
Der Artikel diskutiert strukturelle und gesellschaftliche Änderungen, deren Einfluß auf den Hochschulbereich der Evaluation einen hohen Stellenwert zuordnen. Aus den sich ändernden Rahmenbedingungen lassen sich Funktionen für Hochschulevaluation formulieren. Danach wird ein Evaluationsmodell (CIPP-Modell) beschrieben, das den Anforderungen des Hochschulsystems besonders entgegenkommt. Im vierten Kapitel wird versucht aus den in hochschulrelevanten Gesetzen niedergeschriebenen und sehr allgemein formulierten Zielen Fragestellungen für Evaluationen zu extrahieren.



Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 187-193

Autor: Michael Schratz (Innsbruck, Österreich)
Qualitätssicherung in der universitären Lehre durch computerunterstützte Evaluation (Teaching Evaluation Assistant)

Zusammenfassung
Qualitätssicherung in der universitären Lehre findet üblicherweise mit Hilfe standardisierter Fragebögen statt. Das Problem bei dieser Form der Evaluation ist ihr summativer Charakter: die Konsequenzen der Ergebnisse können nicht mehr auf die aktuelle Lehrsituation angewendet werden. Mehr sogar, der Zeitpunkt der Datenerhebung und jener, zu dem die Ergebnisse bekannt werden, fallen so weit auseinander, daß die unmittelbare Motivation meist nicht mehr für konkrete Entwicklungsschritte genützt werden kann. Das Computerprogramm Teaching Evaluation Assistant (TEA) ist entwickelt worden, um Hochschullehrern die Möglichkeit zu geben, eine sofortige formative Evaluation ihrer Lehrveranstaltungen durchzuführen. Die Studierenden tippen ihre Antworten auf die gemeinsam entwickelten Fragen direkt in den Computer, sodaß die Ergebnisse sofort verfügbar sind und - mit der Perspektive einer kurzfristigen Änderung des Lehrverhaltens - auch sofort diskutiert und verarbeitet werden können. Der TEA kann daher als vielversprechendes Instrument zur Personal- und Organisationsentwicklung betrachtet werden.



Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 194-213

Autor: Gerhard S. Barolin (Feldkirch, Österreich)
Die medizinische Lehre - ein österreichisches Notstandsgebiet!

Zusammenfassung
Die Hauptprobleme und -defizite der medizinischen Lehre in Österreich liegen in einem Mangel an Motivation und fehlender Lehrevaluation, der Grundlage von Qualitätssicherung. Das Projekt "Kompaktlehrversuch im Fach Neurologie" mit integriertem Rigorosum, problemorientiertem Lernen und Lernen am Krankenbett zeigt die Möglichkeit einer qualifizerter Ausbildung auch innerhalb des bestehenden Systems. Es ist nicht unbedingt notwendig, auf Veränderungen zu warten, die durch Druck von außen erzwungen werden, insbesondere da Regierungsstellen ihre Aufgaben seit Jahrzehnten nicht erfüllen und ihrerseits zum Handeln gezwungen werden sollten.



Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 214-227

Autor/inn/en: Birgit Hladschik, Wolfgang Lischka, Georg Weinländer, Martina Hexel und Oskar Frischenschlager (Wien, Österreich)
Evaluation eines psychoonkologischen Praktikums für Studierende

Zusammenfassung
Im Rahmen einer medizinpsychologischen Lehrveranstaltung hatten die Teilnehmer Gelegenheit, onkologische Patienten zu betreuen. Am Beginn und am Ende des Seminars wurde ein Fragebogen vorgegeben, mit dessen Hilfe Vorerfahrungen, Einstellungen zu Krebskranken, Erwartungen an die Lehrveranstaltung, Angst vor dem Kontakt mit Krebspatienten, die subjektive Bedrohlichkeit der Krebserkrankung u.a. erhoben wurden. Die Angaben, die sich auf Erinnerungen an frühere Erlebnisse mit Krebskranken beziehen, verändern sich nicht zwischen den beiden Befragungszeitpunkten, was als Hinweis auf eine gute Retest-Reliabilität interpretiert wird. Die Bedrohlichkeit der Krebserkrankung ist nach dem Seminar geringer geworden, die Angst vor dem Kontakt mit Krebskranken hat deutlich abgenommen. Zahlreiche andere, allerdings nur qualitativ erhobene Einschätzungen muten nach dem Seminar erfahrungsnäher und differenzierter an.



Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 228-243

Autorin: Marianne Springer-Kremser (Wien, Österreich)
Evaluierung der Wahlausbildung "Fokussierende Beratung / Kurzpsychotherapie"

Zusammenfassung
Nach einer kurzen Übersicht über Aufgaben, Ziele und Kategorisierung von Mustern der Evaluationsforschung, wird das im vorliegenden Bericht verwendete Evaluationsmuster als eine Kombination des akademischen und prozeß- bzw. nutzenorientierten Musters definiert. Danach werden Struktur, Organisation und Inhalt der zu evaluierenden Lehrveranstaltung beschrieben und deren Lernziele erläutert. Nach einer Darstellung der Evaluationsinstrumente werden die Rückmeldungen der StudentInnen über den Lerngewinn vorgestellt und anhand von graphischen Darstellungen diskutiert. Es kann gezeigt werden, daß die Verbesserung der diagnostischen Fähigkeiten der Studierenden abhängig ist von einer Annäherung an die wichtigsten Elemente der psychoanalytisch-psychotherapeutischen Techniken, d.h. Handhabung von Widerstand, Übertragung und Gegenübertragung sowie Einhaltung der technischen Neutralität.



Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 244-253

Autor/inn/en: Anne-Kathrin Hänel, Gertrud Marktl, Gertraud Muhr, Siegmund Reisenzein und Friedrich Sporis (Klagenfurt,Österreich)
Versuch und Irrtum - Probleme mit der Studienberechtigungsprüfung: Eine Evaluationsstudie

Zusammenfassung
Die Studie dokumentiert die praktische Erprobung eines Evaluationsmodells. Es handelt sich um ein prozeßorientiertes und prozeßbegleitendes Feedback-Modell. Das methodische Vorgehen in dem Modell umfaßt die Momente: theoretische Aufarbeitung bestehender Modelle, teilnehmende Beobachtung, Gruppen- und Einzelinterviews, Feedback, Maßnahmen und Vorschläge. Gegenstand der Evaluation ist die Einrichtung des Studienberechtigungswesens an der Universität Klagenfurt. Ergebnis der Arbeit: Sie beweist erstens die Tauglichkeit des Evaluationsmodells und zweitens zeigt sie wichtige Probleme des Studienberechtigungswesens auf (z.B. mangelnde organisatorische und institutionelle Einbindung, Studenten 2. Klasse).



Zeitschrift für Hochschuldidaktik Nr. 1-2/1996
Qualität der Hochschullehre -
Proceedings des Workshops an der Medizinischen Fakultät Graz und weiterführende Beiträge
Seite 254-263

Autoren: Gerhard Botz und Gerald Sprengnagel (Salzburg, Österreich)
Zeitgeschichte als Multimedia-Geschichte und Hi-Tech-History - Allgemeine Überlegungen zur Implementierung an österreichischen Universitäten

Zusammenfassung
Seit den Siebzigerjahren werden die Geschichtswissenschaften durch einen intensiver werdenden Dialog mit anderen Disziplinen gekennzeichnet. Computeranwendung, Quantifizierung, Oral History und Qualitative Forschung, Bildanalyse und Semiologie bildeten ein Bündel von neuen Zugängen und Methodologien. Die aktuelle technisch-kulturelle Revolution der digitalen Präsentation des Wissens wird nach der Meinung der Autoren eine weitere Neuorientierung der geschichtswissenschaftlichen Methodologie bewirken. Der Artikel diskutiert die Anforderungen und Vorteile von Internet und Multimedia und deren Verwendung in den Bereichen der wissenschaftlichen Kommunikation, der Lehre und praktischen Ausbildung sowie von Publikationsstrategien und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der institutionalisierten geschichtswissenschaftlichen Forschung.


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