Österreichische Gesellschaft
für Forschung und Entwicklung
im Bildungswesen

Protokoll über die Gründungsversammlung der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB)

 

 

Zeit: Freitag, 31.3.2000, 18.00 &emdash; 19.04 (erster Teil)

 

Ort: HS 1 der Pädagogischen Akademie die Diözese Wien, Mayrweckstrasse 1, 1210 Wien

 

Teilnehmer:

Die Versammlung wurde von den Proponenten H. Altrichter, F. Eder und J. Mayr zum Zweck der Gründung der Gesellschaft mit Schreiben vom 2. März 2000 einberufen. Es sind 16 Personen anwesend, die vorhaben, den Verein zu gründen und ihm als Mitglieder anzugehören:

o.Univ.-Prof.Dr. Herbert Altrichter

Dr. Helmut Bachmann

Dr. Gerhild Bachmann

a.Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Eder

Mag. Dagmar Hackl

Prof. Dr. Gerhard Hager

Dr. Franz Hammerer

Dr. Hildegard Kolar

Dir. Dr. Alfred Kowarsch

Prof. Dr. Johannes Mayr

Dr. Helene Miklas

Manfred Porsch

Dr. Franz Rauch

Dr. Andrea Seel

Dr. Marianne Wilhelm

Mag. Margarete Wonesch

Außerdem haben folgende nicht anwesende Personen ihre Unterstützung der Vereinsgründung genannt:

Dr. Harald Eichelberger

Dr. Ewald Feyerer

Mag. Elisabeth Furch

Dir. Dr. Josef Fragner

a.Univ.-Prof. Dr. Franz Kroath

o.Univ.-Prof. Dr. Werner Lenz

Dr. Erich Mayr

o.Univ.-Prof. Dr. Jean-Luc Patry

Prof. Dr. Peter Posch

Dir. Dr. Hans Schachl

Univ.-Prof. Dr. Michael Schratz

Dir. Dr. Manfred Teiner

Univ.-Prof. Dr. Josef Thonhauser

Prof. Dr. Mag. Ilsedore Wieser

Mag. Peter Zellmann

Prof. Altrichter berichtet kurz über die Entstehungsgeschichte des Vorhabens

  • Gründung eines Proponentenkomitees im Abschluß an die Tagung "Bildungsforschung für die Schulentwicklung" im September 1999 in Linz,
  • Beauftragung an Altrichter, Eder & Mayr zur Einleitung der erforderlichen Schritte,
  • Entwurf und Diskussion einer vorläufigen Satzung,
  • Anzeige der Absicht der Vereinsgründung und die ergangene "Nichtuntersagung" durch die Polizei

und erläutert die wichtigsten Ziele, insbesondere die Förderung der Professionalisierung der Arbeit im Bildungswesen über bestehende Grenzen hinweg durch Förderung der Kommunikation untereinander und Einrichtung stützender Netzwerke, insbesondere auch durch die Einrichtung von Sektionen im Rahmen der Gesellschaft.

Die Vorverlegung des ursprünglich für Herbst 2000 geplanten Termins der Gesellschaftsgründung resultiert aus der Absicht, den damaligen "Schwung" nicht zu verlieren und möglichst früh über eine handlungsfähige Grundstruktur zu verfügen, insbesondere auch zur Vorbereitung einer ersten Generalversammlung im Rahmen der der UNESCO-Tagung "Lehrerbildung" vom 28.-30. September 2000 in Innsbruck.

In der Diskussion werden folgende Themen aus den Statuten angesprochen:

  • Aufnahme von Personen, die wegen fehlender Publikationen möglicherweise die Aufnahmekriterien nicht erfüllen, aber sehr viel Erfahrung mit Entwicklungsprojekten haben (z.B. Mitarbeiter an den Pädagogischen Instituten)? Dazu wird grundsätzlich darauf verwiesen, daß die Teilnahme an den Aktivitäten der Gesellschaft nicht an die Mitgliedschaft gebunden ist, andererseits aber die Ermöglichung von "assoziierten Mitgliedern" (z.B. auch für Studierende) sinnvoll erscheinen könnte (evtl. als Vorschlag für die Generalversammlung in Innsbruck).
  • Was heißt "Entwicklung" (im Vereinsnamen) und welchen Stellenwert hat sie? Es besteht Übereinstimmung, daß neben traditioneller Forschung auch "reflektierte Praxisentwicklung" ein anerkanntes Qualitätskriterium darstellt. Dies kommt auch in der Namensgebung der Gesellschaft zum Ausdruck. (Qualitätsstandards für die Aufnahme können auch innerhalb der einzelnen Sektionen noch einmal diskutiert und festgelegt werden.)

Zur Vorbereitung des Gründungsaktes werden Herbert Altrichter zum Sitzungsführer (einstimmig) und Ferdinand Eder (mit einer Stimmenthaltung) zum Schriftführer für die Gründungssitzung gewählt. Zusätzlich erklären die gründungswilligen Anwesenden ihren Beitritt zur Gesellschaft und tragen sich in entsprechende Listen ein.

Der Sitzungsführer stellt den Antrag, die Anwesenden mögen beschließen, die "Österreichische Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen" (ÖFEB) zu gründen.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

 

Im Anschluß daran erfolgt die Wahl der Organe der Gesellschaft. Es wird folgender Vorschlag en bloc zur Abstimmung gebracht:

Vorsitzender:

Herbert Altrichter

Stellvertreterin:

Andrea Seel

Schriftführer:

Michael Schratz

Stellvertreterin:

Marianne Wilhelm

Kassier:

Alfred Kowarsch

Stellvertreter:

Josef Thonhauser

Sonstige Mitglieder:

Gerhard Hager, Franz Rauch

 

 

Der Vorstand wird in dieser Zusammenstellung einstimmig gewählt.

Im Anschluß an die Wahl des Vorstandes werden die folgenden Personen einstimmig zu Rechnungsprüfern gewählt:

Rechnungsprüfer:

Ewald Feyerer

Helmut Bachmann

 

Damit sind alle Organe der Gesellschaft ordnungsgemäß gewählt.

Das Protokoll über den weiteren Verlauf der Sitzung wird von der Schriftführerin, Frau Dr. M. Wilhelm, übernommen.

Übernahme des Protokolls durch die stellvertretende Schriftführerin: Marianne Wilhelm

Tagesordnungspunkt 6: Diskussion über die Aktivitäten zum Aufbau der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen

Folgende Vorschläge wurden gemacht:

  • Weitergabe der Idee und der Vorgangsweise der Gesellschaftsgründung an alle potentiellen Mitglieder &emdash; dabei sollte dargestellt werden, dass Strukturen, Sektionen, personelle Besetzung, inhaltliche Schwerpunktsetzung noch offen sind und in Innsbruck festgelegt werden;
  • Einladung zur Mitarbeit an den Vorarbeiten (wie z.B. Standards für einzelne Sektionen als Diskussionsgrundlage für Innsbruck erarbeiten);
  • Es ist wichtig, andere Gesellschaften (auch außerschulische Bereiche &emdash; Medienforschung, Päd. Soziologie usw.) &emdash; einzubinden bzw. Kontakte aufzubauen;
  • Es sollte eine Sektion für die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Gesellschaften verantwortlich sein;
  • Netzwerk für Bildungsforschung sollte entstehen;
  • Es sollten nicht zu viele Sektionen entstehen;
  • Es sollte eine Strukturierung nach unterschiedlichen "Aktionsgruppen" (wie z.B. Schulaufsicht, Schulberatung usw.) überlegt werden;
  • Qualitätsstandards sollten entwickelt und etabliert werden;
  • Kommunikationsstrukturen müssen überlegt werden;
  • Die Gesellschaft muss nach außen dargestellt und beworben werden;
  • Internet - Präsenz wäre wichtig (Koll. Hackl wird versuchen jemanden dafür zu finden);
  • Sobald das Angebot der Gesellschaft klar ist, muss die Höhe des Mitgliedsbeitrages diskutiert werden (z.B. verbilligte Abonnements für wissenschaftliche Zeitschriften &emdash; Gespräche mit Verlagen wird Univ. Prof. Dr. Altrichter führen).

7. Allfälliges

Einladung zur Tagung "INTEGER 2000" &emdash; The inclusive Approach to Teacher Development:

Zeit: 30.-31.5.2000 von 9.00 &emdash; 16.00

Ort: Pädagogische Akademie des Bundes in Wien, Ettenreichgasse 45, 1100 Wien

Anmeldung: bis spätestens 15.5.2000 bei Dr. Marianne Wilhelm

Fax: 01/ 602-91-92/303

e-mail: marianne.wilhelm@xpoint.at

Programm bitte anfordern!

  • Eine e-mail Adressenliste wird an alle Teilnehmer/innen versendet (Altrichter, Eder);
  • Bei anfallenden Ausgaben nicht auf die Rechnungslegung vergessen!
  • Die nötigen Adressenlisten können von Koll. Hackl im Ministerium bzw. von der Pädagogischen Akademie der Diözese in Wien oder dem Studienverlag zur Verfügung gestellt werden.

Schließung der Gründungssitzung durch den Vorsitzenden

Mag. Dr. Marianne Wilhelm e.h. Ferdinand Eder e.h. Herbert Altrichter e.h.

Stellvertretende Schriftführerin Schriftführer Gründungssitzung Vorsitzender

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