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Robert Löffelholz, Elke Pletzer, Lars Witte:


Flechsigs Gˆttinger Katalog Didaktischer Modelle
Unterrichtsmethode 20:

Werkstattseminar (= Werkstatt, "workshop")

 

20.1 Kennzeichen eines Werkstattseminars

"Hierbei eignen sich erfahrene Praktiker, Theoretiker oder Künstler in einer zumeist mehrtägigen Kompaktveranstaltung überwiegend aktuelles Wissen an, das entweder von einzelnen Teilnehmern eingebracht oder aber gemeinsam erzeugt wird."

 

20.2 Didaktische Prinzipien

20.3 Phaseneinteilung

20.4 Weiterführendes

Jeder Lerner ist ein verantwortlich Handelnder. Als Voraussetzung hierfür ist eine entsprechende Praxiserfahrung und Vorbildung notwendig, weiterhin die Fähigkeit zur Selbstorganisation, zur Kooperation mit anderen und die Umsetzung der Ergebnisse in die Praxis.

Die Lernumwelt gestaltet sich komplex und flexibel. Zu ihr zählen die Organisatoren, die Experten, die eingesetzten Werkzeuge und Informationsmittel, die Örtlichkeit, usw.

Die Institutionen (Weiterbildungszentren, Tagungsstätten, freie Gruppierungen) können ein Werkstattseminar interne und extern organisieren.

=> Die Wissensvermittlung umfaßt v. a. Problemlösungswissen, neue und noch wenig bekannte sowie ungesicherte Erkenntnisse aus unterschiedlichen Gebieten.

Die Zielgruppe eines Werkstattseminars ist der innovationsbereite Praktiker, der schon Erfahrung auf seinem Gebiet gesammelt hat.

Der Durchführungszeitpunkt wird in der Regel von den Teilnehmern unabhängig von Lehrgängen bestimmt.

Die Varianten des Werkstattseminars sind die Lernstatt und der Qualitätszirkel (= kleine Arbeitsgruppe von Mitarbeitern eines Unternehmens, die gemeinsam in ihrem Arbeitsbereich auftretende Probleme zu lösen versuchen.