Vorwort des Herausgebers - Zum relaunch 2003
p@psych, das erste
pädagogisch-psychologische e-zine im internet versucht seit dem
ersten Erscheinen im net 1996,
die Möglichkeiten des neuen Mediums für die Publikation von
pädagogisch-psychologischen Arbeiten kreativ zu nutzen.
Die
vorerst eher zähe Entwicklung lag einerseits daran, dass nur
wenige qualitativ ansprechende Arbeiten angeboten wurden,
andererseits auch daran, dass die Forderung der HerausgeberInnen nach
webgerechter Darstellung von Forschungsergebnissen von den meisten
FachkollegInnen nicht erfüllt werden konnten. Viele scheuten den
Aufwand für eine solche Präsentation, zumal diese
Publikationsform für die weitere wissenschaftliche Karriere auch
heute noch eher gering bewertet wird.
Die persönlichen Erfahrungen des Herausgebers deuten jedoch darauf hin, daß diese Geringschätzung nicht berechtigt ist, denn die Publikationen im Netz werden in einem weiteren Kreis - sowohl von Fachkollegen wie in der interessierten Öffentlichkeit - immer stärker zur Kenntnis genommen, vor allem im Gegensatz zu gedruckten Veröffentlichungen. Wenn es also gelingt, Publikationsformen zu erarbeiten, die diese Verknüpfungsmöglichen auch innerhalb der scientific community stärker nutzen, sollte es keinen Grund mehr geben, Veröffentlichung auf Papier höher zu bewerten als solche im Netz (vgl. Stangl 2001). Aus diesen Gründen wurde der Jahrgang 2002 sistiert, um 2003 einen Neuanfang unter den sich rasch ändernden Bedingungen zu machen.
Um die Entwicklung eines
barrierefreien
internet (http://www.einfach-fuer-alle.de/) zu
fördern, wurde das e-zine beim relaunch 2003 vom Herausgeber
nach den Standards des W3C gestaltet, das eine Darstellung der
Inhalte in den unterschiedlichsten Medien gestattet. Das machte eine
strikte Trennung von Inhalt und Layout notwendig, wobei das Zweite
durch die Verwendung externer style-sheets realisiert wird.
Neben dieser äußeren Veränderung sind für das kommende Jahr auch Veränderungen inhaltlicher Art geplant, wobei neben einer Erweiterung des editorial boards auch die Verbesserung der interaktiven Möglichkeiten im Vordergrund stehen.
W.S.
Inhalt
Christian Gleser
Ruhr-Universität Bochum
Institut für Pädagogik - Lehrstuhl für
Pädagogische Psychologie
'Respekt' in der
Lehrer-Schüler-Beziehung. Eine explorative Studie zu einem fast
vergessenen Begriff.