Weibliche Sexualhormone

Bei den weiblichen Sexualhormonen handelt es sich um die Östrogene und Gestagene.

Während der Eireifung bilden die Graafschen Follikel (Hülle der reifenden Eier im Eierstock)Östrogene (z.B. Östrodiol und Östron). Nach dem Eisprung entsteht im geplatzten Follikel der Gelbkörper = corpus luteum, der das Gestagen wie z.B. Progesteron bildet, welches dem befruchteten Ei das Einnisten in die Gebärmutter ermöglicht.

Zentrale Steuerung

Der Hypothalamus sezerniert das Gonadoliberin, welches die Hypophyse stimuliert. Diese sezerniert infolge das FSH und LH. Diese stimulieren den Graafschen Follikel Östrogene und den Gelbkörper Gestagene zu produzieren. Beide Hormone wirken rückwirkend auf den Hypothalamus und hemmen das Gonadoliberin. Es kommt zu einer Wechselwirkung von Östrogenen und Gestagenen.

Befunde

Bzgl. der psychischen Wirkung zeigte sich das zyklisch bedingte Veränderungen im Leistungsbereich wesentlich geringer ausfallen als allgemein angenommen. Nur das subjektive Wohlbefinden zeigte im prämenstruellen Stadium (vor der Menstruation) einen deutlichen Abfall (Stellamor '77). Es zeigte sich aber eine wichtige Bedeutung von Einstellung und Erwartung, d.h. glaubten Frauen, daß sie sich in einer bestimmten Zyklusphase befanden, äußerten sie auch die erwarteten Erlebnisveränderungen.